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ADAC Luftrettung: Im Jubiläumsjahr gefordert wie noch nie

München (ots) Trotz Lockdown mit fast 52.000 Einsätzen im Dauerbetrieb – Crews stark belastet/Meiste Einsätze in BY, RP und NW – Berlin vor Koblenz und Wittlich

„Christoph 31“ im Anflug auf Berlin: die neue H135, Deutschlands modernster Rettungshubschrauber, bei der Landung auf der neuen ADAC Luftrettungsstation am Charité-Campus Benjamin Franklin in Steglitz.

Jubiläum und Pandemie: 2020 war für die gemeinnützige ADAC Luftrettung ein außergewöhnliches Jahr. Im 50. Jahr ihres Bestehens mussten die fliegenden Gelben Engel zu 51.749 Einsätzen ausrücken. Mit 141 Notfällen pro Tag bewegt sich das Einsatzgeschehen damit weiter auf höchstem Niveau. Zwar gingen die Alarmierungen der ADAC Rettungshubschrauber wegen des coronabedingten Rückgangs der Mobilität insgesamt um 2218 oder 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Crews waren im Jubiläumsjahr aber dennoch so gefordert wie noch nie. Das Coronavirus verlangt den Besatzungen alles ab und sorgt wegen der strengen Sicherheits- und Hygienekonzepte sowie der ständigen Infektionsgefahr für eine deutlich stärkere Einsatzbelastung.

„Wir haben es seit Ausbruch der Pandemie geschafft, die notfallmedizinische Versorgung der Menschen in Deutschland uneingeschränkt zu gewährleisten. Das ist in dieser schwierigen Zeit eine großartige Leistung unserer Crews und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ADAC Luftrettung“, erklärte Geschäftsführer Frédéric Bruder bei der Vorstellung der Jahresbilanz. Dr. Andrea David, Vorstand der gemeinnützigen ADAC Stiftung, stellte zudem die hohen Einsatzzahlen heraus: „Seit 2013, das nunmehr achte Jahr in Folge, wurde die ADAC Luftrettung zu mehr als 50.000 Notfällen jährlich alarmiert. Diese Rekordbilanz zeigt, welchen hohen Stellenwert die schnelle Hilfe aus der Luft in der Notfallmedizin in Deutschland hat.“

Spezialeinsatz in den Bergen: Die ADAC Luftrettung trainiert am Sudelfeld in Oberbayern den Einsatz der Rettungswinde unter Corona-Bedingungen.

Insgesamt rückten die Crews der 37 Stationen der ADAC Luftrettung zu rund 800 Corona-Einsätzen aus, darunter rund 100 Spezial-Verlegungstransporte von schwer an Covid-19 Erkrankten. Die meisten davon übernahm „Christoph 112“, der erste bundesweit alarmierbare Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber. Er war im April 2020 zusätzlich vom Land Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen stationiert worden. In der Hochphase der Pandemie leisteten die fliegenden Gelben Engel auch grenzüberschreitende Hilfe in Frankreich und unterstützten die Bundeswehr bei deren Italien-Hilfe.

Unter den versorgten Patienten waren 2020 mit 58 Prozent wieder mehr Männer als Frauen. Neun Prozent der Patienten waren Kinder oder Jugendliche. Einsatzgrund Nummer eins waren bei den oft lebensrettenden Einsätzen mit 31 Prozent Verletzungen nach Unfällen. Dazu gehören Freizeit-, Sport-, Schul- und Verkehrsunfälle. Dahinter folgen mit 30 Prozent Notfälle des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen. In 15 Prozent der Fälle diagnostizierten die Lebensretter aus der Luft neurologische Notfälle, wie zum Beispiel einen Schlaganfall. Bei acht Prozent war ein Notfall des Atmungssystems wie akute Atemnot oder Asthma die Ursache.

Einsatz für „Christoph 18“: Die Crew ist innerhalb von zwei Minuten startbereit.

Die Liste der Einsatzorte in den Bundesländern führt Bayern mit 11.106 Einsätzen an, hier befinden sich auch die meisten der 37 Stationen der fliegenden Gelben Engel. Dahinter folgen Rheinland-Pfalz mit 9328, Nordrhein-Westfalen mit 5542 und Niedersachsen mit 5169 Einsätzen. Bei den Städten liegt weiterhin die Station in Berlin vorne. „Christoph 31“ flog in und um die Hauptstadt zu 2936 Notfällen. Dahinter platzieren sich im bundesweiten Ranking die Stationen Koblenz (2183) und Wittlich (2081) in Rheinland-Pfalz sowie Ochsenfurt (1853) in Bayern.

Die Zahl der Spezialeinsätze hat nicht nur wegen der vielen Covid-19-Verlegungstransporte zugenommen. So verzeichneten die vier Windenstationen in München, Murnau, Straubing (alle Bayern) und Sande (Niedersachsen) mit 342 Windeneinsätzen ein Plus von zwölf Prozent. Die Flüge in der Dämmerung und Dunkelheit erhöhten sich mit 152 um rund fünf Prozent auf 2967. Solche Einsätze fliegen die Crews der Stationen in Senftenberg in Brandenburg, Greven in Westfalen, Sanderbusch in Niedersachsen und Mainz in Rheinland-Pfalz. Möglich sind solche hochanspruchsvollen Rettungseinsätze unter anderem durch spezielle Nachtsichtbrillen. Sie sind Teil eines hochmodernen „Night-Vision-Imaging-Systems“, kurz NVIS genannt.

Bei ihrer Arbeit können die Crews auf die modernsten Rettungshubschrauber der Typen H145 und H135 von Airbus Helicopters zurückgreifen. Mit ihnen wurden 2020 rund 3,3 Millionen Kilometer zurückgelegt. Das sind rund 150.000 Kilometer weniger als ein Jahr zuvor. Die durchschnittliche Flugzeit bei einem Einsatz betrug unverändert rund 30 Minuten.

Bundesweit arbeiten für die ADAC Luftrettung gGmbH, die ein Tochterunternehmen der gemeinnützigen ADAC Stiftung ist, fast 1300 Menschen – darunter rund 160 Piloten, etwa 600 Notärzte, 250 Notfallsanitäter (TC HEMS) und 150 Techniker. In der Regel besteht das Team einer Station aus drei Piloten, fünf Notfallsanitätern und 15 Notärzten. Die Station „Christophorus Europa 3“ in Suben, Österreich, wird gemeinsam mit dem ÖAMTC Christophorus Flugrettungsverein, Wien, betrieben. Die ADAC Luftrettung fliegt mit Hubschrauber und Piloten hier nur im Winterhalbjahr – im Sommer der ÖAMTC.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Einsatzgründe 2020

Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem und werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2017 ist die ADAC Luftrettung ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

Web: adac.de

Selbsttest zeigt, warum Menschen Singles sind

Hannover (ots) Dating-Plattform Gleichklang.de untersuchte die Gründe des Single-Daseins

Wieso sind Menschen Singles?

Diese Frage ließ die psychologische Dating-Plattform Gleichklang.de 1433 Mitglieder selbst beantworten.

Ursachen für Partnerlosigkeit liegen oft in der eigenen Person

An der Befragung beteiligten sich 702 Frauen, 721 Männer und 10 Personen mit non-binärem Geschlecht im Alter von 18 bis 84 Jahren (Durchschnittsalter 49,75).

Die Online-Befragung wurde durchgeführt durch den Diplom-Psychologen Guido F. Gebauer.

Aus den Ergebnissen der Umfrage entwickelte Gebauer einen Selbsttest, mit dessen Hilfe Singles herausfinden können, warum sie Single sind. Der Test wird kostenlos im psychologischen Testportal der Dating-Plattform angeboten.

10 Hauptursachen des Single-Daseins

Die Befragten bewerteten 71 mögliche Gründe für ihre Partnerlosigkeit auf einer vierstufigen Skala (nein, eher nein, eher ja, ja). Außerdem benannten die Befragten zuvor in einem freien Text von ihnen vermutete Ursachen.

Die Angaben zu den 71 möglichen Ursachen wurden statistisch ausgewert und auf eine geringere Anzahl an grundlegenden Ursachen reduziert. Die Ergebnisse dieser Analyse wurden mit einer qualitativen Auswertung der freien Selbstschilderungen der Umfrageteilnehmer verglichen.

Statistisch ließen sich folgende 10 Hauptgründe für eine Partnerlosigkeit identifizieren:

– Zufall: „ist Zufall“, „hat sich nicht ergeben“, „gibt keinen besonderen Grund“Negative

– Vorerfahrungen und Befürchtungen: „kann nicht vertrauen“, „fürchte, verletzt zu werden“, „wurde betrogen“

– Hohe Ansprüche: „Kandidaten waren zu langweilig“, „Kandidaten sahen nicht gut aus“, „Kandidaten waren zu ungebildet“

– Gehemmtheit: „bin zu gehemmt“, „bin unattraktiv“, „bin nicht liebenswert“

– Zufriedenheit mit dem Single-Dasein: „bin als Single glücklich“, „vermisse nichts“, „brauche keine Partnerschaft“

– Andere Prioritäten: „möchte meine Aufmerksamkeit auf meine Kinder legen“, „es gibt genug zu tun“, „lege mehr Wert auf den Beruf“

– Fehlende romantische Gefühle: „entwickle keine Liebesgefühle“, „kann mich nicht verlieben“, „war von niemanden fasziniert“

– Barrieren und Hindernisse: „habe ein gesundheitliches Problem“, „habe ein Handicap“, „bin beruflich erfolglos“

– Sexuelle Schwierigkeiten oder Asexualität: „habe sexuelle Schwierigkeiten“, „ekele mich vor Sexualität“, „bin asexuell“

– Polygamer Wunsch nach unverbindlichem Sex: „möchte unverbindlichen Sex“, „möchte keine Beziehung mit sexueller Treue“, „möchte frei sein und flirten können“

In der qualitativen Analyse der Selbstschilderungen der Befragten fanden sich nach Gebauer jeweils mehrere Beispiele für jede der 10 in der statistischen Analyse identifizierten Ursachen.

Beide Analysemethoden führten zu ähnlichen Ergebnissen, was für die Robustheit der identifizierten 10 möglichen Ursachen für eine Partnerlosigkeit spreche.

Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Die erfragten Gründe wiesen keine relevanten Zusammenhänge zum Alter oder Bildungsstand der Befragten auf, zeigten aber einige statistisch signifikante Geschlechtsunterschiede:

Frauen gaben signifikant häufiger als Gründe für ihr Single-Dasein an:

– andere Prioritäten (Frauen: 55,3%, Männer: 39,5%)

– Befürchtungen und negative Erfahrungen (Frauen: 73,5%, Männer: 59,2%)

– hohe Ansprüche (Frauen: 60,0%, Männer: 45,6%)

– Zufriedenheit mit dem Singledasein (Frauen: 47,9%, Männer 35,8%) – fehlende romantische Gefühle (Frauen: 43,0%, Männer: 33,8%)

Männer gaben signifikant häufiger als Gründe für ihr Single-Dasein an:

– Barrieren und Hindernisse (Männer: 38,0%, Frauen: 23,2%)

– Gehemmtheit (Männer: 55,3%, Frauen: 39,5%)

– Polygamer Wunsch nach unverbindlichem Sex (Männer: 20,4 %, Frauen: 11,5%)

Keinen signifikanten Unterschied zwischen Frauen und Männern gab es bei der Häufigkeit der Nennung von Zufall (Frauen: 82,1%, Männer: 78,2%) und sexuelle Schwierigkeiten (Frauen: 19,1%, Männer: 21,9%).

Die Ergebnisse weisen nach Gebauer darauf hin, dass Frauen sich eher als Männer im Single-Dasein einrichten, andere Prioritäten entwickeln, besonders hohe Ansprüche für eine Partnerschaft stellen oder sich durch negative Erfahrungen in der Vergangenheit und dadurch bedingter Befürchtungen von einer neuen Beziehung abhalten lassen. Auch zweifelten Frauen häufiger an ihrer Fähigkeit, sich zu verlieben und romantische Gefühle zu entwickeln.

Hier zum Test:

https://gleichklang-studien.de/

Covid-19 Finanzreport: Die Pandemie belastet besonders die finanzielle Situation von Alleinerziehenden und Jüngeren

Hamburg (ots) Jede*r zehnte Deutsche hat in der Krise Schulden aufgenommen, ebenso viele konnten Verbindlichkeiten nicht begleichen – Vor allem die Lebenshaltungskosten führten zu Verschuldung – Alleinerziehende (26 Prozent) und junge Menschen (18 Prozent) sind überproportional betroffen

Die Corona-Pandemie hat tiefgreifende Auswirkungen auf das Konsumverhalten und die finanzielle Situation vieler Verbraucher*innen in Deutschland: In Folge des Ausbruchs von Covid-19 sah sich etwa jede*r Zehnte (12 Prozent) gezwungen, Schulden aufzunehmen. Das zeigt der aktuelle Covid-19 Finanzreport des Finanzdienstleisters und -investors EOS mit einer repräsentativen Umfrage in fünf europäischen Ländern. Demnach mussten sich die Befragten hierzulande vor allem Geld leihen, um ihren Alltag zu bestreiten:

Infografik: Die Corona-Krise treibt jede*n zehnte*n Deutsche*n in die Schulden.

Für die laufenden Lebenshaltungskosten haben 39 Prozent der verschuldeten Deutschen Anleihen gemacht, gefolgt von Wohnkosten (29 Prozent) und Ausgaben für die Gesundheit (20 Prozent). Die Höhe der Schulden betrug bei der Mehrheit (57 Prozent) bis zu 2.500 Euro, bei 40 Prozent der Verschuldeten lag sie darüber. Problematisch: 12 Prozent der Befragten gaben an, seit Beginn der Pandemie Verbindlichkeiten nicht mehr zurückzahlen zu können.

„Wir befinden uns derzeit in einer kaum abzuschätzenden und schwer planbaren Ausnahmesituation, mit der niemand gerechnet hat. Wenn einige Menschen daraufhin gezwungen sind, für lebensnotwendige Dinge vorrübergehend Schulden aufzunehmen, ist das mehr als verständlich. Kritisch wird es aber, wenn sie ihren Verpflichtungen in der Folge nicht mehr nachkommen können“, erklärt Andreas Kropp, Geschäftsführer der EOS Gruppe und zuständig für den deutschen Markt.

Alleinerziehende und jüngere Menschen leiden besonders unter der Krise

Infografik: Alleinerziehende trifft Corona besonders hart.

Die Pandemie trifft Alleinerziehende am stärksten: Jede*r Vierte (26 Prozent) von ihnen gab an, in Folge von Covid-19 Schulden gemacht zu haben, 23 Prozent sind sogar in die Überschuldung gerutscht. Zudem befürchten 39 Prozent der alleinstehenden Eltern, sich in den kommenden sechs Monaten infolge der Corona-Krise Geld leihen zu müssen. Eine weitere Bevölkerungsgruppe mit überdurchschnittlich hoher finanzieller Belastung stellen junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren dar. Von ihnen gaben 18 Prozent an, sich wegen der Pandemie verschuldet zu haben. Zum Vergleich: In der Gruppe der 50- bis 65-Jährigen waren es nur 6 Prozent. Zudem fürchten 31 Prozent der jüngeren Generation, zukünftig Schulden aufzunehmen zu müssen, während es unter den älteren Befragten nur jede*r Zehnte ist.

Deutschland steht noch vergleichsweise gut da

Im europäischen Vergleich zeigt sich zum Teil ein deutlich anderes Bild: Während sich hierzulande 12 Prozent verschuldet haben, waren es in Spanien 15 Prozent, in Kroatien 19 Prozent, in Rumänien 28 Prozent und in Bulgarien sogar 32 Prozent. „Maßnahmen wie das Kurzarbeitergeld oder die Wirtschaftshilfen der Bundesregierung haben geholfen, viele Deutsche vor Schulden aufgrund der Corona-Pandemie zu bewahren“, analysiert Kropp. „Entsprechend ist Deutschland bislang vergleichsweise stabil durch die Krise gekommen.“

Deutsche sparen vor allem beim Urlaub – und wollen bald wieder reisen

Dennoch schlägt sich die angespannte wirtschaftliche Lage im Konsumverhalten der Deutschen nieder. So hat eine große Mehrheit der Befragten (80 Prozent) während der Pandemie notwendige oder geplante Ausgaben nicht getätigt. Am häufigsten schränkten sich die deutschen Verbraucher*innen bei ihrem Urlaub (65 Prozent) ein, aber auch der Kauf von Einrichtungsgegenständen (21 Prozent), Renovierungen (19 Prozent) sowie Ausgaben für Gesundheit (12 Prozent) und Bildung (12 Prozent) standen auf der Streichliste. Und nach der Krise? Die Deutschen sehnen sich vor allem danach, wieder zu reisen: Nach Ende der Pandemie planen 60 Prozent als erstes Geld für Urlaub auszugeben.

Über den Covid-19 Finanzreport der EOS Gruppe

Dynata, Spezialist für Online-Befragungen, hat im Auftrag der EOS Gruppe 7.000 Verbraucher*innen im Alter von 18 bis 65 Jahren in Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Rumänien und Spanien befragt, davon 2.000 Personen in Deutschland. Die Befragten gaben Auskunft darüber, wie die Corona-Pandemie ihr Konsumverhalten und ihre finanzielle Situation beeinflusst hat. Die Erhebung erfolgte im Januar 2021 und ist repräsentativ für die (Online-) Bevölkerung ab 18 Jahren in den untersuchten Ländern.

Über die EOS Gruppe

Die EOS Gruppe ist einer der führenden technologiebasierten Finanzinvestoren und Experte bei der Bearbeitung offener Forderungen. Schwerpunkt ist der Ankauf von unbesicherten und besicherten Forderungsportfolios. Mit über 40 Jahren Erfahrung und Standorten in 26 Ländern bietet EOS seinen rund 20.000 Kunden weltweit smarte Services rund ums Forderungsmanagement. Hauptzielbranchen sind Banken, Versicherungen, Versorgungsunternehmen, der Immobiliensektor sowie E-Commerce. EOS beschäftigt mehr als 7.500 Mitarbeiter*innen und gehört zur Otto Group.

Weitere Informationen zu EOS in
Deutschland: https://de.eos-solutions.com

Schnelltests für alle: Führender Anbieter CoviMedical bietet Kommunen und öffentlichen Trägern Expertise für schnelle Umsetzung

Dillenburg (ots) Schnelltests für alle: Führender Anbieter CoviMedical bietet Kommunen und öffentlichen Trägern Expertise für schnelle Umsetzung

– 40.000 tägliche Tests sind in vorhandenen Einrichtungen bereits jetzt möglich / Kapazitäten können schnell ausgebaut werden – Perfektioniertes Testsystem garantiert hohe Durchlaufzahl bei geringer Wartezeit – Kommunen profitieren von flexiblen Lösungen und schneller Umsetzung – CoviMedical expandiert bundesweit und eröffnet in Kürze weitere Standorte

Schnelltests für alle: Führender Anbieter CoviMedical bietet Kommunen und öffentlichen Trägern Expertise für schnelle Umsetzung – 40.000 tägliche Tests sind in vorhandenen Einrichtungen bereits jetzt möglich .

In Kürze soll sich jeder Bürger in Testzentren kostenlos mit einem PoC-Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen können. Zudem sind die Schnelltests ein wichtiger Baustein für den Infektionsschutz in Schulen, die seit dieser Woche teilweise wieder geöffnet haben. Die geplanten Massentests stellen viele Kommunen vor logistische und operative Herausforderungen. Das Unternehmen CoviMedical mit Sitz im hessischen Dillenburg – durch den Betrieb von Testzentren in mehr als 25 deutschen Kommunen Deutschlands führender Anbieter – bietet den Kommunen seine Expertise an, um die von der Bundesregierung geplanten Massentests schnell umzusetzen.

Christoph Neumeier, Gründer und Geschäftsführer von CoviMedical, sagt: „Schnelltests sind ein wichtiger Baustein, um die Pandemie zu bewältigen und etwas Normalität zurückzubringen. Wir haben ein Testsystem aufgebaut, das planbar, schnell, einfach und sicher funktioniert, und mit dem jeder nach 15 Minuten sein Ergebnis erhält. Zudem können wir sehr schnell Testkapazitäten auf- und ausbauen. Diese Expertise wollen wir zusammen mit der öffentlichen Hand bündeln, damit flächendeckende Schnelltests schnell ermöglicht werden können.“

CoviMedical hat zurzeit Kapazitäten für 40.000 Tests pro Tag. Bei Ausbau der bereits eröffneten Standorte sind in kurzer Zeit mehr als 60.000 Tests täglich möglich. Durch die Eröffnung neuer Standorte kann auch diese Zahl schnell gesteigert werden. CoviMedical expandiert dynamisch und hat bundesweit zahlreiche weitere Standorte in Planung. Die Gründer kommen aus der Veranstaltungsbranche und verfügen über langjährige Erfahrung in Logistik und Organisation.

Dabei agiert CoviMedical agil und flexibel und bietet neben festen Stationen auch bundesweit mobile Services an. Das Unternehmen kann dadurch sehr schnell auf individuelle Bedürfnisse der Kommunen reagieren. Zudem ist CoviMedical Experte in Containersystemen und kann Testzentren in sehr kurzer Zeit aufbauen und in Betrieb nehmen. Durch die zentrale Planung, einheitliche Hygienekonzepte und das Buchungssystem sichert CoviMedical an allen Standorten den gleichen, hohen und vor allem sicheren Standard sowie eine gute Nutzererfahrung der Getesteten. Das Testsystem ist so perfektioniert, dass eine sehr hohe Durchlaufzahl ohne Wartezeit garantiert wird.

CoviMedical ist zudem in der Lage, positive Antigen-Schnelltests über die bereits vorhandene Abstrichprobe durch einen nachgelagerten PCR-Test zu validieren. Das spart Ressourcen und Zeit und minimiert weitere Infektionsrisiken durch den Wegfall von unnötigen Kontakten, die üblicherweise zur Bestätigung des positiven Antigen-Schnelltest-Ergebnisses durch einen PCR-Test nötig wären. Die gleiche Probe kann auch für eine der PCR nachgelagerte DNA-Sequenzierung genutzt werden. Die Kommunikation mit getesteten Personen und Meldung an Gesundheitsämter erfolgt vollautomatisch. Dadurch werden die Gesundheitsämter entlastet, da keine Hotlines genutzt werden müssen.

Bei dem verwendeten Schnelltest handelt es sich um einen sogenannten Covid-19 Antigen-Test zum qualitativen Nachweis einer akuten SARS-CoV-2 Infektion. Der Test prüft auf Proteinfragmente des Virus und damit auf dessen direktes, physisches Vorhandensein im Körper. Er wird mit Hilfe eines Abstrichs aus dem Mund- oder Nasenrachenraum durchgeführt. Das Ergebnis liegt in weniger als 15 Minuten vor. Die Ergebnisse werden sofort elektronisch übermittelt und sind in vielen Sprachen verfügbar. Durch eine Sensitivität von 98,50% ist der Test BfArM-gelistet (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Über CoviMedical

CoviMedical ist ein junges Unternehmen aus Dillenburg/Hessen und inzwischen bundesweit führender Anbieter von Corona-Testcentern. Das Unternehmen bietet Bürgern, Institutionen, Unternehmen, Ländern wie Kommunen maßgeschneiderte Lösungen für Massen-Schnelltests auf das Coronavirus – von stationären Testzentren, über Containerlösungen bis hin zu mobilen Services. Durch die zentrale Planung, einheitliche Hygienekonzepte und das Buchungssystem sichert CoviMedical an allen Standorten den gleichen, hohen und vor allem sicheren Standard sowie eine gute Nutzererfahrung der Getesteten. Das Testsystem ist so perfektioniert, dass es eine sehr hohe Durchlaufzahl ohne Wartezeit garantiert.

Weitere Informationen zum Unternehmen und den aktuellen Standorten unter https://15minutentest.de/

Zoos sind sichere Ausflugsziele

Verbände wollen Familien im Lockdown-Stress entlasten.

Berlin (ots) Die verbandlich organisierten zoologischen Gärten und Tierparks haben sich gestern mit einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer gewandt: Darin bitten sie darum, ab März wieder ihre Türen öffnen und Familien im Lockdown-Stress ein sicheres Ausflugsziel bieten zu dürfen.

Lebendiger Schulunterricht kann durch die pandemiebedingten Schließungen derzeit in den meisten Zoos nicht stattfinden.

In ihrem Schreiben betonen der Präsident des Verbandes der Zoologischen Gärten, Prof. Dr. Jörg Junhold, und seine Kollegen Gert Emmrich von der Deutschen Tierpark-Gesellschaft und Eckhard Wiesenthal vom Deutschen Wildgehege-Verband den Umstand, dass ihre Tierparks und zoologischen Gärten seit dem ersten Tag der Pandemie die zum Schutz der Bevölkerung vor Covid-19 notwendigen Maßnahmen mittragen. „Wir haben die zwingende Notwendigkeit über lange Monate gegenüber unseren jährlich insgesamt mehr als 50 Millionen Besuchern vertreten, auch wenn uns die Einnahmen fehlen“, sagt Jörg Junhold, selbst Zoodirektor in Leipzig. „Wir betrachten uns als verlässlichen Partner der Politik.“

Angesichts sinkender Infektionszahlen und dem steigenden sozialen Druck in vielen Familien könnten die Zoos Eltern und Kindern die Möglichkeit zum Ausgleich bieten. „Wir erleben es doch auch selbst: Im Lockdown-Stress fehlen nach Monaten zu Hause dringend geschützte Räume für sichere Ausflüge erst recht bei dem verlockenden Wetter“, sagt Präsident Jörg Junhold. „Und die Hygienekonzepte unserer Mitglieder sind erprobt. Die stufenweise Öffnung der Außengelände und der geschlossenen Tierhäuser sowie die Aussteuerung von Kapazitäten lassen sich in Abstimmung mit den regionalen Behörden jederzeit an das Infektionsgeschehen anpassen.“ Aktuell haben nur die Tiergärten in Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und dem Saarland geöffnet.

Die Verbandspräsidenten dankten in dem Brief Bund, Ländern und Kommunen ausdrücklich für die gewährten Leistungen zur Unterstützung, auch wenn sie aufgrund verschiedener Organisationsformen nicht allen zoologischen Gärten und Tierparks zugutekommen konnten.

Über den VdZ

Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die führende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer Gärten mit Wirkungsschwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Der 1887 gegründete VdZ ist der weltweit älteste Zoo-Verband und gab den Anstoß zur Gründung des Weltzooverbandes (WAZA). Aktuell gehören zum VdZ 71 Mitgliedszoos in Deutschland, Schweiz, Österreich und Spanien. Zu den Schwerpunkten des VdZ gehören die Vertretung der Mitgliederinteressen, die Kommunikation und Kooperation mit Behörden, Politikern, Wissenschaftlern, Verbänden und den Medien. Weiterhin unterstützt der Verband Natur- und Artenschutzprojekte, sowie Bildung und Forschung in Zoos.

Web: vdz-zoos.org

Digitale Bildung für alle

Datenkompetenz mit neuer vhs-App spielerisch erwerben
Bundeskanzlerin startet Initiative Digitale Bildung mit App Stadt I Land I DatenFluss

Bonn (ots) Die digitale Datenwelt spielend begreifen. Mit diesem Ziel hat der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) die App „Stadt | Land | DatenFluss“ entwickelt.

Im Zentrum der App steht eine virtuelle Stadt. Gebäude repräsentieren verschiedene, von der Digitalisierung geprägte Lebensbereiche – zunächst Arbeit, Mobilität und Gesundheit. Als Wissensbasis fungiert die Volkshochschule.

Sie ist ab heute kostenlos in den App-Stores verfügbar. Die App ist Teil der „Initiative Digitale Bildung“ von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Sie ist Schirmherrin der App und sagt: „Neue Technologien bedeuten neue Chancen, aber auch neue Herausforderungen. Das gilt natürlich auch in der digitalen Welt. Um sich hier sicher zu fühlen, sind digitale Kompetenzen gefragt – vor allem Datenkompetenz. Ob Kommunikation oder Konsum, ob E-Health oder E-Mobility – mit einem Mehr an Vernetzung sind auch mehr Daten im Umlauf, darunter sensible persönliche Daten. Umso wichtiger ist es, Daten souverän und sicher nutzen und teilen zu können. Die App „Stadt | Land | DatenFluss“ des Deutschen Volkshochschul-Verbands trägt dazu bei, die eigene Datenkompetenz zu stärken. So macht Lernen Freude.“

Die Digitalisierung und der damit einhergehende Datenfluss prägen zunehmend den Alltag. Ein Großteil der Bevölkerung weiß jedoch laut D21Digital Index nicht genau, was sich hinter zentralen Begriffen dieser Entwicklung, wie Künstliche Intelligenz, Internet der Dinge oder Algorithmus verbirgt. Zudem befürchten viele Menschen, die Kontrolle über ihre eigenen Daten zu verlieren. „Wie Lesen, Schreiben oder Rechnen verstehen Volkshochschulen Datenkompetenz als Schlüsselqualifikation. Sie ermöglicht die digitale Teilhabe aller. Damit die Digitalisierung jetzt und in Zukunft unsere Lebensqualität verbessert, brauchen die Menschen Anwendungskompetenz im Umgang mit digitaler Technologie und Grundlagenkompetenz, um die vermehrt datengestützte Welt zu verstehen. Mit unserer Stadt | Land | DatenFluss-App bieten wir einen spielerischen Einstieg in die digitale Souveränität“, ergänzt DVV-Präsidentin Annegret-Kramp-Karrenbauer.

Die App nutzt dazu einen spielerischen Ansatz, der am Alltag der Nutzerinnen und Nutzer anknüpft. Im Zentrum der App steht eine virtuelle Stadt. Gebäude repräsentieren verschiedene, von der Digitalisierung geprägte Lebensbereiche – zunächst Arbeit, Mobilität und Gesundheit. Navigieren die Nutzer*innen auf ein Gebäude, etwa den Bahnhof, betreten sie die jeweilige thematische Lernwelt. Hier begegnen sie in kurzen animierten Geschichten unterschiedlichen Menschen, die sich mit der Verwendung von datenbasierten Technologien in ihrem Alltag auseinandersetzen. Geschichten, Informationen und verschiedene interaktive Aufgaben wechseln sich ab. Wie bei Online-Spielen üblich, werden neue Inhalte erst freigeschaltet, wenn ein Level erfolgreich durchlaufen wurde. Nach dem Abschluss eines Levels färbt sich der entsprechende Stadtteil bunt. Je mehr Inhalte bearbeitet wurden, desto bunter wird die Stadt.

Die Inhalte sind in kleine Einheiten verpackt und können nebenbei, etwa während einer Bahnfahrt, erspielt werden. In ihrer ersten Ausbaustufe besteht die App aus rund 400 Inhaltselementen, die man in rund zehn bis zwölf Stunden durchspielen könnte.

Das Curriculum der App basiert auf dem „Framework für Data Literacy“ des Hochschulforums Digitalisierung und wurde an die erweiterte Zielgruppe angepasst. Alle Inhalte wurden von Fachjournalist*innen recherchiert und aufbereitet sowie von Wissenschaftler*innen geprüft.

Auf dem KI-Campus, der Lernplattform für Künstliche Intelligenz, stehen die Inhalte der App für PC und Laptop ohne Anmeldung im Browser zur Verfügung (www.ki-campus.org/datenfluss). Als offizieller Kooperationspartner bettet der KI-Campus „Stadt | Land | DatenFluss“ in sein übergreifendes Lernangebot mit vielen weiteren Online-Kursen, Podcasts und Videos zu Daten- und KI-Kompetenzen ein.

Landingpage zum App-Download: https://stadt-land-datenfluss.de/

„Bundeswehr zählt 4.000 Anträge auf Amtshilfe durch Länder, Städte und Kommunen“

Weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung bei Schnelltests

Bonn (ots) Mittlerweile zählt das zur Streitkräftebasis gehörende Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr mehr als 4.000 bewilligte Anträge auf Amtshilfe im Kampf gegen Covid-19. Knapp 1.100 Hilfeleistungen werden aktuell bundesweit durchgeführt, rund 2.580 Hilfeleistungen wurden bereits abgeschlossen.

Mit jedem weiteren Tag in der Corona-Pandemie steigt auch die Zahl der Hilfeleistungsanträge, die durch Länder, Städte und Gemeinden an die Bundeswehr gestellt werden.Im Oktober 2020 zählte die Bundeswehr 1.000 bewilligte Anträge auf Amtshilfe im Kampf gegen Covid-19. Im Dezember waren es bereits 2.000 Hilfeleistungsersuchen. Jetzt, wieder knapp zwei Monate später, hat sich die Zahl der Anträge erneut verdoppelt. Mit insgesamt 4.000 Amtshilfeanträgen hat die Bundeswehr im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bisher mehr Anträge als jemals zuvor in ihrer 65-jährigen Geschichte bewilligt.

All diese Hilfeleistungsersuchen werden nach Eingang im Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin auf rechtliche Zulässigkeit und Umsetzbarkeit geprüft, bevor sie dann in 5 von 6 Fällen bewilligt und umgesetzt werden. Der Einsatz folgt schnellstmöglich, meist innerhalb weniger Tage.

Aktuell sind mehr als 18.000 Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Angehörige der Bundeswehr durch die Amtshilfe gebunden. Die Arten der Unterstützungsleistungen sind vielseitig. Rund 5.100 Männer und Frauen helfen in mehr als 300 Gesundheitsämtern in allen 16 Bundesländern. Weitere 2.400 Kräfte sind in den Impfzentren und Impfteams eingesetzt und mehr als 900 Bundeswehrangehörige unterstützen als „Helfende Hände“ in Alten- und Pflegeheimen. 480 Soldatinnen und Soldaten sind in 65 Krankenhäusern im Einsatz. Weitere rund 4.100 Kräfte unterstützen bundesweit in 242 Landkreisen bzw. kreisfreien Städten bei Schnelltestungen, hauptsächlich in Alten- und Pflegeheimen. Seit dem 16. Februar unterstützt die Bundeswehr zudem bei Schnelltests an der deutsch-österreichischen Grenze.

Viele zivile Institutionen stoßen immer noch und weiterhin an ihre Belastungsgrenze. Durch ihre kurzfristige Unterstützung in solchen Fällen leistet die Bundeswehr einen entscheidenden Beitrag zum Schutz der Bürger in Deutschland. „Die Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es ist, dass die Bundeswehr 24/7 für die Länder und Kommunen ansprechbar ist“, unterstreicht Generalleutnant Martin Schelleis, Inspekteur der Streitkräftebasis.

Angesichts des weiter steigenden Bedarfs wurde das seit März 2020 bereitgestellte Hilfskontingent Corona vor wenigen Wochen auf 25.000 Personen aufgestockt.

„Die damit einhergehenden Einschränkungen im Grund-, Ausbildungs- und Übungsbetrieb der Bundeswehr nehmen wir angesichts der schwierigen Gesamtsituation in Kauf“, so Generalleutnant Martin Schelleis, Inspekteur der Streitkräftebasis. Als Nationaler Territorialer Befehlshaber führt Schelleis die Kräfte der Bundeswehr für die Corona-Hilfe in Deutschland. „Wir werden auch künftig schnell, flexibel und zielgerichtet unterstützen, wo immer wir dürfen und solange wir können. Auf die Bundeswehr ist Verlass“, so Schelleis.

Die Streitkräftebasis koordiniert mit dem Kommando Territoriale Aufgaben die Amtshilfe der Bundeswehr in Deutschland. Dazu stehen dem Nationalen Territorialen Befehlshaber, Generalleutnant Martin Schelleis, mittlerweile 25.000 Soldatinnen und Soldaten in ganz Deutschland in unterschiedlichen Bereitschaftsgraden für Unterstützungsleistungen zur Verfügung. Zusätzlich stehen die Kräfte des Sanitätsdienstes der Bundeswehr zur Hilfeleistung bereit.

Web: bundeswehr.org

„Mensch Gorbatschow!“: „ZDFzeit“ mit Porträt zum 90. Geburtstag

Mainz (ots) Michail Gorbatschow, dessen Politik den Weg zur deutschen Einheit ebnete, wird 90 Jahre alt.

„ZDFzeit“ blickt anlässlich von Michails Gorbatschows 90. Geburtstag auf dessen politisches Lebenswerk. /

Eine Woche vor dem runden Geburtstag beleuchtet die „ZDFzeit“-Doku „Mensch Gorbatschow! – Der Genosse, der die Welt veränderte“ am Dienstag, 23. Februar 2021, 20.15 Uhr im ZDF, die globalen Veränderungen, die von seiner Reformpolitik ausgingen. Der Film von Bärbel Jacks und Dagmar Gallenmüller steht ab Dienstag, 23. Februar 2021, 9.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

In der „ZDFzeit“-Doku kommen Zeitzeugen, Wegbegleiter und Prominente zu Wort. An ihre sehr persönlichen Begegnungen erinnern sich unter anderem TV-Moderator Günther Jauch, die Politiker Gregor Gysi und Theo Waigel, die Schauspielerin Christiane Paul, „Wind of Change“-Sänger Klaus Meine von den „Scorpions“ sowie der russische Musiker und Freund Gorbatschows Stas Namin.

Michail Gorbatschow gilt als einer der bedeutendsten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts, der im kommunistischen Ein-Parteien-Regime Meinungsfreiheit, Regierungskritik und Religionsfreiheit zuließ und den Staaten des Warschauer Pakts Selbstbestimmung zugestand. Seine Politik hat globale Veränderungen eingeleitet und dazu geführt, den Kalten Krieg zu überwinden und die deutsche Einheit sowie den politischen Umbruch in Mittel- und Osteuropa zu ermöglichen.

Einen „genialen Zerstörer“ nennt ihn Gregor Gysi. Und Günther Jauch sagt in der Doku: „Gorbatschow wirkte immer wie einer, der offen war, der auf Menschen zugegangen ist, der mit Zwischenrufen kein Problem hatte, der es gut fand, wenn ihm vielleicht auch mal widersprochen wurde.“ „Scorpions“-Sänger Klaus Meine hebt hervor, dass Gorbatschow das Rampenlicht suchte: „Offenbar hat es ihm auch sehr viel Freude bereitet, dieser Austausch Rock ’n‘ Roll, Glasnost, Perestroika.“

Gorbatschows Leben ist auch von Tragik überschattet – seine Frau Raissa starb 1999, und er selbst hat in Russland nur wenige Freunde. Einer von ihnen ist der Kultmusiker Stas Namin, der im „ZDFzeit“-Interview sagt: „Vor Kurzem war Gorbatschow bei mir zu Gast, wir haben gesprochen, ein bisschen Wodka getrunken, und er hat gesagt: ‚Ich will leben, bis ich 90 bin. Länger will ich nicht leben. Ohne Raissa habe ich hier auf dieser Erde nichts mehr zu tun.'“

Erstmals im deutschen Fernsehen sind in dieser „ZDFzeit“-Doku Auszüge aus dem Dokumentarfilm „Gorbatchev. Heaven“ von Vitali Manski zu sehen, in dem Gorbatschow auf sein Leben zurückblickt – im bislang letzten längeren Interview, das er vor einer Kamera gegeben hat.

Sendungsseite in der ZDFmediathek: https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/zdfzeit-mensch-gorbatschow-100.html

2 Jahre RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt

Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven eines modernen Gesundheitsstandorts

Bad Neustadt a.d.Saale (ots) Anfang 2019 ging der neue RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt an den Start.

2 Jahre RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt / Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven eines modernen Gesundheitsstandorts / Der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt mit dem Herzstück, dem Zentrum für klinische Medizin links im Bild.

Seither haben sich der Klinikstandort und die mit ihm verbundene sektorenübergreifende Gesundheitsversorgung kontinuierlich weiterentwickelt. Überregionale medizinische Schwerpunktzentren und Kliniken der Grund- und Regelversorgung, der Rehabilitation sowie die ambulante Medizin sind am Campus etabliert und arbeiten interdisziplinär zusammen. Ein Vorteil auch während der Corona-Pandemie.

Rund 250 Mio. Euro hat die RHÖN-KLINIKUM AG in den letzten Jahren in diesen modernen Gesundheitsstandort investiert und ihn grundlegend umgestaltet.

2 Jahre RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt / Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven eines modernen Gesundheitsstandorts / Moderne Architektur prägt den RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt.

Der neue Campus steht für eine patientenzentrierte, sektorenübergreifende medizinische Versorgung im ländlichen Raum. Neben medizinischen Kernleistungen und Rehabilitationsangeboten sind verschiedene Gesundheits- und Serviceleistungen an einem Klinikstandort eng miteinander verzahnt. Viele telemedizinische Anwendungen unterstützen dies.

Die Zusammenführung vormals getrennter Kliniken in eine veränderte Struktur war ein intensiver Prozess. Die medizinische Neuausrichtung mit der Zentrenbildung, die vernetzte Zusammenarbeit aller Professionen, vielfältige Weiterbildungsangebote sowie die moderne und IT-gestützte Arbeitsumgebung machen den Standort für Mitarbeitende attraktiv – insbesondere Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte. „Wir freuen uns über diese Entwicklungen und sind froh, dass wir trotz und mit der Corona-Pandemie uns so dynamisch entwickelt haben. Natürlich brauchte es Zeit, sich an neue Prozesse zu gewöhnen und eine gemeinsame, neue Kultur der Zusammenarbeit zu finden. Die bisherige Entwicklung war gut, aber wir wollen in den nächsten Jahren noch mehr erreichen“, sagte Prof. Dr. Bernd Griewing, Vorstand Medizin der RHÖN-KLINIKUM AG.

Zertifizierte Spezialklinik und verlässlicher Regionalversorger – das eine schließt das andere nicht aus

Der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt ist sowohl Grund- und Regionalversorger als auch überregionale Spezialklinik. Verschiedene medizinische Fachgebiete – ambulant, stationär und rehabilitativ sind hier eng miteinander verbunden.

2 Jahre RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt – Prof. Dr. Bernd Griewing,

„Sie können beispielsweise als Fachklinik für Herzmedizin oder orthopädische Endoprothetik nicht mit einer hohen medizinischen Qualität arbeiten, wenn sie nicht durch eine hervorragende Klinik für Innere Medizin oder durch eine Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie begleitet werden“, so Griewing.

Das kommt in erster Linie auch den Patienten zu Gute. Rund 78.000 Patienten (Stand: 31.12.2019) werden jährlich am Campus behandelt und therapeutisch betreut. Der Großteil von ihnen kommt aus der Region. Aber auch deutschlandweit haben die Schwerpunktzentren einen exzellenten Ruf und eine jahrzehntelange Expertise.

Zu den überregionalen medizinischen Schwerpunkten gehören die Herzmedizin mit den Kliniken für Herzchirurgie und Kardiologie sowie der kardiologischen Rehabilitation als integriertes Herzzentrum, die Muskuloskelettale Chirurgie, in der die Kliniken für Orthopädie, Unfallchirurgie, Sporttraumatologie und Endoprothetik, die Klinik für Fußchirurgie sowie die Klinik für Handchirurgie inklusive Reha konzentriert sind. Dazu kommen der Schwerpunkt für seelische Erkrankungen mit den großen Kliniken für Psychosomatik und der rehabilitativen Suchtpsychiatrie sowie die ambulante Medizin mit dem Ambulanten-OP-Zentrum, Arztpraxen und anderen medizinischen Dienstleistern.

Die Neuromedizin mit Akutneurologie, Stroke Unit, neurologischer Intensivmedizin und neurologischer (Früh-)Rehabilitation wurde 2020 durch einem weiteren wichtigen Eckpfeiler erweitert. Mit Hilfe des Freistaats Bayern konnte die Neurochirurgie neu am Campus etabliert werden. Sie erweitert das breit gefächerte Leistungsspektrum zu Diagnostik und Therapie neurologischer Erkrankungen um operative Eingriffe am zentralen, peripheren und vegetativen Nervensystem. Erkrankungen und Verletzungen des Gehirns oder der Wirbelsäule können beispielsweise so am Campus behandelt werden. Damit hat das Zentrum ein Alleinstellungsmerkmal in der Region.

Campus bewährt sich – gerade in der aktuellen Corona-Pandemie

Der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt ist eines der großen Zentren im Netzwerk der Corona-Pandemieversorgung in Nordbayern. Mehr als 200 Patienten wurden stationär versorgt, viele davon intensivmedizinisch und über mehrere Wochen hinweg. Durch den Aufbau von zusätzlichen Intensivkapazitäten konnten umliegende Einrichtungen unterstützt und Patienten aus anderen Regionen Deutschlands übernommen werden.

„Aktuell gehen die Inzidenzwerte vielerorts zurück, aber wir befinden uns immer noch mitten in der Pandemie. Dennoch müssen wir lernen, eine gewisse Normalität im Umgang mit dem Virus zu entwickeln. Corona wird zum Versorgungsspektrum des Krankenhauses gehören“, sagte Griewing.

Zum besonderen Schutz der Patienten und Mitarbeitenden hat der Campus umfangreiche Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen getroffen, die ständig an die aktuellen Erfordernisse angepasst werden.

Viele Patienten scheuten in den letzten Monaten den Besuch beim Arzt, aus Sorge, sich anzustecken. Planbare medizinische Eingriffe, die nicht zwingend medizinisch notwendig waren, mussten seit Ende Oktober 2020 verschoben werden. Zum Teil mit schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit. „Wir stellen fest, dass die Menschen, die aktuell zu uns kommen, im Vergleich zu den Vorjahren oft schwerer krank sind, gerade Patienten mit Herzbeschwerden und neurologischen Erkrankungen. Daher unser Appell nochmals an dieser Stelle: Bitte zögern sie nicht, zum Arzt und die Klinik zu gehen. Wir tun alles, dass unsere Gesundheitseinrichtungen ein sicherer Ort für Sie sind und Sie die entsprechende adäquate Versorgung erhalten“, sagte Griewing.

Video – Ein Rundgang über den RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt: www.campus-nes.de/unser-campus

Der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, einer von fünf Standorten der RHÖN-KLINIKUM AG, steht für eine sektorenübergreifende medizinische Versorgung im ländlichen Raum. Auf einem Klinikgelände verzahnt der Campus ambulante und stationäre Angebote mit einer Vielzahl medizinischer Service- und Vorsorgeleistungen, die bisher räumlich getrennt waren: niedergelassene Fachärzte, Kliniken unterschiedlicher Fachdisziplinen wie Herzmedizin, orthopädischer Chirurgie oder auch Neurologie arbeiten Hand in Hand mit der Pflege und der Rehabilitation zusammen. Die digitale Vernetzung aller am Behandlungsprozess beteiligten Akteure – mit innovativen IT-Lösungen und Kommunikationssystemen – ist dabei unverzichtbar. Die mehr als 2.800 Beschäftigten des Campus versorgen jährlich rund 78.000 Patienten.

Web: www.campus-nes.de

Von wegen „Wissenschaftskanzlerin“ – Ein Jahr Anmaßung und gebrochene Versprechen

Das Coronavirus begleitet uns nun schon ein Jahr. Was hat die Regierung in dieser Zeit alles erzählt, was hat sie versprochen, was hielt sie ein?

Sahra Wagenknecht

Hat sie wirklich »alles Mögliche und Nötige« getan, um Arbeitsplätze zu retten und die Folgen der Krise für die Betroffenen abzufedern? Gab es nicht schwere Fehler und Versäumnisse, die etwa dazu geführt haben, dass im Januar in Deutschland ungleich mehr Menschen gestorben sind als in den meisten europäischen Ländern? Warum wird über dieses Versagen kaum gesprochen? Was ist mit den Millionen Menschen, die vor den Trümmern ihrer Existenz stehen weil es für sie keine schnellen und unbürokratischen Hilfen gab? Warum wird erst jetzt – ein Jahr nach Beginn der Pandemie – darüber diskutiert, mit kostenlosen Schnelltests die Risiken der Ansteckung nicht nur in Einrichtungen der Altenpflege zu verringern? Angela Merkel gibt sich gern als „Wissenschaftskanzlerin“, die im Einklang mit „der“ Wissenschaft regiert. In Wahrheit hat ihre Regierung immer wieder willkürlich ihre Politik verändert und sie achtet genau darauf, immer nur von Wissenschaftlern beraten zu werden, die genau das empfehlen, was sie hören will. Im Video werfe ich einen Blick auf ein Jahr Corona-Politik und die Versprechen der Bundesregierung: was sie eingehalten hat – und was nicht. Melde dich an für meinen Newsletter »Team Sahra« um die wöchentlichen Videos und mehr jeden Donnerstag direkt in Dein Postfach zu bekommen:
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