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DIE LINKE: Zum Tag der Deutschen Einheit

Zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober erklärt die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Katja Kipping:

Seit Jahren rede ich zum Dritten Oktober über die Ungerechtigkeit, dass noch immer keine innere Einheit hergestellt ist. Und auch nach 29 Jahren unterscheiden sich Löhne und Renten noch immer deutlich.

Aber es geht nicht nur um die ökonomische Ungleichbehandlung. Deshalb will ich diesen Feiertag auch zum Anlass nehmen, um den Respekt für ostdeutsche Errungenschaften ins Zentrum zu rücken. Eine besondere Errungenschaft ist die Selbstverständlichkeit für Frauen, dass man sich nicht zwischen Kindern und Karriere entscheiden muss. Die setzt unter anderem voraus, dass es eine gute, flächendeckende, wohnortnahe Kita-Betreuung gibt. Und zwar eine, die nicht nur bis zur Mittagspause geht, sondern ganztägig angelegt ist.

Und noch eine Erfahrung, die man im Osten gemacht hat: Es ist sehr wohl möglich, Haushaltsgeräte herzustellen, die langlebig sind und die man leicht wieder reparieren lassen kann. Das ist etwas, was aus Ressourcenschutz damals in die Wege geleitet wurde und was heute in Zeiten des Klimaschutzes aktueller ist denn je.

Das sind Bespiele, bei denen der Osten eigentlich den Takt für die Bundesrepublik vorgeben sollte. Denn diese Errungenschaften anzuerkennen ist eben auch ein Teil der inneren Einheit. Es sind auch Errungenschaften einer Generation, die mit der friedlichen demokratischen Revolution Geschichte geschrieben hat.

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Quelle: https://www.die-linke.de/?id=3665&tx_news_pi1%5Bnews%5D=76898

DIE LINKE: Die NATO soll das Säbelrasseln einstellen

02. Oktober 2019  Katja Kipping

Zum geplanten internationalen Großmanöver des US-Militärs in Europa sagt Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:

Das Training großer Truppenverlegungen nach Osteuropa sendet eine deutliche Botschaft. In Zeiten großer internationaler Spannungen verstärkt die USA mit diesem Muskelspiel die Drohkulisse gegenüber Russland. Das ist hochgefährlich. Es ist bekannt, dass die USA soviel für Militär ausgeben wie die nächsten 8 Staaten zusammen. Die Auswirkungen eines bewaffneten Konfliktes würden aber zu großen Teilen in Europa stattfinden. Dass Deutschland, vertreten durch Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer, sich hier zum Gehilfen macht, ist ein Spiel mit dem Feuer. Entspannungspolitik unter Einbeziehung Russlands ist für uns eine Überlebensfrage.

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Quelle: https://www.die-linke.de/?id=3665&tx_news_pi1%5Bnews%5D=76900