Archiv der Kategorie: Lifestyle

Den ganzen Tag „Euphoria“: Die erste Staffel im Marathon plus die beiden Sonder-Episoden am 7. März bei Sky

Unterföhring (ots) Die komplette erste Staffel von „Euphoria“ auf Sky Atlantic – Die beiden Sonder-Episoden direkt im Anschluss ebenfalls auf Sky Atlantic – Auch auf Sky Ticket und über Sky Q auf Abruf verfügbar – Mit Zendaya und Hunter Schafer in den Hauptrollen

Zendaya in „Euphoria“ / Foto: © [2021] Home Box Office, Inc. All rights reserved. / Sky /

Sky präsentiert die erste Staffel der HBO-Serie „Euphoria“ am Sonntag, 7. März, ab 11.10 Uhr in einer Marathon-Programmierung auf Sky Atlantic. Alle acht Episoden sind hintereinander zu sehen, sowie ab 20.15 Uhr die beiden Sonder-Episoden, die Showrunner Sam Levinson kreierte und produzierte, da wegen der Corona-Pandemie die Dreharbeiten zur zweiten Staffel verschoben werden mussten. Die erste Staffel wird im Anschluss an die beiden Sonder-Episoden ab 22.25 Uhr noch einmal als Marathon gezeigt. Alle Episoden stehen gleichzeitig auch auf Sky Ticket sowie über Sky Q auf Abruf zur Verfügung.

Über „Euphoria“:

Nach ihrem dramatischen Abschied am Bahnhof müssen Rue und Jules (Zendaya, Hunter Schafer) getrennt voneinander Weihnachten verbringen. Rue erleidet einen Rückfall in ihre Drogensucht und trifft in einem Diner ihren Bekannten Ali, mit dem sie über ihre Abhängigkeit diskutiert. Jules blickt indes in einer Therapiestunde mit ihrer Psychologin auf das vergangene Jahr und ihre gemeinsame Zeit mit Rue zurück.

Als die Corona-Pandemie 2020 TV-Produktionen in den USA lahmlegte, machte „Euphoria“-Schöpfer Sam Levinson das Beste daraus: Die Folgen für die zweite Staffel seiner emmyprämierten Teenagerdramaserie konnte er wegen der Einschränkungen nicht wie geplant drehen. Also produzierte Levinson zunächst zwei Special-Episoden als Überbrückung zur neuen Staffel – pandemiekonform mit minimaler Besetzung und Crew. Die erste Folge konzentriert sich ganz auf Protagonistin Rue (Zendaya), während die zweite das Geschehene aus Sicht von Rues großer Liebe Jules (Hunter Schafer) reflektiert. In den beiden ruhigen Episoden kommt Levinson seinen Heldinnen psychologisch so nahe wie nie – und macht noch mehr Lust auf die neuen Folgen, die in diesem Jahr entstehen sollen.

„Euphoria“ wurde kreiert, geschrieben und produziert von Sam Levinson. Ravi Nandan, Kevin Turen, Drake, Future the Prince, Hadas Mozes Lichtenstein, Ron Leshem, Daphna Levin, Tmira Yardeni, Mirit Toovi, Yoram Mokady und Gary Lennon zählen ebenfalls zu den Produzenten, Will Greenfield ist Koproduzent.

Facts:

Originaltitel: „Euphoria: Trouble Don’t Last Always / F*ck Anyone Who’s Not A Sea Blob“, Drama, USA 2020, Spezial-Episoden. Drehbuchautor und Showrunner: Sam Levinson. Ausführende Produzenten: Sam Levinson, Drake, Future the Prince, Ravi Nandan, Kevin Turen, Hadas Mozes Lichtenstein, Tmira Yardeni, Mirit Toovi, Yoram Mokadi, Gary Lennon. Regie: Sam Levinson. Darsteller: Hunter Schafer, Zendaya, Colman Domingo, Lauren Weedman.

Ausstrahlungstermine:

Auf Sky Atlantic ab 11.10 Uhr Staffel eins im Marathon, ab 20.15 Uhr, die beiden Sonder-Episoden gefolgt von der ersten Staffel. Auch auf Sky Ticket und über Sky Q abrufbar.

Weitere Informationen finden Sie zudem unter http://www.sky.de/serien sowie auf www.facebook.com/SkyDeutschland und www.instagram.com/skydeutschland.

Immer mehr Menschen lassen sich gegen Masern, Grippe & Co. impfen

Berlin (ots) Immer mehr Menschen in Deutschland lassen sich gegen Infektionskrankheiten wie Grippe und Keuchhusten impfen.

„Jede Impfung zählt, denn wer geimpft ist, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch andere vor Ansteckung mit gefährlichen Krankheiten“, sagt DAV-Vorsitzender Thomas Dittrich: „Während der Corona-Pandemie wird uns nur allzu bewusst, wie gut es ist, bewährte und erprobte Impfstoffe gegen gefährliche Erreger zu haben. Gerade die jährliche Grippe-Impfung ist sicher und gut verträglich.“

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Impfstoffe sind im Jahr 2020 um 14,6 Prozent auf 1,722 Mrd. Euro angestiegen, nachdem sie schon 2019 binnen Jahresfrist um 16,4 Prozent auf 1,503 Mrd. Euro angewachsen waren. Erste Analysen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) auf Basis von Daten aus Apothekenrechenzentren gehen davon aus, dass im Jahr 2020 neben Grippeimpfstoffen auch deutlich mehr Vakzine gegen Pneumokokken und Gürtelrose verbraucht wurden. Alle drei Impfungen wurden voriges Jahr von der Ständigen Impfkommission für bestimmte Risikogruppen ganz besonders stark empfohlen. In absoluten Zahlen führen die Immunisierungen gegen Grippe, Keuchhusten, Gebärmutterhalskrebs, FSME, Masern und Pneumokokken die jährlichen Impfranglisten dauerhaft an.

„Jede Impfung zählt, denn wer geimpft ist, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch andere vor Ansteckung mit gefährlichen Krankheiten“, sagt DAV-Vorsitzender Thomas Dittrich: „Während der Corona-Pandemie wird uns nur allzu bewusst, wie gut es ist, bewährte und erprobte Impfstoffe gegen gefährliche Erreger zu haben. Gerade die jährliche Grippe-Impfung ist sicher und gut verträglich.“ In der zu Ende gehenden Grippesaison 2020/2021 habe das Paul-Ehrlich-Institut rund 25 Millionen Impfdosen freigegeben – ein neuer Spitzenwert, so Dittrich: „Die Apotheken bereiten sich derzeit schon auf die neue Grippesaison 2021/2022 vor. Damit ausreichend Impfdosen für den kommenden Herbst und Winter zur Verfügung stehen, brauchen Ärzte und Apotheker mehr Verbindlichkeit und Planungssicherheit von der Politik und den Krankenkassen. Wer erwartet, dass auch zum Ende dieses Jahres möglichst viele Menschen gegen Grippe geimpft sind, darf sich jetzt in der Bestellphase für die Impfstoffe nicht gegen verbindliche Kostenübernahmen sträuben.“ Dittrich weiter: „Die Apotheken stehen als Partner für Informationen zum Impfen bereit – natürlich auch telefonisch.“ Im Rahmen von Modellprojekten dürfen bestimmte Apotheken in einigen Regionen nach medizinischer Schulung auch selbst gegen Grippe impfen.

Mehr Informationen unter www.abda.de

L’Oréal Paris feiert seit 50 Jahren starke Frauen mit dem Slogan „Weil wir es uns wert sind“

Düsseldorf (ots) Im Rahmen des 50. Geburtstags des ikonischen Slogans „Weil wir es uns wert sind“, fand die digitale Konferenz von L’Oréal Paris „We celebrate Women“ am 03. März 2021 statt: Hierbei stand das Engagement von L’Oréal Paris in dem Bereich Women’s Empowerment mit dem internationalen Trainingsprogramm „Stand Up“ gegen Belästigung in der Öffentlichkeit im Fokus. „Wir möchten diesen starken Moment nutzen, um Frauen ein Gehör zu verschaffen, Frauen in den Mittelpunkt zu rücken und dieses starke Statement nach außen hin zu kommunizieren“, so Alma Lipa, Geschäftsführerin von L’Oréal Paris.

Natalia Wörner, Guido Maria Kretschmer und Janin Ullmann

In einem spannenden Live-Talk wurde das internationale Trainingsprogramm „Stand Up“ gegen Belästigung in der Öffentlichkeit beleuchtet, welches von L’Oréal Paris und der Non-Profit-Organisation Hollaback! ins Leben gerufen wurde. Das Ziel von „Stand Up“ ist es, weltweit Frauen und Mädchen zu empowern und zu stärken: Das Programm trainiert TeilnehmerInnen darin, mit einer einprägsamen Methode in Situationen der Belästigung richtig zu handeln und diese zu entschärfen. Somit wird die Öffentlichkeit zu einem sichereren Ort.

Zudem wurde im Live-Talk über das langfristige Engagement von L’Oréal Paris in dem Bereich Women’s Empowerment und über die 15-jährige Partnerschaft mit der gemeinnützigen Organisation DKMS LIFE gesprochen. Um Krebspatientinnen beizustehen und gemeinsam gegen den Krebs zu kämpfen, kollaboriert L’Oréal Paris mit der DKMS LIFE und unterstützt deren „look good, feel better“ Patientenprogramm mit Geld- und Produktspenden.

Teil des Live-Talks waren die hochkarätigen VIP-Gäste Natalia Wörner und Guido Maria Kretschmer. Janin Ullman führte als charmante Moderatorin durch den Live-Talk und die Schauspiel-Ikone Iris Berben, die zahlreiche Organisationen unterstützt und sich für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung einsetzt, wurde als weiterer Stargast und langjährige Markenbotschafterin von L’Oréal Paris zugeschaltet.

Die renommierte Schauspielerin Natalia Wörner, mit Auszeichnungen vom Deutschen Fernsehpreis bis hin zur ROMY, ist bekannt für ihr ehrenamtliches und gesellschaftspolitisches Engagement. Sie kämpft als Botschafterin und Initiatorin für die Rechte der Frauen in Deutschland. 2016 bekam sie vom damaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz verliehen. Aufgewachsen in einem Frauenhaushalt mit drei Generationen, gilt ihre Leidenschaft der Stärkung von Frauen.

Der Stardesigner Guido Maria Kretschmer ist ein Frauenversteher und ein wahrer Female Empowerer, der es durch seine Mode und Empathie schafft, dass sich jede Frau einzigartig fühlt. Er engagiert sich in zahlreichen sozialen Projekten und ist seit Jahren Botschafter der DKMS LIFE.

Durch aktives Engagement, fortschrittliche Innovationen und Dienstleistungen seit über 50 Jahren unterstützt L’Oréal Paris weltweit Frauen in jeder Lebenslage. Die Mission der Marke ist es, das Selbstwertgefühl der Frau besonders im Alltag zu stärken. Gemeinsam mit der Non-Profit-Organisation Hollaback! engagiert sich L’Oréal Paris mit ihrem sozialen Programm „Stand Up“, welche die größte internationale Initiative ist, die sich gegen Belästigung von Frauen in der Öffentlichkeit richtet.

Ziel dieser Initiative ist es, weltweit eine Million TeilnehmerInnen für das Trainingsprogramm zu gewinnen, welches speziell entwickelt wurde, um Zivilcourage in der Gesellschaft zu fördern, Situationen zu entschärfen und die Öffentlichkeit sicherer zu machen. Es basiert auf der Methode der „5 Ds“: Direct – Ansprechen, Distract – Ablenken, Delegate – Andere hinzuziehen, Document – Aufnehmen*, Delay – Aufschieben.

Emily May, die Expertin von der Non-Profit-Organisation Hollaback! gab spannende Einblicke im Live-Talk und brachte den Gästen die Initiative sowie die Problematik rund um Belästigung in der Öffentlichkeit näher: „Wir arbeiten mit L’Oréal Paris zusammen, um Menschen auf der ganzen Welt – Männer, Frauen jeder Herkunft und aus allen Generationen – in den „5 Ds“ auszubilden. Es sind einfache Methoden, die sie in ihrem täglichen Leben brauchen, um Belästigungssituationen erst zu erkennen und dann einzugreifen.“

*Nur die belästigte Person kann selbst entscheiden, was sie mit den Aufnahmen tun möchte: Wenn sie die Aufnahme nicht wünscht, muss sie gelöscht werden. Ansonsten eine Kopie der Aufnahme zur Verfügung stellen.

Schauspielerin Natalia Wörner erzählt im Live-Talk: „Ich kenne kaum eine Frau, der das noch nie passiert ist und ich kenne wenig Menschen, die wirklich aktiv eingreifen. L’Oréal Paris hat mit „Stand Up“ eine Methode entwickelt, die eine sehr klare Handlungsanweisung gibt und das finde ich großartig.“

Auch der Stardesigner Guido Maria Kretschmer kann sich gut in die Lage der Frauen hineinversetzen. „Ich habe schon häufig erlebt, dass es sehr viele subtile Belästigungen gibt, vor allem wenn man an der Seite von Frauen arbeitet. Und ich bin erstaunt, dass es so wenige gibt, die Belästigungen unterbrechen. Ich hoffe wirklich, dass durch die Initiative „Stand Up“ Zeugen dazu ermutigt werden in Belästigungssituationen einzugreifen und die Betroffenen zu unterstützen.“

„Weil wir es uns wert sind“ – Der Slogan von L’Oréal Paris feiert seinen 50. Geburtstag und ist zu einer legendären Erklärung von Schönheit und Empowerment geworden. Mit diesem Slogan möchte L’Oréal Paris zur Steigerung des Selbstwertgefühls jeder Frau beitragen. Aber dies ist nicht das einzige Symbol für Empowerment, für welches die Marke steht: Seit über 50 Jahren rollt L’Oréal Paris den roten Teppich aus, für starke Frauen, die vorangehen und durch ihren Mut andere Frauen mitreißen, an sich selbst zu glauben. Zudem glaubt L’Oréal Paris fest daran, dass Schönheit viele Formen hat und es keine vorbestimmten Schönheitsideale gibt. Daher arbeitet die Beauty Brand bewusst mit Markenbotschafterinnen unterschiedlichster Herkunft und mit verschiedensten Hintergründen zusammen, welche die weibliche Stärke und das Selbstwertgefühl unterstützen und dazu inspirieren, eigene Talente und Träume Tag für Tag zu verwirklichen.

Unter dem folgenden Link kann die digitale Konferenz von L’Oréal Paris kostenfrei und zu jeder Zeit angeschaut werden:

https://loreal-paris-womens-empowerment.com/

Neue Trends und gravierender Wandel im Influencer Marketing

Im jährlichen Influencer-Marketing-Trendreport von Reachbird präsentieren 15 Experten ihre Top Influencer-Marketing-Trends für 2021

München (ots) Das vergangene Jahr war auch für die Influencer-Branche turbulent: Social Media-Nutzung, Formate und Ansprüche an Authentizität, Haltung sowie Verantwortung haben sich deutlich verändert. Wie wird es nun 2021 weitergehen?

Influencer-Marketing-Trendreport 2021 von Reachbird

Handelt es sich nur um kurzfristige Trends bis wieder mehr persönliche Kontakte erlaubt sind? Oder ist diese Umwälzung gekommen, um zu bleiben? Die Tech-Driven Influencer-Marketing-Agentur Reachbird wollte es genau wissen und hat 15 Experten aus der DACH-Region aus werbetreibenden Unternehmen, Agenturen sowie Influencer nach ihren Influencer-Marketing-Trends und ihrer Prognose für 2021 befragt.

Zentrales Ergebnis des Influencer-Marketing-Trendreports: Themen wie Edutainment, Nachhaltigkeit sowie die Relevanz von Live- und Audio-Formaten werden laut den Experten 2021 im Fokus stehen. Die zahlreichen Praxisbeiträge geben Einblicke in aktuelle und zukünftige Entwicklungen und auch Anregungen für die eigenen Influencer-Marketing-Strategien.

Die Top 10 Influencer-Marketing-Trends:

1. Das Revival des Audio-Formats und Podcaster als neue Influencer

2. Nischen-Influencer erweitern ihre Themenfelder

3. Neue Instagram und TikTok Brands: Creator werden verstärkt eigene Brands und Produkte launchen und weniger Fremdprodukte bewerben

4. Weg vom „Product-Placement“ hin zu mehr Storytelling und Authentizität

5. Nachhaltigkeit und der Trend zu lokalen Reisen und lokalen Projekten

6. Kurzfristige Aufmerksamkeit vs. langfristige Performance

7. Unperfekt ist das neue Instagrammable

8. Live-Formate im Fokus: Direkter Dialog als Chance

9. Edutainment: Wissensvermittlung mit Humor

10. Qualität statt Quantität im Influencer Marketing: Qualitativer Content, KPI´s und Feedback der Community werden immer wichtiger

„In 2021 gilt: wer erfolgreich mit Influencer*innen arbeiten möchte, muss die aktuellen Trends kennen und innovativ einbinden. Der Reachbird-Trendreport bietet allen Marketern die perfekte Wissens-Grundlage dafür“, empfiehlt Philipp Martin, CEO von Reachbird.

Zum Influencer-Marketing-Trendreport 2021
geht es hier: http://bit.ly/Reachbird_Trendreport_2021

Bertelsmann erinnert zum 100. Geburtstag an Nachkriegsgründer Reinhard Mohn

Gütersloh (ots) Unternehmerpersönlichkeit wird mit Buchveröffentlichung, Feierstunde und weiteren Formaten gewürdigt

Bertelsmann ehrt seinen Nachkriegsgründer und langjährigen Vorstandsvorsitzenden Reinhard Mohn zum 100. Geburtstag in diesem Jahr mit einem vielseitigen Jubiläumsprogramm.

Reinhard Mohn in New York, 1954

Zentrale Bestandteile sind die Veröffentlichung eines neuen Buches über Reinhard Mohn sowie eine Feierstunde in der Gütersloher Zentrale des internationalen Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmens. Im Herbst wird es bei der Verleihung des Deutschen Gründerpreises einen nach Reinhard Mohn benannten Sonderpreis für junge Gründerinnen und Gründer geben. Bertelsmann unterstützt außerdem ein prominentes Ausstellungsprojekt in Düsseldorf, bei dem der frühere Bertelsmann-Chef als zentrale Figur der nordrhein-westfälischen Mediengeschichte Berücksichtigung findet.

Reinhard Mohn wurde am 29. Juni 1921 in Gütersloh geboren; er repräsentiert die fünfte Generation der Eigentümerfamilien Bertelsmann/Mohn. Nach der Rückkehr aus US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft übernahm er 1947 die Geschäfte des mittelständischen Druck- und Verlagshauses C. Bertelsmann von seinem Vater Heinrich Mohn. Mit der Gründung des Leserings sowie der Expansion in weitere Geschäftsbereiche und Märkte legte er in den nachfolgenden Jahrzehnten die Basis für den Aufstieg von Bertelsmann zu einem Weltkonzern mit heute mehr als 120.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 50 Ländern. Reinhard Mohn gilt als einer der bedeutendsten deutschen Unternehmer des 20. Jahrhunderts. Er starb am 3. Oktober 2009 im Alter von 88 Jahren, prägt aber bis heute die Unternehmenswerte, die Führungsphilosophie und das unternehmerische Wirken von Bertelsmann.

Zum Auftakt des Jubiläumsjahres erscheint im C. Bertelsmann Verlag im Mai 2021 ein rund 200 Seiten umfassendes Portrait mit dem Titel „Reinhard Mohn – Ein Jahrhundertunternehmer“. Darin ordnet der renommierte Geschichtswissenschaftler Prof. Dr. Joachim Scholtyseck das Lebenswerk Reinhard Mohns historisch ein. Der biografische Text wird ergänzt durch viele persönliche Dokumente, darunter Briefe und Reisenotizen, sowie bisher unveröffentlichte Fotos zur unternehmerischen und stifterischen Tätigkeit Mohns. Der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende Thomas Rabe wird das Buch Anfang Juni 2021 zusammen mit Prof. Scholtyseck im Gütersloher Theater vorstellen. Die Veranstaltung im Rahmen des Literaturformats „Das Blaue Sofa“ wird auch live ins Internet übertragen.

Am 29. Juni, dem 100. Geburtstag Reinhard Mohns, laden Vorstand und Eigentümerfamilie zu einer Feierstunde in das Gütersloher Corporate Center des Konzerns ein. Abhängig vom Infektionsgeschehen findet die Feierstunde als Online-Event oder Corona-konform vor Publikum statt.

Mit verschiedenen Exponaten unterstützt Bertelsmann die Jubiläumsausstellung anlässlich des 75. Gründungstages Nordrhein-Westfalens im Düsseldorfer Haus der Geschichte NRW. Sie wird Reinhard Mohn in einer Reihe mit prägenden Gestalten der nordrhein-westfälischen Mediengeschichte zeigen.

Bertelsmann stiftet im Namen von Reinhard Mohn, der 2007 einen Deutschen Gründerpreis für sein Lebenswerk erhielt, zudem einen Preis für junge Gründerinnen und Gründer. Ausgelobt wird die neue Auszeichnung bei der Preisverleihungs-Gala des Deutschen Gründerpreises im September in Berlin unter Mitwirkung von Liz Mohn. Die besten Teams des Deutschen Gründerpreises für Schülerinnen und Schüler erleben im Anschluss bei einem fünftägigen Hackathon in und um Berlin – ganz im Sinne des Visionärs Reinhard Mohn – echten Gründer-Spirit: Sie werden ihre Projektideen zusammen mit einem bereits erfolgreichen Social Start-up zur Umsetzungsreife bringen. Die Ergebnisse werden dann virtuell, hybrid oder vor Publikum in der Bertelsmann-Repräsentanz Unter den Linden 1 präsentiert, um ein Sieger-Team küren zu können.

Weitere Informationen über Reinhard Mohn: https://www.bertelsmann.de/reinhardmohn

Zoos fordern: Schluss mit Gleichmacherei – Alle Tiergärten wollen endlich wieder öffnen

Berlin (ots) Der Verband der Zoologischen Gärten fordert vor der nächsten Beratung der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten ein Ende der Gleichmacherei. „Ich halte es für absolut enttäuschend und unverständlich, wenn wir laut Vorlage für die morgige Runde weiterhin mit dem Einzelhandel und den Museen in einen Topf geworfen werden“, sagt Prof. Jörg Junhold, Präsident des Verbandes der Zoologischen Gärten.

Silberrücken Kidogo im Krefelder Zoo: Wie alle Zoos in Nordrhein-Westfalen ist die Einrichtung noch immer geschlossen.

„Wie will man denn begründen, dass in unseren Freiluftanlagen, zu denen wir den Zugang streng regulieren können, angeblich dieselbe Ansteckungsgefahr wie in Geschäften oder Einkaufszentren herrscht? Das entbehrt doch jeder fachlichen Grundlage.“ Die Zoos bieten sichere Bewegungsräume für Familien unter freiem Himmel. „Einen Ausflugstourismus in geöffnete Läden und Märkte aufgrund mangelnder Alternativen kann wirklich niemand wollen.“

Nach dem heutigen Bekanntwerden der Vorlage für die Runde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Länderchefs wurde auch Kritik an der Ungleichbehandlung in den verschiedenen Bundesländern laut. „Jetzt sollen tatsächlich bundesweit einheitlich alle Blumenläden, Buchhandlungen und Gartenmärkte aufmachen, aber bei den Zoos soll der bestehende Flickenteppich zementiert werden?“, sagt Junhold. „Vielleicht ist es nachvollziehbar, dass diese Maßnahme auf relativ wenig Verständnis bei uns stoßen wird, denn inzwischen haben fast die Hälfte aller Bundesländer ihre Zoos wieder öffnen lassen beziehungsweise hatten sie nie geschlossen.“ Dazu zählen Berlin, Sachsen-Anhalt und das Saarland, die ihre zoologischen Einrichtungen seit dem späten Frühling 2020 kontinuierlich offengehalten hatten; in Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern durften die Zoos vor wenigen Tagen öffnen beziehungsweise stehen Anfang kommender Woche vor diesem Schritt. Die Zoos sind vorbereitet und der soziale Druck in den heimischen vier Wänden ist enorm.

Bereits mehrfach hatten die organisierten Zoos des Verbandes der Zoologischen Gärten (VdZ) auf die pandemiebedingten Schwierigkeiten hingewiesen, die die bei vielen Mitgliedern nunmehr vier Monate andauernde Schließung verursachen. „Anders als in anderen Branchen können wir unsere Zoos eben nicht ‚runterfahren‘: Die Tiere müssen weiterhin vollumfänglich durch Pfleger und Veterinäre versorgt werden, ihre Unterkünfte geheizt und gesäubert werden“, sagt der VdZ-Geschäftsführer Volker Homes. „Das heißt, dass wir bei annähernd gleichbleibenden Kosten mit keinerlei Einnahmen auskommen sollen. Und Homeoffice mit Löwe ist nun mal keine Lösung.“

Über den VdZ

Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die führende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer Gärten mit Wirkungsschwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Der 1887 gegründete VdZ ist der weltweit älteste Zoo-Verband und gab den Anstoß zur Gründung des Weltzooverbandes (WAZA). Aktuell gehören zum VdZ 71 Mitgliedszoos in Deutschland, Schweiz, Österreich und Spanien. Zu den Schwerpunkten des VdZ gehören die Vertretung der Mitgliederinteressen, die Kommunikation und Kooperation mit Behörden, Politikern, Wissenschaftlern, Verbänden und den Medien. Weiterhin unterstützt der Verband Natur- und Artenschutzprojekte, sowie Bildung und Forschung in Zoos.

Web: vdz-zoos.org

Bertha von Suttner-Studienwerk gegründet

Neues Begabtenförderwerk soll Benachteiligung humanistischer Studierender beenden.

Das Bertha von Suttner-Studienwerk wurde vom Humanistischen Verband Deutschlands (HVD), der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), der Humanistischen Akademie Deutschland (HAD) und der Bundesarbeitsgemeinschaft humanistischer Studierender (BAG) gegründet.

Berlin (ots) Nach langjähriger Vorbereitung haben der Humanistische Verband Deutschlands (HVD), die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), die Humanistische Akademie Deutschland (HAD) und die Bundesarbeitsgemeinschaft humanistischer Studierender (BAG) das Bertha von Suttner-Studienwerk gegründet. Mit seiner Hilfe sollen humanistische Studierende die gleiche Förderung erhalten wie ihre religiösen Kommilitoninnen und Kommilitonen.

Aktuell finanziert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dreizehn Studienwerke, von denen vier religiös ausgerichtet sind, sechs parteipolitisch und zwei weitere wirtschaftlich beziehungsweise gewerkschaftlich. Entgegen der ministeriellen Vorgabe, die Landschaft der Begabtenförderwerke solle die „verschiedenen weltanschaulichen, religiösen, politischen, wirtschafts- oder gewerkschaftsorientierten Strömungen in Deutschland“ abbilden, ist kein einziges dieser Begabtenförderwerke weltanschaulich orientiert – und dies, obwohl der Humanismus eine Weltanschauung ist, die von einem signifikanten Anteil der Bevölkerung und insbesondere der Studierenden in Deutschland geteilt wird.

Humanistinnen und Humanisten beantworten die großen existenziellen und ethischen Fragen der Menschheit, ohne dabei auf übernatürliche Kräfte zurückzugreifen. Dass sie sich gegenwärtig an kein eigenes Förderwerk wenden können, während katholische, evangelische, jüdische und muslimische Studierende die Möglichkeit haben, sich für ein Begabtenförderwerk ihrer religiösen Präferenz zu entscheiden, ist aus Sicht der humanistischen Verbände Ausdruck weltanschaulicher Diskriminierung. Um dieser systematischen Benachteiligung entgegenzuwirken, wurde vor wenigen Wochen das Bertha von Suttner-Studienwerk in Berlin gegründet. Auskunft über das Konzept dieses „Humanistischen Begabtenförderwerks“ gibt eine informative Broschüre, die ab sofort von der heute freigeschalteten Website suttner-studienwerk.deheruntergeladen werden kann.

Website: https://suttner-studienwerk.de/

Miss Germany Finale 2021

Am 27. Februar 2021 fand ab 20:00 Uhr das diesjährige Miss Germany Finale 2021 in der Europa-Park Arena in Rust statt.

Miss Germany 2021 heißt Anja Kallenbach.

Anja Kallenbach ist Miss Germany 2021.

Aufgrund der aktuellen Auflagen war dieses Jahr leider kein Publikum vor Ort, jedoch waren die Livestreams so nah wie nie zuvor. Das Finale konnte also nicht vor Ort gemeinsam, aber dennoch virtuell gemeinsam mit allen Zuschauer:innen und den diesjährigen Finalistinnen erlebt werden! Für alle, die nicht live dabei sein konnten – schaut jetzt auf unserem YouTube Channel vorbei und erlebt das größte Empowerment Ereignis hautnah!

Miss Germany 2021 heißt Anja Kallenbach. Was für eine Reise! Es standen 16 einzigartige Persönlichkeiten im Miss Germany Finale 2021 in der Europa-Park Arena in Rust. Wir blicken zurück auf eine intensive Zeit voller Inspiration und Austausch. Welcher Moment war euer Lieblingsmoment?

Anja Kallenbach ist Miss Germany 2021.

Die Finalistinnen wurden von unseren diesjährigen Heroes und Juror:innen vor allem im Personality Camp auf das große Finale und den Titel Miss Germany 2021 vorbereitet. In verschiedensten Workshops und Coachings haben sie den Kandidatinnen wertvolle Inhalte vermittelt und halfen ihnen mit einer entsprechenden Expertise und Erfahrung dabei, sich nochmal intensiv mit ihrer Mission auseinanderzusetzen!

Unter dem Motto „Empowering Authentic Women“ wählten die Moderator:innen Jana und Thore Schölermann, die Juror:innen Karo Kauer, Riccardo Simonetti, Dagmar Wöhrl, Zeina Nassar und Lara Gonschorowski, sowie die Zuschauer:innen vor den Livestreams auf Basis der Social Performance Indicator (SPI) Anja Kallenbach zur Miss Germany 2021.

Web: https://missgermany.de

Psychische Belastungen in der Pandemie

Hilfe in Zeiten der sozialen und räumlichen Isolation finden.

München (ots) Abstand halten und soziale Kontakte reduzieren – aus epidemiologischer Sicht wichtige Maßnahmen, um die Übertragungswege des COVID-19-Virus einzudämmen. Die Nebenwirkungen für den Menschen als soziales Wesen schlagen dabei aufs Gemüt, gerade bei länger anhaltendem Lockdown und bei psychisch kranken Menschen. In unserem Dossier auf therapie.de gibt es Tipps und Hilfestellungen, um der Einsamkeitsfalle zu entgehen und mit der Situation besser umzugehen.

Auswege aus der Verzweiflung oder depressiven Phasen im Lockdown finden Menschen durch psychotherapeutische Unterstützung und ehrliche Unterstützung.

Menschen reagieren unterschiedlich auf neue ungewohnte Situationen. Dies gilt auch für den Lockdown, das kontrollierte Herunterfahren des öffentlichen Lebens. Ob Menschen eine Reaktion als angemessen erachten und wie sie damit umgehen, hängt von vielen Faktoren ab. Viele erleben Wutgefühle, Angst, Unruhe, emotionale Erschöpfung, Reizbarkeit und Schlafstörungen, bereits bei kurz andauernden Zeitfenstern. Die negativen Folgen resultieren oftmals aus dem Gefühl heraus, nicht selbstbestimmt handeln zu können und Unsicherheit über einen längeren Zeitraum hinweg zu spüren. Der Sozialpsychologe Mario Gollwitzer setzt diese chronische Unsicherheit mit psychologischer Folter gleich. Umfragen ergeben, dass die Dauer der Einschränkung wichtiger sei als deren Intensität.

Für viele Menschen stellen die Maßnahmen, die im Rahmen der Corona-Pandemie getroffen wurden, eine große Belastung dar, auch wenn sie noch so sinnvoll sind. Für Menschen mit bestehenden oder latenten psychischen Erkrankungen verstärkt die „Epidemie der Isolation“ ihre Belastungssymptome. So verlassen Angstpatienten aus Furcht vor Infektion ihre eigenen vier Wände kaum. Der Weg zum Arzt oder Psychotherapeut bleibt aus. Die vermeintliche Entlastung depressiver Menschen zu Hause bleiben zu dürfen, wandelt sich perspektivisch in ein Empfinden von Strukturlosigkeit. Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen sind am meisten gefährdet. Sie kompensieren soziale und räumliche Einsamkeit durch den Griff zu illegalen Substanzen und anderen ungesunden Ablenkungen wie tagelanges Videospielen.

Die jüngst veröffentliche COPSY-Studie des Hamburger Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) belegt, dass sich der aus virologischer Sicht unternommene Dauerisolationszustand nun auch gegen das kindliche Wohlbefinden richtet. Seit Ausbruch der Pandemie zeige fast jedes dritte, bislang psychisch gesunde, Kind Auffälligkeiten. Gerade für Menschen mit psychisch kranken Kindern bedeutet die Schließung von Einrichtungen oder die schwierige psychosoziale Versorgung einen massiven Einschnitt ins Leben und eine drastische Reduzierung ihrer Lebensqualität.

Psychotherapie in Zeiten von Corona und Lockdown

Die Corona-Krise trifft auch belastbare und grundsätzlich gesunde Menschen. Wer sich von der aktuellen Situation stark belastet fühlt, kann sich in psychotherapeutische Akutbehandlung begeben. Diese Kurzbehandlung dient vornehmlich dazu, akute Krisen besser bewältigen zu können. Hierzu bedarf es keiner Genehmigung der Krankenkasse, was den Beginn vereinfacht.

Mit der Verschärfung der Kontaktbeschränkungen während der COVID-19-Pandemie stieg die Zahl der Anfragen nach psychotherapeutischer Beratung und Betreuung. Um möglichst vielen Menschen Zugang zu ermöglichen, sind die Begrenzungen für Videosprechstunden vorerst aufgehoben (Stand: Februar 2021). Viele Psychotherapeuten bieten nun eine Mischung aus Präsenstherapie und Videotelefonie an.

Soforthilfen für verschiedene Personengruppen

Bei schwach ausgeprägten Symptomen können Entspannungsverfahren und Meditationsübungen helfen, positiver durch den Alltag zu kommen. Die Krankenkassen bezuschussen Online-Kurse. Zielgruppenspezifische und kostenfreie telefonische Hotlines und Online-Plattformen ermöglichen einen unterstützenden und aufbauenden Austausch mit wohlmeinenden neutralen Personen bei akutem Gesprächsbedarf. Die Kontaktinformationen können Sie dem Dossier entnehmen unter den jeweiligen Abschnitten Soforthilfe für Kinder und Jugendliche, Soforthilfe für Erwachsene und Soforthilfe für Frauen.

Ansprechpartner therapie.de:
„pro psychotherapie e.V.“

Dipl.-Psych. Fritz Propach
Landwehrstr. 35
80336 München
Tel. 089 – 72 99 75 36
psyche@therapie.de
www.therapie.de

3satKulturdoku: „My Body – My Art. Frauen. Körper. Kunst.“

Mainz (ots) Samstag, 6. März 2021, 19.20 Uhr Erstausstrahlung

Die Darstellung der Frau und des weiblichen Körpers hat in der Kunst schon einige Schönheitsideale durchgemacht. Meist muss er vollkommen, makellos und verführerisch sein.

Für jegliche realistische Darstellung der weiblichen Nacktheit außerhalb des Ideals gilt: zu nah, zu echt, zu viel Information.

Die französische Performance- und Multimedia-Künstlerin ORLAN ist ein Star in der Body Art-Szene. Sie besteht auf dem Recht zur Veränderung des eigenen Körpers.

Die 3satKulturdoku „My Body – My Art. Frauen. Körper. Kunst.“ von Lisa-Marie Schnell, am Samstag, 6. März 2021, 19.20 Uhr in Erstausstrahlung, begleitet internationale Künstlerinnen, die sich mit dem weiblichen Körper befassen und ihn in neue Kontexte setzen.

Weltweit haben es sich zahlreiche Künstlerinnen und Aktivistinnen unterschiedlicher Generationen zum Ziel gesetzt, die Wirkung des weiblichen Körpers für sich und andere Frauen zurückzugewinnen. Ihre Kunst ist manchmal überspitzt, manchmal konfrontativ und immer politisch. Viele Kritikerinnen und Kritiker sehen diese Werke oft nur als Provokation.

Ist der weibliche Körper und seine realistische Darstellung per se provokativ? Welche Grenzüberschreitungen sind für die Loslösung von Schönheitsidealen notwendig? Fragen, mit denen sich die Kunst seit den 1960er-Jahren auseinandersetzt. Es werden Ausdrucksformen gesucht, die dort ansetzen, wo Sprache und Empörung nicht mehr ausreichen und es ganz eigener Darstellungen bedarf.

Die Kulturdokumentation nähert sich der Darstellung des weiblichen Körpers – von der Performance-Kunst bis zum Netz-Aktivismus. Künstlerinnen wie ORLAN, Déborah de Robertis, Annique Delphine und Joséphine Sagna geht es um Selbstermächtigung und Empowerment: „My body – my choice“!

Web: https://www.3sat.de/