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ADAC Luftrettung: Im Jubiläumsjahr gefordert wie noch nie

München (ots) Trotz Lockdown mit fast 52.000 Einsätzen im Dauerbetrieb – Crews stark belastet/Meiste Einsätze in BY, RP und NW – Berlin vor Koblenz und Wittlich

„Christoph 31“ im Anflug auf Berlin: die neue H135, Deutschlands modernster Rettungshubschrauber, bei der Landung auf der neuen ADAC Luftrettungsstation am Charité-Campus Benjamin Franklin in Steglitz.

Jubiläum und Pandemie: 2020 war für die gemeinnützige ADAC Luftrettung ein außergewöhnliches Jahr. Im 50. Jahr ihres Bestehens mussten die fliegenden Gelben Engel zu 51.749 Einsätzen ausrücken. Mit 141 Notfällen pro Tag bewegt sich das Einsatzgeschehen damit weiter auf höchstem Niveau. Zwar gingen die Alarmierungen der ADAC Rettungshubschrauber wegen des coronabedingten Rückgangs der Mobilität insgesamt um 2218 oder 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Crews waren im Jubiläumsjahr aber dennoch so gefordert wie noch nie. Das Coronavirus verlangt den Besatzungen alles ab und sorgt wegen der strengen Sicherheits- und Hygienekonzepte sowie der ständigen Infektionsgefahr für eine deutlich stärkere Einsatzbelastung.

„Wir haben es seit Ausbruch der Pandemie geschafft, die notfallmedizinische Versorgung der Menschen in Deutschland uneingeschränkt zu gewährleisten. Das ist in dieser schwierigen Zeit eine großartige Leistung unserer Crews und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ADAC Luftrettung“, erklärte Geschäftsführer Frédéric Bruder bei der Vorstellung der Jahresbilanz. Dr. Andrea David, Vorstand der gemeinnützigen ADAC Stiftung, stellte zudem die hohen Einsatzzahlen heraus: „Seit 2013, das nunmehr achte Jahr in Folge, wurde die ADAC Luftrettung zu mehr als 50.000 Notfällen jährlich alarmiert. Diese Rekordbilanz zeigt, welchen hohen Stellenwert die schnelle Hilfe aus der Luft in der Notfallmedizin in Deutschland hat.“

Spezialeinsatz in den Bergen: Die ADAC Luftrettung trainiert am Sudelfeld in Oberbayern den Einsatz der Rettungswinde unter Corona-Bedingungen.

Insgesamt rückten die Crews der 37 Stationen der ADAC Luftrettung zu rund 800 Corona-Einsätzen aus, darunter rund 100 Spezial-Verlegungstransporte von schwer an Covid-19 Erkrankten. Die meisten davon übernahm „Christoph 112“, der erste bundesweit alarmierbare Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber. Er war im April 2020 zusätzlich vom Land Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen stationiert worden. In der Hochphase der Pandemie leisteten die fliegenden Gelben Engel auch grenzüberschreitende Hilfe in Frankreich und unterstützten die Bundeswehr bei deren Italien-Hilfe.

Unter den versorgten Patienten waren 2020 mit 58 Prozent wieder mehr Männer als Frauen. Neun Prozent der Patienten waren Kinder oder Jugendliche. Einsatzgrund Nummer eins waren bei den oft lebensrettenden Einsätzen mit 31 Prozent Verletzungen nach Unfällen. Dazu gehören Freizeit-, Sport-, Schul- und Verkehrsunfälle. Dahinter folgen mit 30 Prozent Notfälle des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen. In 15 Prozent der Fälle diagnostizierten die Lebensretter aus der Luft neurologische Notfälle, wie zum Beispiel einen Schlaganfall. Bei acht Prozent war ein Notfall des Atmungssystems wie akute Atemnot oder Asthma die Ursache.

Einsatz für „Christoph 18“: Die Crew ist innerhalb von zwei Minuten startbereit.

Die Liste der Einsatzorte in den Bundesländern führt Bayern mit 11.106 Einsätzen an, hier befinden sich auch die meisten der 37 Stationen der fliegenden Gelben Engel. Dahinter folgen Rheinland-Pfalz mit 9328, Nordrhein-Westfalen mit 5542 und Niedersachsen mit 5169 Einsätzen. Bei den Städten liegt weiterhin die Station in Berlin vorne. „Christoph 31“ flog in und um die Hauptstadt zu 2936 Notfällen. Dahinter platzieren sich im bundesweiten Ranking die Stationen Koblenz (2183) und Wittlich (2081) in Rheinland-Pfalz sowie Ochsenfurt (1853) in Bayern.

Die Zahl der Spezialeinsätze hat nicht nur wegen der vielen Covid-19-Verlegungstransporte zugenommen. So verzeichneten die vier Windenstationen in München, Murnau, Straubing (alle Bayern) und Sande (Niedersachsen) mit 342 Windeneinsätzen ein Plus von zwölf Prozent. Die Flüge in der Dämmerung und Dunkelheit erhöhten sich mit 152 um rund fünf Prozent auf 2967. Solche Einsätze fliegen die Crews der Stationen in Senftenberg in Brandenburg, Greven in Westfalen, Sanderbusch in Niedersachsen und Mainz in Rheinland-Pfalz. Möglich sind solche hochanspruchsvollen Rettungseinsätze unter anderem durch spezielle Nachtsichtbrillen. Sie sind Teil eines hochmodernen „Night-Vision-Imaging-Systems“, kurz NVIS genannt.

Bei ihrer Arbeit können die Crews auf die modernsten Rettungshubschrauber der Typen H145 und H135 von Airbus Helicopters zurückgreifen. Mit ihnen wurden 2020 rund 3,3 Millionen Kilometer zurückgelegt. Das sind rund 150.000 Kilometer weniger als ein Jahr zuvor. Die durchschnittliche Flugzeit bei einem Einsatz betrug unverändert rund 30 Minuten.

Bundesweit arbeiten für die ADAC Luftrettung gGmbH, die ein Tochterunternehmen der gemeinnützigen ADAC Stiftung ist, fast 1300 Menschen – darunter rund 160 Piloten, etwa 600 Notärzte, 250 Notfallsanitäter (TC HEMS) und 150 Techniker. In der Regel besteht das Team einer Station aus drei Piloten, fünf Notfallsanitätern und 15 Notärzten. Die Station „Christophorus Europa 3“ in Suben, Österreich, wird gemeinsam mit dem ÖAMTC Christophorus Flugrettungsverein, Wien, betrieben. Die ADAC Luftrettung fliegt mit Hubschrauber und Piloten hier nur im Winterhalbjahr – im Sommer der ÖAMTC.

Über die ADAC Luftrettung gGmbH

Einsatzgründe 2020

Mit mehr als 50 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem und werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Seit 2017 ist die ADAC Luftrettung ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.

Web: adac.de

ErnährungPlus – Der Nährstoff-Check: Neuer Podcast zu gesunder Ernährung mit Leichtathletin und Influencerin Alica Schmidt

Berlin (ots)

Der Arbeitskreis Nahrungsergänzungsmittel (AK NEM) im Lebensmittelverband Deutschland startet den neuen Podcast „ErnährungPlus“, um über die Bedeutung einer guten Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und weiteren Stoffen zu informieren. Leichtathletin und Influencerin Alica Schmidt nimmt gemeinsam mit Co-Moderator Marc Erny und wechselnden Expert:innen wichtige Mikronährstoffe genauer unter die Lupe.

Leichtathletin und Influencerin Alica Schmidt ist Comodertorin des Podcasts „ErnährungPlus – Der Nährstoff-Check“ zu gesunder Ernährung.

Beim Nährstoff-Check werden so auf unterhaltsame Weise viele wichtigen Fragen zu den einzelnen Nährstoffen beantwortet. Es wird beispielsweise erklärt, welche Rolle sie in unserem Körper spielen, in welchen Lebensmitteln sie enthalten sind und wie es um die Versorgung in Deutschland bestellt ist. Wie der Titel bereits andeutet, geht es darüber hinaus darum, wann die tägliche Ernährung ergänzt werden sollte und warum Nahrungsergänzungsmittel ein sinnvoller Bestandteil der gesunden und ausgewogenen Ernährung vieler Menschen sein können.

Leichtathletin Alica Schmidt ist selbst großer Podcast-Fan und deshalb begeistert, jetzt selbst Co-Host eines Podcasts zum Thema gesunde Ernährung zu sein. „Ich nehme als Leistungssportlerin täglich Nahrungsergänzungsmittel zu mir“, sagt die 22-Jährige, der über 1,5 Millionen Menschen auf Instagram folgen. „Mit Experten über das Thema in meinem Podcast zu sprechen, ist eine tolle Chance mehr darüber zu erfahren und ich hoffe, dass die Zuhörer auch viel mitnehmen werden.“

Die erste Folge am 24. Februar 2021 widmet sich dem Vitamin D. Das kann der menschliche Körper selbst bilden, aber nur, wenn er dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Nur ist das gerade in der dunklen Jahreszeit gar nicht so einfach, wie Prof. Dr. Manfred Eggersdorfer von der Universität Groningen erklärt.

Das Podcast steht ab heute online bei Spotify unter  
https://open.spotify.com/show/43CQcCUonjGNL0OX0IqthY?si=HQWmA3AfQp2_qqAQ2ZlZbA 
sowie zeitnah auf allen weiteren gängigen Podcast-Plattformen. 

Lebensmittelverband Deutschland e. V.

Der Lebensmittelverband Deutschland e. V. ist der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft. Ihm gehören Verbände und Unternehmen der gesamten Lebensmittelkette „von Acker bis Teller“, aus Landwirtschaft, Handwerk, Industrie, Handel und Gastronomie an. Daneben gehören zu seinen Mitgliedern auch private Untersuchungslaboratorien, Anwaltskanzleien und Einzelpersonen.

Web: lebensmittelverband.de

Schnelltests für alle: Führender Anbieter CoviMedical bietet Kommunen und öffentlichen Trägern Expertise für schnelle Umsetzung

Dillenburg (ots) Schnelltests für alle: Führender Anbieter CoviMedical bietet Kommunen und öffentlichen Trägern Expertise für schnelle Umsetzung

– 40.000 tägliche Tests sind in vorhandenen Einrichtungen bereits jetzt möglich / Kapazitäten können schnell ausgebaut werden – Perfektioniertes Testsystem garantiert hohe Durchlaufzahl bei geringer Wartezeit – Kommunen profitieren von flexiblen Lösungen und schneller Umsetzung – CoviMedical expandiert bundesweit und eröffnet in Kürze weitere Standorte

Schnelltests für alle: Führender Anbieter CoviMedical bietet Kommunen und öffentlichen Trägern Expertise für schnelle Umsetzung – 40.000 tägliche Tests sind in vorhandenen Einrichtungen bereits jetzt möglich .

In Kürze soll sich jeder Bürger in Testzentren kostenlos mit einem PoC-Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus testen lassen können. Zudem sind die Schnelltests ein wichtiger Baustein für den Infektionsschutz in Schulen, die seit dieser Woche teilweise wieder geöffnet haben. Die geplanten Massentests stellen viele Kommunen vor logistische und operative Herausforderungen. Das Unternehmen CoviMedical mit Sitz im hessischen Dillenburg – durch den Betrieb von Testzentren in mehr als 25 deutschen Kommunen Deutschlands führender Anbieter – bietet den Kommunen seine Expertise an, um die von der Bundesregierung geplanten Massentests schnell umzusetzen.

Christoph Neumeier, Gründer und Geschäftsführer von CoviMedical, sagt: „Schnelltests sind ein wichtiger Baustein, um die Pandemie zu bewältigen und etwas Normalität zurückzubringen. Wir haben ein Testsystem aufgebaut, das planbar, schnell, einfach und sicher funktioniert, und mit dem jeder nach 15 Minuten sein Ergebnis erhält. Zudem können wir sehr schnell Testkapazitäten auf- und ausbauen. Diese Expertise wollen wir zusammen mit der öffentlichen Hand bündeln, damit flächendeckende Schnelltests schnell ermöglicht werden können.“

CoviMedical hat zurzeit Kapazitäten für 40.000 Tests pro Tag. Bei Ausbau der bereits eröffneten Standorte sind in kurzer Zeit mehr als 60.000 Tests täglich möglich. Durch die Eröffnung neuer Standorte kann auch diese Zahl schnell gesteigert werden. CoviMedical expandiert dynamisch und hat bundesweit zahlreiche weitere Standorte in Planung. Die Gründer kommen aus der Veranstaltungsbranche und verfügen über langjährige Erfahrung in Logistik und Organisation.

Dabei agiert CoviMedical agil und flexibel und bietet neben festen Stationen auch bundesweit mobile Services an. Das Unternehmen kann dadurch sehr schnell auf individuelle Bedürfnisse der Kommunen reagieren. Zudem ist CoviMedical Experte in Containersystemen und kann Testzentren in sehr kurzer Zeit aufbauen und in Betrieb nehmen. Durch die zentrale Planung, einheitliche Hygienekonzepte und das Buchungssystem sichert CoviMedical an allen Standorten den gleichen, hohen und vor allem sicheren Standard sowie eine gute Nutzererfahrung der Getesteten. Das Testsystem ist so perfektioniert, dass eine sehr hohe Durchlaufzahl ohne Wartezeit garantiert wird.

CoviMedical ist zudem in der Lage, positive Antigen-Schnelltests über die bereits vorhandene Abstrichprobe durch einen nachgelagerten PCR-Test zu validieren. Das spart Ressourcen und Zeit und minimiert weitere Infektionsrisiken durch den Wegfall von unnötigen Kontakten, die üblicherweise zur Bestätigung des positiven Antigen-Schnelltest-Ergebnisses durch einen PCR-Test nötig wären. Die gleiche Probe kann auch für eine der PCR nachgelagerte DNA-Sequenzierung genutzt werden. Die Kommunikation mit getesteten Personen und Meldung an Gesundheitsämter erfolgt vollautomatisch. Dadurch werden die Gesundheitsämter entlastet, da keine Hotlines genutzt werden müssen.

Bei dem verwendeten Schnelltest handelt es sich um einen sogenannten Covid-19 Antigen-Test zum qualitativen Nachweis einer akuten SARS-CoV-2 Infektion. Der Test prüft auf Proteinfragmente des Virus und damit auf dessen direktes, physisches Vorhandensein im Körper. Er wird mit Hilfe eines Abstrichs aus dem Mund- oder Nasenrachenraum durchgeführt. Das Ergebnis liegt in weniger als 15 Minuten vor. Die Ergebnisse werden sofort elektronisch übermittelt und sind in vielen Sprachen verfügbar. Durch eine Sensitivität von 98,50% ist der Test BfArM-gelistet (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Über CoviMedical

CoviMedical ist ein junges Unternehmen aus Dillenburg/Hessen und inzwischen bundesweit führender Anbieter von Corona-Testcentern. Das Unternehmen bietet Bürgern, Institutionen, Unternehmen, Ländern wie Kommunen maßgeschneiderte Lösungen für Massen-Schnelltests auf das Coronavirus – von stationären Testzentren, über Containerlösungen bis hin zu mobilen Services. Durch die zentrale Planung, einheitliche Hygienekonzepte und das Buchungssystem sichert CoviMedical an allen Standorten den gleichen, hohen und vor allem sicheren Standard sowie eine gute Nutzererfahrung der Getesteten. Das Testsystem ist so perfektioniert, dass es eine sehr hohe Durchlaufzahl ohne Wartezeit garantiert.

Weitere Informationen zum Unternehmen und den aktuellen Standorten unter https://15minutentest.de/

Jubiläumsjahr: Die Marke Kneipp® und ihr Urheber feiern Geburtstag

Würzburg (ots) Die Marke Kneipp® feiert ihren 130. Geburtstag: Am 25. Februar 1891 setzte der berühmte deutsche Naturheilkundler Sebastian Kneipp seine Unterschrift auf die Urkunde, die den Grundstein der Marke legte. Auch Kneipp selbst hätte in diesem Jahr Grund zu feiern. Im Mai wäre er 200 Jahre geworden.

Historische Produkte aus dem Kneipp Archiv, Mitte des 20. Jahrhunderts.

Die Traditionsmarke Kneipp® wird am 25. Februar 130 Jahre alt. Wasserdoktor und Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp selbst war an der Gründung der Marke beteiligt. Sein Ziel: Das Lebenswerk seiner naturheilkundlichen Forschung in verantwortungsvolle Hände zu legen und so den Fortbestand seiner in jahrzehntelangen Studien gewonnenen Erkenntnisse zu sichern.

Die verantwortungsvollen Hände gehörten dem Würzburger Apotheker Leonhard Oberhäußer, dem Sebastian Kneipp am 25. Februar 1891 exklusiv, das heißt weltweit und für alle Zeiten, die Rechte übertrug, pharmazeutische und kosmetische Produkte sowie diätetische Lebensmittel „mit dem Namen und dem Bilde des Herrn Pfarrer Sebastian Kneipp“ zu entwickeln, herzustellen und zu vertreiben.

Bereits mit dem ersten Produkt trafen Kneipp und Oberhäußer ins Schwarze. Die „Kneipp Pillen gegen Darmträgheit“ kamen hervorragend an. Und so war es nur folgerichtig, dass das Sortiment schon wenig später um zahlreiche Produkte erweitert wurde. Das markante Konterfei von Pfarrer Kneipp zierte fortan die Verpackungen von Tees, Pflanzensäften, Pflanzenpulvern und diversen Tinkturen. Rosmarinwein, Magentrost und Flatuol – ein wirksames Mittel gegen Blähungen – wurden schon bald an Abnehmer in ganz Deutschland versandt. Um die Jahrhundertwende kamen mit diversen Kräuterseifen und Haarwassern die ersten kosmetischen Produkte hinzu.

Nach zwei Weltkriegen und bewegten Jahren rund um die Erweiterung von Produktion und Vertriebswegen begann in den 70er Jahren der große Boom. Die ersten Badeprodukte kamen auf den Markt – heute ist Kneipp Marktführer. Zudem expandierte das Unternehmen durch die Gründung einer Tochterfirma in den Niederlanden erstmals über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus.

Während dieser Zeit waren Unternehmensgeschichte und die Geschichte der Familie Oberhäußer und Erben eng verknüpft. Inzwischen ist die Kneipp GmbH Teil der Paul Hartmann AG aus dem süddeutschen Heidenheim. Die Produkte der Marke werden heute weltweit in 18 Ländern verkauft.

Was vor 130 Jahren in einer Würzburger Apotheke begann, ist heute also zu einem global agierenden mittelständischen Unternehmen herangewachsen. In Deutschland arbeiten derzeit rund 500 Menschen für Kneipp, weltweit sind es knapp 700. „Auf diese tolle Entwicklung blicken wir stolz zurück und freuen uns sehr, Philosophie und Know-how von Sebastian Kneipp in die Zukunft tragen zu dürfen“, sagt Alexander C. Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kneipp-Gruppe.

Web: kneipp.de

Weniger Arztbesuche, mehr Eigendiagnose und öfter Selbsttherapie

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie.
Aktuelle Ergebnisse des Sanofi Gesundheitstrends – eine repräsentative Befragung.

Frankfurt/Main (ots) Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie ist sichtbar, dass sich das Gesundheitsverhalten der Menschen hierzulande verändert hat: So geben fast zwei Drittel (62 Prozent) an, wegen kleinerer Beschwerden seltener zum Arzt zu gehen.

Sanofi Gesundheitstrend Q1/2021 fragte: „Wie hat die Corona-Pandemie Ihr Gesundheitsverhalten verändert?“ und „Wie verändert die Corona-Pandemie unser Gesundheitswesen und Gesundheitsverständnis?“ / Weniger Arztbesuche, mehr Eigendiagnose und öfter Selbsttherapie – die Auswirkungen der Corona-Pandemie

Eine Routineuntersuchung hat bereits nahezu jeder Dritte (30 Prozent) wegen der Corona-Pandemie schon einmal verschoben, um nicht in die Praxis zu müssen. Das sind Ergebnisse des Sanofi Gesundheitstrends, der dieses Mal untersucht, wie das Auftreten von COVID-19 das Gesundheitsverhalten der Menschen in Deutschland verändert hat. Dafür fragt das Meinungsforschungsinstitut Nielsen im Auftrag des Gesundheitsunternehmens Sanofi jedes Quartal repräsentativ etwa 1.000 Menschen in Deutschland zu einem Schwerpunktthema und zu ihrem gesundheitlichen Wohlbefinden allgemein.

Die aktuelle Befragung zeigt auch die Auswirkungen der selteneren Arztbesuche: So üben sich zum Beispiel 38 Prozent verstärkt in Selbstdiagnose und Behandlung, indem sie versuchen, ihr eigener Arzt zu sein und recherchieren dafür viel im Internet. Frauen (41 Prozent) und junge Menschen zwischen 18 und 39 Jahren (48 Prozent) sind hierfür überdurchschnittlich affin. Fast die Hälfte (46 Prozent) setzt seit der Pandemie öfter auf Selbstmedikation: statt zum Arzt zu gehen, z.B. auf Medikamente, die in Apotheken ohne Rezept erhältlich sind. Auch hier stimmten Frauen (50 Prozent) und jüngere Menschen (18 bis 39 Jahre: 53 Prozent) öfter zu als Männer (41 Prozent) und ältere Befragte (ab 40 Jahre: 42 Prozent).

Teils neue Technologien statt Termine in der Arztpraxis

Wird doch ein Arzt benötigt, vertrauen einige Menschen hierzulande bereits auf neue Technologien und Angebote. Etwa zwei von zehn repräsentativ Befragten (17 Prozent) haben bereits die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung genutzt. Männer griffen auf dieses Angebot signifikant öfter zu als Frauen (20 vs. 15 Prozent). Einen ebenfalls signifikant höheren Anteil nehmen die 18- bis 29-Jährigen (39 Prozent) und die 30- bis 39-Jährigen (33 Prozent) ein, gegenüber den 40- bis 49-Jährigen (16 Prozent) und den 50- bis 69-Jährigen (8 Prozent). Ähnlich oft wie die telefonische Krankschreibung wurden bereits Online-Sprechstunden oder telemedizinische Beratung statt Besuchen in der Arztpraxis genutzt (18 Prozent). Auch hier ist eine größere Nutzung bei jungen Befragten zu beobachten.

Obwohl diese Möglichkeiten noch nicht von der breiten Bevölkerung in Anspruch genommen werden, stimmt mehr als jeder Zweite (55 Prozent) zu, dass ein Besuch in der Arztpraxis zunehmend seltener nötig sein wird, zum Beispiel durch das häufigere Angebot an Videosprechstunden, telefonischer Beratung und elektronischer Übermittlung von Gesundheitsdaten wie Blutzucker oder Blutdruck. 61 Prozent glauben, dass die Politik noch mehr Möglichkeiten für digitale Gesundheitsleistungen und Gesundheitsanwendungen schaffen wird, die einen Arztbesuch zukünftig seltener nötig machen.

Doch wie wird die Corona-Pandemie das Gesundheitswesen und das gesellschaftliche Gesundheitsverständnis darüber hinaus noch verändern? Laut aktuellem Sanofi Gesundheitstrend stimmt die Mehrheit der Menschen in Deutschland zu, dass das derzeitige Hygieneverhalten sich langfristig durchsetzen wird: 77 Prozent glauben, persönliche Hygienemaßnahmen wie Händewaschen oder Desinfizieren bleiben größtenteils erhalten. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es lediglich 67 Prozent. Dass das Abstandhalten zu anderen Menschen auch nach der Pandemie noch lange das soziale Miteinander beeinflussen wird, denken ähnlich viele (76 Prozent). Bei den 18- bis 29-Jährigen stimmen gut 10 Prozentpunkte weniger diesen Aussagen zu. Impfungen werden zur Vorbeugung von Erkrankungen – nicht nur COVID-19 – hierzulande zukünftig positiver wahrgenommen, unterstreichen zwei von drei Menschen (63 Prozent). Dabei fallen die 18- bis 29-Jährigen auf: Von ihnen stimmen besonders wenige zu – nämlich nur die Hälfte (52 Prozent). Das sind 11 Prozentpunkte weniger im Vergleich zum Durchschnitt.

Insgesamt ist im aktuellen Sanofi Gesundheitstrend ein Phänomen zu beachten: Die jungen Menschen verhalten sich während der Corona-Pandemie vorsichtiger als Ältere. So verschieben sie Arzt-, Impf- und OP-Termine eher als ältere Befragte und sind zugleich weniger zuversichtlich, dass hierzulande Lehren oder Veränderungen aus der Pandemie für die Zukunft abgeleitet werden.

Der Sanofi Gesundheitstrend

Gesundheit beschäftigt uns ein Leben lang, mit allen Höhen und Tiefen und allen Herausforderungen. Sie können groß oder klein sein, lebenslang oder akut – für jeden, jederzeit und überall. Sanofi ist ein lebenslanger Begleiter in Gesundheitsfragen. Mit Leidenschaft arbeiten über 100.000 Beschäftigte weltweit und etwa 9.000 Mitarbeiter in Deutschland jeden Tag daran, die Gesundheitsprobleme der Menschen weltweit zu verstehen und Lösungen zu finden. Dabei ist eine Frage wichtig, die im Sanofi Gesundheitstrend regelmäßig abgefragt wird: „Wie geht es Ihnen?“. Sanofi möchte mit seinen Gesundheitslösungen dabei helfen, positiv darauf zu antworten. Wir nennen das Empowering Life!

In der aktuellen Befragungswelle fühlen sich 47 Prozent der Menschen hierzulande wohl. Das sind 3 Prozentpunkte mehr als noch im Vergleichszeitraum vor einem Jahr und damit vor Beginn der Corona-Pandemie. Die jungen Befragten zwischen 18 und 29 Jahren sind zufriedener als ältere: 59 Prozent vs. 44 Prozent. Dabei ist beim gesundheitlichen Wohlbefinden ein signifikanter Unterschied zwischen Männern und Frauen zu beobachten: 52 vs. 42 Prozent. In den regelmäßigen Befragungswellen werden darüber hinaus Schwerpunktthemen beleuchtet. Ende Januar 2021 lag der Fokus auf der unmittelbaren und zukünftigen Veränderung des Gesundheitsverhaltens durch die Corona-Pandemie.

Web: sanofi.com

„Bundeswehr zählt 4.000 Anträge auf Amtshilfe durch Länder, Städte und Kommunen“

Weiterer Schwerpunkt ist die Unterstützung bei Schnelltests

Bonn (ots) Mittlerweile zählt das zur Streitkräftebasis gehörende Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr mehr als 4.000 bewilligte Anträge auf Amtshilfe im Kampf gegen Covid-19. Knapp 1.100 Hilfeleistungen werden aktuell bundesweit durchgeführt, rund 2.580 Hilfeleistungen wurden bereits abgeschlossen.

Mit jedem weiteren Tag in der Corona-Pandemie steigt auch die Zahl der Hilfeleistungsanträge, die durch Länder, Städte und Gemeinden an die Bundeswehr gestellt werden.Im Oktober 2020 zählte die Bundeswehr 1.000 bewilligte Anträge auf Amtshilfe im Kampf gegen Covid-19. Im Dezember waren es bereits 2.000 Hilfeleistungsersuchen. Jetzt, wieder knapp zwei Monate später, hat sich die Zahl der Anträge erneut verdoppelt. Mit insgesamt 4.000 Amtshilfeanträgen hat die Bundeswehr im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bisher mehr Anträge als jemals zuvor in ihrer 65-jährigen Geschichte bewilligt.

All diese Hilfeleistungsersuchen werden nach Eingang im Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin auf rechtliche Zulässigkeit und Umsetzbarkeit geprüft, bevor sie dann in 5 von 6 Fällen bewilligt und umgesetzt werden. Der Einsatz folgt schnellstmöglich, meist innerhalb weniger Tage.

Aktuell sind mehr als 18.000 Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Angehörige der Bundeswehr durch die Amtshilfe gebunden. Die Arten der Unterstützungsleistungen sind vielseitig. Rund 5.100 Männer und Frauen helfen in mehr als 300 Gesundheitsämtern in allen 16 Bundesländern. Weitere 2.400 Kräfte sind in den Impfzentren und Impfteams eingesetzt und mehr als 900 Bundeswehrangehörige unterstützen als „Helfende Hände“ in Alten- und Pflegeheimen. 480 Soldatinnen und Soldaten sind in 65 Krankenhäusern im Einsatz. Weitere rund 4.100 Kräfte unterstützen bundesweit in 242 Landkreisen bzw. kreisfreien Städten bei Schnelltestungen, hauptsächlich in Alten- und Pflegeheimen. Seit dem 16. Februar unterstützt die Bundeswehr zudem bei Schnelltests an der deutsch-österreichischen Grenze.

Viele zivile Institutionen stoßen immer noch und weiterhin an ihre Belastungsgrenze. Durch ihre kurzfristige Unterstützung in solchen Fällen leistet die Bundeswehr einen entscheidenden Beitrag zum Schutz der Bürger in Deutschland. „Die Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es ist, dass die Bundeswehr 24/7 für die Länder und Kommunen ansprechbar ist“, unterstreicht Generalleutnant Martin Schelleis, Inspekteur der Streitkräftebasis.

Angesichts des weiter steigenden Bedarfs wurde das seit März 2020 bereitgestellte Hilfskontingent Corona vor wenigen Wochen auf 25.000 Personen aufgestockt.

„Die damit einhergehenden Einschränkungen im Grund-, Ausbildungs- und Übungsbetrieb der Bundeswehr nehmen wir angesichts der schwierigen Gesamtsituation in Kauf“, so Generalleutnant Martin Schelleis, Inspekteur der Streitkräftebasis. Als Nationaler Territorialer Befehlshaber führt Schelleis die Kräfte der Bundeswehr für die Corona-Hilfe in Deutschland. „Wir werden auch künftig schnell, flexibel und zielgerichtet unterstützen, wo immer wir dürfen und solange wir können. Auf die Bundeswehr ist Verlass“, so Schelleis.

Die Streitkräftebasis koordiniert mit dem Kommando Territoriale Aufgaben die Amtshilfe der Bundeswehr in Deutschland. Dazu stehen dem Nationalen Territorialen Befehlshaber, Generalleutnant Martin Schelleis, mittlerweile 25.000 Soldatinnen und Soldaten in ganz Deutschland in unterschiedlichen Bereitschaftsgraden für Unterstützungsleistungen zur Verfügung. Zusätzlich stehen die Kräfte des Sanitätsdienstes der Bundeswehr zur Hilfeleistung bereit.

Web: bundeswehr.org

2 Jahre RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt

Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven eines modernen Gesundheitsstandorts

Bad Neustadt a.d.Saale (ots) Anfang 2019 ging der neue RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt an den Start.

2 Jahre RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt / Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven eines modernen Gesundheitsstandorts / Der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt mit dem Herzstück, dem Zentrum für klinische Medizin links im Bild.

Seither haben sich der Klinikstandort und die mit ihm verbundene sektorenübergreifende Gesundheitsversorgung kontinuierlich weiterentwickelt. Überregionale medizinische Schwerpunktzentren und Kliniken der Grund- und Regelversorgung, der Rehabilitation sowie die ambulante Medizin sind am Campus etabliert und arbeiten interdisziplinär zusammen. Ein Vorteil auch während der Corona-Pandemie.

Rund 250 Mio. Euro hat die RHÖN-KLINIKUM AG in den letzten Jahren in diesen modernen Gesundheitsstandort investiert und ihn grundlegend umgestaltet.

2 Jahre RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt / Entwicklungen, Herausforderungen und Perspektiven eines modernen Gesundheitsstandorts / Moderne Architektur prägt den RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt.

Der neue Campus steht für eine patientenzentrierte, sektorenübergreifende medizinische Versorgung im ländlichen Raum. Neben medizinischen Kernleistungen und Rehabilitationsangeboten sind verschiedene Gesundheits- und Serviceleistungen an einem Klinikstandort eng miteinander verzahnt. Viele telemedizinische Anwendungen unterstützen dies.

Die Zusammenführung vormals getrennter Kliniken in eine veränderte Struktur war ein intensiver Prozess. Die medizinische Neuausrichtung mit der Zentrenbildung, die vernetzte Zusammenarbeit aller Professionen, vielfältige Weiterbildungsangebote sowie die moderne und IT-gestützte Arbeitsumgebung machen den Standort für Mitarbeitende attraktiv – insbesondere Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte. „Wir freuen uns über diese Entwicklungen und sind froh, dass wir trotz und mit der Corona-Pandemie uns so dynamisch entwickelt haben. Natürlich brauchte es Zeit, sich an neue Prozesse zu gewöhnen und eine gemeinsame, neue Kultur der Zusammenarbeit zu finden. Die bisherige Entwicklung war gut, aber wir wollen in den nächsten Jahren noch mehr erreichen“, sagte Prof. Dr. Bernd Griewing, Vorstand Medizin der RHÖN-KLINIKUM AG.

Zertifizierte Spezialklinik und verlässlicher Regionalversorger – das eine schließt das andere nicht aus

Der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt ist sowohl Grund- und Regionalversorger als auch überregionale Spezialklinik. Verschiedene medizinische Fachgebiete – ambulant, stationär und rehabilitativ sind hier eng miteinander verbunden.

2 Jahre RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt – Prof. Dr. Bernd Griewing,

„Sie können beispielsweise als Fachklinik für Herzmedizin oder orthopädische Endoprothetik nicht mit einer hohen medizinischen Qualität arbeiten, wenn sie nicht durch eine hervorragende Klinik für Innere Medizin oder durch eine Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie begleitet werden“, so Griewing.

Das kommt in erster Linie auch den Patienten zu Gute. Rund 78.000 Patienten (Stand: 31.12.2019) werden jährlich am Campus behandelt und therapeutisch betreut. Der Großteil von ihnen kommt aus der Region. Aber auch deutschlandweit haben die Schwerpunktzentren einen exzellenten Ruf und eine jahrzehntelange Expertise.

Zu den überregionalen medizinischen Schwerpunkten gehören die Herzmedizin mit den Kliniken für Herzchirurgie und Kardiologie sowie der kardiologischen Rehabilitation als integriertes Herzzentrum, die Muskuloskelettale Chirurgie, in der die Kliniken für Orthopädie, Unfallchirurgie, Sporttraumatologie und Endoprothetik, die Klinik für Fußchirurgie sowie die Klinik für Handchirurgie inklusive Reha konzentriert sind. Dazu kommen der Schwerpunkt für seelische Erkrankungen mit den großen Kliniken für Psychosomatik und der rehabilitativen Suchtpsychiatrie sowie die ambulante Medizin mit dem Ambulanten-OP-Zentrum, Arztpraxen und anderen medizinischen Dienstleistern.

Die Neuromedizin mit Akutneurologie, Stroke Unit, neurologischer Intensivmedizin und neurologischer (Früh-)Rehabilitation wurde 2020 durch einem weiteren wichtigen Eckpfeiler erweitert. Mit Hilfe des Freistaats Bayern konnte die Neurochirurgie neu am Campus etabliert werden. Sie erweitert das breit gefächerte Leistungsspektrum zu Diagnostik und Therapie neurologischer Erkrankungen um operative Eingriffe am zentralen, peripheren und vegetativen Nervensystem. Erkrankungen und Verletzungen des Gehirns oder der Wirbelsäule können beispielsweise so am Campus behandelt werden. Damit hat das Zentrum ein Alleinstellungsmerkmal in der Region.

Campus bewährt sich – gerade in der aktuellen Corona-Pandemie

Der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt ist eines der großen Zentren im Netzwerk der Corona-Pandemieversorgung in Nordbayern. Mehr als 200 Patienten wurden stationär versorgt, viele davon intensivmedizinisch und über mehrere Wochen hinweg. Durch den Aufbau von zusätzlichen Intensivkapazitäten konnten umliegende Einrichtungen unterstützt und Patienten aus anderen Regionen Deutschlands übernommen werden.

„Aktuell gehen die Inzidenzwerte vielerorts zurück, aber wir befinden uns immer noch mitten in der Pandemie. Dennoch müssen wir lernen, eine gewisse Normalität im Umgang mit dem Virus zu entwickeln. Corona wird zum Versorgungsspektrum des Krankenhauses gehören“, sagte Griewing.

Zum besonderen Schutz der Patienten und Mitarbeitenden hat der Campus umfangreiche Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen getroffen, die ständig an die aktuellen Erfordernisse angepasst werden.

Viele Patienten scheuten in den letzten Monaten den Besuch beim Arzt, aus Sorge, sich anzustecken. Planbare medizinische Eingriffe, die nicht zwingend medizinisch notwendig waren, mussten seit Ende Oktober 2020 verschoben werden. Zum Teil mit schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit. „Wir stellen fest, dass die Menschen, die aktuell zu uns kommen, im Vergleich zu den Vorjahren oft schwerer krank sind, gerade Patienten mit Herzbeschwerden und neurologischen Erkrankungen. Daher unser Appell nochmals an dieser Stelle: Bitte zögern sie nicht, zum Arzt und die Klinik zu gehen. Wir tun alles, dass unsere Gesundheitseinrichtungen ein sicherer Ort für Sie sind und Sie die entsprechende adäquate Versorgung erhalten“, sagte Griewing.

Video – Ein Rundgang über den RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt: www.campus-nes.de/unser-campus

Der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, einer von fünf Standorten der RHÖN-KLINIKUM AG, steht für eine sektorenübergreifende medizinische Versorgung im ländlichen Raum. Auf einem Klinikgelände verzahnt der Campus ambulante und stationäre Angebote mit einer Vielzahl medizinischer Service- und Vorsorgeleistungen, die bisher räumlich getrennt waren: niedergelassene Fachärzte, Kliniken unterschiedlicher Fachdisziplinen wie Herzmedizin, orthopädischer Chirurgie oder auch Neurologie arbeiten Hand in Hand mit der Pflege und der Rehabilitation zusammen. Die digitale Vernetzung aller am Behandlungsprozess beteiligten Akteure – mit innovativen IT-Lösungen und Kommunikationssystemen – ist dabei unverzichtbar. Die mehr als 2.800 Beschäftigten des Campus versorgen jährlich rund 78.000 Patienten.

Web: www.campus-nes.de

Von wegen „Wissenschaftskanzlerin“ – Ein Jahr Anmaßung und gebrochene Versprechen

Das Coronavirus begleitet uns nun schon ein Jahr. Was hat die Regierung in dieser Zeit alles erzählt, was hat sie versprochen, was hielt sie ein?

Sahra Wagenknecht

Hat sie wirklich »alles Mögliche und Nötige« getan, um Arbeitsplätze zu retten und die Folgen der Krise für die Betroffenen abzufedern? Gab es nicht schwere Fehler und Versäumnisse, die etwa dazu geführt haben, dass im Januar in Deutschland ungleich mehr Menschen gestorben sind als in den meisten europäischen Ländern? Warum wird über dieses Versagen kaum gesprochen? Was ist mit den Millionen Menschen, die vor den Trümmern ihrer Existenz stehen weil es für sie keine schnellen und unbürokratischen Hilfen gab? Warum wird erst jetzt – ein Jahr nach Beginn der Pandemie – darüber diskutiert, mit kostenlosen Schnelltests die Risiken der Ansteckung nicht nur in Einrichtungen der Altenpflege zu verringern? Angela Merkel gibt sich gern als „Wissenschaftskanzlerin“, die im Einklang mit „der“ Wissenschaft regiert. In Wahrheit hat ihre Regierung immer wieder willkürlich ihre Politik verändert und sie achtet genau darauf, immer nur von Wissenschaftlern beraten zu werden, die genau das empfehlen, was sie hören will. Im Video werfe ich einen Blick auf ein Jahr Corona-Politik und die Versprechen der Bundesregierung: was sie eingehalten hat – und was nicht. Melde dich an für meinen Newsletter »Team Sahra« um die wöchentlichen Videos und mehr jeden Donnerstag direkt in Dein Postfach zu bekommen:
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Führender Schnelltest-Anbieter: Mit uns hat bislang niemand zur neuen Teststrategie des Gesundheitsministers gesprochen

Reaktion auf Spahns Vorstoß zur nationalen Teststrategie

Köln (ots) Gesundheitsminister Jens Spahn kündigte an, ab März allen Bürgern und Bürgerinnen kostenlose Schnelltests anbieten zu wollen, um die weitere Corona-Ausbreitung zu begrenzen. Als einer der führenden Schnelltest-Anbieter in Deutschland begrüßt MEDICARE das Vorhaben, stellt aber gleichzeitig klar, dass bisher niemand auf sie zugekommen ist, um die vorhandene Infrastruktur zu nutzen.

BEREITS 35 TESTZENTREN IN DEUTSCHLAND – 300 WEITERE GEPLANT

Medicare Testzentrum / Führender Schnelltest-Anbieter: Mit uns hat bislang niemand zur neuen Teststrategie des Gesundheitsministers gesprochen

Mit aktuell 35 Standorten (u.a. Berlin, Frankfurt, München, Köln und Düsseldorf) zählt MEDICARE zu den führenden Anbietern im Bereich der Corona-Schnelltests. Im Jahresverlauf ist der Betrieb von über 300 Testzentren in Deutschland anvisiert. MEDICARE bietet neben den Antigen-Schnelltests auch PCR-Tests mit Laborauswertung, PCR-Schnelltests sowie einen mobilen Testservice an.

Mit den hohen medizinischen Standards in den Testzentren sowie dem digitalen Kundenmanagement des Technologieanbieters „ticket.io“ hat MEDICARE die notwendige Infrastruktur für eine nationale Testoffensive bereits aufgestellt und begrüßt es daher, dass sich die Pläne im Gesundheitsministerium nun konkretisieren.

BISLANG KEIN AUSTAUSCH MIT DEM GESUNDHEITSMINISTERIUM

Thomas Fasshauer (Medicare) / Führender Schnelltest-Anbieter: Mit uns hat bislang niemand zur neuen Teststrategie des Gesundheitsministers gesprochen

Dazu Thomas Fasshauer von MEDICARE: „Schnelltests zählen zu den wichtigsten Werkzeugen in der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Mit den vorhandenen Testzentren haben wir eine belastbare Infrastruktur, um sofort eine hohe Anzahl von Bürgern und Bürgerinnen zu testen. Diese steht im Übrigen bereits seit Ende des letzten Jahres bereit. Wir freuen uns, dass die Teststrategie ab März ausgedehnt werden soll. Gleichzeitig sind wir natürlich etwas verwundert darüber, dass dies erst jetzt passiert. Mit uns hat bislang niemand zur neuen Teststrategie des Gesundheitsministers gesprochen.“

„Mit den Testzentren möchten wir unseren Teil dazu beitragen, die Pandemie zu überwinden und möglichst zügig wieder in ein ’normales Leben‘ mit lebendigen Innenstädten, Gastronomie sowie Kultur und Veranstaltungen zurückzukehren.“ ergänzt Fasshauer zur besonderen Motivation der Beteiligten.

ÜBER MEDICARE

MEDICARE zählt mit aktuell 35 Standorten in Deutschland zu den führenden Anbietern im Bereich der Corona-Schnelltests.

Die Terminvereinbarung für einen Test erfolgt
auf www.covid-testzentrum.de.

Angeboten werden Antigen-Schnelltests, PCR-Tests mit Laborauswertung sowie PCR-Schnelltests. Darüber hinaus bietet MEDICARE einen mobilen Testservice für Unternehmen und Privatpersonen an. Das Testergebnis der Schnelltests steht innerhalb von 15 Minuten zur Verfügung.

Zahl der Woche: Mehrheit der Deutschen sieht weitere Pandemien als große Herausforderung

Saarbrücken (ots)77 Prozent der Menschen in Deutschland halten global wiederkehrende Pandemien für eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten 20 Jahre.

Fotoquelle: CosmosDirekt

Neben dem Klimawandel, der Spaltung der Gesellschaft und der weltweiten Armut beschäftigt die Menschen in Deutschland derzeit vor allem eins: Die Corona-Pandemie. Laut einer forsa-Umfrage[1] im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali, geben 77 Prozent der Bevölkerung in Deutschland an, dass sie wiederkehrende globale Pandemien für eine der größten Herausforderungen der nächsten 20 Jahre halten.

Auffällig sind dabei die Unterschiede unter den befragten Altersgruppen: Während von den 18- bis 29-Jährigen lediglich 60 Prozent globale Infektionskrankheiten zu den größten Herausforderungen zählen, sind bereits 71 Prozent der 30- bis 44-Jährigen dieser Ansicht. Noch mehr Sorgen macht sich die Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen: Hier sind knapp vier von fünf der Befragten (79 Prozent) der Auffassung, dass weltweite Pandemien in Zukunft Schwierigkeiten mit sich bringen könnten. Und die überwiegende Mehrheit (87 Prozent) der Umfrageteilnehmer über 60 Jahre fürchten sich vor kommenden globalen Massenerkrankungen. Mit steigendem Alter wachsen demnach auch die Befürchtungen vor sich weltweit ausbreitenden Krankheiten.

Auch Karina Hauser, Versicherungsexpertin bei CosmosDirekt, rät dazu, Gesundheitsrisiken nicht zu unterschätzen und rechtzeitig vorzusorgen: „Gerade in der aktuellen Pandemie wird vielen wieder bewusster, wie wichtig die eigene Gesundheit ist. Zur Absicherung der Familie ist es daher sinnvoll, Vorsorge zu treffen.“

[1] Bevölkerungsrepräsentative Online-Umfrage „Lebensaspekte“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im Oktober 2020 wurden 1.506 Personen ab 18 Jahren befragt.

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81737 München

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