Schlagwort-Archive: Technik & Innovation

TechniSat-Gruppe startet Produktion von FFP2-Masken in Staßfurt

Seit 1998 dient das geschichtsträchtige Werk in Staßfurt bei Magdeburg als TechniSat Produktionsstandort. In den ehemaligen RFT-Werken, in denen schon vor über 70 Jahren innovative Rundfunktechnik entstand, werden heute hochwertige Smart-TVs, die begehrten E-Bikes und seit Januar nun auch die aktuell stark nachgefragten FFP2-Schutzmasken hergestellt.

Staßfurts Oberbürgermeister Sven Wagner besuchte gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Christian Schüler vor kurzem das Unternehmen TechniSat vor Ort. Dabei konnte TechniSat-Werkleiter Michael Wylega sehr gute Neuigkeiten verkünden: „Wir produzieren zukünftig mehrere Millionen Masken im Monat“. Dabei wird Vlies aus Aschersleben sowie eigens hergestelltes Vlies verwendet. Die Masken werden zum Beispiel an Apotheken oder einen namhaften Nahrungsmittelhersteller verkauft.“ TechniSat stellte ab Januar aufgrund der aktuellen Erweiterung 40 neue Mitarbeiter ein. Die „TECHNIMASK FFP2“ ist eine partikelfiltrierende Halbmaske mit hervorragender Filterleistung, der Schutzumfang entspricht der Klasse FFP2 gemäß EN 149:2001+A1:2009. Die FFP2-Maske bestand die Tests unter fachärztlicher Kontrolle mit „sehr gut“. Somit ist diese FFP2-Maske besonders hautfreundlich und für Allergiker geeignet. Die Produktion von Vlies und Masken erfolgt unter der permanenten Einhaltung hoher Qualitäts- und Hygienestandards. Je nach Typ durchlaufen die Masken verschiedene, strenge Qualitätstests. Kriterien wie Atemwiderstand, Filterfähigkeit und Passform werden immer wieder noch während des Produktionsprozesses von einer speziellen Prüfeinrichtung kontrolliert. Nur so kann eine Spitzenqualität „Made in Germany“ gewährleistet werden. Kunden erhalten die TECHNIMASK FFP2 im TechniSat OnlineShop. Unternehmen, Institutionen und Behörden können die FFP2-Masken im TechniSat Business- Online-Shop.

Wirtschaftsförderer Christian Schüler ist sich sicher, dass die Arbeit im  innovativen Umfeld der TechniSat-Gruppe für so manchen Bewerber aus Staßfurt und dem Umkreis interessant sein wird.  Außerdem kann man sich als Mitarbeiter sehr gut mit den Produkten der TechniSat-Gruppe identifizieren: „Wir nutzen schließlich alle TV-Geräte, immer mehr Leute fahren E-Bike und Schutzmasken sind nun auch schon zum Alltagsgegenstand geworden. Die Stadt begleitet seit vielen Jahren die Weiterentwicklung der TechniSat-Gruppe – zum Beispiel im Rahmen der Projekte der Fachkräftesicherung oder des aktuellen Glasfaserausbaus in den Gewerbegebieten.“

https://www.stassfurt.de

Landung auf dem Mars!

Nach monatelangem Flug durch das Weltall steht am Donnerstag, 18.02.2021, gegen 21:50​ Uhr (MEZ) die Landung der NASA-Raumsonde der »Mars 2020« Mission auf dem roten Planeten bevor.

Mit an Bord: Der Rover »Perseverance« und der Marshubschrauber »Ingenuity«. Die Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien und die Stiftung Planetarium Berlin begleiten diese spannende Mission und bieten u.a. Informationen zum Roten Planeten, Hintergründe zur Mission und Gespräche mit Experten. Kurz vor der Landung schalten wir uns in den Livestream dem NASA und warten auf die Nachricht einer sicheren Landung – und auf die ersten Bilder von der Mars 2020-Landestelle im Krater Jezero. Moderation: Kristin Linde (SPB), Björn Voss (GDP, LWL-Planetarium Münster), Marc Horat (GDP) Bild Marsrover © NASA/JPL-Caltech — Mehr Informationen zur Mission »Mars 2020« gibt es auf der offiziellen NASA-Seite: https://mars.nasa.gov/mars2020/

Dort findet ihr auch 3D-Modelle, Animationen, Poster etc.: https://mars.nasa.gov/mars2020/multim…

Eine Karte der Landezone findet ihr hier: https://mars.nasa.gov/mars2020/missio…

E-Auto hält Minusgraden auch in stundenlangen Staus Stand

ADAC untersucht Batterieleistung bei Extrembedingungen

München (ots) Elektroautos können auch bei Minusgraden mehrere Stunden im Stau durchhalten, ohne dass die Batterie schlapp macht.

Auch extremen Frost steckt das E-Auto über mehrere Stunden mühelos weg / ADAC untersucht Batterieleistung bei Extrembedingungen

Auch zusätzliche Verbraucher wie Heizung, Sitzheizung und Radio können weitgehend bedenkenlos genutzt werden. Die Sorge, Elektroautos könnten ähnlich wie das Handy oder die Kamera den winterlichen Verhältnissen nicht standhalten, ist also unbegründet.

Der ADAC hatte zwei Fahrzeuge einem Härtetest unterzogen: Ein Renault ZOE Z.E. 50 und ein VW e-up! wurden in der Nacht zum Freitag bei strengem Frost von -9 bis -14 °C für 12 Stunden auf ihre Widerstandsfähigkeit geprüft. Dabei wurden der Innenraum auf 22 Grad Celsius beheizt, die Sitzheizung aktiviert und das Standlicht eingeschaltet.

E-Auto im Frost-Härtetest / ADAC untersucht Batterieleistung bei Extrembedingungen

Das Ergebnis am frühen Morgen: Nach 12 Stunden waren beim Renault Zoe etwa 70 Prozent und beim VW e-up! etwa 80 Prozent des Akkus verbraucht. Selbst unter extremen Bedingungen kann man also mit der 52 Kilowattstunden großen Batterie des Zoe rund 17 Stunden und mit den 32,3 Kilowattstunden des e-up! 15 Stunden in einem Stau ausharren, sofern die Batterie zu Beginn des Staus noch ziemlich voll ist. Entsprechend kürzer ist die Zeitspanne bei teilentleertem Akku. Bei kritischen Verhältnissen empfiehlt es sich, vor der Auffahrt auf eine Autobahn frühzeitig das Elektroauto nachzuladen.

Sollten Unsicherheiten bleiben, lässt sich Strom sparen, indem unnötige Verbraucher wie Front-/Heckscheibenheizung, Scheibenwischer und Abblendlicht ausgeschaltet werden. Die Standbeleuchtung sollte aus Sicherheitsgründen angeschaltet bleiben. Außerdem kann die Innenraumtemperatur reduziert und auf Umluftbetrieb geschaltet werden. Eine Sitzheizung ist sparsamer und benötigt weniger Energie.

Web: adac.de

Zwischen Innovationsfreude und Bedenken: So sehen die Menschen in Deutschland selbstfahrende Autos

Saarbrücken (ots)

38 Prozent der Menschen in Deutschland können sich derzeit vorstellen, ein selbstfahrendes Auto zu besitzen. Die Mehrheit (55 Prozent) steht dieser Entwicklung noch eher skeptisch gegenüber. Aktuelle forsa-Umfrage[1] im Auftrag von CosmosDirekt untersucht konkrete Einstellungen zur Zukunftstechnologie „Autonomes Fahren“.

Fotoquelle: CosmosDirekt / AdobeStock /

Per App das eigene Auto zum Eingang bestellen, einsteigen, losfahren, dabei Zeitung lesen und am Zielort sucht sich der Wagen seinen Parkplatz selbst – so oder so ähnlich stellen sich viele die Zukunft der Mobilität vor. Tatsächlich ist diese Zukunft gar nicht so weit entfernt, denn einige Autohersteller erproben bereits entsprechende Fahrzeuge oder arbeiten mit Hochdruck an Konzepten, aus der Vision Realität werden zu lassen. Die Bevölkerung in Deutschland beobachtet diese Entwicklung aktuell noch eher distanziert: So kann sich mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) mit dieser Idee noch nicht so richtig anfreunden. Dagegen kann sich mehr als ein Drittel (38 Prozent) schon heute den Besitz eines solchen Fahrzeugs vorstellen, so dies technisch einmal sicher möglich sein wird. Zu diesem Ergebnis kommt eine forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Damit ist der Anteil derer, die mit dieser Fortbewegungsart liebäugeln, ähnlich hoch wie bereits 2015, als sich 41 Prozent der Umfrageteilnehmer vorstellen konnten, ein autonomes Auto zu besitzen.

MÄNNER SIND OFFENER FÜR NEUE TECHNIK

Grundsätzlich zeigen sich Männer dieser neuen Technologie gegenüber aufgeschlossener als Frauen. 49 Prozent der männlichen Umfrageteilnehmer können sich vorstellen, ein autonomes Fahrzeug zu besitzen, gegenüber 29 Prozent bei den weiblichen Befragten. Zudem nimmt die Neugier bezüglich selbstfahrender Autos mit dem Alter ab: Während die 18- bis 29-Jährigen mit 52 Prozent und die 30- bis 44-Jährigen mit 54 Prozent offen gegenüber einer künftig passiven Passagierrolle im Auto sind, können es sich lediglich 35 Prozent der 45- bis 59-Jährigen und nur knapp ein Viertel (24 Prozent) der Altersgruppe 60 plus vorstellen, ein selbstfahrendes Auto zu besitzen.

BEDENKEN GEGENÜBER NEUER TECHNOLOGIE SIND VIELVÄLTIG

Diejenigen, die sich nicht vorstellen können, ein selbstfahrendes Auto zu besitzen, begründen dies vor allem damit, dass es sich komisch anfühlen würde, die Kontrolle abzugeben (70 Prozent). Oder sie empfinden das System aktuell als noch nicht ausgereift genug, um die Frage heute beantworten zu können (65 Prozent). 58 Prozent der Umfrageteilnehmer haben Spaß daran, selbst das Fahrzeug zu lenken, während 57 Prozent ihre Ablehnung mit der unklaren rechtlichen Frage der Haftung begründen. 41 Prozent fehlt das Vertrauen in die Technik und ein Viertel der Befragten (26 Prozent) fürchten sich vor dem Verlust der Kontrolle durch mögliche Cyberangriffen.

KNAPP DIE HÄLFTE SIEHT NUTZEN FÜR ÖPNV

Das vollkommen autonome Fahrzeug lässt noch etwas auf sich warten. Laut einer PWC-Studie[1] wird es mindestens bis 2035 dauern, bis solche Wagen über europäische Straßen rollen. Trotzdem gibt es schon heute Bereiche im Straßenverkehr, in denen autonom fahrende Fahrzeuge in den Augen der Menschen besonders sinnvoll sind. Diese Frage beantwortet fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). 38 Prozent sieht einen Nutzen besonders für den Lkw-Verkehr und jeweils ein Viertel (25 Prozent) für den Pkw- bzw. Taxiverkehr. Weitere 24 Prozent der Umfrageteilnehmer können sich den Einsatz der neuen Technologien in autonomen Fernbussen vorstellen.

[1] Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Neue Mobilität“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im Oktober 2020 wurden in Deutschland 1.510 Personen ab 18 Jahren befragt.

www.cosmosdirekt.de
www.generali.de