Archiv der Kategorie: Tourismus

Bodetal Information THALE erhält Zertifikat „Harz-Information“

Goslar/Thale (htv). Verschiedene Studien und Befragungen zeigen, dass die Gäste im Harz vielseitig interessiert sind. Selten bleiben sie während ihres Urlaubs in einem Ort.

Vielmehr unternehmen sie Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung. Entsprechend sind die Tourist-Informationen im Harz gefordert, das Angebotsspektrum der gesamten Region zu kennen und über ihre Stadtgrenzen hinaus beraten zu können.  Mit dem Zertifikat „Harz-Information“ zeichnet der Harzer Tourismusverband (HTV) seit 2013 Tourist-Informationen aus, die genau diesen Ansprüchen gerecht werden.

Mit dem heutigen Tage kann sich die Bodetal Information THALE nun ebenfalls mit dem Label schmücken. Carola Schmidt, HTV-Geschäftsführerin überreichte heute die Auszeichnung zur „Harz-Information“ an Kathrin Friedling, Bereichsleiterin Bodetal Information.

„Die Bodetal Information THALE ist prädestiniert für eine Harz-Information. Sie wird stark frequentiert und liegt an einem strategisch wichtigen Punkt für Gäste, die die Region erkunden möchten, u.a. am Startpunkt des bekanntesten Wanderweges des Harzes, dem Harzer-Hexen-Stieg. Das umfangreiche Serviceangebot und die räumlich großzügige und attraktive Ausstattung der Tourist-Information spricht für die grundsätzliche Qualität, die die vom Verband ausgezeichneten Harz-Informationen neben der Beratungskompetenz aufweisen sollen,“ so Carola Schmidt.

„Die Bodetal Information Thale bietet alle Voraussetzungen für eine „Harz-Information“. Durch die Zertifizierung des Harzer Tourismusverbandes wollen wir die Gäste darauf aufmerksam machen, dass sie bei uns eine allumfassende Beratung über das Bodetal und den Harz bekommen. Wichtig ist es, auf die Bedürfnisse des Touristen einzugehen,“ weiß Katrin Friedling.
 
Die nunmehr 13 Harz-Informationen sind durch eine entsprechende Beschilderung gekennzeichnet. Zudem präsentieren sie die gesamtharzer Printprodukte des Tourismusverbandes umfänglich. Um die Beratungskompetenz nachhaltig zu sichern, werden die Mitarbeiter in jährlichen Fachworkshops geschult. Die Auszeichnung wird für drei Jahre vergeben. Durch Mystery Checks finden regelmäßige Überprüfungen statt.

Auch in den gängigen Printmedien des HTV und im Internet auf www.harzinfo.de wird die Auszeichnung kommuniziert. So kann sich der Gast orientieren und findet in der Region den passenden Anlaufpunkt für seine Fragen.

https://www.harzinfo.de

Goslar–Hahnenklee mit am Runden Tisch im Bundestag

Geschäftsführerin Pamela Groll geladen zum Tourismuskonzept von „Bündnis90 / Die Grünen“

Da die Bundesregierung im nächsten Jahr eine nationale Tourismusstrategie verabschieden wird, läuft derzeit im Parlament die Planungsphase für die Aktionspläne der einzelnen Ressorts. Wichtige Personen aus der Tourismusbranche wurden von „Bündnis90 / Die Grünen“ geladen, um im Rahmen eines Runden Tisches zu diskutieren und Ideen für die Zukunft einzuarbeiten.

Pamela Groll wird dabei als Betreiberin unter anderem den Erlebnisbocksberg Hahnenklee vertreten. „Die Zielsetzungen sind für uns Antrieb und Verantwortung zugleich. Wir müssen gerade in der Zeit des Klimawandels die ganze Harzregion schützen und gleichzeitig touristisch fit für die Zukunft machen. Ich freue mich, dass ich diese Aufgabe übernehmen darf und werde dem Harz, als Betreiberin mehrerer Freizeitdestinationen, eine starke Stimme geben“, so Pamela Groll.

Weitere Informationen:

Erlebnisbocksberg
Hahnenklee GmbH & Co. KG

Rathausstraße 6
38644 Goslar-Hahnenklee
Telefon +49 (0)53 25 / 25 76
Telefax +49 (0)53 25 / 33 67
info@erlebnisbocksberg.de
www.erlebnisbocksberg.de

Dem Geheimnis der Musik auf der Spur

Interaktive Musikausstellung im Kloster Michaelstein



Von Anfang an erfüllte auch Musik die ehrwürdigen Klosterräume: Einst war es der Gesang der Zisterziensermönche, heute lassen hier die Gäste der Musikakademie und des Museums ihre Stimmen und Musikinstrumente erklingen. Mit den Zeiten veränderten sich jedoch die Klänge und Musikinstrumente. Diesem Wandel von KLANG – ZEIT – RAUM spürt die Musikausstellung anhand von Instrumenten aus vier Jahrhunderten in Europa nach.

Auch Kinder entdecken auf den Spuren von Michel, einem ganz musikalischen Kater, die Geheimnisse der Musik in der Ausstellung.

https://www.kloster-michaelstein.de

Seltener Pilzfund im Nationalpark Harz

Nördlichster Standort des wohlriechenden Korkstachelings entdeckt

Sein Duft nach Cumarin – bekannt vom beliebten Waldmeistergeruch – hat dem wohlriechenden Korkstacheling den ersten Teil seines Namens eingebracht. Der zweite ist den Stacheln an der Hutunterseite geschuldet, in denen er die Sporen für seine Vermehrung bildet. Der sehr seltene Pilz steht in der Roten Liste der Großpilze Deutschlands. Er bevorzugt naturbelassene Standorte, insbesondere naturnahe Fichtenwälder. Im Nationalpark Harz konnte er nun zum zweiten Mal nachgewiesen werden – mit dem deutschlandweit nördlichsten bekannten Vorkommen.

Das Hauptverbreitungsgebiet des wohlriechenden Korkstachelings (Hydnellum suaveolens) in Deutschland sind die süddeutschen Nadelwälder.

Im Nationalpark Harz wurde er erstmals im Jahr 2015 von Nationalpark-Mitarbeiter Otfried Wüstemann im Gebiet zwischen Drei Annen Hohne und Schierke entdeckt. Der naturnahe Standort in einer Höhe von ca. 600 m über dem Meeresspiegel liegt in einem kühl-feuchten Tal. Dort finden sich verschiedenen Baumarten wie Fichte, Bergahorn, Buche, Erle und Esche. In den Folgejahren blieb die Suche nach dem Pilz an dieser Stelle ergebnislos. Nun jedoch fanden Pilz-Experte Thomas Schultz und Nationalpark-Waldökologin Ute Springemann Ende August 2019 weitere Exemplare etwas weiter bachaufwärts entlang der Wormke bei einer Fichte. Der Fund im Nationalpark Harz dokumentiert den nördlichsten Vorposten des Vorkommens dieser seltenen Pilzart in Deutschland.

Der wohlriechende Korkstacheling gehört zur Gruppe der Symbionten. Das bedeutet, der Pilz lebt partnerschaftlich mit bestimmten Bäumen, dieser vorzugsweise mit Nadelbäumen, zusammen. Sym­bi­o­tisch le­ben­de Pil­ze spinnen ein fei­nes fadenförmiges Flecht­werk, die so­ge­nann­te My­kor­rhi­za, um die Wur­zel­spit­zen des Part­ner­bau­mes. Mit diesen fei­nen Ver­äs­te­lun­gen nehmen sie Nährstoffe aus dem Boden auf und geben sie an den Baum weiter. Im Ge­gen­zug ver­sorgt der Partnerbaum den Pilz mit Koh­le­hy­dra­ten, die er per Photosynthese bildet und die der Pilz nicht selbst erzeugen kann. Das partnerschaftliche Ge­ben und Neh­men lohnt sich also für beide Seiten.

https://www.nationalpark-harz.de

DeutschlandScout.com – Baumwipfelpfad Bad Harzburg Harz 2019

Hallo ich bin Pia, Ihr DeutschlandScout.
Ich werde Sie, an viele schöne und historische Orte in Deutschland führen. Und hier im Deutschland-Journal vorstellen.



Heute stehe ich vor dem Baumwipfelpfad in Bad Harzburg:
Die Natur aus einer anderen Perspektive erleben. Auf geht’s! Rauf geht’s! Niedersachsens ersten Baumwipfelpfad erleben. Die Fotos stammen von Paul Bertrams. Der Harz ist um eine Attraktion reicher. Hoch hinaus geht es auf dem Baumwipfelpfad Harz in Bad Harzburg. Jung und jung gebliebene, Familien, Senioren und Menschen mit Behinderung haben auf dem ersten Baumwipfelpfad des Harzes und Niedersachsens die Möglichkeit barrierefrei die Natur aus einer völlig neuen Perspektive kennen zu lernen. Am Fuße des Burgbergs mitten im Kurpark Bad Harzburgs gelegen, startet der rund 1.000 Meter lange Pfad und führt den Gast auf über 20 Metern Höhe durch die alten Baumkronen des Kalten Tals. Dabei erfährt der Gast Informatives zur Holzwirtschaft, Natur und Umwelt. Die Höhe des Einstiegsturms beträgt ca. 30 Meter. Die Höhe der Aussichtsplattform an der Eingangskrone: ist ca. 26 Meter Es gibt 20 Brücken mit Höhen von 10 bis 35 Meter. Eines der besonderen Baumwipfelpfaden Deutschlands ist er auch aufgrund seiner Geologiestation, die anhand einer Felswand die Gesteinsschichten des Harzes erklärt. Zudem führt der Pfad über einen Teich,gewährt Einblicke in den Nationalpark Harz und gibt letztlich einen Einblick in die spannende Tier und Pflanzenwelt des nördlichsten Mittelgebirges Deutschlands. Es gibt 33 Erlebniselemente auf den Plattformen, welche aus Lärchenholz für Laufbelege, Podeste, Wege, Handlauf, etc gefertigt wurden. Auf 18 Plattformen findet der Gast 33 verschiedene Erlebniselemente, Ruhestationen und Wissenswertes vor. Thematische Führungen zu Insekten, der Natur oder Sonnenauf- und Sonnenuntergangsführungen sind dabei nur ein kleiner Teil des Jahresprogrammes. Der Baumwipfelpfad Bad HarzBurg ist ein Projekt der Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe der Stadt Bad Harzburg. Betrieben wird er durch die HarzVenture GmbH – die Erlebnismanufaktur. Der Pfad ist ganzjährig geöffnet. Von April bis Oktober ist er von 09.30 Uhr bis 18.00 Uhr erlebbar und von November bis März von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Im Internet finden Sie weitere Informationen unter:
www.baumwipfelpfad-harz.de
Ihre Pia. Danke.

Vortrag über den Biber

Dieter Mahsarski vom NABU Laatzen berichtet im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg

Am Mittwoch, den 16. Oktober, berichtet Dieter Mahsarski vom NABU Laatzen im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg über den Biber (Castor fiber). Titel seines Vortrags ist: „Der Landschaftsgestalter ist zurück – Wissenswertes über den Biber“. Los geht es um 19 Uhr.

Nachdem die Biber seit dem Jahr 1856 in Niedersachsen als ausgerottet galten, kehren unsere größten heimischen Nagetiere langsam wieder in ihren alten Lebensraum zurück. Auch in der Landeshauptstadt Hannover kommen die bis zu 30 kg schweren Tiere wieder vor.

Dieter Mahsarski informiert über diese spannende Tierart, die auf Grund ihrer baulichen Tätigkeiten auch als Landschaftsgestalter bezeichnet wird, aus erster Hand: Seit 2013 erfassen er und seine Mitstreiter vom NABU Laatzen die Biberreviere der Stadt und der Region Hannover sowie des Landkreises Hildesheim. Zudem ist Dieter Mahsarski ehrenamtlicher Biberberater der AG Biberschutz beim NABU Laatzen und berät über den Umgang mit dem Biber in Konfliktsituationen.

Dieter Mahsarski wird viel Wissenswertes über den Biber sowie über seine Tätigkeiten berichten. Durch die vielen persönlichen Erfahrungen des Referenten wird der Vortrag sehr lebendig und ist mit zahlreichen schönen Fotografien bestückt.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, der Eintritt ist frei. Anreiseinfos zum Nationalparkhaus Sankt Andreasberg

https://www.nationalpark-harz.de

Ausstellung von Barbara Kruger, Kaiserringträgerin der Stadt Goslar 2019

Seit über 40 Jahren untersucht die amerikanische Konzeptkünstlerin Barbara Kruger in großformatigen Bildern, Installationen, Videos sowie mit Werken im öffentlichen Raum die komplexen Zusammenhänge zwischen Macht und Gesellschaft. Sie gehört zur ersten Generation feministischer Künstlerinnen, die in den 1980er Jahren weltweit Beachtung fanden, und sie genießt bis heute große internationale Anerkennung.

Der Fokus ihres Werks richtet sich auf den wirkmächtigen Bereich der Massenmedien und der Werbeindustrie. Ihre Arbeiten machen die latente Gewalt der Konsumgütermärkte sichtbar, die Weltanschauungen, Geschlechterrollen und Verhaltensmuster der Menschen nach ihren Maßstäben formen. Ende der 1970er Jahre entwickelt die 1945 in Newark, New Jersey, geborene Künstlerin mit ersten Text-Bildcollagen in ihrem New Yorker Studio ihre unverwechselbare Bildsprache. Im Copy and Paste-Verfahren entnimmt Kruger Fotografien aus verschiedenen Medien, die sie beschneidet, vergrößert und mit prägnanten Aussagen, Anrufungen, Bitten oder provokanten Fragen kombiniert.

Zu ihren populärsten Werken gehört „I shop therefore I am“ von 1984, in dem sie dem heutigen Konsumenten in ironischer Manier den Status eines cartesianischen Subjekts zuweist. Unausweichlich wird der Betrachter in ihrem Werk mit Stereotypen und Klischees von Macht, Konsum, Sexualität und Ideologie konfrontiert. Subversiv nutzt Barbara Kruger die bildnerischen und psychologischen Strategien der Werbung, deren Gestaltungsmittel und verführerische Wortwahl sie übernimmt, um sie zu unterwandern und zu entlarven.

Seit der Übersiedlung nach Los Angeles in den 1990er Jahren verzichtet Barbara Kruger mehr und mehr auf Text-Bild-Collagen zugunsten raumfüllender Installationen mit typografischen Blöcken an Wänden, Decken und Fußböden in Museen, Galerien und anderen städtischen Gebäuden. Um eine möglichst breite Öffentlichkeit zu erreichen, verlässt Kruger häufig den Kunstkontext und arbeitet zunehmend im öffentlichen Raum.

Barbara Kruger hat den künstlerischen Diskursen um Feminismus, Politik und neue Medien weg-weisende Impulse gegeben. Sie hat an zahlreichen internationalen Ausstellungen wie der Biennale in Venedig (1982) und der documenta VII (1982) teilgenommen ebenso wie in großen Museen weltweit ausgestellt. 2005 wurde sie mit dem Goldenen Löwen der Biennale von Venedig für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. 2020 wird das Art Institute in Chicago eine große Retrospektive zeigen.

Mit wirkmächtigen Bildern, Installationen und großflächigen Arbeiten im öffentlichen Raum untersucht die amerikanische Konzeptkünstlerin Barbara Kruger seit über 40 Jahren die komplexen Zusammenhänge zwischen Macht und Gesellschaft. Sie gehört zur ersten Generation feministischer Künstlerinnen, die in den 1980er Jahren weltweit Beachtung fanden. Am 21. September hat sie den renommierten Kunstpreis Kaiserring in Goslar erhalten. Die Ausstellung im Mönchehaus Museum gibt mit Bildern aus den 90er Jahren bis heute einen Werküberblick. Ergänzt wird die Ausstellung um eine ortsspezifische Arbeit auf dem Goslarer Marktplatz.

Zur Ausstellung ist ein Katalog mit der Laudatio von Udo Kittelmann, Berlin, erschienen.

Ausstellungszeitraum: 21.09.2019 bis 26.01.2020

Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Dienstag bis Sonntag: 11.00 Uhr – 17.00 Uhr
Montag: geschlossen

Einzelpersonen:
+ Erwachsene EUR 5,00
+ Kinder/Jugendliche EUR 1,50
+ VFK-Mitglieder EUR 2,00 (für Besuch der Sonderausstellungen)

Gruppen ab 10 Personen:
+ Erwachsene EUR 4,00
+ Kinder/Jugendliche EUR 1,00

Kontakt & Information

Mönchehaus Museum Goslar
Verein zur Förderung Moderner Kunst e. V.
Mönchestraße 1, 38640 Goslar
Tel. 05321-4948
www.moenchehaus.de

Anpacken für den Waldwandel

Schülerinnen und Schüler der Goslarer Schule Am Harly arbeiten im Nationalpark Harz

Wer jüngst mit der Brockenbahn unterwegs war, konnte zwischen Drei Annen Hohne und Schierke fleißige Helfer bei der Arbeit beobachten:

Schülerinnen und Schüler der Schule Am Harly aus Vienenburg haben unter der Regie von Nationalpark-Förster Martin Bollmann Buchen gepflanzt, um den Waldwandel zu unterstützen. In der Kernzone entwickelt die Natur im Nationalpark ihre ganz eigene Naturdynamik, aber in der umgebenden Naturentwicklungszone wird als „Hilfe zur Selbsthilfe“ für den Wald auch gepflanzt.

Übernachtete hat die Schulklasse im Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle, einer Umweltbildungseinrichtung des Nationalparks Harz. „Die Schülerinnen und Schüler sind für eine Woche in unserem Haus unterbracht und unterstützen den Nationalpark Harz bei verschiedensten Tätigkeiten, derzeit hauptsächlich im Bereich der Waldentwicklung“, so der Leiter des Jugendwaldheims Thomas Schwerdt. Auf dem Gelände des Heimes in der Nähe von Braunlage wurde auch ein Teil der Buchen, die die Schülerinnen und Schüler gepflanzt haben, herangezogen. Die Bucheckern stammen aus zugelassenen Saatgutbeständen des Nationalparks Harz und wurden bereits von anderen Schülern regelmäßig gegossen und umsorgt.

Thomas Schwerdt erläutert: „Von der Buchecker über den Keimling bis zum jungen Baum, der jetzt ausgepflanzt werden kann, lernen die Schulkassen alle Pflanzenstadien kennen und pflanzen jetzt ihre Bäume für einen neuen Wald“. Praktisches Tun und Lernen bilden somit eine Einheit im Nationalpark Harz.

https://www.nationalpark-harz.de

Hahnenkleer Märchenwoche noch bis 19. Oktober

Noch bis 19. Oktober verwandelt sich Hahnenklee-Bockswiese in eine zauberhafte Märchenlandschaft. Zwei Wochen lang erwachen Zauberer, Kobolde, Waldgeister und viele andere magische Wesen in verschiedenen Veranstaltungen zum Thema Märchen & Mythen zum Leben.

Sagenhafte Märchen-Erzähler lassen kleine und große Gäste in eine verwunschene Welt eintauchen. Kleine Spiele und aufregende Bewährungsproben warten darauf, von tapferen Helden bewältigt zu werden. Bei den geführten Familienaktionen im Wald rund um Hahnenklee-Bockswiese sind nicht nur die Kinder gefragt, auch Erwachsene kommen auf Ihre Kosten und erleben eine längst vergessene Zeit.

Täglich um 09.30 Uhr oder 10.00 Uhr starten wechselnde thematische Familienerlebnistouren, die mit tollen Spielen im Wald auf die Teilnehmer warten. So begleitet z.B. „Die Bienenkönigen“ ihr Volk am 05.10. um 10.00 Uhr auf eine spannende Reise in den Wald oder „Ein kleiner Pochjunge auf abenteuerlichen Pfaden“ folgt am 14.10. um 09.30 Uhr den Spuren der Bergleute.

Ein buntes Zauberprogramm verblüfft alle kleinen und großen Magier am 07.10. um 16.00 Uhr und lädt zum Mitmachen ein. Am 08.10. um 17.00 Uhr entführt das Harzburger Puppentheater alle Märchenhelden mit dem Stück „Herr Fuchs und Frau Elster – ein Geschenk“ in eine verzauberte Welt. Für alle Naschkatzen findet am 09.10. und 14.10. jeweils ab 19.30 Uhr eine Märchennacht statt. Hierbei lädt der verzauberte Leseraum im Kurhaus zum Schlemmen und Lauschen ein.

Am Samstag, den 12.10. lassen wir uns von den Irrlichtern der Waldluchse führen. Entlang des Märchenweges geht es um 18.00 zur Köte, wo eine kleine Überraschung auf die Teilnehmer wartet. Auf dem Rückweg weisen uns die Irrlichter den Weg zurück nach Hahnenklee-Bockswiese. Auch alle Schatzsucher kommen während der Märchenwochen voll auf ihre Kosten. Am Mittwoch, den 16.10. um 09.30 Uhr geht es auf Spurensuche, um den verlorenen Schlüssel zur geheimnisvollen Schatztruhe zu finden.

Zum Abschluss der Märchenwochen wartet am 19.10 um 16.45 Uhr mit der „Märchenhaften Reise auf den Bocksberg“ ein besonderes Highlight. Vom Kurhaus geht es gesammelt zur Seilbahn, von wo aus es mit der Gondeln (Fahrt inklusive) auf den Erlebnisbocksberg geht. Oben angekommen lauschen Sie spannenden Geschichten, wobei kleine Speisen und Getränke (exklusive) genossen werden können. Gegen 19.00 Uhr geht es den Berg wieder hinunter.

Die Nachtwanderungen „Nachts im Zauberwald“ und „Was Zwerge nachts im Wald erleben“ findet jeweils noch einmal am 08., 11.10., 15.10 und 18.10. um 19.00 Uhr statt.

Den Flyer als pdf-Dokument downloaden.

Der Eintritt pro Veranstaltung beträgt für Erwachsene ohne Kurkarte 4,00 Euro und für Erwachsene mit Kurkarte und Kinder (ab 5 Jahren) 3,00 Euro pro Person. Der Märchenpass, der gleichzeitig als Eintrittskarte für die einzelnen Programmpunkte dient, ist in der Tourist-Information Hahnenklee erhältlich. Diese ist Montag bis Freitag von 09.00 – 12.00 Uhr und von 13.00 – 16.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 09.00 – 12.00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen:

Tourist-Information Hahnenklee
Kurhausweg 7, 38644 Goslar-Hahnenklee
Tel.: 05325 5104-0, Fax: 05325 5104-17
E-Mail: info@hahnenklee.de
Internet: www.liebesbankweg.de

Auszeichnung der Nationalpark-Partner nach neuem Verfahren

Startschuss für Bewerbungen

Ab sofort können sich Interessierte wieder für die Nationalpark-Partnerschaft Harz bewerben.

Foto: Konstituierende Sitzung des Vergaberats der Nationalpark-Partnerschaft Harz am 4. Juli 2019: Von links: Simon Leimbrinck – inspektour GmbH, Sebastian Günther – Ferienwohnungen am Markt, Sabine Günther – Sprecherin der Nationalpark-Partner, Thomas Appel – Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Cordula Dähne-Torkler – Nationalparkverwaltung, Christin Alshut – Tourismus GmbH Ilsenburg, Lutz Peters – Nationalpark-Beirat, Dr. Friedhart Knolle – Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz, Ralf Trimborn – inspektour GmbH.

Nachdem diese Möglichkeit durch die Neuausrichtung des Projekts zeitweise ausgesetzt wurde, lädt die Nationalparkverwaltung Harz touristische Betriebe dazu ein, sich für die Partnerschaft zu bewerben. Alle Informationen zum neuen Auszeichnungsverfahren finden Sie auf der Nationalpark-Partner-Website in der Rubrik Partner werden.

Die Nationalpark-Partnerschaft Harz befindet sich – wie bereits in der Vergangenheit berichtet – derzeit in einer Neuausrichtung. Dabei wurden gemeinsam mit bestehenden Partnern, Interessierten und Branchen-Akteuren aus der Region viele Aspekte auf den Prüfstand gestellt. Unter anderem sind eine gemeinsame Vision, ein Selbstverständnis sowie Ziele für die Nationalpark-Partnerschaft erarbeitet worden, die nun durch die breite Beteiligung starke Wurzeln haben. Zudem wurde das Auszeichnungsverfahren für Nationalpark-Partner neu konzipiert – so steht nun neben der wichtigen Aufgabe, die Nationalpark-Ziele zu kommunizieren, die gemeinsame Entwicklung zu mehr Nachhaltigkeit im Tourismus im Vordergrund.

Aus der bereits zum Projektstart gegründeten projektbegleitenden Arbeitsgruppe hat sich der Vergaberat gegründet, der sich für die Weiterentwicklung der Partnerschaft engagieren wird. Darüber hinaus unterstützt er die Nationalparkverwaltung im Verfahren zur Auszeichnung der Nationalpark-Partner und entscheidet über die Aufnahme neuer und die Verlängerung bestehender Partner.

Der Startschuss für das neue Auszeichnungsverfahren ist ein wichtiger Meilenstein und so bedankt sich die Nationalparkverwaltung Harz herzlich bei allen engagierten Akteuren aus der Region, die seit über einem Jahr die Nationalpark-Partnerschaft Harz fit für die Zukunft machen!

https://www.nationalpark-harz.de