Schlagwort-Archive: Natur & Umweltschutz

Zapf Creation stellt auf plastikfreie Verpackungen um

Vorreiter für nachhaltige Lösungen in der Puppenbranche

Rödental (ots) Zapf Creation, der führende Hersteller für Spielpuppen, stellt ab Frühjahr 2021 schrittweise sein gesamtes Sortiment auf plastikfreie Verpackungen um. Das Unternehmen nimmt damit eine Vorreiterrolle in der Puppenbranche ein und reagiert auf die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Verpackungen. Bis Herbst 2022 soll das gesamte Sortiment umweltfreundlich verpackt sein.

Zapf Creation setzt auf geschlossene Boxen ohne Sichtfenster aus Plastik. Das neue Schachteldesign zeigt die Puppen in Originalgröße / © Zapf Creation.

Zapf Creation feiert in diesem Jahr das 30-jährige Jubiläum seines Bestsellers BABY born. Die meistverkaufte Puppenlinie Deutschlands spielt wie keine andere Marke von klein auf eine bedeutende Rolle im Leben der Kinder. Dieser Verantwortung wird Zapf Creation mit der größten Verpackungsumstellung in der Unternehmensgeschichte gerecht. Mit Einführung der Frühjahrskollektion 2021 werden Schritt für Schritt alle Plastikelemente wie Sichtfenster, Blister oder Befestigungen durch recyclebare Materialien ersetzt. Die Umstellung betrifft Verpackungen für Puppen, Bekleidungen und Zubehörartikel. Zapf Creation reagiert damit auf das wachsende Bedürfnis von Eltern und Kindern nach nachhaltigen Lösungen auf dem Spielzeugmarkt. Bis Herbst 2022 soll das gesamte Sortiment umweltfreundlich verpackt sein. Mit der Offensive ist das Unternehmen Vorreiter für plastikfreie Verpackungen in der Puppenbranche.

Thomas Eichhorn, Vorstand Zapf Creation und Mitbegründer der Fair Toy Organisation, betont: „BABY born und Baby Annabell werden von Eltern und Kindern seit Generationen geliebt. Als Marke, die von klein auf im Kinderzimmer präsent ist, nehmen wir unsere Verantwortung ernst, die Entwicklung von Kleinkindern zu unterstützen. Wir verstehen die Forderung von Eltern und Kindern, Einmalverpackungen aus Plastik zu vermeiden und leisten mit der Umstellung einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt.“

Mehr Umweltschutz, mehr Unboxing-Spaß

Anstelle von sogenannten Showboxen mit Plastikfenstern und Plastikblistern als Produktverpackung setzt Zapf Creation künftig auf geschlossene Boxen. Ein auffälliges neues Schachteldesign verbessert durch Bilder in Originalgröße die Sichtbarkeit der Puppen und erhöht die Markenpräsenz in den Regalen. Innerhalb der Boxen werden Plastikblister und Folientüten gegen Papierverpackungen ausgetauscht und beschichteter Karton oder Klebeband auf ein Minimum reduziert. Ein positiver Nebeneffekt der Umstellung: Das Auspacken wird für die Kinder einfacher, spannender und noch spaßiger. Die neuen Verpackungen sind durch eine Sonnenblume gekennzeichnet und können problemlos im Altpapier entsorgt werden. Da die Schachteln seltener beim Öffnen beschädigt werden und sich wie ein Schuhkarton wieder schließen lassen, wird bei Retouren der Wiederverkauf im stationären Handel sowie bei Online-Shops einfacher und umweltfreundlicher.

Die Puppen selbst werden weiterhin aus Kunststoff gefertigt, um die hohe Qualität, den Sicherheitsrichtlinien und der langjährigen Nutzung als Alltagsbegleiter – oft über Generationen hinweg – gerecht zu werden.

Engagement in Fair Toys Organisation

Zapf Creation setzt auch in Sachen Produktionsbedingungen deutliche Zeichen und ist Gründungsmitglied der Fair Toys Organisation. Diese engagiert sich für die verantwortungsbewusste und nachhaltige Herstellung von gutem Spielzeug. Sie schafft durch ihr Siegel und die Beteiligung von Akteuren aus der Spielwarenbranche, dem Handel und der Zivilgesellschaft Glaubwürdigkeit. Thomas Eichhorn betont: „Mit der Fair Toys Organisation möchten wir auch in der Zukunft innerhalb unserer Branche Transparenz für faire Produktionsbedingungen schaffen und für diese wichtigen Grundsätze werben.“

Mehr Informationen unter www.zapf-creation.com

Tipps für Naturfotografie im Winter

Video-Exkurs von Nationalpark-Partner Thomas Schwerdt Outdoor-Fotografie Teil 1

Zu jeder Jahreszeit verändert sich das Aussehen der Landschaft und so bietet auch der Winter Motive in Hülle und Fülle. Im ersten Teil seines Videos „(Natur-) Fotografie im Winter“ erklärt Nationalpark-Partner Thomas Schwerdt, warum Achtsamkeit und Rücksichtnahme gerade auf die Tiere für ihn ein wesentlicher Bestandteil der Naturfotografie ist und wie man sich im Winter beim Fotografieren richtig verhält.

Danke an Thomas für das informative Video.

Wichtiger Zusatz für Nationalparke: Dort wird die Natur ganz besonders geschützt, deshalb gelten einige zusätzliche Regeln

Was ihr im Nationalpark Harz zum Schutz der Natur beachten solltet, seht ihr hier. Wer es genau wissen will, der klickt sich hier zu unseren ausführlichen Verhaltensregeln.

https://www.nationalpark-harz.de

Nationalpark-Kalender 2021 ist erschienen

Einnahmen unterstützen das Harzer Luchsprojekt

Auch für das Jahr 2021 gibt es wieder den schon vielfach nachgefragten Nationalpark-Kalender. Bereits zum elften Mal erscheint der Kalender. 2021 zeigt er Fotos aus dem Fotowettbewerb HarzNATUR der letzten Jahre.

Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender kommt auch in diesem Jahr wieder dem Harzer Luchsprojekt zugute. In jedem Jahr wird der Nationalparkkalender von der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH und der silverLynx Media GmbH  aus Herzberg  zur Verfügung gestellt  und von der  Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz e.V. verkauft.

Der Kalender im Format 48 x 35 cm erscheint in einer limitierten Auflage von 1.000 Exemplaren. Zum Preis von 14,95 € ist er in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen der Region erhältlich. Private Bestellungen zum Ladenpreis sind beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0 möglich. Aufgrund der Maßnahmen gegen das Corona-Virus können die Ladenöffnungszeiten von der Norm abweichen. Bitte informieren Sie sich entsprechend. Sollten Sie größere Mengen des Kalenders benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an das Luchsprojekt: 05582/9189-34 (luchsprojekt-harz@posteo.de). 

Fotowettbewerb „HarzNATUR 2021″

Im Rahmen unseres alle zwei Jahre stattfindenden Fotowettbewerbs HarzNATUR suchen wir auch 2021 wieder Ihre schönsten Natur-Fotos aus dem Nationalpark Harz, um sie in einer viel beachteten Ausstellung sowie in unserem jährlichen Nationalpark-Fotokalender zu präsentieren.

Die Ausschreibungsunterlagen für den Fotowettbewerb „HarzNATUR 2021″ werden voraussichtlich Anfang Dezember veröffentlicht.

https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2020/2020_11_3_HarzNATUR2021/

Kaffee für den Luchs – eine Spende für die Artenvielfalt

Harzer Kaffeerösterie unterstützt Luchsprojekt Harz

Kaffee ist die Leidenschaft von Mark Schnibbe. Seine Harzer Kaffeerösterei hat ihren Sitz seit 2007 in Bad Lauterberg. In der Kaffeemanufaktur verwöhnt er mit leckeren Kaffeespezialitäten und feinen Süßigkeiten. Schnibbe kauft seinen Kaffee fair und sozial ein. Für die beste Qualität ihrer Produkte reisen er und seine Mitarbeiter in die Herkunftsländer ihrer Bohnen und haben so immer ein Auge auf Anbaumethoden und soziale Arbeitsbedingungen vor Ort. Das ist der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit und einen fairen Handel mit den Kleinbauern und den Plantagen.

Doch auch vor der eigenen Haustür möchte sich Mark Schnibbe für die Erhaltung von Flora und Fauna engagieren und seine Produkte in besonderer Weise mit der Harzer Heimat verbinden. Sein besonderes Interesse gilt dem Luchsprojekt Harz. Diesem Projekt verdanken wir es, dass die größte europäische Katzenart im Harz erfolgreich wieder angesiedelt wurde.

Die Kaffeerösterei mit ihrer nachhaltigen Produktion weltweit und im Harz passt gut zum Luchsprojekt, findet dessen Leiter Ole Anders, der Leiter des Luchsprojektes. Aus diesem Grund ist ein gemeinsames Projekt entstanden. Der „Harzer Röstkaffee“ ist in verschiedenen Märkten, Restaurants und Hotels der Region erhältlich. Nicht zufällig ziert ein Luchskopf die Verpackung der braunen Bohnen. Für jedes verkaufte Kilo Kaffee fließen 50 Cent an das Luchsprojekt des Nationalparks Harz.

Mittlerweile ist eine stattliche Summe zusammengekommen – so konnte Mark Schnibbe dem Leiter des Luchsprojektes jüngst einen Scheck in Höhe von 4.660,- Euro übergeben. Das Geld fördert auf direktem Wege die Forschung und die Öffentlichkeitsarbeit für die größte europäische Katzenart.

Im Jahr 2000 starteten das Land Niedersachsen und die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. gemeinsam dieses Wiederansiedlungsprojekt. Seither hat sich die Harzer Luchspopulation zu einer der vitalsten in ganz Europa entwickelt. Die Pinselohren sind längst zu einem Aushängeschild der Region geworden und breiten sich in das Umland des Mittelgebirges aus. Und auch Mark Schnibbe und der Harzer Kaffee haben zu dieser Erfolgsgeschichte beigetragen – dafür sagt der Nationalpark Harz DANKE!

Web: https://www.nationalpark-harz.de

Waldbilanz 2020 des Nationalparks Harz in der Klimakrise

Neuer Wald in Bündeln und Rekordernte von Bucheckern

Im Wald ist es nach dem zweiten Lockdown nicht ruhiger geworden. Viele Gäste sind unterwegs, aber auch unsere Arbeiten zur Waldentwicklung gehen weiter.

Die Entwicklung der letzten drei Jahre mit Hitze, Trockenheit, ausgefallenen Wintern und starker Borkenkäferentwicklung in der Klimakrise haben riesige Flächen an Fichtenbeständen sehr rasch absterben lassen. Das bedeutet für uns, bei den Waldentwicklungsmaßnahmen einige Gänge hochzuschalten. Im Herbst 2020 wurden im Nationalpark Harz ca. 320.000 Laubgehölze gepflanzt, zumeist Buchen, aber auch Roterlen, Weiden, Aspen und Birken. Das entspricht etwa 200 ha umgewandelter Waldfläche. „Diese Arbeiten fanden in einem engen Zeitfenster statt und sind eine logistische Herausforderung“, so Sabine Bauling, die für die Waldentwicklung zuständige Fachbereichsleiterin im Nationalpark Harz.

Im Nationalparkrevier Scharfenstein wurden wieder Bucheckern geerntet für die Anzucht von kleinen Buchen zur Pflanzung im Nationalpark. In diesem Jahr konnte eine Rekordernte eingefahren werden – sage und schreibe 1049 kg gereinigte Bucheckern in 99 Säcken. Das werden einmal über eine Million kleiner Buchenpflanzen werden für ca. 600 ha Waldumwandlungsflächen in den nächsten drei Jahren. Dieses Saatgut wird zur Lohnanzucht in Baumschulen gebracht. Wenn alles gut geht, stehen die ersten Pflänzchen im Herbst 2021 zur Pflanzung bereit.

Die Klimaentwicklung der letzten drei Jahre hat großflächig strukturarme Fichtenreinbestände absterben lassen. Nicht der Wald ist tot, aber die alten Fichten. Die Waldentwicklungsmaßnahmen des Nationalparks werden daher neu überdacht und die Zeit drängt.

Im Nationalpark Harz wären von Natur aus zwei Drittel der Fläche mit Buchenwäldern bestockt, gegenwärtig ist es nur ein knappes Fünftel. Der Nationalpark Harz ist kein Forstamt, hier wird nicht im klassischen Sinne „aufgeforstet“. Als Entwicklungsnationalpark hat das Schutzgebiet aber die Möglichkeit und den Auftrag der ökologischen Sanierung. Bezüglich der Waldentwicklung bedeutet das, mehr Naturnähe in naturferne Fichtenreinbestände zu bringen. Konkret werden dazu seit vielen Jahren kleine Laubbäume in diese Bestände gepflanzt, das heißt Samenbäume für zukünftige Waldgenerationen. Die Natur bekommt sozusagen einen Werkzeugkasten in die Hand. Wenn die Laubholzinitiale gesichert sind, werden diese Flächen in die Naturdynamikzone überführt. Danach finden keine menschlichen Eingriffe mehr statt.

https://www.nationalpark-harz.de

Naturerlebnis und Naturschutz bei Schnee und Eis

Rücksichtsvollen Umgang mit der Natur nicht vergessen.

Neuschnee lockt und macht den Harz derzeit besonders anziehend für Erholungssuchende. Der Nationalpark Harz bietet in diesen Wintertagen zahlreiche Winterwanderwege in herrlicher Natur. Doch für die Tierwelt ist der Winter die schwerste Zeit!

Der Nationalpark Harz bittet daher, bei allem Winterspaß an Sport und Spiel den rücksichtsvollen Umgang mit der Natur nicht zu vergessen. Wanderer sollten unbedingt auf den beschilderten ausgewiesenen Wanderwegen bleiben. Wer querfeldein läuft, richtet oft unbewusst schwere Schäden in der Natur an. Tiere werden aufgeschreckt und aus ihren Verstecken vertrieben. Finden sie danach nicht genug Nahrung, um wieder zu Kräften zu kommen, kann das ihren Tod bedeuten. Die Nationalparkverwaltung bittet daher eindringlich, die Wege nicht zu verlassen, Lärm zu vermeiden, Hunde anzuleinen und auf das Wandern in der Dämmerung und bei Nacht freiwillig zu verzichten. https://www.nationalpark-harz.de/de/aktuelles/2021/2021_01_04_Ruecksicht_bei_bei_Winterspa%c3%9f%20%20/