Schlagwort-Archive: TV-Tipps

Im ZDF: „Unter anderen Umständen – Für immer und ewig“ mit Natalia Wörner

Mainz (ots) Der Mord an einer jungen Frau führt Jana Winter (Natalia Wörner) und ihr Team (Ralph Herforth, Martin Brambach, Lisa Werlinder) zu einem Strafgefangenen und seinen Brieffreundinnen: Der Fernsehfilm der Woche „Unter anderen Umständen – Für immer und ewig“ läuft am Montag, 1. März 2021, 20.15 Uhr, im ZDF und ist bereits in der ZDFmediathek abrufbar.

Jana (Natalia Wörner) findet im Wald den Laptop der Ermordeten.

Eine junge Frau wird erdrosselt in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Tatwaffe war offensichtlich ein rotes Seil, wie es beim Segeln verwendet wird. Damit zeigen sich Parallelen zu einem alten Fall. Der damalige Täter, der ehemalige Bootsbauer Jan Littkovski (Karsten Antonio Mielke), sitzt zwar noch hinter Gittern, doch er hatte ausgerechnet zur Tatzeit Freigang. Hinzu kommt, dass seine Verlobte Doreen Hahn (Bettina Stucky) in unmittelbarer Nachbarschaft des Mordopfers wohnt. Doreen Hahn, die Littkovski über eine Brieffreundschaft kennengelernt hatte, gibt dem Verdächtigen ein Alibi: Littkovski sei den ganzen Abend bei ihr gewesen. Außerdem stehe er kurz vor der Haftentlassung. Warum sollte er seine bevorstehende Freiheit aufs Spiel setzen? Die Ermittler stoßen auf eine weitere Brieffreundin. Auch sie glaubt an Littkovskis Unschuld. Doch die beiden Frauen verstricken sich mehr und mehr in Ungereimtheiten.

Unter der Regie von Judith Kennel spielen in weiteren Rollen Hansjürgen Hürrig, Anke Sevenich, Andy Gätjen, Maik Solbach, Bernd Birkhahn, Tobias J. Lehmann, Jacob-Lee Seeliger und andere. Das Drehbuch stammt von Elke Rössler.

Web: ZDF.de

„Mensch Gorbatschow!“: „ZDFzeit“ mit Porträt zum 90. Geburtstag

Mainz (ots) Michail Gorbatschow, dessen Politik den Weg zur deutschen Einheit ebnete, wird 90 Jahre alt.

„ZDFzeit“ blickt anlässlich von Michails Gorbatschows 90. Geburtstag auf dessen politisches Lebenswerk. /

Eine Woche vor dem runden Geburtstag beleuchtet die „ZDFzeit“-Doku „Mensch Gorbatschow! – Der Genosse, der die Welt veränderte“ am Dienstag, 23. Februar 2021, 20.15 Uhr im ZDF, die globalen Veränderungen, die von seiner Reformpolitik ausgingen. Der Film von Bärbel Jacks und Dagmar Gallenmüller steht ab Dienstag, 23. Februar 2021, 9.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

In der „ZDFzeit“-Doku kommen Zeitzeugen, Wegbegleiter und Prominente zu Wort. An ihre sehr persönlichen Begegnungen erinnern sich unter anderem TV-Moderator Günther Jauch, die Politiker Gregor Gysi und Theo Waigel, die Schauspielerin Christiane Paul, „Wind of Change“-Sänger Klaus Meine von den „Scorpions“ sowie der russische Musiker und Freund Gorbatschows Stas Namin.

Michail Gorbatschow gilt als einer der bedeutendsten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts, der im kommunistischen Ein-Parteien-Regime Meinungsfreiheit, Regierungskritik und Religionsfreiheit zuließ und den Staaten des Warschauer Pakts Selbstbestimmung zugestand. Seine Politik hat globale Veränderungen eingeleitet und dazu geführt, den Kalten Krieg zu überwinden und die deutsche Einheit sowie den politischen Umbruch in Mittel- und Osteuropa zu ermöglichen.

Einen „genialen Zerstörer“ nennt ihn Gregor Gysi. Und Günther Jauch sagt in der Doku: „Gorbatschow wirkte immer wie einer, der offen war, der auf Menschen zugegangen ist, der mit Zwischenrufen kein Problem hatte, der es gut fand, wenn ihm vielleicht auch mal widersprochen wurde.“ „Scorpions“-Sänger Klaus Meine hebt hervor, dass Gorbatschow das Rampenlicht suchte: „Offenbar hat es ihm auch sehr viel Freude bereitet, dieser Austausch Rock ’n‘ Roll, Glasnost, Perestroika.“

Gorbatschows Leben ist auch von Tragik überschattet – seine Frau Raissa starb 1999, und er selbst hat in Russland nur wenige Freunde. Einer von ihnen ist der Kultmusiker Stas Namin, der im „ZDFzeit“-Interview sagt: „Vor Kurzem war Gorbatschow bei mir zu Gast, wir haben gesprochen, ein bisschen Wodka getrunken, und er hat gesagt: ‚Ich will leben, bis ich 90 bin. Länger will ich nicht leben. Ohne Raissa habe ich hier auf dieser Erde nichts mehr zu tun.'“

Erstmals im deutschen Fernsehen sind in dieser „ZDFzeit“-Doku Auszüge aus dem Dokumentarfilm „Gorbatchev. Heaven“ von Vitali Manski zu sehen, in dem Gorbatschow auf sein Leben zurückblickt – im bislang letzten längeren Interview, das er vor einer Kamera gegeben hat.

Sendungsseite in der ZDFmediathek: https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/zdfzeit-mensch-gorbatschow-100.html

Federführender SWR sehr zufrieden mit „Mainz bleibt Mainz“

Mainz (ots) 5,07 Millionen sahen die Sendung am Freitag, 12. Februar 2021, im Ersten

Mainz. Die Fernsehfastnachtssitzung „Mainz bleibt Mainz“ im Ersten wurde am 12. Februar 2021 von durchschnittlich 5,07 Millionen Zuschauenden gesehen – das entspricht einem Marktanteil von 16,4 Prozent.

ARD/SWR MAINZ BLEIBT MAINZ, „aus dem Kurfürstlichen Schloss zu Mainz“, am Freitag (12.02.21) um 20:15 Uhr im ERSTEN. v. li.: Johannes Bersch, Florian Sitte und Adi Guckelsberger in der ,,Krisensitzung im Kanzleramt“ als Angela Merkel, Karl Lauterbach und Peter Altmaier. © SWR/Kristina Schäfer,

Aufgrund der aktuellen Lage vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie war die Sendung im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz ohne Publikum im Saal voraufgezeichnet worden.

Clemens Bratzler, Programmdirektor des Südwestrundfunks: „Wir freuen uns sehr, dass das Publikum diese außergewöhnliche Sendung in außergewöhnlichen Zeiten angenommen hat. Es war der ARD und dem SWR wichtig, die ‚Mutter aller Fernsehsitzungen‘ trotz Pandemie nicht ausfallen zu lassen. Mein Dank gilt allen Aktiven und Beteiligten, die mit großer Leidenschaft, Kreativität und Umsicht diese hoffentlich einmalige Corona-Ausgabe möglich gemacht haben.“

„Wir haben uns vorgenommen, in dieser schwierigen und oftmals trostlosen Zeit den Menschen ein wenig Freude zu bescheren und sie zu unterhalten“, blickt auch der verantwortliche SWR-Redakteur Günther Dudek auf die Sendung zurück: „Außerdem wollten wir gemeinsam ein Zeichen setzen: Die Meenzer und die Meenzer Fastnachter und Fastnachterinnen stehen zusammen und lassen sich auch von der Corona-Pandemie nicht unterkriegen. Die Übertragung hat bei unseren Zuschauer*innen im Ersten und im Internet enormen Anklang gefunden. Wir werden gerade mit Lob und Komplimenten überschüttet, die wir direkt an unser überragendes Team weiterreichen. Ganz besonderer Dank gilt den vier veranstaltenden Fastnachtsvereinen MCV, MCC, KCK und GCV, dem Kreativ- und Lenkungsteam, allen Mitwirkenden auf und neben der Bühne und unserem SWR-Team. Die Sendung hat im Durchschnitt 5,07 Millionen Zuschauende erreicht. Mit diesem Ergebnis sind wir angesichts der besonderen Bedingungen sehr zufrieden.“

„Mainz bleibt Mainz“ 2021 wird am Fastnachtdienstag, 16. Februar 2021, im SWR Fernsehen wiederholt und ist auch auf www.ard-mediathek.de abrufbar.

Infos auch auf www.mainz-bleibt-mainz.de und http://swr.li/mainz-bleibt-mainz-bilanz

Die »Corona-Strategie« funktioniert so nicht

Sahra Wagenknecht Warum wurde jahrelang kaum an Coronaviren und Medikamenten geforscht, obwohl die Gefahr bekannt war?

Sahra Wagenknecht bei AnneWILL

Wieso waren wir nicht besser auf eine Epidemie vorbereitet? Mit diesen Fragen müssen wir uns auseinandersetzen – um daraus zu lernen! Denn das Coronavirus wird nicht das letzte mal sein, dass wir mit gefährlichen Viren oder beispielsweise multiresistenten Keimen zu tun haben. Wir brauchen eine Pharma-Forschung, die sich nicht nur mit dem beschäftigt, was sich kurzfristig rentiert. Die ganze Sendung: https://www.ardmediathek.de/ard/video…

Gysi zum Fall Nawalny: „Welche deutschen Staatsgeheimnisse gibt es?“

Seitdem der Russe Alexei Nawalny im August angeblich vergiftet worden ist und zur medizinischen Behandlung nach Deutschland gebracht wurde, haben sich die ohnehin schlechten Beziehungen der EU zu Russland noch einmal rapide verschärft.

Gysi zum Fall Nawalny

Am Mittwoch gab es im Deutschen Bundestag dazu eine aktuelle Stunde unter dem Titel „Konsequenzen der Bundesregierung aus den jüngsten gewaltsamen, willkürlichen und repressiven Entwicklungen in Russland“, bei der viele Abgeordnete Konsequenzen gegen Russland forderten, vom Aus für die Pipeline Nord Stream 2 bis zur Ausweitung der verschiedenen bereits geltenden Sanktionen. Anlass seien unter anderem die Proteste, zu denen Nawalny aufgerufen hatte, und die massenhaften Festnahmen dabei, weil es nicht genehmigte Massenveranstaltungen waren. Für Die Linke sprach Gregor Gysi, der zwar die Inhaftierung Nawalnys verurteilte, aber einen Stopp von Nord Stream 2 ablehnte und solchen Forderungen in Medien und von Politikern, besonders von Bündnis 90/Die Grünen, Doppelmoral und Russlandfeindlichkeit vorwarf. „Die Grünen und andere fordern nun Sanktionen ausdrücklich nicht nur gegen Russland, sondern auch gegen Putin persönlich und andere Verantwortliche. […] Erdoğan hat dafür gesorgt, dass der gewählte Abgeordnete und ehemalige Vorsitzende der HDP Demirtas seit November 2016 in Haft sitzt. Die Türkei führt einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen Syrien, hat völkerrechtswidrig militärisch Aserbaidschan gegen Armenien unterstützt, hat seine Kriegsschiffe rund um Griechenland und Zypern gestellt; aktuell werden Studenten eingesperrt. Ich habe keine Forderung von Ihnen gehört, Sanktionen gegen Erdoğan und andere Verantwortliche zu verhängen. Keine einzige! […] Der Kronprinz von Saudi-Arabien hat sogar die politische Verantwortung für die Ermordung eines kritischen Journalisten übernommen. Keine Sanktionsforderung Der Grünen gegen den Prinzen oder andere! […] Wenn ich alles zusammennehme, stelle ich fest: Vor allem Die Grünen leiden an einer Russland-Phobie.“ Gysi fuhr damit fort, auch die Medien zu kritisieren, da die Bundesregierung sich bedeckt zeigt, was die Vorwürfe gegen Russland im Zusammenhang mit der angeblichen Vergiftung Nawalnys zeigt. „Transparenz muss man von der russischen Regierung verlangen, aber ebenso von Nawalny. Der „Schwarzwälder Bote“ berichtete, dass Nawalnys Film über Putins angebliche Prachtresidenz von einer US-amerikanischen Produktionsgesellschaft produziert wurde, hier in Deutschland. Ich möchte gerne wissen: Wer hat das eigentlich bezahlt und wovon? […] Was ich überhaupt nicht verstehe, ist, dass dem russischen Rechtshilfeersuchen nicht stattgegeben wurde. Wir haben dazu Fragen an die Bundesregierung gestellt. Es ist hochinteressant: Die Bundesregierung hat nichts beantwortet, und zwar mit der Begründung, dass Staatsgeheimnisse vorgehen. Da ja die Bundesregierung nicht für russische Staatsgeheimnisse zuständig ist, sondern für deutsche, frage ich: Welche deutschen Staatsgeheimnisse gibt es in Bezug auf den versuchten Mord an Nawalny und in Bezug auf die Rechtshilfeersuchen Russlands? Was mich ärgert, ist, dass sich auch die Medien für diese Frage nicht interessieren.“ Mehr auf unserer Webseite: https://de.rt.com/​ Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtde​ Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/de_rt_com​ Folge uns auf Instagram: https://www.instagram.com/de_rt_com​ Folge uns auf Telegram: https://t.me/rt_de​ RT DE steht für eine Berichterstattung abseits des Mainstreams. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder ausgelassen wird.

Corona macht „Onleihe“-Angebot in Bibliotheken des Landes attraktiver

Das virtuelle Angebot nehmen in Magdeburg 2 441 Nutzer/-innen wahr.

Im Moment sind öffentliche Bibliotheken vielerorts entweder geschlossen oder sie bieten einen Abholservice an.

Bereits vor Corona gab es das Angebot, Bücher, Hörbücher, Zeitschriften, auch online über das „Onleihe“-Portal www.biblio24.de auszuleihen. In den letzten Jahren sind die Nutzerzahlen stark angestiegen. Der größte Anstieg ist jedoch im Jahr 2020 zu verzeichnen.

Web: http://kulturmd.de/

Lisa Fitz rechnet mit der Medien-Welt ab | SWR Spätschicht

Lisa Fitz versucht zwischen Medienhäusern und „Lügenpresse“-Rufern satirisch zu vermitteln. Was Rosamunde Pilcher und Harry Potter damit zu tun haben verrät sie hier.

#Satire​ Der Impfgipfel der Bundesregierung war eher Luftnummer als Lösung – jetzt lädt Florian Schroeder zum großen Humor-Gipfel. Gemeinsamen mit seinen hochkarätigen Gästen bespricht er, was das Land diese Woche bewegt. Dieses Mal mit dabei: Martin Frank trifft der Lockdown besonders hart, denn er ist Single: Wenn er als Niederbayer den Suchradius seiner Dating-App auf die erlaubten 15 Kilometer einstellt, haben alle Treffer den selben Stammbaum. In der Spätschicht ist Frank endlich wieder unter Menschen – und nebenbei richtig lustig. Lisa Fitz versucht zwischen Medienhäusern und „Lügenpresse“-Rufern satirisch zu vermitteln. Was Rosamunde Pilcher und Harry Potter damit zu tun haben verrät sie in der Spätschicht. Jens Neutag geht als Zivilisationsexperte geht zurück zur Natur – oder zumindest dahin, was wir heute dafür halten. Was dem Steinzeitmenschen seine Höhle war ist heute das Reihenhaus, vom Faustkeil zum Wendehammer. Anka Zink ist sauer auf die deutschen Gesundheitsämter. Diese sind schließlich seit fast einem Jahre für die wichtigsten zahlen der Republik zuständig – allerdings mit einigem Nachholbedarf. Also wird Zink kurzerhand zu Deutschlands lustigster Unternehmensberaterin knöpft sich die Schreibtischhengste vor. Tutty Tran ist waschechter Berliner mit vietnamesischen Wurzeln – dadurch sieht er sich immer wieder mit süß-sauren Vorurteilen konfrontiert, die er allerdings mit den Mitteln der Comedy zu lösen weiß. Außerdem: Florian Schroeder knöpft sich Armin Laschet vor. #Spätschicht​#FlorianSchroeder​#Satire​