Archiv der Kategorie: Landschaft & Natur

Bodetal Information THALE erhält Zertifikat „Harz-Information“

Goslar/Thale (htv). Verschiedene Studien und Befragungen zeigen, dass die Gäste im Harz vielseitig interessiert sind. Selten bleiben sie während ihres Urlaubs in einem Ort.

Vielmehr unternehmen sie Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung. Entsprechend sind die Tourist-Informationen im Harz gefordert, das Angebotsspektrum der gesamten Region zu kennen und über ihre Stadtgrenzen hinaus beraten zu können.  Mit dem Zertifikat „Harz-Information“ zeichnet der Harzer Tourismusverband (HTV) seit 2013 Tourist-Informationen aus, die genau diesen Ansprüchen gerecht werden.

Mit dem heutigen Tage kann sich die Bodetal Information THALE nun ebenfalls mit dem Label schmücken. Carola Schmidt, HTV-Geschäftsführerin überreichte heute die Auszeichnung zur „Harz-Information“ an Kathrin Friedling, Bereichsleiterin Bodetal Information.

„Die Bodetal Information THALE ist prädestiniert für eine Harz-Information. Sie wird stark frequentiert und liegt an einem strategisch wichtigen Punkt für Gäste, die die Region erkunden möchten, u.a. am Startpunkt des bekanntesten Wanderweges des Harzes, dem Harzer-Hexen-Stieg. Das umfangreiche Serviceangebot und die räumlich großzügige und attraktive Ausstattung der Tourist-Information spricht für die grundsätzliche Qualität, die die vom Verband ausgezeichneten Harz-Informationen neben der Beratungskompetenz aufweisen sollen,“ so Carola Schmidt.

„Die Bodetal Information Thale bietet alle Voraussetzungen für eine „Harz-Information“. Durch die Zertifizierung des Harzer Tourismusverbandes wollen wir die Gäste darauf aufmerksam machen, dass sie bei uns eine allumfassende Beratung über das Bodetal und den Harz bekommen. Wichtig ist es, auf die Bedürfnisse des Touristen einzugehen,“ weiß Katrin Friedling.
 
Die nunmehr 13 Harz-Informationen sind durch eine entsprechende Beschilderung gekennzeichnet. Zudem präsentieren sie die gesamtharzer Printprodukte des Tourismusverbandes umfänglich. Um die Beratungskompetenz nachhaltig zu sichern, werden die Mitarbeiter in jährlichen Fachworkshops geschult. Die Auszeichnung wird für drei Jahre vergeben. Durch Mystery Checks finden regelmäßige Überprüfungen statt.

Auch in den gängigen Printmedien des HTV und im Internet auf www.harzinfo.de wird die Auszeichnung kommuniziert. So kann sich der Gast orientieren und findet in der Region den passenden Anlaufpunkt für seine Fragen.

https://www.harzinfo.de

Seltener Pilzfund im Nationalpark Harz

Nördlichster Standort des wohlriechenden Korkstachelings entdeckt

Sein Duft nach Cumarin – bekannt vom beliebten Waldmeistergeruch – hat dem wohlriechenden Korkstacheling den ersten Teil seines Namens eingebracht. Der zweite ist den Stacheln an der Hutunterseite geschuldet, in denen er die Sporen für seine Vermehrung bildet. Der sehr seltene Pilz steht in der Roten Liste der Großpilze Deutschlands. Er bevorzugt naturbelassene Standorte, insbesondere naturnahe Fichtenwälder. Im Nationalpark Harz konnte er nun zum zweiten Mal nachgewiesen werden – mit dem deutschlandweit nördlichsten bekannten Vorkommen.

Das Hauptverbreitungsgebiet des wohlriechenden Korkstachelings (Hydnellum suaveolens) in Deutschland sind die süddeutschen Nadelwälder.

Im Nationalpark Harz wurde er erstmals im Jahr 2015 von Nationalpark-Mitarbeiter Otfried Wüstemann im Gebiet zwischen Drei Annen Hohne und Schierke entdeckt. Der naturnahe Standort in einer Höhe von ca. 600 m über dem Meeresspiegel liegt in einem kühl-feuchten Tal. Dort finden sich verschiedenen Baumarten wie Fichte, Bergahorn, Buche, Erle und Esche. In den Folgejahren blieb die Suche nach dem Pilz an dieser Stelle ergebnislos. Nun jedoch fanden Pilz-Experte Thomas Schultz und Nationalpark-Waldökologin Ute Springemann Ende August 2019 weitere Exemplare etwas weiter bachaufwärts entlang der Wormke bei einer Fichte. Der Fund im Nationalpark Harz dokumentiert den nördlichsten Vorposten des Vorkommens dieser seltenen Pilzart in Deutschland.

Der wohlriechende Korkstacheling gehört zur Gruppe der Symbionten. Das bedeutet, der Pilz lebt partnerschaftlich mit bestimmten Bäumen, dieser vorzugsweise mit Nadelbäumen, zusammen. Sym­bi­o­tisch le­ben­de Pil­ze spinnen ein fei­nes fadenförmiges Flecht­werk, die so­ge­nann­te My­kor­rhi­za, um die Wur­zel­spit­zen des Part­ner­bau­mes. Mit diesen fei­nen Ver­äs­te­lun­gen nehmen sie Nährstoffe aus dem Boden auf und geben sie an den Baum weiter. Im Ge­gen­zug ver­sorgt der Partnerbaum den Pilz mit Koh­le­hy­dra­ten, die er per Photosynthese bildet und die der Pilz nicht selbst erzeugen kann. Das partnerschaftliche Ge­ben und Neh­men lohnt sich also für beide Seiten.

https://www.nationalpark-harz.de

DeutschlandScout.com – Baumwipfelpfad Bad Harzburg Harz 2019

Hallo ich bin Pia, Ihr DeutschlandScout.
Ich werde Sie, an viele schöne und historische Orte in Deutschland führen. Und hier im Deutschland-Journal vorstellen.



Heute stehe ich vor dem Baumwipfelpfad in Bad Harzburg:
Die Natur aus einer anderen Perspektive erleben. Auf geht’s! Rauf geht’s! Niedersachsens ersten Baumwipfelpfad erleben. Die Fotos stammen von Paul Bertrams. Der Harz ist um eine Attraktion reicher. Hoch hinaus geht es auf dem Baumwipfelpfad Harz in Bad Harzburg. Jung und jung gebliebene, Familien, Senioren und Menschen mit Behinderung haben auf dem ersten Baumwipfelpfad des Harzes und Niedersachsens die Möglichkeit barrierefrei die Natur aus einer völlig neuen Perspektive kennen zu lernen. Am Fuße des Burgbergs mitten im Kurpark Bad Harzburgs gelegen, startet der rund 1.000 Meter lange Pfad und führt den Gast auf über 20 Metern Höhe durch die alten Baumkronen des Kalten Tals. Dabei erfährt der Gast Informatives zur Holzwirtschaft, Natur und Umwelt. Die Höhe des Einstiegsturms beträgt ca. 30 Meter. Die Höhe der Aussichtsplattform an der Eingangskrone: ist ca. 26 Meter Es gibt 20 Brücken mit Höhen von 10 bis 35 Meter. Eines der besonderen Baumwipfelpfaden Deutschlands ist er auch aufgrund seiner Geologiestation, die anhand einer Felswand die Gesteinsschichten des Harzes erklärt. Zudem führt der Pfad über einen Teich,gewährt Einblicke in den Nationalpark Harz und gibt letztlich einen Einblick in die spannende Tier und Pflanzenwelt des nördlichsten Mittelgebirges Deutschlands. Es gibt 33 Erlebniselemente auf den Plattformen, welche aus Lärchenholz für Laufbelege, Podeste, Wege, Handlauf, etc gefertigt wurden. Auf 18 Plattformen findet der Gast 33 verschiedene Erlebniselemente, Ruhestationen und Wissenswertes vor. Thematische Führungen zu Insekten, der Natur oder Sonnenauf- und Sonnenuntergangsführungen sind dabei nur ein kleiner Teil des Jahresprogrammes. Der Baumwipfelpfad Bad HarzBurg ist ein Projekt der Kur-, Tourismus- und Wirtschaftsbetriebe der Stadt Bad Harzburg. Betrieben wird er durch die HarzVenture GmbH – die Erlebnismanufaktur. Der Pfad ist ganzjährig geöffnet. Von April bis Oktober ist er von 09.30 Uhr bis 18.00 Uhr erlebbar und von November bis März von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Im Internet finden Sie weitere Informationen unter:
www.baumwipfelpfad-harz.de
Ihre Pia. Danke.

Vortrag über den Biber

Dieter Mahsarski vom NABU Laatzen berichtet im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg

Am Mittwoch, den 16. Oktober, berichtet Dieter Mahsarski vom NABU Laatzen im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg über den Biber (Castor fiber). Titel seines Vortrags ist: „Der Landschaftsgestalter ist zurück – Wissenswertes über den Biber“. Los geht es um 19 Uhr.

Nachdem die Biber seit dem Jahr 1856 in Niedersachsen als ausgerottet galten, kehren unsere größten heimischen Nagetiere langsam wieder in ihren alten Lebensraum zurück. Auch in der Landeshauptstadt Hannover kommen die bis zu 30 kg schweren Tiere wieder vor.

Dieter Mahsarski informiert über diese spannende Tierart, die auf Grund ihrer baulichen Tätigkeiten auch als Landschaftsgestalter bezeichnet wird, aus erster Hand: Seit 2013 erfassen er und seine Mitstreiter vom NABU Laatzen die Biberreviere der Stadt und der Region Hannover sowie des Landkreises Hildesheim. Zudem ist Dieter Mahsarski ehrenamtlicher Biberberater der AG Biberschutz beim NABU Laatzen und berät über den Umgang mit dem Biber in Konfliktsituationen.

Dieter Mahsarski wird viel Wissenswertes über den Biber sowie über seine Tätigkeiten berichten. Durch die vielen persönlichen Erfahrungen des Referenten wird der Vortrag sehr lebendig und ist mit zahlreichen schönen Fotografien bestückt.

Eine Anmeldung ist nicht nötig, der Eintritt ist frei. Anreiseinfos zum Nationalparkhaus Sankt Andreasberg

https://www.nationalpark-harz.de

Bambi kann sich nicht sicher sein, dass seine Mutter den Herbst noch überlebt

Gau-Algesheim (ots) Anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober macht Wildtierschutz Deutschland darauf aufmerksam, dass die Jagd im Hinblick auf den Tierschutz nicht das ist, was die Lobbyorganisation „Jagdverband“ suggeriert. Vielmehr verursacht die Jagd unendliches Leid unter den Wildtieren. Von der Politik wird das weitgehend ignoriert, wohl auch deshalb, weil Jäger dort zehnmal stärker präsent sind als in der Bevölkerung.

Ricki und ihr Bambi.
Quellenangabe: „obs/Wildtierschutz Deutschland e.V./
Mirko Fuchs“

Schuss … und tot – gibt es auch, aber häufig ist es eben nicht so, dass der Schuss so präzise angesetzt wird, dass das Tier tot umfällt. Im Rahmen bestimmter Jagdformen, die meist im Spätherbst mit großem Jäger- und Hundeaufgebot durchgeführt werden, werden gemäß Studien bis zu 60 Prozent der Rehe mit einem Bauchschuss schwer verletzt. Eine Untersuchung zu Bewegungsjagden auf Wildschweine brachte hervor, dass nur etwa 30 bis 35 Prozent der Tiere unverzüglich mit Blattschuss getötet werden. Wesentlich häufiger sind nicht sofort tödliche Schüsse in den Unterkiefer, in die Beine, in den Rücken oder in den Bauch.

Wildvermarkter berichten, dass bei Drückjagden nicht selten bei zehn Rehen – ein erwachsenes Tier wiegt 20 bis 30 kg – insgesamt nur 20 kg des Wildbrets verwertet werden können, der Rest ist aufgrund des Leids der Tiere und dem damit verbunden Ausstoß von Stresshormonen verdorben. Wer das Fleisch dennoch verwertet, veräußert es meist als Wildgulasch.

Unter dem Vorwand die Zahl der Fasane, der Rebhühner und der Feldhasen stabilisieren zu wollen, werden seit Jahrzehnten Jahr für Jahr hunderttausende Füchse, Dachse, Baum- und Steinmarder und andere Beutegreifer getötet. Häufig werden dabei nach wie vor Fallen eingesetzt.

In vielen Regionen in Deutschland gibt es dennoch kaum noch Feldhasen, die Zahl der Fasane ist in den letzten 15 Jahren um etwa 80 Prozent zurückgegangen, das Rebhuhn ist vom Aussterben bedroht. Die Fuchsjagd führt jedoch lediglich dazu, dass die naturgegebene Geburtenregulierung außer Kraft gesetzt wird und die Vermehrungsraten – mit entsprechend verbundenem Elend – steigen. Bei unseren Nachbarn in Luxemburg ist die Fuchsjagd seit 2015 verboten – und es ist nicht zu den von Jagdkreisen prophezeiten Katastrophen gekommen.

Dass die vielgepriesene Waidgerechtigkeit nicht viel mehr ist als Blendwerk, verdeutlicht auch der Umstand, dass viele Tierarten selbst während der Aufzuchtzeiten ihrer Jungtiere gejagt werden. Darauf weist auch der Landesverband NRW der Berufsjäger hin: In den Wintermonaten des neuen Jahres seien Frischlinge auf die Bachen angewiesen.

Füchse bringen die ersten Welpen bereits im Januar und Februar zur Welt, genau dann, wenn im Rahmen von Fuchswochen die meisten dieser nützlichen Wildtiere getötet werden. In vielen Bundesländern hat der Fuchs nicht einmal eine Schonzeit. Ebenso ergeht es den Waschbären, deren Jungtiere eigentlich bis in den Herbst die Fürsorge ihrer Eltern benötigen. Der Feldhase hat mehrmals im Jahr Nachwuchs – auch dann noch, wenn im Oktober die unsäglichen Treibjagden beginnen. Selbst Bambi kann sich nicht sicher sein, dass seine Mutter den Herbst noch überlebt.

Wildtierschutz Deutschland e.V.
www.wildtierschutz-deutschland.de
www.facebook.com/wildtierschutz

Anpacken für den Waldwandel

Schülerinnen und Schüler der Goslarer Schule Am Harly arbeiten im Nationalpark Harz

Wer jüngst mit der Brockenbahn unterwegs war, konnte zwischen Drei Annen Hohne und Schierke fleißige Helfer bei der Arbeit beobachten:

Schülerinnen und Schüler der Schule Am Harly aus Vienenburg haben unter der Regie von Nationalpark-Förster Martin Bollmann Buchen gepflanzt, um den Waldwandel zu unterstützen. In der Kernzone entwickelt die Natur im Nationalpark ihre ganz eigene Naturdynamik, aber in der umgebenden Naturentwicklungszone wird als „Hilfe zur Selbsthilfe“ für den Wald auch gepflanzt.

Übernachtete hat die Schulklasse im Jugendwaldheim Brunnenbachsmühle, einer Umweltbildungseinrichtung des Nationalparks Harz. „Die Schülerinnen und Schüler sind für eine Woche in unserem Haus unterbracht und unterstützen den Nationalpark Harz bei verschiedensten Tätigkeiten, derzeit hauptsächlich im Bereich der Waldentwicklung“, so der Leiter des Jugendwaldheims Thomas Schwerdt. Auf dem Gelände des Heimes in der Nähe von Braunlage wurde auch ein Teil der Buchen, die die Schülerinnen und Schüler gepflanzt haben, herangezogen. Die Bucheckern stammen aus zugelassenen Saatgutbeständen des Nationalparks Harz und wurden bereits von anderen Schülern regelmäßig gegossen und umsorgt.

Thomas Schwerdt erläutert: „Von der Buchecker über den Keimling bis zum jungen Baum, der jetzt ausgepflanzt werden kann, lernen die Schulkassen alle Pflanzenstadien kennen und pflanzen jetzt ihre Bäume für einen neuen Wald“. Praktisches Tun und Lernen bilden somit eine Einheit im Nationalpark Harz.

https://www.nationalpark-harz.de

Auszeichnung der Nationalpark-Partner nach neuem Verfahren

Startschuss für Bewerbungen

Ab sofort können sich Interessierte wieder für die Nationalpark-Partnerschaft Harz bewerben.

Foto: Konstituierende Sitzung des Vergaberats der Nationalpark-Partnerschaft Harz am 4. Juli 2019: Von links: Simon Leimbrinck – inspektour GmbH, Sebastian Günther – Ferienwohnungen am Markt, Sabine Günther – Sprecherin der Nationalpark-Partner, Thomas Appel – Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Cordula Dähne-Torkler – Nationalparkverwaltung, Christin Alshut – Tourismus GmbH Ilsenburg, Lutz Peters – Nationalpark-Beirat, Dr. Friedhart Knolle – Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz, Ralf Trimborn – inspektour GmbH.

Nachdem diese Möglichkeit durch die Neuausrichtung des Projekts zeitweise ausgesetzt wurde, lädt die Nationalparkverwaltung Harz touristische Betriebe dazu ein, sich für die Partnerschaft zu bewerben. Alle Informationen zum neuen Auszeichnungsverfahren finden Sie auf der Nationalpark-Partner-Website in der Rubrik Partner werden.

Die Nationalpark-Partnerschaft Harz befindet sich – wie bereits in der Vergangenheit berichtet – derzeit in einer Neuausrichtung. Dabei wurden gemeinsam mit bestehenden Partnern, Interessierten und Branchen-Akteuren aus der Region viele Aspekte auf den Prüfstand gestellt. Unter anderem sind eine gemeinsame Vision, ein Selbstverständnis sowie Ziele für die Nationalpark-Partnerschaft erarbeitet worden, die nun durch die breite Beteiligung starke Wurzeln haben. Zudem wurde das Auszeichnungsverfahren für Nationalpark-Partner neu konzipiert – so steht nun neben der wichtigen Aufgabe, die Nationalpark-Ziele zu kommunizieren, die gemeinsame Entwicklung zu mehr Nachhaltigkeit im Tourismus im Vordergrund.

Aus der bereits zum Projektstart gegründeten projektbegleitenden Arbeitsgruppe hat sich der Vergaberat gegründet, der sich für die Weiterentwicklung der Partnerschaft engagieren wird. Darüber hinaus unterstützt er die Nationalparkverwaltung im Verfahren zur Auszeichnung der Nationalpark-Partner und entscheidet über die Aufnahme neuer und die Verlängerung bestehender Partner.

Der Startschuss für das neue Auszeichnungsverfahren ist ein wichtiger Meilenstein und so bedankt sich die Nationalparkverwaltung Harz herzlich bei allen engagierten Akteuren aus der Region, die seit über einem Jahr die Nationalpark-Partnerschaft Harz fit für die Zukunft machen!

https://www.nationalpark-harz.de

Neu – Hexenkugel – der Harz in der Glaskugel

Neue Perspektiven und HarzFotos:

Der Birnbaumteich ist ein künstlicher Badesee, welcher ehemals als Wasserspeicher für den Bergbau errichtet wurde. Heute ist der Birnbaumteich ein beliebtes Urlaubsziel mit Campingplatz im Harz.

Der Ferienpark Birnbaumteich liegt eingebettet in Berge und Wälder im Unterharz, nahe Harzgerode im Ortsteil Neudorf.

Weitere HarzFotos mit der „Hexenkugel“
finden Sie hier: Harz in der HexenKugel

Auszeichnungsaktion der Junior-Ranger Gruppen des Nationalparks Harz

Wald im Wandel – Klimawandel?

Die jährliche gemeinsame Auszeichnungsaktion der Junior-Ranger-Gruppen des Nationalparks Harz fand in diesem Jahr am 14. September von 10 bis 15 Uhr in Königskrug in und an dem erst im Sommer eingeweihten Junior-Ranger-Waldlabor statt. Eingeladen waren Kinder und Jugendliche von sechs Junior-Ranger-Gruppen aus Bad Harzburg, Braunlage und Drei Annen Hohne.

Bei der Veranstaltung stand der Wald- und Klimawandel bei den für die Kinder- und Jugendlichen zunächst ohne Eltern durchgeführten Aktionen auf dem Programm. Zur Einstimmung interviewte Reporterin Amelie (Freiwilliges Ökologisches Jahr im Nationalpark-Bildungszentrum Sankt Andreasberg) einen „Borkenkäfer“ (gespielt von Ranger Patrick Preiß) stellvertretend für seine Spezies vor dem jungen Publikum. Der Käfer berichtete über seine Lebensweise und dass er Teil des Ökosystems sei.

Durch die Menschen habe sich der Wald aber so gewandelt, dass er sich inzwischen rasant vermehre. So gelte er im Wirtschaftswald als Schädling, sehe sich im Nationalpark aber als Strukturgeber. Anschließend an das Interview bauten die älteren Junior-Ranger auf dem nahe gelegenen Wanderweg eine Infotafel mit Statements von Besuchern zum Waldwandel und den Antworten des Nationalparks auf. Schließlich wurden Wanderer zum hier überall sichtbaren Waldwandel interviewt. Dabei wurden z.B. Fragen gestellt, wie sich die Besucher fühlen, wenn sie den Wald sehen, was hier passiert sein könnte, wer aus ihrer Sicht verantwortlich sei und wie es hier mit dem Wald weitergehen könnte.

https://www.nationalpark-harz.de

Thale – Mythenweg – Führung

vom 04.10.2019 bis 25.10.2019 von 17:00 bis 18:00 Uhr

Lassen Sie sich entführen in die phantastische Welt der germanischen Mythologie!

Der Götterkönig Wotan trinkt aus dem Brunnen der Weisheit und hat gerade sein rechtes Auge geopfert, um in die Zukunft sehen zu können. Sein achtbeiniges Pferd »Sleipnir« säumt ebenso den Mythenweg wie die Schicksalsgöttinnen »Nornen« oder der Wasserriese »Ãgir«.

Die landschaftlich exponierten Bereiche von Hexentanzplatz und Rosstrappe waren bereits in vorchristlicher Zeit Kultstätten von überregionaler Bedeutung. Sie dienten u.a. der Verehrung heidnisch-germanischer Götter. In Form von Plastiken wird im Stadtgebiet von Thale ein Teil der germanischen Mythologie wieder lebendig

https://www.bodetal.de/tour/mythenweg-1/