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Campustag des Wissens an der MSH Medical School Hamburg

Hochkarätige Vorträge, spannende Experimente und exklusive Einblicke zum Jubiläums-Campustag

Hamburg (ots) Beim Campustag des Wissens am Samstag, den 12. Oktober 2019, erhalten Besucher spannende Einblicke in den Hochschulalltag der MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University.

Beim Campustag des Wissens an der MSH Medical School Hamburg haben Besucher die Chance, Wissenschaft hautnah zu erleben und das Studienangebot von Psychologie über Soziale Arbeit bis Humanmedizin kennenzulernen. Quellenangabe: „obs/MSH Medical School Hamburg/PARHAM_KHORRAMI“

Zugleich können sie auch an hochaktuellen Wissenschaftsdiskursen direkt teilnehmen. Zum zehnjährigen Jubiläum der privaten, staatlich anerkannten Hochschule informieren beispielsweise Prof. Dr. Gerd Gigerenzer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Dr. Isak Stefanus de Wet Snyman von der WHO über aktuelle Gesundheitsthemen.

In der Gesundheitsversorgung werden Behandlungsrisiken oft nur unvollständig kommuniziert. Nutzen und Schaden von Behandlungen werden für Patienten häufig schwer verständlich oder gar irreführend dargestellt. Welche Techniken und Prinzipien für eine effiziente Risikokommunikation notwendig sind, erläutert Prof. Dr. Gerd Gigerenzer, Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Er hält zum Campustag des Wissens am 12. Oktober um 13 Uhr den Vortrag: »Risikokommunikation und Entscheidungsfindung: Welche Gesundheitskompetenzen benötigen Health Professionals und Patienten?«

Eine Prognose für die Zukunft der Gesundheitsversorgung bietet der englischsprachige Vortrag »Health and future: Interprofessional education and collaborative practice«. Dr. Isak Stefanus de Wet Snyman von der südafrikanischen Stellenbosch University und dem Family of International Classification Network (WHO-FIC), der selbst Erfahrungen in der interprofessionellen Ausbildung von Health Professionals mitbringt, referiert um 11:45 Uhr zu den Chancen der patientenorientierten interprofessionellen Pflege (IPECP) für ein faireres und effizienteres Gesundheitssystem.

Einblicke in die Forschungsarbeit der MSH erhalten Interessierte beim Campustag des Wissens im Themenraum des IRE Institute of Research and Education GmbH. Von 10 bis 16 Uhr werden dort Versuche zu interaktiven Wahrnehmungsphänomenen rund um das Thema »Verwirrung der Sinne« demonstriert. Besucher können plastische Sinnestäuschungen erleben, ihre Fähigkeit zur Perspektivübernahme erproben und Scheinbewegungen mit der Hand oder mittels der Kraft ihrer Gedanken steuern.

Klinikalltag hautnah erleben können Besucher zudem bei der Intensiven MSH. Im Rahmen des MSH-Jubiläums wird vom 11. Oktober, 13 Uhr bis 12. Oktober, 19 Uhr im Hochschulgebäude Am Kaiserkai 1 rund um die Uhr eine voll funktionsfähige Intensivstation zum Anfassen nachgestellt. Anhand von verschiedenen Notfallszenarien und Impulsvorträgen aus den Bereichen Notfallversorgung sowie Intensivmedizin wird so der verantwortungsvolle Tagesablauf von Medizinern, Rettungs- und Pflegepersonal nachvollziehbar.

Wie sieht es hinter den Kulissen der MSH Medical School Hamburg aus?

Am Samstag, den 12. Oktober 2019, öffnet die private, staatlich anerkannte Hochschule am Campus in der HafenCity ihre Türen für Schüler, Eltern, Studierende und Interessierte. In der Zeit von 10 bis 16 Uhr können sich Besucher mit Lehrenden, Mitarbeitern und Studierenden austauschen, die Studiengänge kennenlernen und sich in Kurzvorträgen informieren.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.medicalschool-hamburg.de/jubilaeum/campustag-des-wissens

25 Jahre „37°“ im ZDF: Dreiteilige Reihe „wasunsbewegt“ zum Jubiläum

Mainz (ots)

Schon seit 25 Jahren ist „37°“ fester Bestandteil des ZDF-Programms. Mehr als 950 Dokumentationen wurden seit dem Start am 1. November 1994 ausgestrahlt.

Erwin und Agnes haben sich dazu entschieden, ihren Lebensabend mit anderen Senioren auf dem Hof der Familie Müller zu verbringen Quellenangabe: „obs/ZDF/Thomas Henk Henkel“

Die dreiteilige Reihe „#wasunsbewegt“, die das ZDF ab Dienstag, 8. Oktober 2019, jeweils 22.15 Uhr, zum Jubiläum zeigt, befasst sich mit Themen, die die Gesellschaft heute mit Blick auf die Zukunft bewegen: Es geht um Senioren, die ihren Lebensabend lieber auf dem Bauernhof anstatt im Altersheim verbringen wollen, um Jugendliche, die für Klimaschutz und mehr Verantwortung protestieren, und um Menschen, die konsequent nach dem Prinzip „weniger ist mehr“ leben. In einer langen Nacht sind ab 0.20 Uhr darüber hinaus acht „37°“-Filme aus den vergangenen 25 Jahren zu sehen, unter anderem der zweite „37°“-Film, „Jenseits der Schamgrenze – Ein Mädchen wird nach Deutschland verkauft“ (Erstsendung: 8. November 1994) von Autor Hartmut Schoen über Menschenhandel mitten in Europa.

„Bauernhof statt Altersheim – Altwerden zwischen Hahn und Esel“ zeigt am Dienstag, 8. Oktober 2019, 22.15 Uhr, das Leben von acht Senioren auf einem nicht mehr bewirtschafteten Bauernhof im Sauerland. Die 84-jährige Agnes aus Meschede möchte sich versorgt wissen, wenn sie einmal nicht mehr allein zurechtkommt. Deswegen zieht sie auf den Hof der Familie Müller und entscheidet sich für die Rundumversorgung. Die letzten Lebensjahre in Gemeinschaft auf einem Bauernhof zu verbringen, ist ein Modell, das sich in Skandinavien und den Niederlanden schon lange bewährt hat.

Die Doku „Nur die eine Welt! Jugendliche protestieren“, am Dienstag, 15. Oktober 2019, 22.15 Uhr, ist dabei, wenn Andreas, Ragna und Samuel für das Klima kämpfen. Die 18-jährige Ragna organisiert diesen Sommer den ersten offiziellen Kongress der Fridays-for-Future-Bewegung in Dortmund. Der 14-jährige Samuel stoppte vor seiner Münchner Schule „Elterntaxis“ und bat darum, die Kinder mit der S-Bahn auf den Weg zu schicken. Und der 18-jährige Andreas, der eine Ausbildung zum Landmaschinenmechatroniker macht, tüftelt in seiner Freizeit an nachhaltiger Technik für den Bauernhof.

Wie viel Besitz brauche ich wirklich, um glücklich zu sein? „Schluss mit Überfluss – Von Minimalisten und Konsumverweigerern“ zeigt am Dienstag, 22. Oktober 2019, 22.15 Uhr, über ein Jahr hinweg drei Menschen, die für sich versuchen, diese Frage zu beantworten. Die alleinerziehende Antonia, 36 Jahre alt, möchte ihren Besitz um die Hälfte reduzieren, um so Lebenszeit zu gewinnen. Diesen Prozess hat die 65-jährige Susanna schon hinter sich: Sie wohnt inzwischen in einem 15 Quadratmeter großen Tiny House. Und Marc, 45 Jahre alt, lebt im Odenwald in einer selbstgebauten Hütte im Einklang mit der Natur. Wird er dort bleiben dürfen?

Zum Jubiläum hat „37°“ unter #MeinLebenhat37Grad Geschichten im Netz gesammelt. Die Themen der Zuschauergeschichten sind so vielfältig wie die Themen der Sendereihe. Gezeigt werden die 25 Videos in der ZDFmediathek, bei Instagram und Facebook.

Die „37°“-Dokumentationen stehen jeweils am Sendetag ab 8.00 Uhr in der ZDFmediathek zur Verfügung. Die Videos in der ZDFmediathek sind zum Embedding freigegeben. Weitere Informationen: https://ly.zdf.de/Lai/

Wenn die Nase wieder läuft Erkältungen bei Kindern richtig wahrnehmen und behandeln

Hamburg (ots)

In den ersten Lebensjahren erkranken Kinder an bis zu zwölf fieberhaften Infektionen pro Jahr. Erkältungen treten vor allem bei Kleinkindern viel häufiger und schwerwiegender auf als bei Erwachsenen. Warum das so ist und wie Eltern die ersten Erkältungsanzeichen ihrer Kinder richtig wahrnehmen, bei welchen Symptomen ein Kinderarzt aufgesucht werden sollte und welche selbst gelindert werden können, erklärt Prof. Dr. Philippe Stock, leitender Arzt der Pädiatrie im Altonaer Kinderkrankenhaus.

Bewegung im Freien / Erkältungen bei Kindern richtig wahrnehmen und behandeln. Quellenangabe: „obs/AKK Altonaer Kinderkrankenhaus gGmbH/Family Veldman“

Erkältungskrankheiten bei Kindern sind meist Infektionen der oberen Atemwege, die durch hunderte Viren ausgelöst werden können. Erwachsene haben schon 30 bis 40 Infektionen hinter sich, wodurch eine Immunität gewährleistet wird. „Im Laufe jeder Erkältungserkrankung werden Abwehrstoffe gegen den jeweiligen Erreger gebildet, die den Körper für den Rest des Lebens schützen. Bei Kindern, vor allem im Kleinkindalter, ist das noch nicht der Fall“, so Stock. Schnupfen tritt bei 80 Prozent der Erkrankungen auf und ist damit das häufigste Krankheitszeichen eines grippalen Infekts. Solch eine Erkältung verläuft bei Kindern schwerwiegender, da die Atemwege noch viel enger sind. „Durch die Anschwellung der Schleimhäute während eines grippalen Infekts verschließt sich beispielsweise der Verbindungsgang zwischen Rachen und Ohr viel schneller. Die Belüftung des Mittelohres kann nicht mehr ausreichend gewährleistet werden, wodurch es zu einer Mittelohrentzündung kommen kann“, erläutert Prof. Stock. Mit zunehmendem Alter nimmt diese Anfälligkeit meistens ab.

Es gibt keine Medikamente, die die eigentlichen Verursacher einer Erkältung, die Viren, bekämpfen. Neben viel Trinken, Ruhe und Schlaf wird empfohlen, das Hauptsymptom, meist Schnupfen, zu behandeln. Hierfür eignen sich salzhaltige Nasensprays, -tropfen, oder -gel, die in den Apotheken frei verkäuflich sind. Kombinationspräparate werden nicht empfohlen. Fieber beispielsweise ist ein wichtiger Abwehrmechanismus des Körpers und sollte nur in Ausnahmefällen gesenkt werden. „Eine Erkältung dauert mit oder ohne Behandlung meist 7 bis 10 Tage an. Sollte es länger als zwei Wochen andauern, der Schleim gelblich verfärbt oder durch Blutbeimengungen rötlich aussehen, sollte in jedem Fall ein Kinderarzt hinzugezogen werden“, erklärt Stock.

Da es gegen die genannte Vielzahl von Viren, im Gegensatz zur Grippe (Influenzavirus), keinen Impfschutz gibt, ist die beste Vorsorge die Stärkung des Immunsystems. „Bei regelmäßiger Bewegung, egal bei welchem Wetter, und einer vitaminreichen sowie ausgewogenen Ernährung sollte einer gesunden Immunabwehr nichts im Wege stehen“, so Stock.

Über das Altonaer Kinderkrankenhaus

Das Altonaer Kinderkrankenhaus feiert 2019 sein 160-jähriges Jubiläum. Gegründet 1859, verfügt es heute über 206 Betten und 31 Plätze für teilstationäre Behandlungen. Vom Frühgeborenen bis hin zum jungen Erwachsenen werden alle akuten und chronischen Erkrankungen behandelt. Im vergangenen Jahr wurden 12.100 stationäre, 3.400 teilstationäre und 40.000 ambulante Patienten medizinisch betreut. Es genießt überregionales Renommee und ist seit 2006 eine Tochtergesellschaft des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).

kinderkrankenhaus.net

Auszeichnungsaktion der Junior-Ranger Gruppen des Nationalparks Harz

Wald im Wandel – Klimawandel?

Die jährliche gemeinsame Auszeichnungsaktion der Junior-Ranger-Gruppen des Nationalparks Harz fand in diesem Jahr am 14. September von 10 bis 15 Uhr in Königskrug in und an dem erst im Sommer eingeweihten Junior-Ranger-Waldlabor statt. Eingeladen waren Kinder und Jugendliche von sechs Junior-Ranger-Gruppen aus Bad Harzburg, Braunlage und Drei Annen Hohne.

Bei der Veranstaltung stand der Wald- und Klimawandel bei den für die Kinder- und Jugendlichen zunächst ohne Eltern durchgeführten Aktionen auf dem Programm. Zur Einstimmung interviewte Reporterin Amelie (Freiwilliges Ökologisches Jahr im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg) einen „Borkenkäfer“ (gespielt von Ranger Patrick Preiß) stellvertretend für seine Spezies vor dem jungen Publikum. Der Käfer berichtete über seine Lebensweise und dass er Teil des Ökosystems sei.

Durch die Menschen habe sich der Wald aber so gewandelt, dass er sich inzwischen rasant vermehre. So gelte er im Wirtschaftswald als Schädling, sehe sich im Nationalpark aber als Strukturgeber. Anschließend an das Interview bauten die älteren Junior-Ranger auf dem nahe gelegenen Wanderweg eine Infotafel mit Statements von Besuchern zum Waldwandel und den Antworten des Nationalparks auf. Schließlich wurden Wanderer zum hier überall sichtbaren Waldwandel interviewt. Dabei wurden z.B. Fragen gestellt, wie sich die Besucher fühlen, wenn sie den Wald sehen, was hier passiert sein könnte, wer aus ihrer Sicht verantwortlich sei und wie es hier mit dem Wald weitergehen könnte.

https://www.nationalpark-harz.de