Archiv der Kategorie: Aktuelles

MdB Jan Korte: Neue LINKE-Fraktionszeitung KLAR ab sofort im Salzlandkreis erhältlich

Salzlandkreis. Gerade ist die aktuelle Herbst-Ausgabe der Fraktionszeitung „KLAR“ der LINKEN-Bundestagsfraktion erschienen und in den LINKEN-Bürgerbüros in Bernburg und Staßfurt kostenlos erhältlich.

Jan Korte (* 5. April 1977 in Osnabrück) ist ein deutscher Politiker und Mitglied des Bundestags für Die Linke. Stellvertretender Fraktionsvorsitzender

Wie der Erste Parlamentarische Geschäftsführer und LINKE-Bundestagsabgeordnete Jan Korte weiter mitteilt, beleuchtet die Ausgabe die unzureichende Westangleichung der ostdeutschen Löhne und Renten, die Forderung nach einer kritischen Aufarbeitung des Treuhand-Kahlschlags, die ungerechte Doppelbesteuerung von Betriebsrenten und die unsäglichen Russland-Sanktionen, die vor allem der ostdeutschen Wirtschaft schaden. Weitere Informationen, Porträts, Berichte und Kulturtipps runden die aktuelle Fraktionszeitung ab.

„Mit der Fraktionszeitung legen meine Fraktion und ich gegenüber den Menschen im Salzlandkreis regelmäßig Rechenschaft über unsere parlamentarische Arbeit im Bundestag ab und wollen transparent über Gesetzesinitiativen, Anfragen und Anträge der LINKEN-Bundestagsfraktion informieren“, so Korte.

Die Fraktionszeitung ist während der Bürozeiten in den LINKE-Abgeordnetenbüros in Bernburg (Kleine Wilhelmstr. 2b) und in Staßfurt (Löderburger Str. 94) kostenlos erhältlich, kann im Internet unter der Adresse https://klar.linksfraktion.de gelesen und unter der E-Mail-Adresse jan.korte.wk@bundestag.de bestellt werden.

MdB Jan Korte
1.Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE
Bürgerbüro Bernburg
Kleine Wilhelmstraße 2b
06406 Bernburg
Tel./Fax.: 03471 /622947
Mail: jan.korte.wk@bundestag.de
www.jankorte.de

Bodetal Information THALE erhält Zertifikat „Harz-Information“

Goslar/Thale (htv). Verschiedene Studien und Befragungen zeigen, dass die Gäste im Harz vielseitig interessiert sind. Selten bleiben sie während ihres Urlaubs in einem Ort.

Vielmehr unternehmen sie Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung. Entsprechend sind die Tourist-Informationen im Harz gefordert, das Angebotsspektrum der gesamten Region zu kennen und über ihre Stadtgrenzen hinaus beraten zu können.  Mit dem Zertifikat „Harz-Information“ zeichnet der Harzer Tourismusverband (HTV) seit 2013 Tourist-Informationen aus, die genau diesen Ansprüchen gerecht werden.

Mit dem heutigen Tage kann sich die Bodetal Information THALE nun ebenfalls mit dem Label schmücken. Carola Schmidt, HTV-Geschäftsführerin überreichte heute die Auszeichnung zur „Harz-Information“ an Kathrin Friedling, Bereichsleiterin Bodetal Information.

„Die Bodetal Information THALE ist prädestiniert für eine Harz-Information. Sie wird stark frequentiert und liegt an einem strategisch wichtigen Punkt für Gäste, die die Region erkunden möchten, u.a. am Startpunkt des bekanntesten Wanderweges des Harzes, dem Harzer-Hexen-Stieg. Das umfangreiche Serviceangebot und die räumlich großzügige und attraktive Ausstattung der Tourist-Information spricht für die grundsätzliche Qualität, die die vom Verband ausgezeichneten Harz-Informationen neben der Beratungskompetenz aufweisen sollen,“ so Carola Schmidt.

„Die Bodetal Information Thale bietet alle Voraussetzungen für eine „Harz-Information“. Durch die Zertifizierung des Harzer Tourismusverbandes wollen wir die Gäste darauf aufmerksam machen, dass sie bei uns eine allumfassende Beratung über das Bodetal und den Harz bekommen. Wichtig ist es, auf die Bedürfnisse des Touristen einzugehen,“ weiß Katrin Friedling.
 
Die nunmehr 13 Harz-Informationen sind durch eine entsprechende Beschilderung gekennzeichnet. Zudem präsentieren sie die gesamtharzer Printprodukte des Tourismusverbandes umfänglich. Um die Beratungskompetenz nachhaltig zu sichern, werden die Mitarbeiter in jährlichen Fachworkshops geschult. Die Auszeichnung wird für drei Jahre vergeben. Durch Mystery Checks finden regelmäßige Überprüfungen statt.

Auch in den gängigen Printmedien des HTV und im Internet auf www.harzinfo.de wird die Auszeichnung kommuniziert. So kann sich der Gast orientieren und findet in der Region den passenden Anlaufpunkt für seine Fragen.

https://www.harzinfo.de

Händelhaus Halle – Dinner with 5

Ein inszeniertes Konzert über ein musikalisches Kochbuch und andere kulinarische Musik

Les Gourmands: Hanna Herfurtner (Foto)(Sopran), Regina Gleim (Traversflöste), Pauline Chiama (Viola da gamba), Sam Chapman (Theorbe), Daniel Trumbull (Cembalo)

Moderation: Daniel Trumbull

Am Samstag, dem 19. Oktober 2019, gibt um 18 Uhr das junge, internationale Ensemble „Les Gourmands“ den Auftakt zur neuen Spielzeit im Händel-Haus.

Kochen lernen durch Musik – was heute wie ein Scherz klingt, war die große Leidenschaft von Jean Lebas, der 1738 sein Kochbuch „Ein frohes Festessen oder die musikalische Kochkunst“ herausgab. Diesem unschätzbaren Juwel widmet sich das Ensemble Les Gourmands in seinem humorvollen Konzert. Schafskopfsuppe, gratinierte Lerchen, Täubchen mit Krebsen, Lammfüße – was damals nicht alles verzehrt wurde! Lebas stellte in seinem Buch der Haute Cuisine ein großes Festmahl zusammen und wählte für jedes Rezept ein passendes Air aus. Diese gesungenen Kochanweisungen werden gemäß der Praxis der damaligen Zeit im Ensemble angestimmt und von ihm pantomimisch „vorgekocht“ – mit echten Zutaten und einem Plüschhuhn aus der Spielwarenabteilung. Dazwischen erklingen wunderschöne Barocklieder und -arien, die zum Schwelgen einladen, von Michel-Richard Delalande, Michel Lambert, Nicolas Bernier, Georg Philipp Telemann und anderen.

Tickets gibt es für 15 €, ermäßigt 10 € unter 0345 / 500 90 103 und ticket@haendelhaus.de.

Tipp: Die Konzertkarte berechtigt am Konzerttag gleichzeitig zum freien Eintritt in die Ausstellungen des Händel-Hauses.

www.Haendelhaus.de

Maria Scheunpflug
Stiftung Händel-Haus
Große Nikolaistraße 5
06108 Halle (Saale)

Tel. +49 (0) 345 / 500 90 126
Fax: +49 (0) 345 / 500 90 416

Kaufland zieht Bilanz: 2.000 Tonnen weniger Plastikverbrauch

Neckarsulm (ots)

Im Rahmen der Plastikstrategie der Schwarz Gruppe REset Plastic hat sich Kaufland das Ziel gesetzt, den eigenen Kunststoffverbrauch bis 2025 um 20 Prozent zu reduzieren. Durch Verpackungsoptimierung und -reduktion konnte das Unternehmen allein in diesem Jahr bereits über 2.000 Tonnen Plastik einsparen.

20 Prozent weniger Kunststoffverbrauch bis 2025: Ein Ziel der REset Plastic-Strategie. / Foto: Kaufland Quellenangabe: „obs/Kaufland“

„In erster Linie überprüfen wir, an welchen Stellen Plastik eingespart werden kann. Wo es nicht zwingend als Verpackungsbestandteil, zum Beispiel als Schutz vor Außeneinwirkung oder als Frischhaltemaßnahme, benötigt wird“, so Lavinia Kochanski, Leiterin Nachhaltigkeit bei Kaufland. „Einen nachhaltigen Entsorgungsprozess sicherzustellen ist dabei für uns ebenso wichtig. Deshalb setzen wir uns, wo immer möglich, für die Wiederverwertung der von uns in den Kreislauf eingebrachten Materialien ein.“

Meilensteine auf dem Weg zum Ziel

Durch unter anderem folgende Maßnahmen konnte Kaufland in diesem Jahr bereits über 2.000 Tonnen Plastik einsparen:

   - Weglassen der Folie bei Salatgurken (ca. 175 Tonnen)
   - Plastikreduzierte Verpackung bei K-Purland-Hackfleisch (ca. 125 
     Tonnen)
   - Angebot von  Frischetaschen für den Transport von Obst und 
     Gemüse (bis zu 700 Tonnen)
   - Ersetzen der Plastikdeckel bei K-to-go Kaffee- und 
     Milchshakebechern durch eine integrierte Trinköffnung im 
     Aluverschluss (ca. 85 Tonnen)
   - Verpackung des K-Classic Sonnenblumenöls und K-Bio Eistees aus 
     Rezyklat (ca. 84 Tonnen)
   - Reduzierung der Folienstärke bei Fischfeinkost und verschiedenen
     Wurstwaren (ca. 107 Tonnen)
   - Ersetzen des Plastikschafts bei bevola-Wattestäbchen durch 
     Papier (ca. 77 Tonnen) 

Gesellschaft als Teil des Prozesses

Ein „Bewusster verpackt“-Logo schafft mehr Transparenz für Kaufland-Kunden. Es macht sichtbar, welche Produktverpackungen optimiert wurden und ist auf verschiedenen Eigenmarkenprodukten sichtbar. Bis Ende des Jahres werden etwa 25 Eigenmarkenartikel von Kaufland das „Bewusster verpackt“-Logo tragen.

„Die Sensibilisierung der Gesellschaft ist für uns ein weiterer, elementarer Baustein im Rahmen der weltweiten Plastikreduktion“, so Kochanski. Deshalb werden alle Kanäle des Unternehmens genutzt, um Kunden darauf aufmerksam zu machen, dass und wie sie direkt zur Reduktion von Plastik beitragen können. Durch weitere Maßnahmen, wie die Kaufland-Umweltaktionstage an Schulen und die Unterstützung von Aufklärungsveranstaltungen zum Thema Mülltrennung engagiert sich Kaufland für eine bewusste Aufklärung seiner Kunden.

Zur Plastikstrategie der Schwarz Gruppe

Die Schwarz Gruppe, die mit den Handelssparten Lidl und Kaufland zu den international größten Handelsunternehmen gehört, ist sich ihrer Verantwortung für die Umwelt bewusst und nimmt diese wahr. Mit REset Plastic hat sie eine ganzheitliche, internationale Strategie entwickelt, die sich in fünf Handlungsfelder gliedert: Vermeidung, Design, Recycling, Beseitigung sowie Innovation und Aufklärung. Damit wird die Vision „Weniger Plastik – geschlossene Kreisläufe“ Wirklichkeit.

Goslar–Hahnenklee mit am Runden Tisch im Bundestag

Geschäftsführerin Pamela Groll geladen zum Tourismuskonzept von „Bündnis90 / Die Grünen“

Da die Bundesregierung im nächsten Jahr eine nationale Tourismusstrategie verabschieden wird, läuft derzeit im Parlament die Planungsphase für die Aktionspläne der einzelnen Ressorts. Wichtige Personen aus der Tourismusbranche wurden von „Bündnis90 / Die Grünen“ geladen, um im Rahmen eines Runden Tisches zu diskutieren und Ideen für die Zukunft einzuarbeiten.

Pamela Groll wird dabei als Betreiberin unter anderem den Erlebnisbocksberg Hahnenklee vertreten. „Die Zielsetzungen sind für uns Antrieb und Verantwortung zugleich. Wir müssen gerade in der Zeit des Klimawandels die ganze Harzregion schützen und gleichzeitig touristisch fit für die Zukunft machen. Ich freue mich, dass ich diese Aufgabe übernehmen darf und werde dem Harz, als Betreiberin mehrerer Freizeitdestinationen, eine starke Stimme geben“, so Pamela Groll.

Weitere Informationen:

Erlebnisbocksberg
Hahnenklee GmbH & Co. KG

Rathausstraße 6
38644 Goslar-Hahnenklee
Telefon +49 (0)53 25 / 25 76
Telefax +49 (0)53 25 / 33 67
info@erlebnisbocksberg.de
www.erlebnisbocksberg.de

Undercover in Deutschlands geheimsten, privaten Tierversuchslabor

Erschütternde Beweise: Rechtsbrüche, Gewalt gegen Tiere und sterbende, blutende Hunde

Hamburg/München (ots)

Das LPT in Mienenbüttel nahe Hamburg macht Giftigkeitsversuche an Hunden, Katzen, Affen und Kaninchen für Auftraggeber aus Deutschland und weltweit.

Undercover in Deutschlands geheimsten, privaten Tierversuchslabor / Erschütternde Beweise: Rechtsbrüche, Gewalt gegen Tiere und sterbende, blutende Hunde / Sterbender Hund nach Tierversuch mit giftigen Stoff. Das Gift wurde dem Hund per Schlauch in den Magen gespritzt. Quellenangabe: „obs/SOKO Tierschutz e.V./SOKO Tierschutz/crueltyfree int“

Das Labor agiert völlig abgeschottet. Einblicke, selbst durch die Politik, waren unerwünscht. Eine Undercover-Recherche von SOKO Tierschutz und Cruelty Free International beweist unhaltbare Zustände, rechtswidrige Tierhaltung, grausame Versuche und Brutalität gegen die Tiere. Mit dieser Aufdeckung erhält das aktuelle Vertragsverletzungsverfahren der EU wegen der schlechten Zustände in deutschen Tierversuchslabors erschütternde Beweise für das Versagen der deutschen Politik beim Schutz von Versuchstieren.

Im Ermittlungszeitraum von Dezember 2018 bis März 2019 dokumentierte der Ermittler mehrfach, wie Hunde, nachdem ihnen Schläuche oder Kapseln in den Hals gezwungen wurden, entsetzlich bluteten. Das Bildmaterial zeigt blutverschmierte Zwinger. Die Hunde gingen teilweise grausam zugrunde und wurden nicht ausreichend überwacht und umsorgt. Die gesamte Hundehaltung verfügt über kein nach EU-Recht vorgeschriebenes Beschäftigungsmaterial. „Es ist erschütternd zu sehen, wie sich diese Hunde nach Zuneigung und Fürsorge verzehren und dann so erbärmlich in ihrem Blut sterben müssen“, beschreibt SOKO Tierschutz Ermittler Mülln die Szenen.

Den schlimmsten Haltungsbedingungen in dem Labor sind die Affen ausgesetzt. Sie leben teilweise in engen Käfigbatterien und in keinem der Käfige gab es das gesetzlich vorgeschriebene Beschäftigungsmaterial. Diese Wildtiere leiden unter Stress und Käfighaltung. Die Folgen sind Tiere, die sich wie verrückt im Kreis drehen und das sogar rückwärts. Ein Teil der Käfige verstößt gegen in Deutschland verbindliches EU-Recht.

Die Affen werden bei Versuchen mit äußerster Grobheit behandelt: Es kam zu blutigen Verletzungen und ein Mitarbeiter schlug einen Affen absichtlich krachend gegen die Türkante. Widerstand gegen solche Übergriffe ist nach Aussagen eines Mitarbeiters sinnlos. Die Person habe es versucht, es sei den Vorgesetzten egal. Unter den zahlreichen Arbeitern der Einrichtung befand sich nur ein ausgebildeter Tierpfleger. Der Rest der Arbeiter rekrutiert sich z.B aus Schlachtern, Mechanikern und einem Militärmusikanten.

In einer Katzenstudie für eine Tierarzneimittelfirma wurde ein Antibiotikum mit dem gleichen Wirkstoff, aber mit Geschmack, verglichen. Dazu wurden den Katzen die Beine an einem einzigen Tag 13-mal zerstochen. Auch hier mangelte es den Mitarbeitern an Fähigkeiten, mit Folgen für die Tiere.

Die Tiere müssen zu all dem Leid auch noch weltweite Tiertransporte ertragen: Katzen aus Spanien, Hunde aus den USA und Affen aus China.

Die meisten Studien enden mit dem Tod der Tiere. Das Video zeigt, wie Hunde regelrecht geschlachtet werden und Katzen in Müllsäcken landen.

„Jedes Jahr werden hunderttausende Tiere in Europa für regulatorische, toxikologische Tests vorsätzlich vergiftet. Unsere Recherche enthüllt entsetzliches Tierleid, unzulängliche Pflege der Tiere, schlechte Praktiken und Brüche europäischen und deutschen Rechts. Wir fordern eine umfassende Aufarbeitung dieses Falls und allgemein solcher Tierversuche in Europa“, so Michelle Thew von Cruelty Free International.

In Deutschland sterben jedes Jahr mindestens 2,8 Millionen Tiere an Tierversuchen.

SOKO Tierschutz und Cruelty Free International fordern ein sofortiges Ende der veralteten, gefährlichen und grausamen Giftigkeitstests an Tieren und die Schließung des Labors durch die Behörden. „Es ist unverantwortlich, dass der Staat diese Versuche zwar anordnet, aber Giftigkeitstests z.B. an Hunden oder Kaninchen nicht genehmigungspflichtig sind. Hier zieht sich Deutschland aus der Verantwortung. Die angeblichen Sicherheitstests bringen zudem keine Sicherheit für den Menschen und Tieren nur einen grausamen Tod“, sagt SOKO Sprecher Friedrich Mülln, der 2003 selbst undercover in einem solchen Labor arbeitete. Sein Fazit: „Leider haben sich die Zustände bei den Tierversuchen in diesem lang Zeitraum sogar verschlechtert. Es ist erschütternd zu sehen, dass Wildtiere wie Affen nach wie vor unter solch schrecklichen Bedingungen gehalten werden.“

Pressekontakt:

SOKO Tierschutz e.V
Pressekontakt: 0151-10543834
presse@soko-tierschutz.org

Dem Geheimnis der Musik auf der Spur

Interaktive Musikausstellung im Kloster Michaelstein



Von Anfang an erfüllte auch Musik die ehrwürdigen Klosterräume: Einst war es der Gesang der Zisterziensermönche, heute lassen hier die Gäste der Musikakademie und des Museums ihre Stimmen und Musikinstrumente erklingen. Mit den Zeiten veränderten sich jedoch die Klänge und Musikinstrumente. Diesem Wandel von KLANG – ZEIT – RAUM spürt die Musikausstellung anhand von Instrumenten aus vier Jahrhunderten in Europa nach.

Auch Kinder entdecken auf den Spuren von Michel, einem ganz musikalischen Kater, die Geheimnisse der Musik in der Ausstellung.

https://www.kloster-michaelstein.de

Seltener Pilzfund im Nationalpark Harz

Nördlichster Standort des wohlriechenden Korkstachelings entdeckt

Sein Duft nach Cumarin – bekannt vom beliebten Waldmeistergeruch – hat dem wohlriechenden Korkstacheling den ersten Teil seines Namens eingebracht. Der zweite ist den Stacheln an der Hutunterseite geschuldet, in denen er die Sporen für seine Vermehrung bildet. Der sehr seltene Pilz steht in der Roten Liste der Großpilze Deutschlands. Er bevorzugt naturbelassene Standorte, insbesondere naturnahe Fichtenwälder. Im Nationalpark Harz konnte er nun zum zweiten Mal nachgewiesen werden – mit dem deutschlandweit nördlichsten bekannten Vorkommen.

Das Hauptverbreitungsgebiet des wohlriechenden Korkstachelings (Hydnellum suaveolens) in Deutschland sind die süddeutschen Nadelwälder.

Im Nationalpark Harz wurde er erstmals im Jahr 2015 von Nationalpark-Mitarbeiter Otfried Wüstemann im Gebiet zwischen Drei Annen Hohne und Schierke entdeckt. Der naturnahe Standort in einer Höhe von ca. 600 m über dem Meeresspiegel liegt in einem kühl-feuchten Tal. Dort finden sich verschiedenen Baumarten wie Fichte, Bergahorn, Buche, Erle und Esche. In den Folgejahren blieb die Suche nach dem Pilz an dieser Stelle ergebnislos. Nun jedoch fanden Pilz-Experte Thomas Schultz und Nationalpark-Waldökologin Ute Springemann Ende August 2019 weitere Exemplare etwas weiter bachaufwärts entlang der Wormke bei einer Fichte. Der Fund im Nationalpark Harz dokumentiert den nördlichsten Vorposten des Vorkommens dieser seltenen Pilzart in Deutschland.

Der wohlriechende Korkstacheling gehört zur Gruppe der Symbionten. Das bedeutet, der Pilz lebt partnerschaftlich mit bestimmten Bäumen, dieser vorzugsweise mit Nadelbäumen, zusammen. Sym­bi­o­tisch le­ben­de Pil­ze spinnen ein fei­nes fadenförmiges Flecht­werk, die so­ge­nann­te My­kor­rhi­za, um die Wur­zel­spit­zen des Part­ner­bau­mes. Mit diesen fei­nen Ver­äs­te­lun­gen nehmen sie Nährstoffe aus dem Boden auf und geben sie an den Baum weiter. Im Ge­gen­zug ver­sorgt der Partnerbaum den Pilz mit Koh­le­hy­dra­ten, die er per Photosynthese bildet und die der Pilz nicht selbst erzeugen kann. Das partnerschaftliche Ge­ben und Neh­men lohnt sich also für beide Seiten.

https://www.nationalpark-harz.de

openHPI schärft Blick der Internet-Nutzer für Trolle, Hass und Fake News

Potsdam (ots) Einen kostenlosen Onlinekurs, der unsoziales und Schaden stiftendes Verhalten im Internet beleuchtet, startet das Hasso-Plattner-Institut (HPI) am 6. November auf seiner IT-Lernplattform openHPI.

Hate Speech; Hass im Netz; Trolle; Hass im Internet; Quellenangabe: „obs/HPI Hasso-Plattner-Institut“

Der Titel des deutschsprachigen Gratisangebots lautet: „Trolle, Hass und Fake News: Wie können wir das Internet retten?“ Anmelden für den zweiwöchigen Massive Open Online Course (MOOC) kann man sich unter: https://open.hpi.de/courses/hate_and_fake2019.

Kursleiter sind die HPI-Wissenschaftler Prof. Dr. Ralf Krestel und Julian Risch. „Wir wollen vor allem ein Bewusstsein für die vielen Möglichkeiten der Manipulation im Internet schaffen – angefangen bei schlechtem Benehmen einzelner Nutzer über koordinierte Angriffe von Troll-Armeen bis hin zu Falschnachrichten und Hassrede“, sagt Krestel. So sollen die Teilnehmer auch kennenlernen, mit welchen technischen Methoden beispielsweise Fake-Accounts oder Spam-E-Mails enttarnt werden können.

Den HPI-Forschern geht es aber auch darum, mit den Kursteilnehmern zu diskutieren, wie jede und jeder Einzelne „das World Wide Web besser machen“ kann. Beide Kursleiter wollen sowohl auf Gefahren, als auch auf Chancen hinweisen, die bei der täglichen Nutzung des Internets auftauchen.

Das Web und soziale Medien stehen im Mittelpunkt

Sie erläutern die grundlegenden Begriffe, identifizieren die relevanten Aspekte und vermitteln einen Überblick über die aktuellen Probleme. In der ersten Kurswoche behandeln Krestel und Risch Hass-Kommentare im Netz (Hate Speech) sowie das Verhalten von „Trollen“. So werden solche Internetnutzer genannt, die andere lediglich zu emotionalen Kommentaren provozieren wollen. Woche zwei ist verschiedenen Formen von Falschinformationen und Spam im Web gewidmet. Hier gilt das besondere Augenmerk manipulierten und falschen Nachrichten, sogenannten Fake News, sowie Propaganda und Versuchen der Wahlbeeinflussung.

„Der erste Schritt, um kein Opfer von Falschinformationen zu werden, ist das Verstehen der Funktionsweise des Netzes und dessen Dynamik“, betont Kursleiter Krestel. Und sein Kollege Risch ergänzt: „Durch Aufklärung und Bildung sehen wir weit bessere Chancen, das Internet zu retten, als zum Beispiel durch Upload-Filter und Zensur“.

Spezialist für automatische Erkennung von Hasskommentaren

In seiner Forschung erprobt Risch automatische Analysen von Online-Kommentaren, -Nutzern und -Zeitungsartikeln – unter anderem, um Hassrede schnell zu erkennen. Das soll helfen, den Prozess der Moderation zu vereinfachen und so Diskussionen in Informationsmedien weiter zu ermöglichen.

Als Zielgruppe haben Krestel und Risch „alle deutschsprachigen Internetnutzer“ vor Augen. Denen präsentieren sie kurze Lehrvideos und Selbsttests. Gehofft wird auf rege Debatten im Nutzer-Forum von openHPI. Erfolgreiche Absolventen des Kurses erhalten im Anschluss eine Teilnahmebescheinigung des Hasso-Plattner-Instituts.

Einige Fakten zur IT-Lernplattform openHPI 

Gestartet am 5. September 2012 
Betreiber: Hasso-Plattner-Institut, Potsdam 
Einzelne Nutzer: über 207.000* 
Kurseinschreibungen: rund 656.000* 
Ausgestellte Leistungsnachweise: fast 68.000* 
Archivierte Kurse fürs Selbststudium: rund 70* 
Kurs-Sprachen: Deutsch, Englisch, Chinesisch 
Webseite: https://open.hpi.de 
*alle Angaben beziehen sich auf Oktober 2019 

WORLD OF HIFI 2019 – Die HIFI Messe

Wuppertal (ots)

MUSIKWIEDERGABE HAUTNAH ERLEBEN

Bei der WORLD OF HIFI in Neuss ist für jeden Musikliebhaber etwas dabei.Quellenangabe: „obs/HIGH END SOCIETY SERVICE GmbH“

Am 19. und 20. Oktober 2019 kommt die WORLD OF HIFI nach Düsseldorf/Neuss. Hier können sich die Besucher bei freiem Eintritt wieder intensiv dem Thema Hifi widmen. Nach dem großen Erfolg der ersten WORLD OF HIFI in Bochum musste ein neuer, größerer Veranstaltungsort mit mehr geschlossenen Vorführräumen her. Das Dorint Hotel in Neuss bietet neben 17 geschlossenen Veranstaltungsräumen eine ebenerdig angeschlossene Kongresshalle, in der sich namhafte Hersteller, Vertriebe und Hifi-Fachhändler präsentieren.

SoundsClever

Die World of HiFi bietet auch dem anspruchsvollen Hörer mit einem schmaleren Budget ein besonderes, musikalisches Erlebnis mit der Initiative „SoundsClever“. Es zeichnet komplette spielfähige Audio- Systeme aus, die eine außergewöhnliche klangliche Performance für weniger als 5.000 Euro bieten. Hier präsentieren verschiedene Profis der Branche ihren Beitrag zur Initiative der HIGH END SOCIETY. Für alle gilt: innerhalb der Vorgabe, das am Ende ein Set nicht mehr als 5.000 Euro kosten darf, gibt es keine Einschränkungen. Und so werden die Kombinationen die ganze Bandbreite der Audio-Branche abbilden – entweder strikt digital, anspruchsvoll analog oder beides vereint in einer Kette.

Workshops mit Matthias Böde

„Böde on Tour“ heißt es auch wieder auf der World of HiFi. An beiden Tagen wird der STEREO-Frontmann Matthias Böde verschiedene Stereoanlagen vorführen, erklären und den einen oder anderen Tipp zum Besten geben. Wo und wann die kurzweiligen Vorführungen live zu sehen sind, erfahren Sie vor Ort!

CD- und Schallplattenbörse

Eine weitere Premiere in Neuss wird eine große CD- und Schallplattenbörse sein, die rund um die Kongresshalle mit vielen Aussteller angeordnet ist. Verschiedene Service-Angebote runden das Angebot ab.

Veranstaltet wird die World of HiFi von der HIGH END SOCIETY zusammen mit der Redaktion STEREO.

FAKTEN 
Messe: WORLD OF HIFI 2019 
DIE HIFI-MESSE 
Ort: 
Dorint Kongresshotel 
Selikumer Straße 25 
41460 Neuss 
Termin: 
19. Oktober - 20. Oktober 2019 
Öffnungszeiten: 
Samstag, 19. Oktober 2019, 
von 10:00 bis 18:00 Uhr 
Sonntag, 20. Oktober 2019, 
von 10:00 bis 16:00 Uhr 
Preis 
für Besucher: frei 
Veranstalter: 
HIGH END SOCIETY Service GmbH 
Vorm Eichholz 2g 
42119 Wuppertal 
Telefon: +49 (202) 70 20 22 
E-Mail: info@HighEndSociety.de www.HighEndSociety.de