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Gustav Adolf „Täve“ Schur – Gratulation zum 90. Geburtstag.

Gustav Adolf „Täve“ Schur (* 23. Februar 1931 in Biederitz, Ortsteil Heyrothsberge) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer. Er war neunmal Sportler des Jahres in der DDR, so häufig wie kein anderer Sportler. Als jeweils erster Deutscher gewann er die Weltmeisterschaft der Amateure und die Internationale Friedensfahrt.

Gustav Adolf „Täve“ Schur 1955 bei der Friedensfahrt

Er blieb seinen sportlichen und politschen Ansichten treu.
Schur war von 1958 bis 1990 Volkskammerabgeordneter für die FDJ, SED bzw. PDS. Von 1998 bis 2002 gehörte Schur der PDS-Fraktion im Deutschen Bundestag an. Mit dem Radsport begann er mit 19 Jahren bei BSG Grün-Rot Magdeburg, die 1951 der Radsportsektion der BSG Aufbau Börde Magdeburg angeschlossen wurde. Sein erstes Rennen hatte er allerdings noch als Tourenfahrer 1950 absolviert.

Im Jahr 1952darauf gehörte Schur erstmals der DDR-Auswahl für die Internationale Friedensfahrt an. 1954 errang Schur bei den DDR-Straßen-Radmeisterschaften seinen ersten nationalen Meistertitel auf der Straße.

Seinen internationalen sportlichen Durchbruch erlebte Schur 1955 bei der Friedensfahrt, als er den ersten Sieg eines DDR-Fahrers in der Gesamteinzelwertung erreichte.

Bei den Weltmeisterschaften hatte Schur bis 1957 Edelmetall nur knapp verpasst, bevor er schließlich 1958 Weltmeister wurde und sich als erster DDR-Fahrer und als zweiter Deutscher das Regenbogentrikot sicherte.

Täve Schur – Was mir wichtig ist:

Radfahrprofi Gustav-Adolf Schur im Gespräch in der Stadtbibliothek Mageburg am 27.10.2020

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Text/Foto: Archiv & Wikipedia

Gesucht: Fahrsicherheits-Profi 2021

ADAC und Continental richten Fahrer-Wettbewerb zum vierten Mal aus. Sieger erhält BMW 118i im Wert von 30.000 Euro

München (ots) Bereits zum vierten Mal suchen der ADAC und Continental im Rahmen ihrer Kooperation „Partner für mehr Fahrsicherheit“ den Autofahrer oder die Autofahrerin, der bzw. die am geschicktesten, gefühlvollsten und vor allem am sichersten unterwegs ist.

Eine der Aufgaben: rechtzeitig zum Stehen kommen – auch auf nasser Fahrbahn / ADAC und Continental richten Fahrer-Wettbewerb zum vierten Mal aus / Sieger erhält BMW 118i im Wert von 30.000 Euro

Der Gewinner darf einen nagelneuen BMW 118i im Wert von 30.000 Euro mit nach Hause nehmen. Interessierte Autofahrer können sich bis zum 9. Mai 2021 unter www.adac.de/fahrsicherheitsprofi zum Wettbewerb anmelden. Ziel des Wettbewerbs ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit und der schonende Umgang mit Energie.

Aus allen Einsendungen werden für die sechs Vorrundenveranstaltungen jeweils 21 Männer und 21 Frauen ausgelost. Die Vorrunden finden im Juni in den ADAC Fahrsicherheitszentren Berlin-Brandenburg (Linthe), Südbayern (Augsburg), Thüringen (Grammetal), Rhein-Main (Gründau), Rhein-Erft (Weilerswist) und Nordbayern (Schlüsselfeld) statt. Die jeweils acht besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den sechs Vorrunden nehmen schließlich am Finale vom 16. bis 18. Juli im ADAC Fahrsicherheitszentrum Hannover/Laatzen teil.

Auf die Teilnehmer warten anspruchsvolle Aufgaben: Bei einer sogenannten „Eco Fahrt“ müssen sie Energiesparrunden absolvieren und dabei zeigen, dass sie mit möglichst wenig Energie in einem vorgegebenen Zeitfenster eine bestimmte Strecke durchfahren. Zudem sollen sie beweisen, wie gut sie Assistenzsysteme zu nutzen wissen und nicht zuletzt wie gut und sicher sie mit unterschiedlicher Bereifung eine Kreisbahn durchfahren. Abgerundet werden die Übungen durch einen schriftlichen Test.

Teilnehmer benötigen einen Führerschein der Klasse B bzw. 3. Die Fahrzeuge werden von den Veranstaltern gestellt. Einen Preis bekommt am Ende nicht nur der Gewinner oder die Gewinnerin: Auf den Zweitplatzierten wartet ein BMW F 900R Motorrad im Wert von ca. 8.800 Euro, der Drittplatzierte erhält je einen Satz Sommer- und Winterreifen von Continental.

Web: adac.de

„Junkfluencer“: Werbung findet nicht im rechtsfreien Raum statt – das gilt auch für Influencer-Marketing

Berlin (ots)

Der heute veröffentliche Foodwatch-Report unter dem reißerischen Titel „Junkfluencer“ wirft Lebensmittelherstellern vor, mit Hilfe von Influencern gezielt Werbung an Kinder zu richten, dabei Eltern wissentlich zu umgehen und damit einer unausgewogenen Ernährung Vorschub zu leisten.

Dazu stellt der Lebensmittverband Deutschland fest:

Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer Lebensmittelverband Deutschland

– Für Werbung in alle Medienkanälen gibt es in Deutschland Regeln – insbesondere, wenn sie sich an Kinder richtet. – Social-Media-Kanäle unterliegen zusätzlichen Beschränkungen, auch durch die Plattformen selbst. So gilt etwa bei Instagram und Tiktok laut Nutzungsbedingungen das Mindestalter von 13 Jahren. Facebook hat strenge Werberichtlinien, nach denen keine Produkte gegenüber Minderjährigen beworben werden dürfen, die „unangemessen, illegal oder unsicher sind bzw. die die ausgewählten Altersgruppen ausnutzen, irreführen oder unzulässigen Druck auf sie ausüben.“ Die Nutzung von YouTube ist erst ab 16 Jahren gestattet, außer sie geschieht im Rahmen eines Familienkontos unter elterliche Aufsicht, dann ab 13 Jahren. – Bei Ernährung und Medienkonsum von Kindern haben Eltern eine wichtige Vorbildfunktion und die zentrale erzieherische Verantwortung. Alle über die gesetzlichen und freiwilligen Auflagen hinausgehenden Einschränkungen obliegen in erster Linie ihnen. Dazu gehört auch, Kindern beizubringen, dass nicht jeder Wunsch oder jedes Bedürfnis sofort erfüllt werden kann. – Der Social-Media-Konsum von Kinder und Jugendlichen fällt in den Verantwortungsbereich der Eltern. Daneben ist es auch Aufgabe der Schulen, dass Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer Altersstufe Medienkompetenz entwickeln und lernen, auf dieser Grundlage eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen.

Der Foodwatch-Report ist methodisch unausgewogen, denn es wird nur ein kleiner Ausschnitt der gesamten Influencer-Kommunikation untersucht – jener Teil, den Foodwatch als kritikwürdig ansieht. Diese Produkte werden vorwiegend anhand von Markennamen identifiziert, aber Produkte ohne Markennamen wie Gemüse, Obst sowie selbst gekochte oder gebackene Speisen, die einen großen Teil der Influencer-Kommunikation darstellen, werden eben so wenig berücksichtigt, wie Marken, die für besonders abwechslungsreiche, kalorienarme Ernährungsstile stehen. Auch Werbung für nachhaltige Produkte sowie pflanzliche Alternativen wird ausgeklammert.

Damit im Zusammenhang steht ein weiterer Fehler, bei dem Korrelation und Kausalität verwechselt werden: Geworben wird vorwiegend für Markenprodukte, weil diese in der Regel eine höhere Gewinnmarge bieten. Für Obst oder Gemüse wird nicht weniger geworben, weil sie eine geringe Marge haben (wie Foodwatch behauptet), sondern weil sie in der Regel keine Markenprodukte sind.

Ein Großteil der Beiträge von Influencern im Zusammenhang mit Lebensmitteln entsteht häufig ohne Zutun der Unternehmen. Sie können es in diesen Fällen weder verhindern, noch beeinflussen, dass ihre Produkte – im guten, wie im schlechten Sinne – in Social Media aufgegriffen werden. Die Kooperation von Influencern und Unternehmen beruht oft auf langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen. Influencer als kritiklose Werbemarionetten darzustellen, wird ihrer Arbeit nicht gerecht.

„Dass Influencer mit Werbung ihren Lebensunterhalt bestreiten ist ein zehn Jahre alter Hut, offenbar gehen Foodwatch die Themen aus“, sagt Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbands Deutschland. „Es ist aufschlussreich, was für krude Feindbilder hier bemüht werden und das, obwohl Foodwatch selbst mit emotional aufgeladene Kampagnen im Social Web um Spender wirbt.“

Werbung findet nicht im rechtsfreien, ungeregelten Raum statt

Werbung ist in Deutschland durch eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen detailliert geregelt. So ist z. B. jede irreführende und unwahre Werbung verboten. Ebenso müssen Werbemaßnahmen als solche erkennbar sein. Schleichwerbung ist nicht erlaubt. Social-Media-Kanäle wie YouTube, Instagram oder Tiktok unterliegen in Deutschland – wie alle anderen Medien auch – unter anderem der Kontrolle durch die Landesmedienanstalten. Diese überwachen vor allem den Jugendschutz und die Einhaltung der Werberegelungen, insbesondere das Gebot der Trennung von redaktionellen Beiträgen und Werbung sowie die richtige Kennzeichnung. Bezahlte Kooperationen müssen als solche gekennzeichnet werden und werden dies auch.

Welche Regelungen gelten für die Lebensmittelwerbung?

Über die gesetzlichen Regelungen hinaus übernimmt die Lebensmittelwirtschaft aktiv Verantwortung. Im Jahr 2009 hat die Lebensmittelwirtschaft mit den im Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V. (ZAW) zusammengeschlossenen Organisationen gemeinsame Verhaltensregeln für die kommerzielle Kommunikation für Lebensmittel aufgestellt (https://www.werberat.de/lebensmittel). Demnach ist in der Markt-Kommunikation der Lebensmittelwirtschaft alles zu unterlassen, was als Aufforderung zu einer übermäßigen und einseitigen Ernährung verstanden werden könnte. Dies betrifft jede Form von Werbung, online wie offline.

Außerdem haben Verbraucher durch den Deutschen Werberat die Möglichkeit, sich auch dann gegen Inhalte jeglicher Art von Werbung wehren zu können, wenn Anzeigen oder Spots nach dem Empfinden des Verbrauchers nicht akzeptabel sind. Wer eine Werbemaßnahme als anstößig empfindet, kann sich an den Werberat wenden.

Für an Kinder gerichtete Werbung gelten besondere Regeln

Bei der Gestaltung und Durchführung von Werbemaßnahmen gilt in Bezug auf die besonders schützenswerte Gruppe der Kinder und Jugendlichen ein noch strengerer Maßstab. So ist z. B. der direkte Kaufappell gegenüber Kindern unzulässig. Damit sind Aufforderungen an Kinder wie „Kauf dir das!“ oder „Hol dir das!“ und jede Form der Ausnutzung von geschäftlicher Unerfahrenheit und Leichtgläubigkeit untersagt.

Über das gesetzliche Verbot der direkten Kaufaufforderung hinaus, darf an Kinder gerichtete Werbung, gemäß der Regeln des Deutschen Werberates, auch keine direkten Aufforderungen zum Konsum enthalten wie z. B. „Probier‘ doch mal!“. Die Regelungen des Werberates besagen außerdem, dass Werbung auch keine direkte Aufforderung an Kinder enthalten darf, ihre Eltern, sonstige Erwachsene oder andere Kinder zum Kauf des beworbenen Produkts zu bewegen.

Darüber hinaus haben sich auf EU-Ebene eine Reihe von Unternehmen im Rahmen des sogenannten EU-Pledge weitergehende Werbebeschränkungen auferlegt. Die Hersteller haben sich im Rahmen dieser Initiative beispielsweise freiwillig verpflichtet, die Werbung an Kinder unter zwölf Jahren zu beschränken. Ein Produkt darf nur dann gegenüber Kindern unter zwölf Jahren beworben werden, wenn es alle Nährwertkriterien des EU-Pledge für die entsprechende Produktkategorie einhält. Einige Unternehmen verpflichten sich zudem, generell keine Werbung an Kinder unter sechs Jahren bzw. an Kinder unter zwölf Jahren zu richten.

Gemäß der AGBs von Instagram und TikTok ist diese Altersgruppe grundsätzlich von der Nutzung der Plattformen ausgeschlossen, eine Nutzung ist erst ab 13 Jahren gestattet. Sollten Kinder im Alter unter 13 dennoch die Plattformen nutzen, so liegt dies in der Verantwortung der Erziehungsberechtigten.

Werbung und Medien sind unverzichtbar

Werbung für Waren und Dienstleistungen ist ein unverzichtbares Element des Wettbewerbs, ohne das das System der sozialen Marktwirtschaft nicht funktionsfähig wäre. Es ist Zweck und Ziel aller Werbemaßnahmen, ein Produkt oder eine Marke gegenüber Wettbewerbern hervorzuheben und Kaufimpulse zu setzen. Werbung informiert dabei über vorhandene sowie neue Angebote und soll dem Verbraucher damit die Suche nach Produkten, Preisen und Bezugswegen erleichtern. Wer als Hersteller für seine Erzeugnisse wirbt, stützt und erweitert den Bekanntheitsgrad seiner Marken, definiert das Image seines Produkts und macht Kunden auf die Präsenz und die Vorteile eines Produkts aufmerksam. Verbraucher profitieren durch Werbung vom Wettbewerb, der für Produktvielfalt, Produktinnovation und für Preisregulierung durch den Markt sorgt.

Selbstverpflichtungen wirken

Dass Selbstverpflichtungen wirken, zeigt auch die Selbstverpflichtung der Wirtschaft im Rahmen der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie. Diese hat bereits zu deutlich messbaren Veränderungen bei der Zusammensetzung von Produkten geführt, wie der erste Zwischenbericht des Max-Rubner-Instituts (MRI) belegt. Das MRI schlussfolgert in seinem Bericht, dass signifikante Verringerungen der Zucker- und Energiegehalte im Vergleich zu den Basiserhebungen in allen untersuchten Produktgruppen zu verzeichnen sind. Gerade bei den Produkten mit Kinderoptik sind in der Folgeerhebung 2019 deutliche Verringerungen bei den Zucker- und Energiegehalten zu beobachten, die sowohl statistisch signifikant als auch aus ernährungsphysiologischer Sicht relevant sind. Spezielle Auswertungen zeigen, dass Joghurtzubereitungen mit Kinderoptik den niedrigsten Zuckergehalt gegenüber fast allen anderen Untergruppen der Joghurtzubereitungen aufweisen. Dies ist auch für die marktrelevanten Produkte zu beobachten. Bei gesüßten Quarkzubereitungen sind deutliche Reduktionen in den Zucker- und Energiegehalten bei den Produkten mit Kinderoptik feststellbar

Der Prozess der Reformulierung ist keineswegs abgeschlossen, sondern läuft weiter. Die Reduktion ist aber mit der Reformulierung von Rezepturen, mit aufwändigen technisch-organisatorischen Umstellungen und einer Heranführung der Verbraucher an Veränderungen bei Geschmack, Aussehen und Textur verbunden. Nur wenn die veränderten Rezepturen von den Verbrauchern dauerhaft akzeptiert werden, kann die Strategie nachhaltig erfolgreich sein.

Lebensmittelverband Deutschland e. V.

Der Lebensmittelverband Deutschland e. V. ist der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft. Ihm gehören Verbände und Unternehmen der gesamten Lebensmittelkette „von Acker bis Teller“, aus Landwirtschaft, Handwerk, Industrie, Handel und Gastronomie an. Daneben gehören zu seinen Mitgliedern auch private Untersuchungslaboratorien, Anwaltskanzleien und Einzelpersonen.

Web: www.lebensmittelverband.de

Steuererklärung 2019: Ein halbes Jahr mehr Zeit zum Abgeben

Neustadt a. d. W. (ots) Bestimmte Steuerzahler haben für die Abgabe der Steuererklärung 2019 ein halbes Jahr länger Zeit, nämlich bis zum 31. August 2021. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) erklärt die wichtigsten Details.

Steuererklärung 2019: Ein halbes Jahr mehr Zeit zum Abgeben

Kurzarbeitergeld, Überbrückungshilfen, Homeoffice, Job-Ticket: Diese und ähnliche Themen beschäftigen Steuerberater und Steuerexperten wie Lohnsteuerhilfevereine im Auftrag ihrer Mandanten und Mitglieder aufgrund der Corona-Pandemie deutlich mehr als sonst.

Stichtag in diesem Jahr: 31. August 2021

Deshalb hat der Bundestag am 28. Januar beschlossen, die Abgabefrist für die Steuererklärung 2019 um ein halbes Jahr zu verlängern, wenn ein Steuerberater oder ein Lohnsteuerhilfeverein mit der Erstellung der Steuererklärung beauftragt wurde.

Neuer Stichtag für die Steuererklärung 2019 sollte in diesen Fällen zunächst der 31. März werden; inzwischen haben sich Bundestag und Bundesrat auf den 31. August 2021 geeinigt. In der Regel würde die Abgabefrist der Steuererklärung 2019 für beratene Steuerzahler mit Ablauf des Monats Februar enden.

Die VLH: Größter Lohnsteuerhilfeverein Deutschlands

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) ist mit mehr als einer Million Mitglieder und rund 3.000 Beratungsstellen bundesweit Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Gegründet im Jahr 1972, stellt die VLH außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater.

Die VLH erstellt für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärung, beantragt Freibeträge, ermittelt und beantragt Förderungen und Zulagen, prüft den Steuerbescheid und einiges mehr im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

Web: www.vlh.de

E-Auto hält Minusgraden auch in stundenlangen Staus Stand

ADAC untersucht Batterieleistung bei Extrembedingungen

München (ots) Elektroautos können auch bei Minusgraden mehrere Stunden im Stau durchhalten, ohne dass die Batterie schlapp macht.

Auch extremen Frost steckt das E-Auto über mehrere Stunden mühelos weg / ADAC untersucht Batterieleistung bei Extrembedingungen

Auch zusätzliche Verbraucher wie Heizung, Sitzheizung und Radio können weitgehend bedenkenlos genutzt werden. Die Sorge, Elektroautos könnten ähnlich wie das Handy oder die Kamera den winterlichen Verhältnissen nicht standhalten, ist also unbegründet.

Der ADAC hatte zwei Fahrzeuge einem Härtetest unterzogen: Ein Renault ZOE Z.E. 50 und ein VW e-up! wurden in der Nacht zum Freitag bei strengem Frost von -9 bis -14 °C für 12 Stunden auf ihre Widerstandsfähigkeit geprüft. Dabei wurden der Innenraum auf 22 Grad Celsius beheizt, die Sitzheizung aktiviert und das Standlicht eingeschaltet.

E-Auto im Frost-Härtetest / ADAC untersucht Batterieleistung bei Extrembedingungen

Das Ergebnis am frühen Morgen: Nach 12 Stunden waren beim Renault Zoe etwa 70 Prozent und beim VW e-up! etwa 80 Prozent des Akkus verbraucht. Selbst unter extremen Bedingungen kann man also mit der 52 Kilowattstunden großen Batterie des Zoe rund 17 Stunden und mit den 32,3 Kilowattstunden des e-up! 15 Stunden in einem Stau ausharren, sofern die Batterie zu Beginn des Staus noch ziemlich voll ist. Entsprechend kürzer ist die Zeitspanne bei teilentleertem Akku. Bei kritischen Verhältnissen empfiehlt es sich, vor der Auffahrt auf eine Autobahn frühzeitig das Elektroauto nachzuladen.

Sollten Unsicherheiten bleiben, lässt sich Strom sparen, indem unnötige Verbraucher wie Front-/Heckscheibenheizung, Scheibenwischer und Abblendlicht ausgeschaltet werden. Die Standbeleuchtung sollte aus Sicherheitsgründen angeschaltet bleiben. Außerdem kann die Innenraumtemperatur reduziert und auf Umluftbetrieb geschaltet werden. Eine Sitzheizung ist sparsamer und benötigt weniger Energie.

Web: adac.de

DrohnenflugVideo.de – Wasserburg in Egeln im Salzlandkreis

Die Wasserburg in Egeln von oben gesehen.

Wasserburg Egeln im Salzlandkreis

Vor dem Torhaus, mit dem 36 Meter hohen Bergfried beginnt der Drohnenflug, auf dem Gerichtsboden befindet sich das umfangreiche Museum der Stadt Egeln. Das seit 1933 existierende, wissenschaftliche Museum für Vor- und Frühgeschichte, ist das Einzige seiner Art im nördlichen Harzvorland. Das Museum informiert über die Besiedlungsgeschichte der Egelner Mulde von der Altsteinzeit bis zur Frühgeschichte. Im Dreißigjährigen Krieg war die Burg zeitweilig Heereshauptquartier der Schwedischen Armee und Wohnsitz der Familie des Generalfeldmarschall Johann Banèr. Es gibt weitere Räumlichkeiten zur Stadt- und Burggeschichte, eine Heimatstube, einen Burgkeller und ein Sonderausstellungsraum. Zu einer richtigen Burg gehört natürlich auch ein Burgverlies. Das Hochzeitszimmer wird gerne für romantische Trauungen genutzt. Natürlich können Hochzeiten auch im Burghof durchgeführt werden. Im romanischen Tonnengewölbe der Burg ist es möglich Feiern und Veranstaltungen aller Art zu organisieren. Es gibt eine große Freilichtbühne für Open-Air Veranstaltungen, eine Kleinkunstbühne und eine mittelalterliche Taverne im Kellergewölbe der Burg sowie ein Kräutergarten. Sie finden hier auf der Wasserburg eine Burgherberge mit historischen Zimmern und ein rustikales historisches Café mit 34 Sitzplätzen. Im Hof der Wasserburg Egeln, finden Märkte, Ritterkämpfe und zahlreiche Veranstaltungen statt. Ein Besuch der Wasserburg in Egeln lohnt sich auf jeden Fall.

Peißnitzhaus in Halle Saale

Am 03.04.2003 gründete die Initiativgruppe Peißnitzhaus sowie interessierte Bürger der Stadt Halle (Saale) den „Förderverein zur Restaurierung und dauerhaften Nutzung des Kulturhauses Peißnitzinsel“ (kurz: Peißnitzhaus e.V. – seit 2006 auch der einzige Vereinsname).

Die Gründung fand bei einer öffentlichen Versammlung im Bauhof der Franckeschen Stiftungen Halle statt. Mit der Gründung zählte der Verein 18 ordentliche Mitglieder. Der Verein ist eingetragen in das Vereinsregister Halle (Saale) und besitzt Gemeinnützigkeitsstatus mit besonderer Förderungswürdigkeit. Seit 2005 ist er auch anerkannter freier Träger der Jugendhilfe.

Restaurierung des Peißnitzhauses

Ziel des Vereines ist es, mit der Restaurierung des Peißnitzhauses einen Ort der generationsübergreifenden Begegnung und des Voneinanderlernens zu schaffen. Angepasst an die Historie des Gebäudes, die zentrale Lage in einem Landschaftsschutzgebiet sowie an die Räumlichkeiten soll ein breites Spektrum unterschiedlichster innovativer Angebote aus den Bereichen Umweltbildung, Kultur, erlebte Geschichte und bürgerschaftliches Engagement entstehen. Seit 2010 hat der Verein einen Nutzungsvertrag über 20 Jahre. Im selben Jahr begannen die Sanierungsarbeiten am Haus.

Wer uns unterstützen möchte, werde Mitglied oder Spende und trage somit zur Rettung des Peißnitzhauses bei.

https://www.peissnitzhaus.de