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Zoos sind sichere Ausflugsziele

Verbände wollen Familien im Lockdown-Stress entlasten.

Berlin (ots) Die verbandlich organisierten zoologischen Gärten und Tierparks haben sich gestern mit einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer gewandt: Darin bitten sie darum, ab März wieder ihre Türen öffnen und Familien im Lockdown-Stress ein sicheres Ausflugsziel bieten zu dürfen.

Lebendiger Schulunterricht kann durch die pandemiebedingten Schließungen derzeit in den meisten Zoos nicht stattfinden.

In ihrem Schreiben betonen der Präsident des Verbandes der Zoologischen Gärten, Prof. Dr. Jörg Junhold, und seine Kollegen Gert Emmrich von der Deutschen Tierpark-Gesellschaft und Eckhard Wiesenthal vom Deutschen Wildgehege-Verband den Umstand, dass ihre Tierparks und zoologischen Gärten seit dem ersten Tag der Pandemie die zum Schutz der Bevölkerung vor Covid-19 notwendigen Maßnahmen mittragen. „Wir haben die zwingende Notwendigkeit über lange Monate gegenüber unseren jährlich insgesamt mehr als 50 Millionen Besuchern vertreten, auch wenn uns die Einnahmen fehlen“, sagt Jörg Junhold, selbst Zoodirektor in Leipzig. „Wir betrachten uns als verlässlichen Partner der Politik.“

Angesichts sinkender Infektionszahlen und dem steigenden sozialen Druck in vielen Familien könnten die Zoos Eltern und Kindern die Möglichkeit zum Ausgleich bieten. „Wir erleben es doch auch selbst: Im Lockdown-Stress fehlen nach Monaten zu Hause dringend geschützte Räume für sichere Ausflüge erst recht bei dem verlockenden Wetter“, sagt Präsident Jörg Junhold. „Und die Hygienekonzepte unserer Mitglieder sind erprobt. Die stufenweise Öffnung der Außengelände und der geschlossenen Tierhäuser sowie die Aussteuerung von Kapazitäten lassen sich in Abstimmung mit den regionalen Behörden jederzeit an das Infektionsgeschehen anpassen.“ Aktuell haben nur die Tiergärten in Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und dem Saarland geöffnet.

Die Verbandspräsidenten dankten in dem Brief Bund, Ländern und Kommunen ausdrücklich für die gewährten Leistungen zur Unterstützung, auch wenn sie aufgrund verschiedener Organisationsformen nicht allen zoologischen Gärten und Tierparks zugutekommen konnten.

Über den VdZ

Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die führende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer Gärten mit Wirkungsschwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Der 1887 gegründete VdZ ist der weltweit älteste Zoo-Verband und gab den Anstoß zur Gründung des Weltzooverbandes (WAZA). Aktuell gehören zum VdZ 71 Mitgliedszoos in Deutschland, Schweiz, Österreich und Spanien. Zu den Schwerpunkten des VdZ gehören die Vertretung der Mitgliederinteressen, die Kommunikation und Kooperation mit Behörden, Politikern, Wissenschaftlern, Verbänden und den Medien. Weiterhin unterstützt der Verband Natur- und Artenschutzprojekte, sowie Bildung und Forschung in Zoos.

Web: vdz-zoos.org

Gesucht: Fahrsicherheits-Profi 2021

ADAC und Continental richten Fahrer-Wettbewerb zum vierten Mal aus. Sieger erhält BMW 118i im Wert von 30.000 Euro

München (ots) Bereits zum vierten Mal suchen der ADAC und Continental im Rahmen ihrer Kooperation „Partner für mehr Fahrsicherheit“ den Autofahrer oder die Autofahrerin, der bzw. die am geschicktesten, gefühlvollsten und vor allem am sichersten unterwegs ist.

Eine der Aufgaben: rechtzeitig zum Stehen kommen – auch auf nasser Fahrbahn / ADAC und Continental richten Fahrer-Wettbewerb zum vierten Mal aus / Sieger erhält BMW 118i im Wert von 30.000 Euro

Der Gewinner darf einen nagelneuen BMW 118i im Wert von 30.000 Euro mit nach Hause nehmen. Interessierte Autofahrer können sich bis zum 9. Mai 2021 unter www.adac.de/fahrsicherheitsprofi zum Wettbewerb anmelden. Ziel des Wettbewerbs ist die Verbesserung der Verkehrssicherheit und der schonende Umgang mit Energie.

Aus allen Einsendungen werden für die sechs Vorrundenveranstaltungen jeweils 21 Männer und 21 Frauen ausgelost. Die Vorrunden finden im Juni in den ADAC Fahrsicherheitszentren Berlin-Brandenburg (Linthe), Südbayern (Augsburg), Thüringen (Grammetal), Rhein-Main (Gründau), Rhein-Erft (Weilerswist) und Nordbayern (Schlüsselfeld) statt. Die jeweils acht besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den sechs Vorrunden nehmen schließlich am Finale vom 16. bis 18. Juli im ADAC Fahrsicherheitszentrum Hannover/Laatzen teil.

Auf die Teilnehmer warten anspruchsvolle Aufgaben: Bei einer sogenannten „Eco Fahrt“ müssen sie Energiesparrunden absolvieren und dabei zeigen, dass sie mit möglichst wenig Energie in einem vorgegebenen Zeitfenster eine bestimmte Strecke durchfahren. Zudem sollen sie beweisen, wie gut sie Assistenzsysteme zu nutzen wissen und nicht zuletzt wie gut und sicher sie mit unterschiedlicher Bereifung eine Kreisbahn durchfahren. Abgerundet werden die Übungen durch einen schriftlichen Test.

Teilnehmer benötigen einen Führerschein der Klasse B bzw. 3. Die Fahrzeuge werden von den Veranstaltern gestellt. Einen Preis bekommt am Ende nicht nur der Gewinner oder die Gewinnerin: Auf den Zweitplatzierten wartet ein BMW F 900R Motorrad im Wert von ca. 8.800 Euro, der Drittplatzierte erhält je einen Satz Sommer- und Winterreifen von Continental.

Web: adac.de

Halle – Wir feiern Händel

Am 23. Februar 1685 ist Georg Friedrich Händel in Halle (Saale) geboren.

Händeldenkmal auf dem Marktplatz in Halle Saale

Die Stiftung Händel-Haus gratuliert dem großen Meister am kommenden Dienstag mit verschiedenen Aktionen zum 336. Geburtstag.

Dabei stehen eine digitale Eröffnung der neuen Jahresausstellung „Runter vom Sockel! – Von  Helden und Erlösern“, die aufgebaut wurde und zurzeit aufgrund des geschlossenen Museums (noch) nicht besucht werden kann, sowie ein auserlesenes Online-Konzert mit dem Händel-Preisträger 2020 Valer Sabadus und dem G.A.P.-Ensemble im Mittelpunkt.

Letzteres war ein Höhepunkt des viel beachteten „Handel Days“ vom 6. Juni 2020. Am 23. Februar fällt auch der Startschuss für das Museumsschaufenster. In der Glashalle (in Richtung des Restaurants Lujah und dem Eingang der Tiefgarage zum Händel-Karree) präsentiert die Stiftung Händel-Haus abwechselnd interessante und illustre Museumsobjekte. Auch wenn ein Besuch im Händel-Haus zurzeit nicht möglich ist, sind im Museumsschaufenster interessante Exponate aus den Sammlungen der Stiftung zu sehen. Vom 23. Februar bis zum 8. März 2021 stellen wir verschiedene Büsten und Skulpturen von Georg Friedrich Händel aus.

Das geplante Geburtstagskonzert aus der Reihe „Musik im Händel-Haus“ mit dem Ensemble „Der musikalische Garten“, welches am morgigen Samstag im Kammermusiksaal des Händel-Hauses stattfinden sollte, muss in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie leider ausfallen. Einen musikalischen Geburtstagsgruß senden die jungen Musiker online. Sie präsentieren eine Trio-Sonate von Händel. Zu sehen ist sie auf der Homepage www.haendelhaus.de und unter

Händel – Trio Sonata in G, Op. 2 No.5 – Allegro
Ensemble Der Musikalische Garten
Germán Echeverri Chamorro, violin
Karoline Echeverri Klemm, violin
Annekatrin Beller, violoncello
Daniela Niedhammer, harpsichord

Händel zu Ehren gibt es am Dienstag, dem 23. Februar, natürlich auch einige Geburtstagsgrüße. Um 10.00 Uhr wird digital die neue Jahresausstellung „Runter vom Sockel! – Von  Helden und Erlösern“ durch den Kurator Karl Altenburg eröffnet – auch wenn ein Ausstellungsbesuch zurzeit leider nicht möglich ist. In Händels Opern gab es zahlreiche Titelhelden, wie beispielsweise Rinaldo, Orlando oder Arminius, und schon Georg Friedrich Händel wusste, dass es für ein spannendes Drama menschliche Abgründe sowie zwischenmenschliche Konflikte braucht und keine lupenreinen Abgötter. So sind seine Titelhelden keine strahlenden Heldenfiguren, sondern ringen mit starken menschlichen Gefühlen – bis hin zu Verzweiflung und Wahnsinn. Und es wird zudem den spannenden Fragen nachgegangen: Wer kann im gegenwärtigen  „postheroischen“  Zeitalter  überhaupt  noch  etwas mit Heldenverehrung und Erlöserglauben anfangen? Gibt es heutzutage überhaupt noch ein Bedürfnis nach Helden und Erlösern, oder sind es Relikte der Vergangenheit?

Um 12.00 Uhr präsentiert der umjubelte Countertenor und Händel-Preisträger von 2020 Valer Sabadus online wunderbare Händel-Arien. Begleitet wird er dabei vom G.A.P.-Ensemble. Das Konzert wurde zum Händel Day am 6. Juni 2020 im Kammermusiksaal des Händel-Hauses aufgezeichnet. Das Konzert und die digitale Eröffnung der neuen Jahresausstellung sind auf der Homepage www.haendelhaus.de, dem Youtube-Kanal „Händel-Festspiele Halle“ und auf www.facebook.com/haendelfestspielehalle zu sehen.

Um 15.30 Uhr legt die Direktion der Stiftung Händel-Haus einen Kranz zu Ehren des großen Sohnes der Stadt am Händel-Denkmal auf dem halleschen Marktplatz nieder. Es ist ferner geplant, dass am Nachmittag verschiedene Musikstücke von Georg Friedrich Händel auf dem Carillon des Roten Turmes erklingen.

Das Geburtstagsprogramm im Überblick

Ab Freitag, 19. Februar 2021

Geburtstagsständchen für Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel

Allegro aus der Trio-Sonate in g-Moll, Op. 2, Nr. 5, HWV 390

Der musikalische Garten

Zu sehen auf www.haendelhaus.de, dem Youtube-Kanal „Händel-Festspiele Halle“ und auf www.facebook.com/haendelfestspielehalle

Dienstag, 23. Februar 2021

Ab 10.00 Uhr

Digitale Eröffnung der Jahresausstellung „Runter vom Sockel! – Von Helden und Erlösern“

Kurator: Karl Altenburg, Stiftung Händel-Haus

Zu sehen auf www.haendelhaus.de, dem Youtube-Kanal „Händel-Festspiele Halle“ und auf www.facebook.com/haendelfestspielehalle

Ab 12.00 Uhr

Konzert mit dem Händel-Preisträger Valer Sabadus und dem G.A.P.-Ensemble

Solist: Valer Sabadus (Countertenor) // G.A.P.-Ensemble: Emilio Percan (Musikalische Leitung, Barockvioline), Yukie Yamaguchi (Violine), Corina Golomoz (Viola), Oriol Aymat Fusté (Violoncello), Michael Dücker (Laute), Luca Quintavalle (Cembalo)

Zu sehen auf www.haendelhaus.de, dem Youtube-Kanal „Händel-Festspiele Halle“ und auf www.facebook.com/haendelfestspielehalle

15.30 Uhr

Kranzniederlegung am Händel-Denkmal

durch die Direktion der Stiftung Händel-Haus

ständiges Angebot ab dem 23. Februar 2021

Museumsschaufenster in der Glashalle des Händel-Hauses

Hier werden interessante Museumsobjekte und Sammlungsbestände der Stiftung Händel-Haus präsentiert. Vom 23. Februar bis zum 8. März 2021 werden verschiedene Büsten und Skulpturen von Georg Friedrich Händel aus dem Sammlungsbestand der Stiftung ausgestellt. Ab dem 9. März sind illustre Sammlungsschätze aus dem Bereich der Museumspädagogik zu sehen.

Das Händel-Haus bleibt weiterhin zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis 10. März 2021 geschlossen. Bitte informieren Sie sich aktuell auf unserer Homepage über eine baldige Öffnung. Die Besucher sind recht herzlich eingeladen, sich auf eine spannende Entdeckungsreise mit teilweise überraschenden Erlebnissen zu begeben, sobald das Händel-Haus wieder geöffnet hat.

Homepage: www.haendelhaus.de

Landung auf dem Mars!

Nach monatelangem Flug durch das Weltall steht am Donnerstag, 18.02.2021, gegen 21:50​ Uhr (MEZ) die Landung der NASA-Raumsonde der »Mars 2020« Mission auf dem roten Planeten bevor.

Mit an Bord: Der Rover »Perseverance« und der Marshubschrauber »Ingenuity«. Die Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien und die Stiftung Planetarium Berlin begleiten diese spannende Mission und bieten u.a. Informationen zum Roten Planeten, Hintergründe zur Mission und Gespräche mit Experten. Kurz vor der Landung schalten wir uns in den Livestream dem NASA und warten auf die Nachricht einer sicheren Landung – und auf die ersten Bilder von der Mars 2020-Landestelle im Krater Jezero. Moderation: Kristin Linde (SPB), Björn Voss (GDP, LWL-Planetarium Münster), Marc Horat (GDP) Bild Marsrover © NASA/JPL-Caltech — Mehr Informationen zur Mission »Mars 2020« gibt es auf der offiziellen NASA-Seite: https://mars.nasa.gov/mars2020/

Dort findet ihr auch 3D-Modelle, Animationen, Poster etc.: https://mars.nasa.gov/mars2020/multim…

Eine Karte der Landezone findet ihr hier: https://mars.nasa.gov/mars2020/missio…

TIDES – Weltpremiere auf der 71. Berlinale

München (ots) Tim Fehlbaums neuester Film TIDES feiert Weltpremiere bei den 71. Internationalen Filmfestspielen Berlin in der Sektion „Berlinale Special“.

Der Schweizer Regisseur, der für sein Kinodebüt „Hell“ bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, arbeitete nun erstmals mit einem internationalen Cast zusammen. TIDES kommt 2021 im Verleih von Constantin Film in die Kinos.

Das Plakat von TIDES / Trailer & Plakat ab sofort online

Als die Erde für den Menschen unbewohnbar wurde, besiedelte die herrschende Elite den Planeten Kepler 209. Doch seine Atmosphäre macht die neuen Bewohner unfruchtbar. Zwei Generationen später soll ein Programm feststellen, ob Leben auf der Erde wieder möglich ist: Mission Ulysses II soll Gewissheit bringen. Die Raumkapsel gerät beim Eintritt in die Erdatmosphäre außer Kontrolle. Die Astronautin Blake (NORA ARNEZEDER) überlebt die Landung als Einzige – doch sie muss feststellen, dass sie auf der Erde nicht alleine ist. Ein Überlebenskampf beginnt, und Blake muss Entscheidungen treffen, die das Schicksal der ganzen Menschheit bestimmen werden.

TIDES – offitieller Trailer

Mit einem packenden Science-Fiction-Thriller auf internationalem Niveau meldet sich Regisseur Tim Fehlbaum zurück. Nach seinem Erfolgsdebüt „Hell“ stellt er erneut unter Beweis, dass er zu den visionären Genre-Regisseuren Deutschlands zählt: TIDES schickt sein Publikum auf eine atemlose Reise voller überraschender Wendungen in eine einzigartige Welt, in der es für die Menschheit um Leben und Tod geht. In der Hauptrolle als auf sich allein gestellte Astronautin Blake, die eine folgenschwere Entscheidung treffen muss, begeistert Nachwuchsstar Nora Arnezeder („Safe House“, „Mozart in the Jungle“). An ihrer Seite beeindrucken u.a. Iain Glen aus „Game of Thrones“ und „Black Beauty“, Sarah-Sofie Boussnina („Die Brücke – Transit in den Tod“) und der Schweizer Durchstarter Joel Basman („Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“, „Kursk“). Das Drehbuch zu TIDES stammt von Tim Fehlbaum und Mariko Minoguchi („Mein Ende.Dein Anfang.“), die sensationellen Bilder von Kameramann Markus Förderer („Hell“, „Independence Day: Wiederkehr“). Lorenz Dangel, der für seine Arbeit an „Hell“ mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde, komponierte erneut die Filmmusik.

TIDES ist eine deutsch-schweizerische Produktion, die unter anderem an Originalschauplätzen im deutschen Wattenmeer gedreht wurde.

Produzenten sind Thomas Wöbke und Philipp Trauer von der BerghausWöbke Filmproduktion, Ruth Waldburger von Vega Film und Tim Fehlbaum – in Koproduktion mit Constantin Film (Constanze Guttmann) und Studio Babelsberg (Katja Hörstmann, Sonja B. Zimmer). Executive Producer bei Constantin Film sind Martin Moszkowicz sowie Christoph Müller, ebenso Executive Producer sind Christoph Fisser, Charlie Woebcken, Henning Molfenter (Studio Babelsberg) und Roland Emmerich.

TIDES wurde vom DFFF, dem FFF, der FFA, dem MBB, dem BKM, der FFHSH, der Züricher Filmstiftung, dem Kanton Basel, dem BAK sowie der FISS gefördert.

Kinostart: 2021 im Verleih der Constantin Film

Darsteller: Nora Arnezeder, Iain Glen, Sarah-Sofie Boussnina, Sope Dirisu, Sebastian Roché, Joel Basman, Bella Bading, Eden Gough uvm.
Drehbuch: Tim Fehlbaum, Mariko Minoguchi
Regie: Tim Fehlbaum
Kamera: Markus Förderer (BVK, ASC)
Produzenten: Thomas Wöbke, Philipp Trauer (BerghausWöbke Filmproduktion, Deutschland), Ruth Waldburger (Vega Film, Schweiz), Tim Fehlbaum

Web: https://www.constantin-film.de/

Federführender SWR sehr zufrieden mit „Mainz bleibt Mainz“

Mainz (ots) 5,07 Millionen sahen die Sendung am Freitag, 12. Februar 2021, im Ersten

Mainz. Die Fernsehfastnachtssitzung „Mainz bleibt Mainz“ im Ersten wurde am 12. Februar 2021 von durchschnittlich 5,07 Millionen Zuschauenden gesehen – das entspricht einem Marktanteil von 16,4 Prozent.

ARD/SWR MAINZ BLEIBT MAINZ, „aus dem Kurfürstlichen Schloss zu Mainz“, am Freitag (12.02.21) um 20:15 Uhr im ERSTEN. v. li.: Johannes Bersch, Florian Sitte und Adi Guckelsberger in der ,,Krisensitzung im Kanzleramt“ als Angela Merkel, Karl Lauterbach und Peter Altmaier. © SWR/Kristina Schäfer,

Aufgrund der aktuellen Lage vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie war die Sendung im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz ohne Publikum im Saal voraufgezeichnet worden.

Clemens Bratzler, Programmdirektor des Südwestrundfunks: „Wir freuen uns sehr, dass das Publikum diese außergewöhnliche Sendung in außergewöhnlichen Zeiten angenommen hat. Es war der ARD und dem SWR wichtig, die ‚Mutter aller Fernsehsitzungen‘ trotz Pandemie nicht ausfallen zu lassen. Mein Dank gilt allen Aktiven und Beteiligten, die mit großer Leidenschaft, Kreativität und Umsicht diese hoffentlich einmalige Corona-Ausgabe möglich gemacht haben.“

„Wir haben uns vorgenommen, in dieser schwierigen und oftmals trostlosen Zeit den Menschen ein wenig Freude zu bescheren und sie zu unterhalten“, blickt auch der verantwortliche SWR-Redakteur Günther Dudek auf die Sendung zurück: „Außerdem wollten wir gemeinsam ein Zeichen setzen: Die Meenzer und die Meenzer Fastnachter und Fastnachterinnen stehen zusammen und lassen sich auch von der Corona-Pandemie nicht unterkriegen. Die Übertragung hat bei unseren Zuschauer*innen im Ersten und im Internet enormen Anklang gefunden. Wir werden gerade mit Lob und Komplimenten überschüttet, die wir direkt an unser überragendes Team weiterreichen. Ganz besonderer Dank gilt den vier veranstaltenden Fastnachtsvereinen MCV, MCC, KCK und GCV, dem Kreativ- und Lenkungsteam, allen Mitwirkenden auf und neben der Bühne und unserem SWR-Team. Die Sendung hat im Durchschnitt 5,07 Millionen Zuschauende erreicht. Mit diesem Ergebnis sind wir angesichts der besonderen Bedingungen sehr zufrieden.“

„Mainz bleibt Mainz“ 2021 wird am Fastnachtdienstag, 16. Februar 2021, im SWR Fernsehen wiederholt und ist auch auf www.ard-mediathek.de abrufbar.

Infos auch auf www.mainz-bleibt-mainz.de und http://swr.li/mainz-bleibt-mainz-bilanz

Die Händel-Festspiele 2021: Helden und Erlöser

Vom 28. Mai bis zum 13. Juni 2021 soll die Geburtsstadt von Georg Friedrich Händel wieder Schauplatz glanzvoller Händel-Festspiele sein. Unter dem Motto „Helden und Erlöser“ stehen rund 100 Veranstaltungen an 20 verschiedenen Orten auf dem Programm.

Händel Denkmal in Halle Saale

Nach der Absage der Händel-Festspiele 2020 aufgrund der Corona-Pandemie wird die Stiftung Händel-Haus mit verschiedenen Konzepten alles dafür tun, dass im kommenden Jahr wieder Händel-Festspiele – in welcher Form auch immer – gefeiert werden können. Als die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 in Deutschland ausbrach, war das Programm der Festspiele im kommenden Jahr bereits fertig geplant. Im Verlauf der letzten Wochen und Monate musste dieses Corona-konform geändert und dabei auch mehrere Programmpunkte aufgegeben werden. Und dennoch: Es wird trotz Einschränkungen und bei deutlicher Reduzierung der Sitzplatzkapazitäten ein umfassendes und abwechslungsreiches Programm angeboten mit vielen Stars der Barockmusik, mit Erstaufführungen in der Neuzeit und Premieren. Die Entwicklung der Pandemie bleibt dennoch weiterhin unvorhersehbar, insbesondere was Reisebeschränkungen betrifft. Aus diesem Grund wird es erstmals in der langen Festspielgeschichte einen gestaffelten Vorverkauf geben, nachdem die Veranstaltungen einer Risikoanalyse unterzogen wurden. Dieser soll in drei Stufen erfolgen: Der erste Ticketvorverkauf startet am 3. Dezember 2020, ein zweiter ist vorgesehen für den 15. Januar 2021 und ein dritter Ticketvorverkauf schließlich für den 15. März 2021.

„Wir hoffen, dass wir die Händel-Festspiele im Jahr 2021 wieder unmittelbar in Halle (Saale) erleben können. Dafür wurden unter schwierigen und sich zudem ständig ändernden Pandemie-Bedingungen kreative Wege gefunden, ein Programm anzubieten, das dem exzellenten Ruf der Festspiele gerecht wird. Hinzu kommt eine in dieser Form neue Verzahnung mit dem Leipziger Bachfest, die auch für das Zusammenwachsen der beiden mitteldeutschen Metropolen steht.“

Dr. Bernd Wiegand (Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale) und Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Händel-Haus)

Internationale Stars, beispielsweise die Sängerinnen Lucy Crowe, Sandrine Piau und Kristina Hammerström sowie die Countertenöre Andreas Scholl, Xavier Sabata und Raffaele Pé, die im Rahmen von Festkonzerten auftreten werden, verleihen den Händel-Festspielen einen besonderen Glanz. Darüber hinaus gastieren international renommierte Ensembles wie u. a. The King’s Consort mit Robert King, La Cetra Barockorchester Basel unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon und die Lautten Compagney Berlin mit dem Händel-Preisträger Wolfgang Katschner.

Das Programm der kommenden Händel-Festspiele widmet sich in besonderem Maße dem Themenfeld „Helden und Erlöser” und setzt einen Fokus auf das heute noch berühmteste Werk Händels: den „Messiah“. Das Oratorium erklingt bei den Festspielen in drei verschiedenen Versionen bzw. Bearbeitungen: Neben der Händel’schen Londoner Originalfassung kann man die wenig bekannte deutsche Textfassung von Johann Gottfried Herder kennenlernen sowie einen bearbeiteten „Messiah“ im karibischen Musikstil, der seine europäische Erstaufführung in Halle feiern wird. Hinzu kommen mehrere Konzerte, in denen die Lebensgeschichte Jesu in Ausschnitten und neuen Zusammenstellungen erklingt und teilweise bei den Händel-Festspielen erstmals aufgeführt werden.

„Erstmals in der Geschichte der beiden großen Barockmusikfeste Händel-Festspiele Halle und Bachfest Leipzig bieten wir ein gemeinsam abgestimmtes, sich inhaltlich ergänzendes Programm an: die vertonte Geschichte des Messias. Die Motti mit Erlöser und Erlösung spiegeln gleichzeitig die Hoffnung der Menschen weltweit wider, die sich wünschen, von der Geißel des Pandemie-Virus befreit bzw. erlöst zu werden. Das Virus selbst hat die Planungen geprägt. Ich würde mich dennoch freuen, wenn wir trotz all dieser eschwerten Bedingungen gemeinsam ein unbeschwertes Händel-Fest feiern können.“

Clemens Birnbaum (Direktor der Stiftung Händel-Haus und Intendant der Händel-Festspiele)

In Form von internationalen und nationalen Koproduktionen werden die szenischen Opern „Ariodante“ HWV 33, „Alcina“ HWV 34 und „Teseo“ HWV 9 über die Bühne gehen. Dabei wird „Ariodante“ in einer zauberhaften Marionetteninszenierung mit der Mailänder Compagnie Carlo Colla e Figli und der Lautten Compagney Berlin zu erleben sein. Wer sich an die wunderbaren Produktionen des „Rinaldo“ im Jahr 2011 und „Giustino“ von 2017 erinnert, weiß, dass die Besucher ein besonderes Theaterereignis erwartet. Die Brockes-Passion („Der für die Sünde der Welt gemarterte und sterbende Jesus“) wird von Walter Sutcliffe, einem der gefragtesten Regisseure seiner Generation und designierter Intendant am halleschen Opernhaus inszeniert. Ferner werden konzertant „Giulio Cesare in Egitto“ HWV 17 in einer speziellen Fassung, die erstmals in der Neuzeit erklingt, mit dem La Cetra Barockorchester Basel unter der musikalischen Leitung des Händel-Preisträgers 2021 Andrea Marcon und das von Händel arrangierte Pasticcio „Lucio Papirio Dittatore” HWV A6 mit dem Londoner Ensemble Opera Settecento und Leo Duarte – eben-falls als neuzeitliche Erstaufführung – aufgeführt.

Weiterhin erwartet die Besucher diverse interkulturelle und genreübergreifende Konzerte, wie Baroque Lounges, Jazz-Konzerte, eine Orgelnacht, Chorkonzerte, einen Poetry-Slam, Familienveranstaltungen sowie die traditionellen Open Air-Konzerte in der Galgenbergschlucht, darunter „Bridges to Classics“ mit dem Special Guest Robert Hart von „Manfred Mann’s Earth Band“.

„Wenn es uns gelingt, die Händel-Festspiele 2021 wie hier vorgestellt feiern zu können, dann ist dies nur möglich, weil uns verschiedene Partner an der Seite stehen und uns bei der Realisierung unterstützen. Hierfür danke ich der Stadt Halle (Saale), dem Land Sachsen-Anhalt und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die eine Finanzierung durch die öffentliche Hand sicherstellen. Darüber hinaus helfen uns Lotto Sachsen-Anhalt, die den ‚Messiah‘ mit wunderbaren ungarischen Musiker*innen präsentiert, sowie die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Saalesparkasse, die die Neuproduktion von Händels Oper ‚Ariodante‘ überhaupt erst ermöglichen. Und auch langjährige Partner wie die Hallesche Wohnungsgesellschaft, die Total Raffinerie Mitteldeutschland, die GP Günter Papenburg AG, Orbis Real Estate, die Stadtwerke Halle und Kathi machen es möglich, dass wir das vorliegende Programm umsetzen können. Ganz herzlichen Dank all diesen Händel-Freunden! Lassen Sie uns ein Musikfest gemeinsam feiern mit außergewöhnlichen Erlebnissen. Wir sind uns sicher, wenn wir uns alle an die Regeln halten, aufeinander achtgeben und Rücksicht nehmen, dann steht dem nichts im Wege.

Wir tun alles dafür.” Clemens Birnbaum

Web: https://haendelhaus.de

NEU: WEILLdigital – Kurt Weill Fest im Jahre 2021

Das Motto – Wo ist Heimat?

„Wo ist Heimat?“ fragt das Kurt Weill Fest im Jahre 2021 und knüpft damit an das Motto des Festivals 2020 „Was sind Grenzen?“ an.

Heimat wird weitläufig als der Ort verstanden, an dem man geboren wurde. Dessau ist in diesem Sinne die Heimat Kurt Weills. Aber ist das wirklich so einfach? Dass der Heimatbegriff vielschichtiger ist als nur der Geburtsort zeigt sich eben gerade auch an Kurt Weill, der sich eine Wahlheimat gesucht hat. Gilt vielleicht doch eher: „Home is, where your heart is?“ Was braucht es also, um sich heimisch zu fühlen?

Die Entwicklung der Pandemie verdeutlicht somit noch einmal auf eine ganz andere Art, was dieses Motto zum Ausdruck bringen will. Wer hätte ahnen können, dass sich „Wo ist Heimat?“ in 2020 und 2021 zu einer Frage entwickelt, die für den gesamten Kulturbetrieb als solches relevant ist? Wir sind uns sicher: Kunst und Kultur haben keine räumliche Heimat. Sie sind frei und ungebunden – und unser neues Projekt WEILLdigital ist ein weiterer Beleg dafür.

Die aktuelle Lage lässt uns leider keine andere Wahl, als auf Vor-Ort-Veranstaltungen für den geplanten Teil I zu verzichten. 

Allerdings bieten wir Ihnen ein digitales Kurt Weill Fest vom 26.02. bis 02.03.2021 an. 

5 Konzerte an 5 Tagen – jeweils 19.30 Uhr. Die Konzerte stehen Ihnen 24h online zur Verfügung. Weitere Details und Tickets erhalten Sie hier.

Das Programm für Teil II vom 27.08. – 05.09.2021 wird im 2. Quartal 2021 veröffentlicht.

NEU: WEILLdigital

Zukünftig können Sie unsere Konzerte nicht nur vor Ort genießen, sondern auch vom heimischen Sofa aus. Wir werden für Sie ausgewählte Veranstaltungen live streamen.

Achten Sie bitte auf das folgende Symbol:

Hier mehr Infos:

Lisa Fitz rechnet mit der Medien-Welt ab | SWR Spätschicht

Lisa Fitz versucht zwischen Medienhäusern und „Lügenpresse“-Rufern satirisch zu vermitteln. Was Rosamunde Pilcher und Harry Potter damit zu tun haben verrät sie hier.

#Satire​ Der Impfgipfel der Bundesregierung war eher Luftnummer als Lösung – jetzt lädt Florian Schroeder zum großen Humor-Gipfel. Gemeinsamen mit seinen hochkarätigen Gästen bespricht er, was das Land diese Woche bewegt. Dieses Mal mit dabei: Martin Frank trifft der Lockdown besonders hart, denn er ist Single: Wenn er als Niederbayer den Suchradius seiner Dating-App auf die erlaubten 15 Kilometer einstellt, haben alle Treffer den selben Stammbaum. In der Spätschicht ist Frank endlich wieder unter Menschen – und nebenbei richtig lustig. Lisa Fitz versucht zwischen Medienhäusern und „Lügenpresse“-Rufern satirisch zu vermitteln. Was Rosamunde Pilcher und Harry Potter damit zu tun haben verrät sie in der Spätschicht. Jens Neutag geht als Zivilisationsexperte geht zurück zur Natur – oder zumindest dahin, was wir heute dafür halten. Was dem Steinzeitmenschen seine Höhle war ist heute das Reihenhaus, vom Faustkeil zum Wendehammer. Anka Zink ist sauer auf die deutschen Gesundheitsämter. Diese sind schließlich seit fast einem Jahre für die wichtigsten zahlen der Republik zuständig – allerdings mit einigem Nachholbedarf. Also wird Zink kurzerhand zu Deutschlands lustigster Unternehmensberaterin knöpft sich die Schreibtischhengste vor. Tutty Tran ist waschechter Berliner mit vietnamesischen Wurzeln – dadurch sieht er sich immer wieder mit süß-sauren Vorurteilen konfrontiert, die er allerdings mit den Mitteln der Comedy zu lösen weiß. Außerdem: Florian Schroeder knöpft sich Armin Laschet vor. #Spätschicht​#FlorianSchroeder​#Satire​

One Billion Rising – eine Milliarde erhebt sich.

Sei auch DU dabei!

Aufruf zur Einsendung von Videos und Fotos im Vorfeld

Auch am Valentinstag 2021 beteiligt sich ein Aktionsbündnis aus Frauenprojekten und Sozialverbänden am „One Billion Rising Day“ in Magdeburg. Wegen der Kontakteinschränkungen in der Corona-Pandemie sind alle zu einem digitalen Tanz-Flashmob gegen Gewalt an Mädchen und Frauen aufgerufen. Der Aktionstag findet traditionell am 14. Februar weltweit statt. Er fordert die Menschen weltweit auf, sich gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu erheben und öffentlich Solidarität und gemeinsame Kraft zu demonstrieren.

Zwar zwingt die Corona-Pandemie auch bei dieser Aktion gewisse Hürden auf, doch das soll der Solidarität zu den betroffenen Frauen keinen Abbruch tun. Das Format der Idee wurde angepasst und digitalisiert. Interessierte sind dazu aufgerufen, die vorgeschlagene oder eine eigene Choreographie zum Song „One Billion“ von Sookee zu tanzen, sich dabei zu filmen und das Video an obr-md@gmx.de zu senden.

Aber auch Fotos von Teilnehmenden, eigenen Demoplakaten, Bilder von Händen mit der Aufschrift „Stoppt Gewalt“, Selfies oder Kurzvideos wie „Boomerangs“ und „TikToks“ sind willkommen – der Kreativität sollen keine Grenzen gesetzt werden. Zu beachten ist: Die Filme sollten im Querformat mit einer guten Auflösung (z.B. Pixel: 1.280 x 720) eingesendet werden. Mit dem Einreichen des Materials muss eine Einwilligung zur teilweisen Veröffentlichung in dem OBR-Video erklärt werden.

Die Fotos und Videos sollten per We Transer-Link oder bei entsprechend kleiner Datenmenge auch direkt als E-Mail-Anhang an obr-md@gmx.de, eingesendet werden.

Das Material wird dann in Zusammenarbeit mit dem Offenen Kanal Magdeburg zu einem Video verarbeitet und am 14. Februar um 14:00 Uhr auf den Kanälen der Aktion veröffentlicht.

Kontakt zu den Organisator*innen:

One Billion Rising auf Facebook

One Billion Rising auf Instagram

Internetseite: One Billion Rising Magdeburg