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Dem Geheimnis der Musik auf der Spur

Interaktive Musikausstellung im Kloster Michaelstein



Von Anfang an erfüllte auch Musik die ehrwürdigen Klosterräume: Einst war es der Gesang der Zisterziensermönche, heute lassen hier die Gäste der Musikakademie und des Museums ihre Stimmen und Musikinstrumente erklingen. Mit den Zeiten veränderten sich jedoch die Klänge und Musikinstrumente. Diesem Wandel von KLANG – ZEIT – RAUM spürt die Musikausstellung anhand von Instrumenten aus vier Jahrhunderten in Europa nach.

Auch Kinder entdecken auf den Spuren von Michel, einem ganz musikalischen Kater, die Geheimnisse der Musik in der Ausstellung.

https://www.kloster-michaelstein.de

Sonntagsführung im Oktober auf der Wasserburg Egeln

Hatte die Egelner Wasserburg zuerst nur die Schutzfunktion für die Stadt Egeln, wurde sie 1250 von den Edlen von Hadmersleben erobert, die ihre Macht dann auch auf die umliegenden Dörfer ausdehnten. Im Jahre 1259, also genau vor 760 Jahren, gründeten Otto von Hadmersleben und seine Gemahlin Jutta von Blankenburg in „ihrer Stadt Egeln“ das Zisterziensernonnenkloster Marienstuhl.

Nach dem Aussterben der Edlen von Hadmersleben kamen Stadt und Burg im 15. Jahrhundert an die Magdeburger Domherren. Nach 1680 wurde die Burg mit ihren umfangreichen Landflächen Preußische Domäne. Zu den bedeutensden Bewohnern gehörte der Schwedische Generalfeldmarschall Johan Banér, der im dreißigjährigen Krieg zeitweilig den Oberbefehl über das schwedische Heer in Deutschland hatte. Aber auch Königin Luise, der französische Gerneral Bernadotte oder General Blücher weilten auf der Burg.

Mehr darüber erfahren Sie in einer Führung die am Sonntag den 6. Oktober um 14:00 Uhr im Torhaus der Burg beginnt.

Mit dem Burgherren Otto von Hadmersleben geht es eine gute Stunde durch die Geschichte der Burganlage. Anschließend kann das umfangreiche Museum „Vom Burgverlies bis zum Bergfried“ besichtigt werden.

Die aktuelle Sonderausstellung in der kleinen Galerie des Museums zeigt „Zeugen der Geschichte“- Urkunden, Chroniken und Karten der Stadt Egeln“ und auch der Maler und Grafiker Klaus Gumpert öffnet von 15:00 Uhr bis 16:00 Uhr sein Burgatelier im alten Palas der Burg. Dort kann man nicht nur viele von ihm gemalte Bilder anschauen oder seine Musikinstrumenten Sammlung bewundern, sondern auch einen Termin vereinbaren um sich selbst oder Familienangehörige malen zu lassen. Im neuen Palas, der um 1430 unter dem Magdeburger Erzbischof Günther von Schwarzburg errichtet wurde, befindet sich heute ein Historisches Cafe das wie das Museum ebenfalls jeden Sonntag geöffnet hat.  Führungen für Gruppen ab 8 Personen können  auch weiterhin, nach vorheriger Absprache zu anderen Zeiten, gebucht werden. Weitere Informationen zu Burg und Veranstaltungen unter www.wasserburg-egeln.de

Wasserburg Egeln, Wasserburg 6, 39435 Egeln, Uwe Lachmuth Tel. 039268- 30 861 -Fax -30861  Handy 01608162010

Thale – Mythenweg – Führung

vom 04.10.2019 bis 25.10.2019 von 17:00 bis 18:00 Uhr

Lassen Sie sich entführen in die phantastische Welt der germanischen Mythologie!

Der Götterkönig Wotan trinkt aus dem Brunnen der Weisheit und hat gerade sein rechtes Auge geopfert, um in die Zukunft sehen zu können. Sein achtbeiniges Pferd »Sleipnir« säumt ebenso den Mythenweg wie die Schicksalsgöttinnen »Nornen« oder der Wasserriese »Ãgir«.

Die landschaftlich exponierten Bereiche von Hexentanzplatz und Rosstrappe waren bereits in vorchristlicher Zeit Kultstätten von überregionaler Bedeutung. Sie dienten u.a. der Verehrung heidnisch-germanischer Götter. In Form von Plastiken wird im Stadtgebiet von Thale ein Teil der germanischen Mythologie wieder lebendig

https://www.bodetal.de/tour/mythenweg-1/

„Schachelefanten – in Memoria Hans Holländer“ – Sonderausstellung

zusammengestellt von Chess Collectors International
Sonderausstellung bis 24.11.2019

Als das Schach von Persien und Arabien nach Europa kam, schritten an der Seite des Schahs und des Wesirs prächtige Kriegselefanten. In Europa wurden sie zum Bischof, Hofnarr oder in Deutschland zum Läufer. Im 16. Jh. tauchte der Elefant an der Turmposition wieder auf.

Die Ausstellung der Chess Collectors International zeigt Schachspiele aus verschiedenen Ländern mit Elefantenfiguren und ehrt damit gleichzeitig den berühmten Kunsthistoriker Hans Holländer, der zusammen mit seiner Frau Barbara unermüdlich zur Kunstgeschichte des Schachs geforscht und publiziert hat und dabei sein Augenmerk auch auf die Schachelefanten richtete.

Ausstellungsscheune des Schraubemuseums
Vogtei 48
38820 Halberstadt
www.museum-halberstadt.de

DrohnenflugVideo.de – Ringheiligtum Pömmelte Zackmünde bei Schönebeck im Salzlandkreis

Das „Ringheiligtum Pömmelte“ von oben gesehen.



Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte in Zackmünde, einem Ortsteil der Stadt Barby im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt ist ein ritueller Ort, der auf das Ende des 3. Jahrtausends vor Christus datiert wird. Sie wurde durch Flugprospektion entdeckt. Im Jahr 2005 bis zum Jahr 2006 fanden geomagnetische Untersuchungen statt, die die Luftbildstrukturen bestätigten und weitere Ringanlagen, eine kleinere Kreisgrabenanlage, die von der großen überlagert wird, sowie eine Reihe von Gruben erbrachte. Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte-Zackmünde ist ein komplexer Ritualort, an dem vielfältige religiöse Handlungen ausgeübt wurden. Seit Dezember 2015 trägt die Anlage den Namen „Ringheiligtum Pömmelte“. Die Gesamtanlage hat einen Durchmesser von etwa 115 Metern, wobei der Kreisgraben, bei dem es sich um einen Kultplatz vom Ende des 3. Jahrtausends vor Christus handelt, einen Durchmesser von etwa 80 Meter aufweist. Die siebenteilige Anlage setzt sich wie folgt zusammen: Ein äußerer Pfostenring welcher partiell mit Gräben umgeben ist. Dann ein Ringgraben, der aus einzelnen Gruben besteht. Innen folgt dann der eigentliche Kreisgraben, mit einer innen liegenden Palisade. Vor diesem Graben befindet sich ein äußerer Wall, der nur durch Einrieselung im Graben nachgewiesen werden konnte. Im Inneren des Kreisgraben stehen zwei Pfostenkränze. Der Kreisgraben verfügt in regelmäßigem Abstand über vier Durchlässe. Das rituelle Interagieren unterschiedlicher Kulturen bestätigt eine Theorie, die besagt, dass alle Ackerbauern gemeinsame religiöse Wurzeln besitzen. Erstmals liegt mit der Anlage von Pömmelte-Zackmünde ein rituell-religiöses Bauwerk der Schnurkeramik- und Glockenbecherkulturen und der Aunjetitzer Kultur in Mitteleuropa vor, die Rückschlüsse auf das Weltbild und die Glaubenswelt dieser für die weitere Entwicklung Europas so entscheidenden Epoche zulässt. Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte-Zackmünde gehört in die entwickelte Aunjetitzer Kultur der frühen Bronzezeit, in der auch die Himmelsscheibe von Nebra entstand. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.

DEUTSCHLAND-Journal.com – das Strandsolbad Stassfurt Leopoldhall im Salzlandkreis.

Das einzigartige Strandsolbad in Staßfurt Leopoldshall ist immer einen Besuch wert.



Mit echtem Strand und einem Salzgehalt, welcher höher als die Nordsee ist, ist es einzigartig im Salzlandkreis und ganz Deutschland. Das Strandsolbad entstand als Folge eines Tagesbruchs im ausgehenden 19 ten Jahrhundert. Am 26.05.1929 wurde das Bad der Öffentlichkeit übergeben. Das Strandsolbad in Staßfurt erfreut sich wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung großer Beliebtheit.