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Schnelltests für alle: Führender Anbieter CoviMedical bietet Kommunen und öffentlichen Trägern Expertise für schnelle Umsetzung

Dillenburg (ots) Schnelltests für alle: Führender Anbieter CoviMedical bietet Kommunen und öffentlichen Trägern Expertise für schnelle Umsetzung

– 40.000 tägliche Tests sind in vorhandenen Einrichtungen bereits jetzt möglich / Kapazitäten können schnell ausgebaut werden – Perfektioniertes Testsystem garantiert hohe Durchlaufzahl bei geringer Wartezeit – Kommunen profitieren von flexiblen Lösungen und schneller Umsetzung – CoviMedical expandiert bundesweit und eröffnet in Kürze weitere Standorte

Schnelltests für alle: Führender Anbieter CoviMedical bietet Kommunen und öffentlichen Trägern Expertise für schnelle Umsetzung – 40.000 tägliche Tests sind in vorhandenen Einrichtungen bereits jetzt möglich .

In Kürze soll sich jeder Bürger in Testzentren kostenlos mit einem PoC-Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen können. Zudem sind die Schnelltests ein wichtiger Baustein für den Infektionsschutz in Schulen, die seit dieser Woche teilweise wieder geöffnet haben. Die geplanten Massentests stellen viele Kommunen vor logistische und operative Herausforderungen. Das Unternehmen CoviMedical mit Sitz im hessischen Dillenburg – durch den Betrieb von Testzentren in mehr als 25 deutschen Kommunen Deutschlands führender Anbieter – bietet den Kommunen seine Expertise an, um die von der Bundesregierung geplanten Massentests schnell umzusetzen.

Christoph Neumeier, Gründer und Geschäftsführer von CoviMedical, sagt: „Schnelltests sind ein wichtiger Baustein, um die Pandemie zu bewältigen und etwas Normalität zurückzubringen. Wir haben ein Testsystem aufgebaut, das planbar, schnell, einfach und sicher funktioniert, und mit dem jeder nach 15 Minuten sein Ergebnis erhält. Zudem können wir sehr schnell Testkapazitäten auf- und ausbauen. Diese Expertise wollen wir zusammen mit der öffentlichen Hand bündeln, damit flächendeckende Schnelltests schnell ermöglicht werden können.“

CoviMedical hat zurzeit Kapazitäten für 40.000 Tests pro Tag. Bei Ausbau der bereits eröffneten Standorte sind in kurzer Zeit mehr als 60.000 Tests täglich möglich. Durch die Eröffnung neuer Standorte kann auch diese Zahl schnell gesteigert werden. CoviMedical expandiert dynamisch und hat bundesweit zahlreiche weitere Standorte in Planung. Die Gründer kommen aus der Veranstaltungsbranche und verfügen über langjährige Erfahrung in Logistik und Organisation.

Dabei agiert CoviMedical agil und flexibel und bietet neben festen Stationen auch bundesweit mobile Services an. Das Unternehmen kann dadurch sehr schnell auf individuelle Bedürfnisse der Kommunen reagieren. Zudem ist CoviMedical Experte in Containersystemen und kann Testzentren in sehr kurzer Zeit aufbauen und in Betrieb nehmen. Durch die zentrale Planung, einheitliche Hygienekonzepte und das Buchungssystem sichert CoviMedical an allen Standorten den gleichen, hohen und vor allem sicheren Standard sowie eine gute Nutzererfahrung der Getesteten. Das Testsystem ist so perfektioniert, dass eine sehr hohe Durchlaufzahl ohne Wartezeit garantiert wird.

CoviMedical ist zudem in der Lage, positive Antigen-Schnelltests über die bereits vorhandene Abstrichprobe durch einen nachgelagerten PCR-Test zu validieren. Das spart Ressourcen und Zeit und minimiert weitere Infektionsrisiken durch den Wegfall von unnötigen Kontakten, die üblicherweise zur Bestätigung des positiven Antigen-Schnelltest-Ergebnisses durch einen PCR-Test nötig wären. Die gleiche Probe kann auch für eine der PCR nachgelagerte DNA-Sequenzierung genutzt werden. Die Kommunikation mit getesteten Personen und Meldung an Gesundheitsämter erfolgt vollautomatisch. Dadurch werden die Gesundheitsämter entlastet, da keine Hotlines genutzt werden müssen.

Bei dem verwendeten Schnelltest handelt es sich um einen sogenannten Covid-19 Antigen-Test zum qualitativen Nachweis einer akuten SARS-CoV-2 Infektion. Der Test prüft auf Proteinfragmente des Virus und damit auf dessen direktes, physisches Vorhandensein im Körper. Er wird mit Hilfe eines Abstrichs aus dem Mund- oder Nasenrachenraum durchgeführt. Das Ergebnis liegt in weniger als 15 Minuten vor. Die Ergebnisse werden sofort elektronisch übermittelt und sind in vielen Sprachen verfügbar. Durch eine Sensitivität von 98,50% ist der Test BfArM-gelistet (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Über CoviMedical

CoviMedical ist ein junges Unternehmen aus Dillenburg/Hessen und inzwischen bundesweit führender Anbieter von Corona-Testcentern. Das Unternehmen bietet Bürgern, Institutionen, Unternehmen, Ländern wie Kommunen maßgeschneiderte Lösungen für Massen-Schnelltests auf das Coronavirus – von stationären Testzentren, über Containerlösungen bis hin zu mobilen Services. Durch die zentrale Planung, einheitliche Hygienekonzepte und das Buchungssystem sichert CoviMedical an allen Standorten den gleichen, hohen und vor allem sicheren Standard sowie eine gute Nutzererfahrung der Getesteten. Das Testsystem ist so perfektioniert, dass es eine sehr hohe Durchlaufzahl ohne Wartezeit garantiert.

Weitere Informationen zum Unternehmen und den aktuellen Standorten unter https://15minutentest.de/

Jubiläumsjahr: Die Marke Kneipp® und ihr Urheber feiern Geburtstag

Würzburg (ots) Die Marke Kneipp® feiert ihren 130. Geburtstag: Am 25. Februar 1891 setzte der berühmte deutsche Naturheilkundler Sebastian Kneipp seine Unterschrift auf die Urkunde, die den Grundstein der Marke legte. Auch Kneipp selbst hätte in diesem Jahr Grund zu feiern. Im Mai wäre er 200 Jahre geworden.

Historische Produkte aus dem Kneipp Archiv, Mitte des 20. Jahrhunderts.

Die Traditionsmarke Kneipp® wird am 25. Februar 130 Jahre alt. Wasserdoktor und Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp selbst war an der Gründung der Marke beteiligt. Sein Ziel: Das Lebenswerk seiner naturheilkundlichen Forschung in verantwortungsvolle Hände zu legen und so den Fortbestand seiner in jahrzehntelangen Studien gewonnenen Erkenntnisse zu sichern.

Die verantwortungsvollen Hände gehörten dem Würzburger Apotheker Leonhard Oberhäußer, dem Sebastian Kneipp am 25. Februar 1891 exklusiv, das heißt weltweit und für alle Zeiten, die Rechte übertrug, pharmazeutische und kosmetische Produkte sowie diätetische Lebensmittel „mit dem Namen und dem Bilde des Herrn Pfarrer Sebastian Kneipp“ zu entwickeln, herzustellen und zu vertreiben.

Bereits mit dem ersten Produkt trafen Kneipp und Oberhäußer ins Schwarze. Die „Kneipp Pillen gegen Darmträgheit“ kamen hervorragend an. Und so war es nur folgerichtig, dass das Sortiment schon wenig später um zahlreiche Produkte erweitert wurde. Das markante Konterfei von Pfarrer Kneipp zierte fortan die Verpackungen von Tees, Pflanzensäften, Pflanzenpulvern und diversen Tinkturen. Rosmarinwein, Magentrost und Flatuol – ein wirksames Mittel gegen Blähungen – wurden schon bald an Abnehmer in ganz Deutschland versandt. Um die Jahrhundertwende kamen mit diversen Kräuterseifen und Haarwassern die ersten kosmetischen Produkte hinzu.

Nach zwei Weltkriegen und bewegten Jahren rund um die Erweiterung von Produktion und Vertriebswegen begann in den 70er Jahren der große Boom. Die ersten Badeprodukte kamen auf den Markt – heute ist Kneipp Marktführer. Zudem expandierte das Unternehmen durch die Gründung einer Tochterfirma in den Niederlanden erstmals über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus.

Während dieser Zeit waren Unternehmensgeschichte und die Geschichte der Familie Oberhäußer und Erben eng verknüpft. Inzwischen ist die Kneipp GmbH Teil der Paul Hartmann AG aus dem süddeutschen Heidenheim. Die Produkte der Marke werden heute weltweit in 18 Ländern verkauft.

Was vor 130 Jahren in einer Würzburger Apotheke begann, ist heute also zu einem global agierenden mittelständischen Unternehmen herangewachsen. In Deutschland arbeiten derzeit rund 500 Menschen für Kneipp, weltweit sind es knapp 700. „Auf diese tolle Entwicklung blicken wir stolz zurück und freuen uns sehr, Philosophie und Know-how von Sebastian Kneipp in die Zukunft tragen zu dürfen“, sagt Alexander C. Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kneipp-Gruppe.

Web: kneipp.de

Nachhaltig orientierter Gemüse- und Kräuteranbau von iglo ist Gold wert

iglo erhält für regionale und nachhaltige Landwirtschaft das FSA-Gold-Siegel

Hamburg (ots) Weltweit führende Initiative für nachhaltige Landwirtschaft zeichnet iglo Vertragslandwirte aus – Gold-Standard für u.a. Umgang mit Wasser, Energie, Mitarbeitern und Biodiversität

Seit mehr als 60 Jahren baut iglo mit Vertragslandwirten im Münsterland Kräuter und Gemüse an – nun hat dieser Anbau Gold-Status

Seit mehr als 60 Jahren werden im westfälischen Münsterland iglo Gemüse und Kräuter regional und sukzessive entsprechend der sich weiterentwickelnden Nachhaltigkeitsprinzipien angebaut. Nun wurden die Vertragslandwirte, die zum Teil in dritter Generation mit dem Tiefkühlunternehmen zusammenarbeiten, auf Basis eines weltweiten Standards auditiert und erzielten dabei den FSA Gold-Status.

Das FSA-Siegel (Farm Sustainability Assessment) steht seit mehr als 20 Jahren für nachhaltig produzierte Rohstoffe und wird von der SAI (Sustainable Agriculture Initiative) vergeben. Die Non-Profit-Organisation ist die weltweit führende Initiative zur Entwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft für die Lebensmittelproduktion. Die SAI definiert nachhaltige Landwirtschaft als „die effiziente Produktion von sicheren, qualitativ hochwertigen landwirtschaftlichen Produkten auf eine Weise, die die natürliche Umwelt, die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der Landwirte, ihrer Angestellten und lokalen Gemeinden schützt und verbessert sowie die Gesundheit und das Wohlergehen aller gezüchteten Arten gewährleistet“.

Antje Schubert, Management Director Western Europe von iglo: „Dies ist ein wichtiger Meilenstein für unser Landwirtschaftsteam im westfälischen Reken und ich bin außerordentlich stolz auf die harte Arbeit, die geleistet wurde. Eine nachhaltige und zukunftsorientierte Landwirtschaft ist für unser Geschäft von wesentlicher Bedeutung.“

Das FSA-Siegel steht für nachhaltig produzierte Rohstoffe – deshalb hat auch der iglo Mutterkonzern Nomad Foods entschieden, die Gruppe dem Prozess des FSA-Siegels zu unterziehen und gruppenweit den FSA-Standard zu erlangen. Bereits im Oktober letzten Jahres wurde die britische Anbauregion der Unternehmensgruppe mit dem FSA Gold Standard ausgezeichnet und zeigt den Weg auf, mit dem die unternehmerischen Nachhaltigkeitsziele konsequent verfolgt werden. „Bis 2025“, so Schubert, „sind wir bestrebt in Europa nicht nur die eigene Landwirtschaft, sondern auch den Bezug von Gemüserohwaren von Dritten zu 100% aus nachhaltig bewirtschafteter Landwirtschaft sicher zu stellen.“

Sven Sielhorst, Systemdirektor bei SAI Platform, sagte: „Das Erreichen des Goldniveaus ist ein Beweis für das Engagement und die Verpflichtung der Unternehmensgruppe, auf hohem Niveau zu arbeiten. Es ist so selten, dass eine ganze Farmmanagementgruppe diesen Standard überall auf der Welt erhält. Deshalb gratulieren wir dem Team zu seiner herausragenden Leistung.“

Die FSA ist ein umfassendes Bewertungsinstrument, das 17 grundlegende Komponenten einer nachhaltigen Landwirtschaft abdeckt. Es ermöglicht den Landwirten, die Nachhaltigkeitsleistung auf dem Bauernhof zu bewerten, diese Informationen mit den Kunden zu teilen und praktische Bereiche für Verbesserungen zu identifizieren. Dies trägt wiederum dazu bei, den Fortschritt in der Branche voranzutreiben und sicherzustellen, dass sich die Praktiken kontinuierlich weiterentwickeln.

Diese Anforderungen werden für die Vergabe des FSA-Standards kontrolliert und durch eine dritte, unabhängige Instanz geprüft. So standen die Landwirte in Reken und ihr Umgang mit Ressourcen, wie Wasser und Energie, die Fruchtfolge auf den Feldern für Biodiversität, die Qualität des Saatguts, Renaturierung durch zum Beispiel Blühstreifen, den Umgang mit Mitarbeitern und Erntehelfern und auch die wirtschaftliche Situation für die Landwirte als iglos Vertragspartner, auf dem Prüfstand. Diese nun auditierte, gemeinsame Praxis von iglo und ihren Vertragslandwirten dient dem Erhalt und der Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft in der Region und ist essenziell für eine Ernährung zukünftiger Generationen mit Gemüse aus heimischen Anbau.

Web: iglo.com

Weniger Arztbesuche, mehr Eigendiagnose und öfter Selbsttherapie

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie.
Aktuelle Ergebnisse des Sanofi Gesundheitstrends – eine repräsentative Befragung.

Frankfurt/Main (ots) Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie ist sichtbar, dass sich das Gesundheitsverhalten der Menschen hierzulande verändert hat: So geben fast zwei Drittel (62 Prozent) an, wegen kleinerer Beschwerden seltener zum Arzt zu gehen.

Sanofi Gesundheitstrend Q1/2021 fragte: „Wie hat die Corona-Pandemie Ihr Gesundheitsverhalten verändert?“ und „Wie verändert die Corona-Pandemie unser Gesundheitswesen und Gesundheitsverständnis?“ / Weniger Arztbesuche, mehr Eigendiagnose und öfter Selbsttherapie – die Auswirkungen der Corona-Pandemie

Eine Routineuntersuchung hat bereits nahezu jeder Dritte (30 Prozent) wegen der Corona-Pandemie schon einmal verschoben, um nicht in die Praxis zu müssen. Das sind Ergebnisse des Sanofi Gesundheitstrends, der dieses Mal untersucht, wie das Auftreten von COVID-19 das Gesundheitsverhalten der Menschen in Deutschland verändert hat. Dafür fragt das Meinungsforschungsinstitut Nielsen im Auftrag des Gesundheitsunternehmens Sanofi jedes Quartal repräsentativ etwa 1.000 Menschen in Deutschland zu einem Schwerpunktthema und zu ihrem gesundheitlichen Wohlbefinden allgemein.

Die aktuelle Befragung zeigt auch die Auswirkungen der selteneren Arztbesuche: So üben sich zum Beispiel 38 Prozent verstärkt in Selbstdiagnose und Behandlung, indem sie versuchen, ihr eigener Arzt zu sein und recherchieren dafür viel im Internet. Frauen (41 Prozent) und junge Menschen zwischen 18 und 39 Jahren (48 Prozent) sind hierfür überdurchschnittlich affin. Fast die Hälfte (46 Prozent) setzt seit der Pandemie öfter auf Selbstmedikation: statt zum Arzt zu gehen, z.B. auf Medikamente, die in Apotheken ohne Rezept erhältlich sind. Auch hier stimmten Frauen (50 Prozent) und jüngere Menschen (18 bis 39 Jahre: 53 Prozent) öfter zu als Männer (41 Prozent) und ältere Befragte (ab 40 Jahre: 42 Prozent).

Teils neue Technologien statt Termine in der Arztpraxis

Wird doch ein Arzt benötigt, vertrauen einige Menschen hierzulande bereits auf neue Technologien und Angebote. Etwa zwei von zehn repräsentativ Befragten (17 Prozent) haben bereits die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung genutzt. Männer griffen auf dieses Angebot signifikant öfter zu als Frauen (20 vs. 15 Prozent). Einen ebenfalls signifikant höheren Anteil nehmen die 18- bis 29-Jährigen (39 Prozent) und die 30- bis 39-Jährigen (33 Prozent) ein, gegenüber den 40- bis 49-Jährigen (16 Prozent) und den 50- bis 69-Jährigen (8 Prozent). Ähnlich oft wie die telefonische Krankschreibung wurden bereits Online-Sprechstunden oder telemedizinische Beratung statt Besuchen in der Arztpraxis genutzt (18 Prozent). Auch hier ist eine größere Nutzung bei jungen Befragten zu beobachten.

Obwohl diese Möglichkeiten noch nicht von der breiten Bevölkerung in Anspruch genommen werden, stimmt mehr als jeder Zweite (55 Prozent) zu, dass ein Besuch in der Arztpraxis zunehmend seltener nötig sein wird, zum Beispiel durch das häufigere Angebot an Videosprechstunden, telefonischer Beratung und elektronischer Übermittlung von Gesundheitsdaten wie Blutzucker oder Blutdruck. 61 Prozent glauben, dass die Politik noch mehr Möglichkeiten für digitale Gesundheitsleistungen und Gesundheitsanwendungen schaffen wird, die einen Arztbesuch zukünftig seltener nötig machen.

Doch wie wird die Corona-Pandemie das Gesundheitswesen und das gesellschaftliche Gesundheitsverständnis darüber hinaus noch verändern? Laut aktuellem Sanofi Gesundheitstrend stimmt die Mehrheit der Menschen in Deutschland zu, dass das derzeitige Hygieneverhalten sich langfristig durchsetzen wird: 77 Prozent glauben, persönliche Hygienemaßnahmen wie Händewaschen oder Desinfizieren bleiben größtenteils erhalten. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es lediglich 67 Prozent. Dass das Abstandhalten zu anderen Menschen auch nach der Pandemie noch lange das soziale Miteinander beeinflussen wird, denken ähnlich viele (76 Prozent). Bei den 18- bis 29-Jährigen stimmen gut 10 Prozentpunkte weniger diesen Aussagen zu. Impfungen werden zur Vorbeugung von Erkrankungen – nicht nur COVID-19 – hierzulande zukünftig positiver wahrgenommen, unterstreichen zwei von drei Menschen (63 Prozent). Dabei fallen die 18- bis 29-Jährigen auf: Von ihnen stimmen besonders wenige zu – nämlich nur die Hälfte (52 Prozent). Das sind 11 Prozentpunkte weniger im Vergleich zum Durchschnitt.

Insgesamt ist im aktuellen Sanofi Gesundheitstrend ein Phänomen zu beachten: Die jungen Menschen verhalten sich während der Corona-Pandemie vorsichtiger als Ältere. So verschieben sie Arzt-, Impf- und OP-Termine eher als ältere Befragte und sind zugleich weniger zuversichtlich, dass hierzulande Lehren oder Veränderungen aus der Pandemie für die Zukunft abgeleitet werden.

Der Sanofi Gesundheitstrend

Gesundheit beschäftigt uns ein Leben lang, mit allen Höhen und Tiefen und allen Herausforderungen. Sie können groß oder klein sein, lebenslang oder akut – für jeden, jederzeit und überall. Sanofi ist ein lebenslanger Begleiter in Gesundheitsfragen. Mit Leidenschaft arbeiten über 100.000 Beschäftigte weltweit und etwa 9.000 Mitarbeiter in Deutschland jeden Tag daran, die Gesundheitsprobleme der Menschen weltweit zu verstehen und Lösungen zu finden. Dabei ist eine Frage wichtig, die im Sanofi Gesundheitstrend regelmäßig abgefragt wird: „Wie geht es Ihnen?“. Sanofi möchte mit seinen Gesundheitslösungen dabei helfen, positiv darauf zu antworten. Wir nennen das Empowering Life!

In der aktuellen Befragungswelle fühlen sich 47 Prozent der Menschen hierzulande wohl. Das sind 3 Prozentpunkte mehr als noch im Vergleichszeitraum vor einem Jahr und damit vor Beginn der Corona-Pandemie. Die jungen Befragten zwischen 18 und 29 Jahren sind zufriedener als ältere: 59 Prozent vs. 44 Prozent. Dabei ist beim gesundheitlichen Wohlbefinden ein signifikanter Unterschied zwischen Männern und Frauen zu beobachten: 52 vs. 42 Prozent. In den regelmäßigen Befragungswellen werden darüber hinaus Schwerpunktthemen beleuchtet. Ende Januar 2021 lag der Fokus auf der unmittelbaren und zukünftigen Veränderung des Gesundheitsverhaltens durch die Corona-Pandemie.

Web: sanofi.com

Zapf Creation stellt auf plastikfreie Verpackungen um

Vorreiter für nachhaltige Lösungen in der Puppenbranche

Rödental (ots) Zapf Creation, der führende Hersteller für Spielpuppen, stellt ab Frühjahr 2021 schrittweise sein gesamtes Sortiment auf plastikfreie Verpackungen um. Das Unternehmen nimmt damit eine Vorreiterrolle in der Puppenbranche ein und reagiert auf die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Verpackungen. Bis Herbst 2022 soll das gesamte Sortiment umweltfreundlich verpackt sein.

Zapf Creation setzt auf geschlossene Boxen ohne Sichtfenster aus Plastik. Das neue Schachteldesign zeigt die Puppen in Originalgröße / © Zapf Creation.

Zapf Creation feiert in diesem Jahr das 30-jährige Jubiläum seines Bestsellers BABY born. Die meistverkaufte Puppenlinie Deutschlands spielt wie keine andere Marke von klein auf eine bedeutende Rolle im Leben der Kinder. Dieser Verantwortung wird Zapf Creation mit der größten Verpackungsumstellung in der Unternehmensgeschichte gerecht. Mit Einführung der Frühjahrskollektion 2021 werden Schritt für Schritt alle Plastikelemente wie Sichtfenster, Blister oder Befestigungen durch recyclebare Materialien ersetzt. Die Umstellung betrifft Verpackungen für Puppen, Bekleidungen und Zubehörartikel. Zapf Creation reagiert damit auf das wachsende Bedürfnis von Eltern und Kindern nach nachhaltigen Lösungen auf dem Spielzeugmarkt. Bis Herbst 2022 soll das gesamte Sortiment umweltfreundlich verpackt sein. Mit der Offensive ist das Unternehmen Vorreiter für plastikfreie Verpackungen in der Puppenbranche.

Thomas Eichhorn, Vorstand Zapf Creation und Mitbegründer der Fair Toy Organisation, betont: „BABY born und Baby Annabell werden von Eltern und Kindern seit Generationen geliebt. Als Marke, die von klein auf im Kinderzimmer präsent ist, nehmen wir unsere Verantwortung ernst, die Entwicklung von Kleinkindern zu unterstützen. Wir verstehen die Forderung von Eltern und Kindern, Einmalverpackungen aus Plastik zu vermeiden und leisten mit der Umstellung einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt.“

Mehr Umweltschutz, mehr Unboxing-Spaß

Anstelle von sogenannten Showboxen mit Plastikfenstern und Plastikblistern als Produktverpackung setzt Zapf Creation künftig auf geschlossene Boxen. Ein auffälliges neues Schachteldesign verbessert durch Bilder in Originalgröße die Sichtbarkeit der Puppen und erhöht die Markenpräsenz in den Regalen. Innerhalb der Boxen werden Plastikblister und Folientüten gegen Papierverpackungen ausgetauscht und beschichteter Karton oder Klebeband auf ein Minimum reduziert. Ein positiver Nebeneffekt der Umstellung: Das Auspacken wird für die Kinder einfacher, spannender und noch spaßiger. Die neuen Verpackungen sind durch eine Sonnenblume gekennzeichnet und können problemlos im Altpapier entsorgt werden. Da die Schachteln seltener beim Öffnen beschädigt werden und sich wie ein Schuhkarton wieder schließen lassen, wird bei Retouren der Wiederverkauf im stationären Handel sowie bei Online-Shops einfacher und umweltfreundlicher.

Die Puppen selbst werden weiterhin aus Kunststoff gefertigt, um die hohe Qualität, den Sicherheitsrichtlinien und der langjährigen Nutzung als Alltagsbegleiter – oft über Generationen hinweg – gerecht zu werden.

Engagement in Fair Toys Organisation

Zapf Creation setzt auch in Sachen Produktionsbedingungen deutliche Zeichen und ist Gründungsmitglied der Fair Toys Organisation. Diese engagiert sich für die verantwortungsbewusste und nachhaltige Herstellung von gutem Spielzeug. Sie schafft durch ihr Siegel und die Beteiligung von Akteuren aus der Spielwarenbranche, dem Handel und der Zivilgesellschaft Glaubwürdigkeit. Thomas Eichhorn betont: „Mit der Fair Toys Organisation möchten wir auch in der Zukunft innerhalb unserer Branche Transparenz für faire Produktionsbedingungen schaffen und für diese wichtigen Grundsätze werben.“

Mehr Informationen unter www.zapf-creation.com

Ford – Mehr Komfort, weniger CO2

Köln (ots) Bestellbar ab Mitte März für Ford Fiesta Mild Hybrid und Ford Puma Mild Hybrid – Doppelkupplungs-Architektur der neuen 7-Gang-Automatik steigert die Kraftstoffeffizienz, reduziert die CO2-Emissionen und sorgt für eine harmonische Leistungsentfaltung

Ford hat für Fahrzeuge mit elektrifiziertem EcoBoost-Mild Hybrid-Antriebsstrang ein neues, 7-Gang-Doppelkupplungs-Automatikgetriebe ins Programm genommen.

Ford hat für Fahrzeuge mit elektrifiziertem EcoBoost-Mild Hybrid-Antriebsstrang ein neues, 7-Gang-Doppelkupplungs-Automatikgetriebe ins Programm genommen. Als Alternative zum manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe, ist die neue 7-Gang-Automatik voraussichtlich ab Mitte März zunächst für die Baureihen Ford Fiesta* und Ford Puma* auf Wunsch bestellbar – jeweils in Kombination mit dem 1,0-Liter-EcoBoost-Mild Hybrid-Antrieb (48-Volt-Technologie). Die Verkaufspreise werden rechtzeitig bekanntgegeben. Dieses Automatikgetriebe sorgt insbesondere in der Stadt sowie im Stop-and-Go-Verkehr für ein Plus an Fahrkomfort – bei zugleich reduziertem Kraftstoffverbrauch und geringeren CO2-Emissionen. Darüber hinaus tragen die schnellen, ruckfreien Schaltvorgänge zu einer harmonischen Leistungsentfaltung des Mild-Hybrid-Benzinantriebs bei.

Der Ford EcoBoost Hybrid-Antrieb – der Einstieg in die Welt der Elektromobilität

Beim Ford EcoBoost Mild Hybrid-Antrieb handelt es sich um eine 48-Volt-Mild Hybrid-Technologie und damit um den Einstieg in die Welt der Elektromobilität. Das bedeutet: Bei geringeren Drehzahlen wird der EcoBoost-Benzinmotor des Ford Fiesta und des Ford Puma von einem Elektromotor unterstützt – genauer: von einem riemengetriebenen Starter-Generator (Belt-driven Integrated Starter/Generator, BISG) mit einer Leistung von 11,5 kW (16 PS). Der BISG ersetzt die konventionelle Lichtmaschine und ist in den Nebenaggregate-Strang integriert. Die elektrische Drehmoment-Unterstützung sorgt insbesondere im Drehzahlkeller für ein druckvolles, unmittelbares Ansprechverhalten des Turbo-Benziners. Zugleich ermöglicht es das Mild Hybrid-System, einen größeren Lader einzusetzen. Dies sorgt für mehr Leistung, bringt normalerweise aber auch ein trägeres Ansprechverhalten mit sich. Die Drehmoment-Unterstützung des Starter-Generators kann dieses „Turboloch“ jedoch überbrücken.

Der Ford Fiesta und der Ford Puma mit EcoBoost Mild Hybrid-Technologie können nicht an eine externe Stromquelle angeschlossen werden. Dies ist auch nicht nötig, denn die luftgekühlte 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie (10 Ah), die den Elektromotor (BISG) mit Strom versorgt, wird automatisch durch das Bremssystem beim Ausrollen und beim Abbremsen des Fahrzeugs aufgeladen (Rekuperation).

Das EcoBoost Mild Hybrid-System überwacht kontinuierlich, wie das Fahrzeug bewegt sowie wann und wie intensiv die Batterie geladen wird. Hieraus errechnet es, wann die gespeicherte Energie am sinnvollsten in Vortrieb investiert werden kann. Je nach Fahrszenario sorgt die Mild Hybrid-Technologie für eine Verbesserung der Kraftstoffeffizienz oder der Leistung:

– Drehmoment-Ersatz: Der riemengetriebene Starter-Generator BISG liefert im laufenden Betrieb, zum Beispiel beim Beschleunigen aus dem Stand, Drehmoment zu (bis zu 24 Newtonmeter), die daher der Benzinmotor nicht aufbringen muss. Im Vergleich zu den gleich stark motorisierten Benziner-Varianten ohne Mild Hybrid-Technologie verbessert dies die Kraftstoffeffizienz und damit auch die CO2-Emissionen um bis zu fünf Prozent.

– Drehmoment-Zuschuss. Der riemengetriebene Starter-Generator BISG greift als Elektromotor ein, sobald der Benziner die volle Leistung abruft. Dadurch steigt das maximale Drehmoment. In Kombination mit der neuen 7-Gang-Automatik verbessert sich die Beschleunigung des Ford Puma mit 1,0-Liter-EcoBoost-Mild Hybrid-Motor und 92 kW (125 PS) im Vergleich zur Nicht-Hybrid-Variante um bis zu vier Prozent. Der Ford Puma mit 1,0-Liter-EcoBoost-Mild Hybrid-Antrieb und 114 kW (155 PS) beschleunigt mit der neuen 7-Gang-Automatik von 0 auf 100 km/h in nur 8,7 Sekunden.

Die neue 7-Gang-Automatik kann überdies helfen, den Motor stets im optimalen Drehzahlbereich zu halten. Die Doppelkupplungs-Architektur gewährleistet hierbei eine harmonische Leistungsentfaltung und optimierte Gangwechsel: Im „Sport“-Modus reizt das neue 7-Gang-Automatikgetriebe beim Puma EcoBoost-Mild Hybrid die niedrigen Gänge besser aus – für sportlichere Dynamik. Ermöglicht wird zudem ein schnelles Herunterschalten der Gänge für maximale Beschleunigung, beispielsweise bei Überholvorgängen. Für die drei Puma ST-Line-Varianten (ST-Line, ST-Line X und ST-Line Vignale) ist wahlweise auch manuelles Schalten mittels der serienmäßigen sportlichen Paddel am Lenkrad möglich.

„Die optionale Verfügbarkeit des neuen 7-Gang-Automatikgetriebes für Fahrzeuge mit EcoBoost-Mild Hybrid-Antrieb ist für uns ein weiterer Schritt auf dem Weg, allen Ford-Kunden einen attraktiven Zugang zur fortschreitenden Elektrifizierung unserer Fahrzeugflotte anzubieten“, sagt Roelant de Waard, General Manager, Passenger Vehicles, Ford of Europe.

Web: ford.com

Gesucht: Fahrsicherheits-Profi 2021

ADAC und Continental richten Fahrer-Wettbewerb zum vierten Mal aus. Sieger erhält BMW 118i im Wert von 30.000 Euro

München (ots) Bereits zum vierten Mal suchen der ADAC und Continental im Rahmen ihrer Kooperation „Partner für mehr Fahrsicherheit“ den Autofahrer oder die Autofahrerin, der bzw. die am geschicktesten, gefühlvollsten und vor allem am sichersten unterwegs ist.

Eine der Aufgaben: rechtzeitig zum Stehen kommen – auch auf nasser Fahrbahn / ADAC und Continental richten Fahrer-Wettbewerb zum vierten Mal aus / Sieger erhält BMW 118i im Wert von 30.000 Euro

Der Gewinner darf einen nagelneuen BMW 118i im Wert von 30.000 Euro mit nach Hause nehmen. Interessierte Autofahrer können sich bis zum 9. Mai 2021 unter www.adac.de/fahrsicherheitsprofi zum Wettbewerb anmelden. Ziel des Wettbewerbs ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit und der schonende Umgang mit Energie.

Aus allen Einsendungen werden für die sechs Vorrundenveranstaltungen jeweils 21 Männer und 21 Frauen ausgelost. Die Vorrunden finden im Juni in den ADAC Fahrsicherheitszentren Berlin-Brandenburg (Linthe), Südbayern (Augsburg), Thüringen (Grammetal), Rhein-Main (Gründau), Rhein-Erft (Weilerswist) und Nordbayern (Schlüsselfeld) statt. Die jeweils acht besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den sechs Vorrunden nehmen schließlich am Finale vom 16. bis 18. Juli im ADAC Fahrsicherheitszentrum Hannover/Laatzen teil.

Auf die Teilnehmer warten anspruchsvolle Aufgaben: Bei einer sogenannten „Eco Fahrt“ müssen sie Energiesparrunden absolvieren und dabei zeigen, dass sie mit möglichst wenig Energie in einem vorgegebenen Zeitfenster eine bestimmte Strecke durchfahren. Zudem sollen sie beweisen, wie gut sie Assistenzsysteme zu nutzen wissen und nicht zuletzt wie gut und sicher sie mit unterschiedlicher Bereifung eine Kreisbahn durchfahren. Abgerundet werden die Übungen durch einen schriftlichen Test.

Teilnehmer benötigen einen Führerschein der Klasse B bzw. 3. Die Fahrzeuge werden von den Veranstaltern gestellt. Einen Preis bekommt am Ende nicht nur der Gewinner oder die Gewinnerin: Auf den Zweitplatzierten wartet ein BMW F 900R Motorrad im Wert von ca. 8.800 Euro, der Drittplatzierte erhält je einen Satz Sommer- und Winterreifen von Continental.

Web: adac.de

Führender Schnelltest-Anbieter: Mit uns hat bislang niemand zur neuen Teststrategie des Gesundheitsministers gesprochen

Reaktion auf Spahns Vorstoß zur nationalen Teststrategie

Köln (ots) Gesundheitsminister Jens Spahn kündigte an, ab März allen Bürgern und Bürgerinnen kostenlose Schnelltests anbieten zu wollen, um die weitere Corona-Ausbreitung zu begrenzen. Als einer der führenden Schnelltest-Anbieter in Deutschland begrüßt MEDICARE das Vorhaben, stellt aber gleichzeitig klar, dass bisher niemand auf sie zugekommen ist, um die vorhandene Infrastruktur zu nutzen.

BEREITS 35 TESTZENTREN IN DEUTSCHLAND – 300 WEITERE GEPLANT

Medicare Testzentrum / Führender Schnelltest-Anbieter: Mit uns hat bislang niemand zur neuen Teststrategie des Gesundheitsministers gesprochen

Mit aktuell 35 Standorten (u.a. Berlin, Frankfurt, München, Köln und Düsseldorf) zählt MEDICARE zu den führenden Anbietern im Bereich der Corona-Schnelltests. Im Jahresverlauf ist der Betrieb von über 300 Testzentren in Deutschland anvisiert. MEDICARE bietet neben den Antigen-Schnelltests auch PCR-Tests mit Laborauswertung, PCR-Schnelltests sowie einen mobilen Testservice an.

Mit den hohen medizinischen Standards in den Testzentren sowie dem digitalen Kundenmanagement des Technologieanbieters „ticket.io“ hat MEDICARE die notwendige Infrastruktur für eine nationale Testoffensive bereits aufgestellt und begrüßt es daher, dass sich die Pläne im Gesundheitsministerium nun konkretisieren.

BISLANG KEIN AUSTAUSCH MIT DEM GESUNDHEITSMINISTERIUM

Thomas Fasshauer (Medicare) / Führender Schnelltest-Anbieter: Mit uns hat bislang niemand zur neuen Teststrategie des Gesundheitsministers gesprochen

Dazu Thomas Fasshauer von MEDICARE: „Schnelltests zählen zu den wichtigsten Werkzeugen in der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Mit den vorhandenen Testzentren haben wir eine belastbare Infrastruktur, um sofort eine hohe Anzahl von Bürgern und Bürgerinnen zu testen. Diese steht im Übrigen bereits seit Ende des letzten Jahres bereit. Wir freuen uns, dass die Teststrategie ab März ausgedehnt werden soll. Gleichzeitig sind wir natürlich etwas verwundert darüber, dass dies erst jetzt passiert. Mit uns hat bislang niemand zur neuen Teststrategie des Gesundheitsministers gesprochen.“

„Mit den Testzentren möchten wir unseren Teil dazu beitragen, die Pandemie zu überwinden und möglichst zügig wieder in ein ’normales Leben‘ mit lebendigen Innenstädten, Gastronomie sowie Kultur und Veranstaltungen zurückzukehren.“ ergänzt Fasshauer zur besonderen Motivation der Beteiligten.

ÜBER MEDICARE

MEDICARE zählt mit aktuell 35 Standorten in Deutschland zu den führenden Anbietern im Bereich der Corona-Schnelltests.

Die Terminvereinbarung für einen Test erfolgt
auf www.covid-testzentrum.de.

Angeboten werden Antigen-Schnelltests, PCR-Tests mit Laborauswertung sowie PCR-Schnelltests. Darüber hinaus bietet MEDICARE einen mobilen Testservice für Unternehmen und Privatpersonen an. Das Testergebnis der Schnelltests steht innerhalb von 15 Minuten zur Verfügung.

„Junkfluencer“: Werbung findet nicht im rechtsfreien Raum statt – das gilt auch für Influencer-Marketing

Berlin (ots)

Der heute veröffentliche Foodwatch-Report unter dem reißerischen Titel „Junkfluencer“ wirft Lebensmittelherstellern vor, mit Hilfe von Influencern gezielt Werbung an Kinder zu richten, dabei Eltern wissentlich zu umgehen und damit einer unausgewogenen Ernährung Vorschub zu leisten.

Dazu stellt der Lebensmittverband Deutschland fest:

Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer Lebensmittelverband Deutschland

– Für Werbung in alle Medienkanälen gibt es in Deutschland Regeln – insbesondere, wenn sie sich an Kinder richtet. – Social-Media-Kanäle unterliegen zusätzlichen Beschränkungen, auch durch die Plattformen selbst. So gilt etwa bei Instagram und Tiktok laut Nutzungsbedingungen das Mindestalter von 13 Jahren. Facebook hat strenge Werberichtlinien, nach denen keine Produkte gegenüber Minderjährigen beworben werden dürfen, die „unangemessen, illegal oder unsicher sind bzw. die die ausgewählten Altersgruppen ausnutzen, irreführen oder unzulässigen Druck auf sie ausüben.“ Die Nutzung von YouTube ist erst ab 16 Jahren gestattet, außer sie geschieht im Rahmen eines Familienkontos unter elterliche Aufsicht, dann ab 13 Jahren. – Bei Ernährung und Medienkonsum von Kindern haben Eltern eine wichtige Vorbildfunktion und die zentrale erzieherische Verantwortung. Alle über die gesetzlichen und freiwilligen Auflagen hinausgehenden Einschränkungen obliegen in erster Linie ihnen. Dazu gehört auch, Kindern beizubringen, dass nicht jeder Wunsch oder jedes Bedürfnis sofort erfüllt werden kann. – Der Social-Media-Konsum von Kinder und Jugendlichen fällt in den Verantwortungsbereich der Eltern. Daneben ist es auch Aufgabe der Schulen, dass Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer Altersstufe Medienkompetenz entwickeln und lernen, auf dieser Grundlage eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen.

Der Foodwatch-Report ist methodisch unausgewogen, denn es wird nur ein kleiner Ausschnitt der gesamten Influencer-Kommunikation untersucht – jener Teil, den Foodwatch als kritikwürdig ansieht. Diese Produkte werden vorwiegend anhand von Markennamen identifiziert, aber Produkte ohne Markennamen wie Gemüse, Obst sowie selbst gekochte oder gebackene Speisen, die einen großen Teil der Influencer-Kommunikation darstellen, werden eben so wenig berücksichtigt, wie Marken, die für besonders abwechslungsreiche, kalorienarme Ernährungsstile stehen. Auch Werbung für nachhaltige Produkte sowie pflanzliche Alternativen wird ausgeklammert.

Damit im Zusammenhang steht ein weiterer Fehler, bei dem Korrelation und Kausalität verwechselt werden: Geworben wird vorwiegend für Markenprodukte, weil diese in der Regel eine höhere Gewinnmarge bieten. Für Obst oder Gemüse wird nicht weniger geworben, weil sie eine geringe Marge haben (wie Foodwatch behauptet), sondern weil sie in der Regel keine Markenprodukte sind.

Ein Großteil der Beiträge von Influencern im Zusammenhang mit Lebensmitteln entsteht häufig ohne Zutun der Unternehmen. Sie können es in diesen Fällen weder verhindern, noch beeinflussen, dass ihre Produkte – im guten, wie im schlechten Sinne – in Social Media aufgegriffen werden. Die Kooperation von Influencern und Unternehmen beruht oft auf langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen. Influencer als kritiklose Werbemarionetten darzustellen, wird ihrer Arbeit nicht gerecht.

„Dass Influencer mit Werbung ihren Lebensunterhalt bestreiten ist ein zehn Jahre alter Hut, offenbar gehen Foodwatch die Themen aus“, sagt Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbands Deutschland. „Es ist aufschlussreich, was für krude Feindbilder hier bemüht werden und das, obwohl Foodwatch selbst mit emotional aufgeladene Kampagnen im Social Web um Spender wirbt.“

Werbung findet nicht im rechtsfreien, ungeregelten Raum statt

Werbung ist in Deutschland durch eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen detailliert geregelt. So ist z. B. jede irreführende und unwahre Werbung verboten. Ebenso müssen Werbemaßnahmen als solche erkennbar sein. Schleichwerbung ist nicht erlaubt. Social-Media-Kanäle wie YouTube, Instagram oder Tiktok unterliegen in Deutschland – wie alle anderen Medien auch – unter anderem der Kontrolle durch die Landesmedienanstalten. Diese überwachen vor allem den Jugendschutz und die Einhaltung der Werberegelungen, insbesondere das Gebot der Trennung von redaktionellen Beiträgen und Werbung sowie die richtige Kennzeichnung. Bezahlte Kooperationen müssen als solche gekennzeichnet werden und werden dies auch.

Welche Regelungen gelten für die Lebensmittelwerbung?

Über die gesetzlichen Regelungen hinaus übernimmt die Lebensmittelwirtschaft aktiv Verantwortung. Im Jahr 2009 hat die Lebensmittelwirtschaft mit den im Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V. (ZAW) zusammengeschlossenen Organisationen gemeinsame Verhaltensregeln für die kommerzielle Kommunikation für Lebensmittel aufgestellt (https://www.werberat.de/lebensmittel). Demnach ist in der Markt-Kommunikation der Lebensmittelwirtschaft alles zu unterlassen, was als Aufforderung zu einer übermäßigen und einseitigen Ernährung verstanden werden könnte. Dies betrifft jede Form von Werbung, online wie offline.

Außerdem haben Verbraucher durch den Deutschen Werberat die Möglichkeit, sich auch dann gegen Inhalte jeglicher Art von Werbung wehren zu können, wenn Anzeigen oder Spots nach dem Empfinden des Verbrauchers nicht akzeptabel sind. Wer eine Werbemaßnahme als anstößig empfindet, kann sich an den Werberat wenden.

Für an Kinder gerichtete Werbung gelten besondere Regeln

Bei der Gestaltung und Durchführung von Werbemaßnahmen gilt in Bezug auf die besonders schützenswerte Gruppe der Kinder und Jugendlichen ein noch strengerer Maßstab. So ist z. B. der direkte Kaufappell gegenüber Kindern unzulässig. Damit sind Aufforderungen an Kinder wie „Kauf dir das!“ oder „Hol dir das!“ und jede Form der Ausnutzung von geschäftlicher Unerfahrenheit und Leichtgläubigkeit untersagt.

Über das gesetzliche Verbot der direkten Kaufaufforderung hinaus, darf an Kinder gerichtete Werbung, gemäß der Regeln des Deutschen Werberates, auch keine direkten Aufforderungen zum Konsum enthalten wie z. B. „Probier‘ doch mal!“. Die Regelungen des Werberates besagen außerdem, dass Werbung auch keine direkte Aufforderung an Kinder enthalten darf, ihre Eltern, sonstige Erwachsene oder andere Kinder zum Kauf des beworbenen Produkts zu bewegen.

Darüber hinaus haben sich auf EU-Ebene eine Reihe von Unternehmen im Rahmen des sogenannten EU-Pledge weitergehende Werbebeschränkungen auferlegt. Die Hersteller haben sich im Rahmen dieser Initiative beispielsweise freiwillig verpflichtet, die Werbung an Kinder unter zwölf Jahren zu beschränken. Ein Produkt darf nur dann gegenüber Kindern unter zwölf Jahren beworben werden, wenn es alle Nährwertkriterien des EU-Pledge für die entsprechende Produktkategorie einhält. Einige Unternehmen verpflichten sich zudem, generell keine Werbung an Kinder unter sechs Jahren bzw. an Kinder unter zwölf Jahren zu richten.

Gemäß der AGBs von Instagram und TikTok ist diese Altersgruppe grundsätzlich von der Nutzung der Plattformen ausgeschlossen, eine Nutzung ist erst ab 13 Jahren gestattet. Sollten Kinder im Alter unter 13 dennoch die Plattformen nutzen, so liegt dies in der Verantwortung der Erziehungsberechtigten.

Werbung und Medien sind unverzichtbar

Werbung für Waren und Dienstleistungen ist ein unverzichtbares Element des Wettbewerbs, ohne das das System der sozialen Marktwirtschaft nicht funktionsfähig wäre. Es ist Zweck und Ziel aller Werbemaßnahmen, ein Produkt oder eine Marke gegenüber Wettbewerbern hervorzuheben und Kaufimpulse zu setzen. Werbung informiert dabei über vorhandene sowie neue Angebote und soll dem Verbraucher damit die Suche nach Produkten, Preisen und Bezugswegen erleichtern. Wer als Hersteller für seine Erzeugnisse wirbt, stützt und erweitert den Bekanntheitsgrad seiner Marken, definiert das Image seines Produkts und macht Kunden auf die Präsenz und die Vorteile eines Produkts aufmerksam. Verbraucher profitieren durch Werbung vom Wettbewerb, der für Produktvielfalt, Produktinnovation und für Preisregulierung durch den Markt sorgt.

Selbstverpflichtungen wirken

Dass Selbstverpflichtungen wirken, zeigt auch die Selbstverpflichtung der Wirtschaft im Rahmen der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie. Diese hat bereits zu deutlich messbaren Veränderungen bei der Zusammensetzung von Produkten geführt, wie der erste Zwischenbericht des Max-Rubner-Instituts (MRI) belegt. Das MRI schlussfolgert in seinem Bericht, dass signifikante Verringerungen der Zucker- und Energiegehalte im Vergleich zu den Basiserhebungen in allen untersuchten Produktgruppen zu verzeichnen sind. Gerade bei den Produkten mit Kinderoptik sind in der Folgeerhebung 2019 deutliche Verringerungen bei den Zucker- und Energiegehalten zu beobachten, die sowohl statistisch signifikant als auch aus ernährungsphysiologischer Sicht relevant sind. Spezielle Auswertungen zeigen, dass Joghurtzubereitungen mit Kinderoptik den niedrigsten Zuckergehalt gegenüber fast allen anderen Untergruppen der Joghurtzubereitungen aufweisen. Dies ist auch für die marktrelevanten Produkte zu beobachten. Bei gesüßten Quarkzubereitungen sind deutliche Reduktionen in den Zucker- und Energiegehalten bei den Produkten mit Kinderoptik feststellbar

Der Prozess der Reformulierung ist keineswegs abgeschlossen, sondern läuft weiter. Die Reduktion ist aber mit der Reformulierung von Rezepturen, mit aufwändigen technisch-organisatorischen Umstellungen und einer Heranführung der Verbraucher an Veränderungen bei Geschmack, Aussehen und Textur verbunden. Nur wenn die veränderten Rezepturen von den Verbrauchern dauerhaft akzeptiert werden, kann die Strategie nachhaltig erfolgreich sein.

Lebensmittelverband Deutschland e. V.

Der Lebensmittelverband Deutschland e. V. ist der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft. Ihm gehören Verbände und Unternehmen der gesamten Lebensmittelkette „von Acker bis Teller“, aus Landwirtschaft, Handwerk, Industrie, Handel und Gastronomie an. Daneben gehören zu seinen Mitgliedern auch private Untersuchungslaboratorien, Anwaltskanzleien und Einzelpersonen.

Web: www.lebensmittelverband.de

E-Auto hält Minusgraden auch in stundenlangen Staus Stand

ADAC untersucht Batterieleistung bei Extrembedingungen

München (ots) Elektroautos können auch bei Minusgraden mehrere Stunden im Stau durchhalten, ohne dass die Batterie schlapp macht.

Auch extremen Frost steckt das E-Auto über mehrere Stunden mühelos weg / ADAC untersucht Batterieleistung bei Extrembedingungen

Auch zusätzliche Verbraucher wie Heizung, Sitzheizung und Radio können weitgehend bedenkenlos genutzt werden. Die Sorge, Elektroautos könnten ähnlich wie das Handy oder die Kamera den winterlichen Verhältnissen nicht standhalten, ist also unbegründet.

Der ADAC hatte zwei Fahrzeuge einem Härtetest unterzogen: Ein Renault ZOE Z.E. 50 und ein VW e-up! wurden in der Nacht zum Freitag bei strengem Frost von -9 bis -14 °C für 12 Stunden auf ihre Widerstandsfähigkeit geprüft. Dabei wurden der Innenraum auf 22 Grad Celsius beheizt, die Sitzheizung aktiviert und das Standlicht eingeschaltet.

E-Auto im Frost-Härtetest / ADAC untersucht Batterieleistung bei Extrembedingungen

Das Ergebnis am frühen Morgen: Nach 12 Stunden waren beim Renault Zoe etwa 70 Prozent und beim VW e-up! etwa 80 Prozent des Akkus verbraucht. Selbst unter extremen Bedingungen kann man also mit der 52 Kilowattstunden großen Batterie des Zoe rund 17 Stunden und mit den 32,3 Kilowattstunden des e-up! 15 Stunden in einem Stau ausharren, sofern die Batterie zu Beginn des Staus noch ziemlich voll ist. Entsprechend kürzer ist die Zeitspanne bei teilentleertem Akku. Bei kritischen Verhältnissen empfiehlt es sich, vor der Auffahrt auf eine Autobahn frühzeitig das Elektroauto nachzuladen.

Sollten Unsicherheiten bleiben, lässt sich Strom sparen, indem unnötige Verbraucher wie Front-/Heckscheibenheizung, Scheibenwischer und Abblendlicht ausgeschaltet werden. Die Standbeleuchtung sollte aus Sicherheitsgründen angeschaltet bleiben. Außerdem kann die Innenraumtemperatur reduziert und auf Umluftbetrieb geschaltet werden. Eine Sitzheizung ist sparsamer und benötigt weniger Energie.

Web: adac.de