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D-NEWS.TV – Indianermuseum in Derenburg im Harz

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Das erste virtuelle TV Studio für Deutschland.
Mein Name ist Pia und ich berichte hier über Business, Politik, Lifestyle, Tourismus, Freizeit und vieles mehr.



Ich berichte heute von dem Indianermuseum in Derenburg im Harz. (leider geschlossen)

Mein jahrzehntelanges Lebenswerk ist wohl zu Ende,
im Sommer dieses Jahres 2017 hatten wir Hochwasser bis an die Türen, den 3. Diebstahl in 2 Jahren, die Ehefrau hat Museum und mich verlassen, das Landratsamt Halberstadt hat nach 3 1/2 Jahren Kampf immer noch keine Schilderaufstell-Genehmigung erteilt und nach Derenburg kommen leider kaum Touristen. 2018 wird unsere Hauptzufahrt die Bleichstrasse für 3-4 Monate umgebaut bzw. gesperrt….Von der Lage hatte ich den falschen Ort gewählt. Mit der mir hier bewiesenen Solidarität hat mir diese Ortsbevölkerung den größten Respekt gezollt und so haben alle Derenburger seit 2 Jahren freien Eintritt. Leider hat das Museum hier keine Zukunft mehr. Letzte Woche bekam ich vom Finanzamt korrigierten Grundsteuerbescheid, ab 1.1.18 wird die Grundsteuer um Hebesatz 350% (!!!) für die Museumsimmobilie angehoben.

Ich suche nach Möglichkeiten für den Verbleib dieser einmaligen Sammlung und bitte alle Indianerfreunde um Mithilfe, Anregungen….   Danke.

https://indianermuseum.jimdo.com/

Eine Zeitreise zu den Ureinwohnern Amerikas, wie geht das? Ja hier im Indianermuseum, welches Esther und Thomas Merbt liebevoll erstellt haben. Seit dem 5. September 2015 kann man das neu konzipierte Indianermuseum Derenburg am Harz besuchen. Aus 10.000 Jahren Zeitgeschichte wurden über 3000 Exponate aller indigenen Kulturen zusammengestellt. Lebensgroße Diaramen mit Wohngebäuden, Figuren, Tieren zeigen die Geschichte der Indianer zum staunen und begreifen. Viele Exponate sind zum Anfassen und Ausprobieren, also eine Zeitreise der besonderen Art. Wie dieses Pferd in Originalgrösse, auf welchen man auch Fotos nach Absprache machen kann. Das Pferd als treuer Begleiter der Indianer ist fast nicht wegzudenken, obwohl es erst relativ spät durch die europäischen Einwanderer zu den Indianern kam. Auch nicht wegzudenken aus dem leben der Indianer ist der Wigwam. Die traditionelle Behausungen verschiedener nordamerikanischer Indianerstämme, deren Bezeichnungen einer sprachlichen Wurzel entspringen. Typisch ist die Kuppelform mit runder, aber auch rechteckiger Grundfläche. Das Gerüst der Behausung bestand aus gebogenen Holzstämmen und wurde mit Materialien wie beispielsweise Grasmatten bedeckt. Später wurden Tierfelle verwendet um das Auf- und Abbauen zum Transport zu erleichtern. Ein weiteres begehbares Exponat ist das Irokesen-Langhaus. Diese Langhäuser waren nicht nur im trockenen Südwesten und im nordöstlichen Waldland vorhanden.Auch im südlichen Kalifornien errichteten verschiedene Stämme diese Langhäuser. Sie hatten Durchmesser von bis zu 6 Metern und Höhen von bis 6 Metern. Diese besaßen sogar Fensteröffnungen, die Türöffnung wurde mit einer Tulematte verschlossen. Ich will hier ja nicht alles zeigen, aber es gibt noch fast 200 Waffen vom indianischen Blasrohr bis zur Hotchkiss Kanone. Bei angemeldeten Führungen, Ferienprogrammen, Kindergeburtstagen wird hier die Welt der Ersten Amerikaner richtig lebendig! Nur soviel noch, das Indianermuseum ist Behindertengerecht, mit einem umfangreichen Souvenirshop und Museumscafe. Führungen ohne Aufpreis jeden Sonntag ab 14.30 Uhr. Also mal reinschauen.
Ihre Pia.


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