DeutschlandScout.com – Baumwipfelpfad Bad Harzburg Harz 2019

Hallo ich bin Pia, Ihr DeutschlandScout.
Ich werde Sie, an viele schöne und historische Orte in Deutschland führen. Und hier im Deutschland-Journal vorstellen.



Heute stehe ich vor dem Baumwipfelpfad in Bad Harzburg:
Die Natur aus einer anderen Perspektive erleben. Auf geht’s! Rauf geht’s! Niedersachsens ersten Baumwipfelpfad erleben. Die Fotos stammen von Paul Bertrams. Der Harz ist um eine Attraktion reicher. Hoch hinaus geht es auf dem Baumwipfelpfad Harz in Bad Harzburg. Jung und jung gebliebene, Familien, Senioren und Menschen mit Behinderung haben auf dem ersten Baumwipfelpfad des Harzes und Niedersachsens die Möglichkeit barrierefrei die Natur aus einer völlig neuen Perspektive kennen zu lernen. Am Fuße des Burgbergs mitten im Kurpark Bad Harzburgs gelegen, startet der rund 1.000 Meter lange Pfad und führt den Gast auf über 20 Metern Höhe durch die alten Baumkronen des Kalten Tals. Dabei erfährt der Gast Informatives zur Holzwirtschaft, Natur und Umwelt. Die Höhe des Einstiegsturms beträgt ca. 30 Meter. Die Höhe der Aussichtsplattform an der Eingangskrone: ist ca. 26 Meter Es gibt 20 Brücken mit Höhen von 10 bis 35 Meter. Eines der besonderen Baumwipfelpfaden Deutschlands ist er auch aufgrund seiner Geologiestation, die anhand einer Felswand die Gesteinsschichten des Harzes erklärt. Zudem führt der Pfad über einen Teich,gewährt Einblicke in den Nationalpark Harz und gibt letztlich einen Einblick in die spannende Tier und Pflanzenwelt des nördlichsten Mittelgebirges Deutschlands. Es gibt 33 Erlebniselemente auf den Plattformen, welche aus Lärchenholz für Laufbelege, Podeste, Wege, Handlauf, etc gefertigt wurden. Auf 18 Plattformen findet der Gast 33 verschiedene Erlebniselemente, Ruhestationen und Wissenswertes vor. Thematische Führungen zu Insekten, der Natur oder Sonnenauf- und Sonnenuntergangsführungen sind dabei nur ein kleiner Teil des Jahresprogrammes. Der Baumwipfelpfad Bad HarzBurg ist ein Projekt der Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe der Stadt Bad Harzburg. Betrieben wird er durch die HarzVenture GmbH – die Erlebnismanufaktur. Der Pfad ist ganzjährig geöffnet. Von April bis Oktober ist er von 09.30 Uhr bis 18.00 Uhr erlebbar und von November bis März von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Im Internet finden Sie weitere Informationen unter:
www.baumwipfelpfad-harz.de
Ihre Pia. Danke.

MINER’S ROCK! – Schicht XIII mit ELIF und BENNE – jetzt Tickets sichern

ELIF und BENNE kommen zum Doppelkonzert an einem Abend

Nach der Schicht ist vor der Schicht! Getreu diesem Motto laden die Bergleute vom MINER’S ROCK auch für den Herbst 2019 wieder an den Rammelsberg ein. Die Schicht XIII wird am Freitag, 1. November, gefahren und hält gleich zwei musikalische Gäste bereit.

Auf der Bühne werden sich BENNE und ELIF abwechseln, wobei der Herr den Anfang macht und an ELIF übergibt.

Beide Künstler schwimmen momentan auf einer Erfolgswelle und werden – nach den gitarrenlastigen Frühjahrsschichten – viel Pop an den Berg bringen. Schon mit der ersten Singleauskopplung „Licht in Uns“ knackte Singer-Songwriter BENNE bereits die deutschen Top 100 Airplay-Charts und lieferte mit „Wo du mich Findest“ den zweiten überzeugenden Track. Nachdem er 2016 sein letztes Album „Alles auf dem Weg“ veröffentlichte, ließ er sich Zeit, hat verworfen, gelebt und gelernt – seinen Platz im großen Ganzen gesucht und ein Stück weit gefunden. Das musikalische und titeltechnische Ergebnis dieses Weges: Das neue Album „Im Großen und Ganzen“.

Als „die Zukunft der neuen deutschen Songwriter-Szene“ (Schall-Magazin) ging er bereits mit Größen wie Adel Tawil, Glasperlenspiel, Ryan Adams oder Revolverheld auf Tour. Derzeit hören wir Benne mehrfach täglich mit DEM Frühjahrshit „Für immer bleibt“ und sind uns sicher, auch der Sommer wird für ihn sehr erfolgreich. Aktuell geht seine Frühjahrstour zu Ende und wir freuen uns, eines der ersten Konzerte für den Herbst bekanntgegeben zu dürfen.

Bunt, lebendig und sowohl visuell als auch klanglich in 1000 Farben schillernd präsentiert sich ELIF. Binnen weniger Wochen waren die Konzerte in der Fabrik Hamburg und im Berliner Huxley’s Neue Welt ausverkauft.

„Auf dem Weg zu sich selbst scheint ELIF ein ganzes Stuck weitergekommen zu sein“, so die Nordwest Presse nach ihrem Auftritt in Bielefeld und das zu Recht: Wer ELIF schon einmal live gesehen hat, der weiß genau, dass sie mit ihrer Energie und ihrer starken Stimme das Publikum vollkommen für sich einnimmt.

„Ich liebe akustische Musik und dieses Projekt gibt mir die Möglichkeit, auch in anderen Formationen neue Sounds auszuprobieren. Daher habe ich mich für orientalische Instrumente entschieden, weil ich es ästhetisch schön finde und es mich an Heimat erinnert“, so die 26-Jährige. Inspiration dazu fand ELIF auf ihrer Reise nach Istanbul. Von der Ausgelassenheit, Lebenslust und Wärme auf den von Klarinettentönen beschallten Straßen berauscht, wollte sie dieses Gefühl auch auf deutschen Bühnen transportieren. Bekannt wurde ELIF vor allem mit ihrem Hit „Unter meiner Haut“, das Album „Doppelleben“ schaffte es unter die Top-20 der deutschen Albumcharts. Im März 2019 wurde sie mit dem Nachwuchspreis des deutschen Musikautorenpreis ausgezeichnet und gibt als Jurymitglied der aktuellen Staffel von „Dein Song“ ihr Können und Wissen rund um das Thema Songwriting weiter.

„Elif und Benne sind längst keine Geheimtipps mehr sondern in der Musikszene tief verwurzelt. Wir freuen uns auf einen ganz besonderen Abend mit feinster Popmusik und dem Wissen, dass auch die Künstler sich sehr auf Goslar, den Rammelsberg und die Kumpel freuen“, so Christian Burgart für das Team des MINER‘S ROCK.

Wichtig zu wissen:

Einlass: 19:00 Uhr
Beginn des Musikprogramms: 20:00 Uhr

Tickets gibt es ab sofort im Shop des MINER‘S ROCK unter www.miners-rock.de  und in den Geschäftsstellen der Goslarschen Zeitung.

Vortrag über den Biber

Dieter Mahsarski vom NABU Laatzen berichtet im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg

Am Mittwoch, den 16. Oktober, berichtet Dieter Mahsarski vom NABU Laatzen im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg über den Biber (Castor fiber). Titel seines Vortrags ist: „Der Landschaftsgestalter ist zurück – Wissenswertes über den Biber“. Los geht es um 19 Uhr.

Nachdem die Biber seit dem Jahr 1856 in Niedersachsen als ausgerottet galten, kehren unsere größten heimischen Nagetiere langsam wieder in ihren alten Lebensraum zurück. Auch in der Landeshauptstadt Hannover kommen die bis zu 30 kg schweren Tiere wieder vor.

Dieter Mahsarski informiert über diese spannende Tierart, die auf Grund ihrer baulichen Tätigkeiten auch als Landschaftsgestalter bezeichnet wird, aus erster Hand: Seit 2013 erfassen er und seine Mitstreiter vom NABU Laatzen die Biberreviere der Stadt und der Region Hannover sowie des Landkreises Hildesheim. Zudem ist Dieter Mahsarski ehrenamtlicher Biberberater der AG Biberschutz beim NABU Laatzen und berät über den Umgang mit dem Biber in Konfliktsituationen.

Dieter Mahsarski wird viel Wissenswertes über den Biber sowie über seine Tätigkeiten berichten. Durch die vielen persönlichen Erfahrungen des Referenten wird der Vortrag sehr lebendig und ist mit zahlreichen schönen Fotografien bestückt.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, der Eintritt ist frei. Anreiseinfos zum Nationalparkhaus Sankt Andreasberg

https://www.nationalpark-harz.de

„Das Literarische Quartett“ im ZDF von der Frankfurter Buchmesse Sibylle Berg als Gast

Mainz (ots) Volker Weidermann lädt am Freitag, 18. Oktober, 23.00 Uhr, im ZDF gemeinsam mit Christine Westermann und Thea Dorn zum Gespräch über Bücher.

Volker Weidermann, Christine Westermann, Thea Dorn
Quellenangabe: „obs/ZDF/Svea Pietschmann“

Zu Gast beim „Literarischen Quartett“ ist dieses Mal die Schriftstellerin Sibylle Berg. Auf der Frankfurter Buchmesse in Halle 3 am Stand vom „Blauen Sofa“ diskutieren die vier über die Neuerscheinungen von Nick Drnaso, Eugen Ruge, Norbert Scheuer und Nora Bossong.

„Sabrina“ von Nick Drnaso

Die Graphic Novel „Sabrina“ war der erste Comic, der für den wichtigsten britischen Literaturpreis, den Booker Prize, nominiert war. In kargen Bildern erzählt der amerikanische Autor Nick Drnaso vom Verschwinden einer jungen Frau, vom Abstumpfen der Gefühle im digitalen Zeitalter und vom Ansteckungsrisiko der Paranoia. Für die renommierte Autorin Zadie Smith ist „Sabrina“ „das beste Buch, über alle Genres hinweg, das ich über unsere momentane Welt gelesen habe“.

„Metropol“ von Eugen Ruge

Nach dem internationalen Erfolg von „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ kehrt Eugen Ruge zurück zur Geschichte seiner Familie. Sein neuer Roman „Metropol“ führt nach Moskau in das Jahr 1936. „Die wahrscheinlichen Details sind erfunden“, schreibt Eugen Ruge, „die unwahrscheinlichsten aber sind wahr“. Die deutsche Kommunistin mit dem Decknamen Lotte Germaine, die am Ende jenes Sommers im berühmten Hotel Metropol einem ungewissen Schicksal entgegensieht, war seine Großmutter.

„Winterbienen“ von Norbert Scheuer

Januar 1944: Egidius Arimond, ein frühzeitig aus dem Schuldienst entlassener Latein- und Geschichtslehrer, schwebt wegen seiner Frauengeschichten, seiner Epilepsie, aber vor allem wegen seiner waghalsigen Versuche, Juden in präparierten Bienenstöcken ins besetzte Belgien zu retten, in höchster Gefahr. Gleichzeitig kreisen über der Eifel britische und amerikanische Bomber. Arimonds Situation wird nahezu ausweglos, als er keine Medikamente mehr bekommt, er ein Verhältnis mit der Frau des Kreisleiters beginnt und schließlich bei der Gestapo denunziert wird. Mit großer Intensität erzählt Norbert Scheuer in „Winterbienen“ einfühlsam, präzise und spannend von einer Welt am Abgrund.

„Schutzzone“ von Nora Bossong

Mira arbeitet für das Büro der Vereinten Nationen in Genf. Tagsüber verfasst sie Berichte über Krisenregionen und Friedensmaßnahmen, abends eilt sie durch die Gänge der Luxushotels, um zwischen verfeindeten Staatsvertretern zu vermitteln. Als ihre Rolle bei der Aufarbeitung des Völkermords in Burundi hinterfragt wird, gerät auch Miras Souveränität ins Wanken, ihr Glaube, sie könne von außen eingreifen, ohne selbst schuldig zu werden. Nora Bossong schreibt hellsichtig und teilnahmsvoll über die großen Fragen von Vertrauen und Verantwortung. Wie greifen Schutz und Herrschaft ineinander? Wie verhält sich Zeugenschaft zur Wahrheit? Und wer sitzt darüber zu Gericht?

„Das Literarische „Quartett“ wird mit Publikum am Donnerstag, 17. Oktober 2019, um 17.30 Uhr am Stand vom „Blauen Sofa“ aufgezeichnet. Die nächste Aufzeichnung findet am 6. Dezember 2019 wieder im Berliner Ensemble statt.

Bücherliste: 
"Sabrina" von Nick Drnaso" (Blumenbar) 
"Metropol" von Eugen Ruge (Rowohlt)  
"Winterbienen" von Norbert Scheuer (C.H. Beck)
"Schutzzone" von Nora Bossong" (Suhrkamp) 
 "Das Literarische Quartett" in der ZDFmediathek: https://dasliterarischequartett.zdf.de 

Halle gedenkt der Opfer des Anschlages vom 9. Oktober

(halle.de/ps) Nach dem Anschlag auf eine jüdische Synagoge besuchten am 10. Oktober Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesinnenminister Horst Seehofer, Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Innenminister Holger Stahlknecht die Orte des Geschehens und legten Kränze nieder. Am Nachmittag gaben sie eine Pressekonferenz in der Polizeiinspektion Halle.

17 Uhr fand auf dem Marktplatz Halle (Saale) ein von der Stadt Halle (Saale) und dem Zeitgeschichte(n) e.V. organisiertes Gedenken unter Beteiligung von Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand und von Bundes- und Landespolitikern statt. Mehrere tausend Hallenserinnen und Hallenser waren dem Aufruf gefolgt und zeigten ihr Mitgefühl für die Angehörigen und Verletzten.

http://www.halle.de

Ausstellung von Barbara Kruger, Kaiserringträgerin der Stadt Goslar 2019

Seit über 40 Jahren untersucht die amerikanische Konzeptkünstlerin Barbara Kruger in großformatigen Bildern, Installationen, Videos sowie mit Werken im öffentlichen Raum die komplexen Zusammenhänge zwischen Macht und Gesellschaft. Sie gehört zur ersten Generation feministischer Künstlerinnen, die in den 1980er Jahren weltweit Beachtung fanden, und sie genießt bis heute große internationale Anerkennung.

Der Fokus ihres Werks richtet sich auf den wirkmächtigen Bereich der Massenmedien und der Werbeindustrie. Ihre Arbeiten machen die latente Gewalt der Konsumgütermärkte sichtbar, die Weltanschauungen, Geschlechterrollen und Verhaltensmuster der Menschen nach ihren Maßstäben formen. Ende der 1970er Jahre entwickelt die 1945 in Newark, New Jersey, geborene Künstlerin mit ersten Text-Bildcollagen in ihrem New Yorker Studio ihre unverwechselbare Bildsprache. Im Copy and Paste-Verfahren entnimmt Kruger Fotografien aus verschiedenen Medien, die sie beschneidet, vergrößert und mit prägnanten Aussagen, Anrufungen, Bitten oder provokanten Fragen kombiniert.

Zu ihren populärsten Werken gehört „I shop therefore I am“ von 1984, in dem sie dem heutigen Konsumenten in ironischer Manier den Status eines cartesianischen Subjekts zuweist. Unausweichlich wird der Betrachter in ihrem Werk mit Stereotypen und Klischees von Macht, Konsum, Sexualität und Ideologie konfrontiert. Subversiv nutzt Barbara Kruger die bildnerischen und psychologischen Strategien der Werbung, deren Gestaltungsmittel und verführerische Wortwahl sie übernimmt, um sie zu unterwandern und zu entlarven.

Seit der Übersiedlung nach Los Angeles in den 1990er Jahren verzichtet Barbara Kruger mehr und mehr auf Text-Bild-Collagen zugunsten raumfüllender Installationen mit typografischen Blöcken an Wänden, Decken und Fußböden in Museen, Galerien und anderen städtischen Gebäuden. Um eine möglichst breite Öffentlichkeit zu erreichen, verlässt Kruger häufig den Kunstkontext und arbeitet zunehmend im öffentlichen Raum.

Barbara Kruger hat den künstlerischen Diskursen um Feminismus, Politik und neue Medien weg-weisende Impulse gegeben. Sie hat an zahlreichen internationalen Ausstellungen wie der Biennale in Venedig (1982) und der documenta VII (1982) teilgenommen ebenso wie in großen Museen weltweit ausgestellt. 2005 wurde sie mit dem Goldenen Löwen der Biennale von Venedig für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. 2020 wird das Art Institute in Chicago eine große Retrospektive zeigen.

Mit wirkmächtigen Bildern, Installationen und großflächigen Arbeiten im öffentlichen Raum untersucht die amerikanische Konzeptkünstlerin Barbara Kruger seit über 40 Jahren die komplexen Zusammenhänge zwischen Macht und Gesellschaft. Sie gehört zur ersten Generation feministischer Künstlerinnen, die in den 1980er Jahren weltweit Beachtung fanden. Am 21. September hat sie den renommierten Kunstpreis Kaiserring in Goslar erhalten. Die Ausstellung im Mönchehaus Museum gibt mit Bildern aus den 90er Jahren bis heute einen Werküberblick. Ergänzt wird die Ausstellung um eine ortsspezifische Arbeit auf dem Goslarer Marktplatz.

Zur Ausstellung ist ein Katalog mit der Laudatio von Udo Kittelmann, Berlin, erschienen.

Ausstellungszeitraum: 21.09.2019 bis 26.01.2020

Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Dienstag bis Sonntag: 11.00 Uhr – 17.00 Uhr
Montag: geschlossen

Einzelpersonen:
+ Erwachsene EUR 5,00
+ Kinder/Jugendliche EUR 1,50
+ VFK-Mitglieder EUR 2,00 (für Besuch der Sonderausstellungen)

Gruppen ab 10 Personen:
+ Erwachsene EUR 4,00
+ Kinder/Jugendliche EUR 1,00

Kontakt & Information

Mönchehaus Museum Goslar
Verein zur Förderung Moderner Kunst e. V.
Mönchestraße 1, 38640 Goslar
Tel. 05321-4948
www.moenchehaus.de

Bambi kann sich nicht sicher sein, dass seine Mutter den Herbst noch überlebt

Gau-Algesheim (ots) Anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober macht Wildtierschutz Deutschland darauf aufmerksam, dass die Jagd im Hinblick auf den Tierschutz nicht das ist, was die Lobbyorganisation „Jagdverband“ suggeriert. Vielmehr verursacht die Jagd unendliches Leid unter den Wildtieren. Von der Politik wird das weitgehend ignoriert, wohl auch deshalb, weil Jäger dort zehnmal stärker präsent sind als in der Bevölkerung.

Ricki und ihr Bambi.
Quellenangabe: „obs/Wildtierschutz Deutschland e.V./
Mirko Fuchs“

Schuss … und tot – gibt es auch, aber häufig ist es eben nicht so, dass der Schuss so präzise angesetzt wird, dass das Tier tot umfällt. Im Rahmen bestimmter Jagdformen, die meist im Spätherbst mit großem Jäger- und Hundeaufgebot durchgeführt werden, werden gemäß Studien bis zu 60 Prozent der Rehe mit einem Bauchschuss schwer verletzt. Eine Untersuchung zu Bewegungsjagden auf Wildschweine brachte hervor, dass nur etwa 30 bis 35 Prozent der Tiere unverzüglich mit Blattschuss getötet werden. Wesentlich häufiger sind nicht sofort tödliche Schüsse in den Unterkiefer, in die Beine, in den Rücken oder in den Bauch.

Wildvermarkter berichten, dass bei Drückjagden nicht selten bei zehn Rehen – ein erwachsenes Tier wiegt 20 bis 30 kg – insgesamt nur 20 kg des Wildbrets verwertet werden können, der Rest ist aufgrund des Leids der Tiere und dem damit verbunden Ausstoß von Stresshormonen verdorben. Wer das Fleisch dennoch verwertet, veräußert es meist als Wildgulasch.

Unter dem Vorwand die Zahl der Fasane, der Rebhühner und der Feldhasen stabilisieren zu wollen, werden seit Jahrzehnten Jahr für Jahr hunderttausende Füchse, Dachse, Baum- und Steinmarder und andere Beutegreifer getötet. Häufig werden dabei nach wie vor Fallen eingesetzt.

In vielen Regionen in Deutschland gibt es dennoch kaum noch Feldhasen, die Zahl der Fasane ist in den letzten 15 Jahren um etwa 80 Prozent zurückgegangen, das Rebhuhn ist vom Aussterben bedroht. Die Fuchsjagd führt jedoch lediglich dazu, dass die naturgegebene Geburtenregulierung außer Kraft gesetzt wird und die Vermehrungsraten – mit entsprechend verbundenem Elend – steigen. Bei unseren Nachbarn in Luxemburg ist die Fuchsjagd seit 2015 verboten – und es ist nicht zu den von Jagdkreisen prophezeiten Katastrophen gekommen.

Dass die vielgepriesene Waidgerechtigkeit nicht viel mehr ist als Blendwerk, verdeutlicht auch der Umstand, dass viele Tierarten selbst während der Aufzuchtzeiten ihrer Jungtiere gejagt werden. Darauf weist auch der Landesverband NRW der Berufsjäger hin: In den Wintermonaten des neuen Jahres seien Frischlinge auf die Bachen angewiesen.

Füchse bringen die ersten Welpen bereits im Januar und Februar zur Welt, genau dann, wenn im Rahmen von Fuchswochen die meisten dieser nützlichen Wildtiere getötet werden. In vielen Bundesländern hat der Fuchs nicht einmal eine Schonzeit. Ebenso ergeht es den Waschbären, deren Jungtiere eigentlich bis in den Herbst die Fürsorge ihrer Eltern benötigen. Der Feldhase hat mehrmals im Jahr Nachwuchs – auch dann noch, wenn im Oktober die unsäglichen Treibjagden beginnen. Selbst Bambi kann sich nicht sicher sein, dass seine Mutter den Herbst noch überlebt.

Wildtierschutz Deutschland e.V.
www.wildtierschutz-deutschland.de
www.facebook.com/wildtierschutz

Anpacken für den Waldwandel

Schülerinnen und Schüler der Goslarer Schule Am Harly arbeiten im Nationalpark Harz

Wer jüngst mit der Brockenbahn unterwegs war, konnte zwischen Drei Annen Hohne und Schierke fleißige Helfer bei der Arbeit beobachten:

Schülerinnen und Schüler der Schule Am Harly aus Vienenburg haben unter der Regie von Nationalpark-Förster Martin Bollmann Buchen gepflanzt, um den Waldwandel zu unterstützen. In der Kernzone entwickelt die Natur im Nationalpark ihre ganz eigene Naturdynamik, aber in der umgebenden Naturentwicklungszone wird als „Hilfe zur Selbsthilfe“ für den Wald auch gepflanzt.

Übernachtete hat die Schulklasse im Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle, einer Umweltbildungseinrichtung des Nationalparks Harz. „Die Schülerinnen und Schüler sind für eine Woche in unserem Haus unterbracht und unterstützen den Nationalpark Harz bei verschiedensten Tätigkeiten, derzeit hauptsächlich im Bereich der Waldentwicklung“, so der Leiter des Jugendwaldheims Thomas Schwerdt. Auf dem Gelände des Heimes in der Nähe von Braunlage wurde auch ein Teil der Buchen, die die Schülerinnen und Schüler gepflanzt haben, herangezogen. Die Bucheckern stammen aus zugelassenen Saatgutbeständen des Nationalparks Harz und wurden bereits von anderen Schülern regelmäßig gegossen und umsorgt.

Thomas Schwerdt erläutert: „Von der Buchecker über den Keimling bis zum jungen Baum, der jetzt ausgepflanzt werden kann, lernen die Schulkassen alle Pflanzenstadien kennen und pflanzen jetzt ihre Bäume für einen neuen Wald“. Praktisches Tun und Lernen bilden somit eine Einheit im Nationalpark Harz.

https://www.nationalpark-harz.de

Campustag des Wissens an der MSH Medical School Hamburg

Hochkarätige Vorträge, spannende Experimente und exklusive Einblicke zum Jubiläums-Campustag

Hamburg (ots) Beim Campustag des Wissens am Samstag, den 12. Oktober 2019, erhalten Besucher spannende Einblicke in den Hochschulalltag der MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University.

Beim Campustag des Wissens an der MSH Medical School Hamburg haben Besucher die Chance, Wissenschaft hautnah zu erleben und das Studienangebot von Psychologie über Soziale Arbeit bis Humanmedizin kennenzulernen. Quellenangabe: „obs/MSH Medical School Hamburg/PARHAM_KHORRAMI“

Zugleich können sie auch an hochaktuellen Wissenschaftsdiskursen direkt teilnehmen. Zum zehnjährigen Jubiläum der privaten, staatlich anerkannten Hochschule informieren beispielsweise Prof. Dr. Gerd Gigerenzer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Dr. Isak Stefanus de Wet Snyman von der WHO über aktuelle Gesundheitsthemen.

In der Gesundheitsversorgung werden Behandlungsrisiken oft nur unvollständig kommuniziert. Nutzen und Schaden von Behandlungen werden für Patienten häufig schwer verständlich oder gar irreführend dargestellt. Welche Techniken und Prinzipien für eine effiziente Risikokommunikation notwendig sind, erläutert Prof. Dr. Gerd Gigerenzer, Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Er hält zum Campustag des Wissens am 12. Oktober um 13 Uhr den Vortrag: »Risikokommunikation und Entscheidungsfindung: Welche Gesundheitskompetenzen benötigen Health Professionals und Patienten?«

Eine Prognose für die Zukunft der Gesundheitsversorgung bietet der englischsprachige Vortrag »Health and future: Interprofessional education and collaborative practice«. Dr. Isak Stefanus de Wet Snyman von der südafrikanischen Stellenbosch University und dem Family of International Classification Network (WHO-FIC), der selbst Erfahrungen in der interprofessionellen Ausbildung von Health Professionals mitbringt, referiert um 11:45 Uhr zu den Chancen der patientenorientierten interprofessionellen Pflege (IPECP) für ein faireres und effizienteres Gesundheitssystem.

Einblicke in die Forschungsarbeit der MSH erhalten Interessierte beim Campustag des Wissens im Themenraum des IRE Institute of Research and Education GmbH. Von 10 bis 16 Uhr werden dort Versuche zu interaktiven Wahrnehmungsphänomenen rund um das Thema »Verwirrung der Sinne« demonstriert. Besucher können plastische Sinnestäuschungen erleben, ihre Fähigkeit zur Perspektivübernahme erproben und Scheinbewegungen mit der Hand oder mittels der Kraft ihrer Gedanken steuern.

Klinikalltag hautnah erleben können Besucher zudem bei der Intensiven MSH. Im Rahmen des MSH-Jubiläums wird vom 11. Oktober, 13 Uhr bis 12. Oktober, 19 Uhr im Hochschulgebäude Am Kaiserkai 1 rund um die Uhr eine voll funktionsfähige Intensivstation zum Anfassen nachgestellt. Anhand von verschiedenen Notfallszenarien und Impulsvorträgen aus den Bereichen Notfallversorgung sowie Intensivmedizin wird so der verantwortungsvolle Tagesablauf von Medizinern, Rettungs- und Pflegepersonal nachvollziehbar.

Wie sieht es hinter den Kulissen der MSH Medical School Hamburg aus?

Am Samstag, den 12. Oktober 2019, öffnet die private, staatlich anerkannte Hochschule am Campus in der HafenCity ihre Türen für Schüler, Eltern, Studierende und Interessierte. In der Zeit von 10 bis 16 Uhr können sich Besucher mit Lehrenden, Mitarbeitern und Studierenden austauschen, die Studiengänge kennenlernen und sich in Kurzvorträgen informieren.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.medicalschool-hamburg.de/jubilaeum/campustag-des-wissens

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