Archiv der Kategorie: Aktuell

D-NEWS.TV – Reichstag – das Reichstagsgebäude in Berlin

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Reichstag in Berlin

Heute berichte ich über das Reichstagsgebäude, am Platz der Republik in Berlin, es ist seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestages. Seit 1994 tritt hier auch die Bundesversammlung zur Wahl des deutschen Bundespräsidenten zusammen. Das Reichstagsgebäude ist sicher das bekannteste Gebäude in Deutschland. Der Bau wurde nach Plänen des Architekten Paul Wallot zwischen dem Jahr 1884 und dem Jahr 1894 im Stadtteil Tiergarten am linken Ufer der Spree errichtet. Er beherbergte sowohl den Reichstag des Deutschen Kaiserreiches als auch den der Weimarer Republik. Nach schweren Beschädigungen durch den Reichstagsbrand im Jahr 1933 und den Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude in den 1960er Jahren in modernisierter Form wiederhergestellt und diente Ausstellungen und Sonderveranstaltungen. Von 1995 bis 1999 wurde der Reichstag für die 1991 beschlossene dauerhafte Nutzung als Parlamentsgebäude von Norman Foster grundlegend umgestaltet. Am 19. April 1999 fand die Schlüsselübergabe an Bundestagspräsident Wolfgang Thierse statt. Seither tagt dort der Deutsche Bundestag. Der Deutsche Bundestag ist das Parlament und somit das gesetzgebende Organ der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Berlin. Das ehemalige Reichstagsgebäude wurde zu einem modernen Arbeitsparlament umgestaltet, das allen Anforderungen an neueste Kommunikations-, Büro- und Arbeitsplatztechnik entspricht. Mit dem Regierungsumzug im Jahr 1999 erhielt das Reichstagsgebäude wieder eine Kuppel. Diese ist rund 23 Meter hoch und 40 Meter breit. Der Architekt Sir Norman Foster hat die Konstruktion aus Stahl und Glas zusammen mit Fachingenieuren entworfen. Die Kuppel ist von der Dachterrasse aus über eine Rampe öffentlich zugänglich und versorgt den Plenarsaal mit modernster Belichtungs- und Beleuchtungstechnik. Es gab auch einen verhüllten Reichstag. Das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude hatte sein Projekt „Verhüllter Reichstag“ seit 1971 propagiert. Im Januar 1994 fand im Bonner Bundestag eine abschließende Plenardebatte darüber statt, ob ein nationales Symbol von der Bedeutung des Reichstags Objekt einer solchen Kunstaktion werden sollte. Die Mehrheit stimmte dafür. Vom 24. Juni bis zum 7. Juli 1995 war das Gebäude vollständig mit silberglänzendem, feuerfestem Gewebe verhüllt und mit blauen, gut drei Zentimeter starken Seilen verschnürt. Die sommerliche Aktion nahm rasch den Charakter eines Volksfestes an. Fünf Millionen Besucher waren in den zwei Wochen anwesend. Die Resonanz in den internationalen Medien machte das Reichstagsgebäude weltweit bekannt. Besuchen Sie das Reichstagsgebäude in Berlin.

Ihre Pia. Danke.
Quelle: BTG / DPWA.de

Zoos fordern: Schluss mit Gleichmacherei – Alle Tiergärten wollen endlich wieder öffnen

Berlin (ots) Der Verband der Zoologischen Gärten fordert vor der nächsten Beratung der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten ein Ende der Gleichmacherei. „Ich halte es für absolut enttäuschend und unverständlich, wenn wir laut Vorlage für die morgige Runde weiterhin mit dem Einzelhandel und den Museen in einen Topf geworfen werden“, sagt Prof. Jörg Junhold, Präsident des Verbandes der Zoologischen Gärten.

Silberrücken Kidogo im Krefelder Zoo: Wie alle Zoos in Nordrhein-Westfalen ist die Einrichtung noch immer geschlossen.

„Wie will man denn begründen, dass in unseren Freiluftanlagen, zu denen wir den Zugang streng regulieren können, angeblich dieselbe Ansteckungsgefahr wie in Geschäften oder Einkaufszentren herrscht? Das entbehrt doch jeder fachlichen Grundlage.“ Die Zoos bieten sichere Bewegungsräume für Familien unter freiem Himmel. „Einen Ausflugstourismus in geöffnete Läden und Märkte aufgrund mangelnder Alternativen kann wirklich niemand wollen.“

Nach dem heutigen Bekanntwerden der Vorlage für die Runde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Länderchefs wurde auch Kritik an der Ungleichbehandlung in den verschiedenen Bundesländern laut. „Jetzt sollen tatsächlich bundesweit einheitlich alle Blumenläden, Buchhandlungen und Gartenmärkte aufmachen, aber bei den Zoos soll der bestehende Flickenteppich zementiert werden?“, sagt Junhold. „Vielleicht ist es nachvollziehbar, dass diese Maßnahme auf relativ wenig Verständnis bei uns stoßen wird, denn inzwischen haben fast die Hälfte aller Bundesländer ihre Zoos wieder öffnen lassen beziehungsweise hatten sie nie geschlossen.“ Dazu zählen Berlin, Sachsen-Anhalt und das Saarland, die ihre zoologischen Einrichtungen seit dem späten Frühling 2020 kontinuierlich offengehalten hatten; in Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern durften die Zoos vor wenigen Tagen öffnen beziehungsweise stehen Anfang kommender Woche vor diesem Schritt. Die Zoos sind vorbereitet und der soziale Druck in den heimischen vier Wänden ist enorm.

Bereits mehrfach hatten die organisierten Zoos des Verbandes der Zoologischen Gärten (VdZ) auf die pandemiebedingten Schwierigkeiten hingewiesen, die die bei vielen Mitgliedern nunmehr vier Monate andauernde Schließung verursachen. „Anders als in anderen Branchen können wir unsere Zoos eben nicht ‚runterfahren‘: Die Tiere müssen weiterhin vollumfänglich durch Pfleger und Veterinäre versorgt werden, ihre Unterkünfte geheizt und gesäubert werden“, sagt der VdZ-Geschäftsführer Volker Homes. „Das heißt, dass wir bei annähernd gleichbleibenden Kosten mit keinerlei Einnahmen auskommen sollen. Und Homeoffice mit Löwe ist nun mal keine Lösung.“

Über den VdZ

Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die führende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer Gärten mit Wirkungsschwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Der 1887 gegründete VdZ ist der weltweit älteste Zoo-Verband und gab den Anstoß zur Gründung des Weltzooverbandes (WAZA). Aktuell gehören zum VdZ 71 Mitgliedszoos in Deutschland, Schweiz, Österreich und Spanien. Zu den Schwerpunkten des VdZ gehören die Vertretung der Mitgliederinteressen, die Kommunikation und Kooperation mit Behörden, Politikern, Wissenschaftlern, Verbänden und den Medien. Weiterhin unterstützt der Verband Natur- und Artenschutzprojekte, sowie Bildung und Forschung in Zoos.

Web: vdz-zoos.org

Bertha von Suttner-Studienwerk gegründet

Neues Begabtenförderwerk soll Benachteiligung humanistischer Studierender beenden.

Das Bertha von Suttner-Studienwerk wurde vom Humanistischen Verband Deutschlands (HVD), der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), der Humanistischen Akademie Deutschland (HAD) und der Bundesarbeitsgemeinschaft humanistischer Studierender (BAG) gegründet.

Berlin (ots) Nach langjähriger Vorbereitung haben der Humanistische Verband Deutschlands (HVD), die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), die Humanistische Akademie Deutschland (HAD) und die Bundesarbeitsgemeinschaft humanistischer Studierender (BAG) das Bertha von Suttner-Studienwerk gegründet. Mit seiner Hilfe sollen humanistische Studierende die gleiche Förderung erhalten wie ihre religiösen Kommilitoninnen und Kommilitonen.

Aktuell finanziert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dreizehn Studienwerke, von denen vier religiös ausgerichtet sind, sechs parteipolitisch und zwei weitere wirtschaftlich beziehungsweise gewerkschaftlich. Entgegen der ministeriellen Vorgabe, die Landschaft der Begabtenförderwerke solle die „verschiedenen weltanschaulichen, religiösen, politischen, wirtschafts- oder gewerkschaftsorientierten Strömungen in Deutschland“ abbilden, ist kein einziges dieser Begabtenförderwerke weltanschaulich orientiert – und dies, obwohl der Humanismus eine Weltanschauung ist, die von einem signifikanten Anteil der Bevölkerung und insbesondere der Studierenden in Deutschland geteilt wird.

Humanistinnen und Humanisten beantworten die großen existenziellen und ethischen Fragen der Menschheit, ohne dabei auf übernatürliche Kräfte zurückzugreifen. Dass sie sich gegenwärtig an kein eigenes Förderwerk wenden können, während katholische, evangelische, jüdische und muslimische Studierende die Möglichkeit haben, sich für ein Begabtenförderwerk ihrer religiösen Präferenz zu entscheiden, ist aus Sicht der humanistischen Verbände Ausdruck weltanschaulicher Diskriminierung. Um dieser systematischen Benachteiligung entgegenzuwirken, wurde vor wenigen Wochen das Bertha von Suttner-Studienwerk in Berlin gegründet. Auskunft über das Konzept dieses „Humanistischen Begabtenförderwerks“ gibt eine informative Broschüre, die ab sofort von der heute freigeschalteten Website suttner-studienwerk.deheruntergeladen werden kann.

Website: https://suttner-studienwerk.de/

Das Lidl-Auto ist zurück

Neckarsulm (ots) Schnell und einfach digital leasen: Ab 1. März 2021 bringt Lidl gemeinsam mit Vehiculum und Sixt Leasing ein neues Angebot an den Start.

Das Lidl-Auto ist zurück.

Dabei können Kunden einen top ausgestatteten Kia Stonic ab 135 Euro monatlich und verschiedene weitere Fahrzeuge zum besonders günstigen Preis leasen. Die Kosten für die Überführung sind im jeweiligen Preis enthalten. Das Angebot gilt solange der Vorrat reicht. Bereits im Februar 2019 hatte Lidl gemeinsam mit Vehiculum ein digitales Leasingangebot gestartet. Alle 1.000 damals angebotenen Fiat 500 waren innerhalb einer Woche vergriffen.

Auf der Webseite lidl-autos.de erhalten Interessierte alle Informationen zum Fahrzeug, den Leasingkonditionen und zum weiteren Vorgehen. Über einen Link gelangen sie direkt zum Angebot bei Vehiculum, wo die Auswahl des Wunschfahrzeugs und der Vertragsabschluss mit Sixt Leasing erfolgen. Da die von Sixt Leasing zur Verfügung gestellten Fahrzeuge bereits produziert wurden, sind sie kurzfristig für die Kunden verfügbar.

Alle Informationen zum Angebot unter lidl-autos.de.

D-NEWS.TV – Kloster Michaelstein bei Blankenburg im Harz

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Kloster Michaelstein bei Blankenburg im Harz

Heute stelle ich das Kloster Michaelstein bei Blankenburg im Harz vor. Wie zur Gründungszeit im Jahr 1146 liegt Michaelstein auch heute noch abseits des städtischen Lebens von Blankenburg in idyllischer Harzrandlage. Es erlebte im Mittelalter eine längere wirtschaftliche Blütezeit. Im Jahr 1543 legte der letzte katholische Abt sein Amt nieder, die Grafen von Blankenburg übernahmen das Kloster. Heute hat das Kloster Michaelstein der Sitz der Musikakademie Sachsen-Anhalt für Bildung und Aufführungspraxis. Außerdem ist das Kloster ein beliebtes Ausflugsziel an der Straße der Romanik. Es kann besichtigt werden und bietet ganzjährig Veranstaltungen an. Das Viereck der Mönchsgebäude um den Kreuzgang bildet den Mittelpunkt des Klosters. Die Anordnung der Arbeits- und Wohnräume der Mönche und Laienbrüder im Erdgeschoss der Klausur entspricht weitestgehend dem so genannten Idealplan einer Zisterzienserabtei. Dank umfangreicher Sanierungs- und Baumaßnahmen in der jüngeren Zeit sind diese Räumlichkeiten aus der spätromanischen und gotischen Zeit gut erhalten. Zwei Klostergärten mit zahlreichen Pflanzenschätzen sind ein weiterer Anziehungspunkt. Beide wurden nach Vorbild mittelalterlicher Pläne und Aufzeichnungen gestaltet. Im Kräutergarten gedeihen etwa 260 Pflanzensorten. Der Gemüsegarten zeigt die frühere pflanzliche Nahrungsvielfalt. KlangZeitRaum – Dem Geheimnis der Musik auf der Spur. Von Anfang an erfüllte auch Musik die ehrwürdigen Klosterräume: Einst war es der Gesang der Zisterziensermönche, heute lassen hier die Gäste der Musikakademie ihre Stimmen und Musikinstrumente erklingen.
Ihre Pia. Danke.

Anwälte beklagen: Zigtausend Quarantäneanordnungen in der Corona Pandemie sind unrechtmäßig

Und begründen Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz.

Köln (ots) Die Kanzlei Rogert & Ulbrich aus Köln, die sich als Verbraucherschutzkanzlei versteht und mit dem Dieselabgasskandal bekannt geworden ist, reklamiert, dass zigtausend Quarantäneanordnungen während der Corona Pandemie unrechtmäßig ergangen sind. Dies begründe Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz. Dies betreffe insbesondere die Fälle, in denen Reiserückkehrer pauschal in Quarantäne geschickt worden sind und die Fälle, in denen eine häusliche Quarantäne nach möglichem Kontakt mit einem Corona-positiv Getesteten für gesunde Menschen angeordnet worden ist.

Tobias Ulbrich und Dr. Marco Rogert. Anwälte beklagen: Zigtausend Quarantäneanordnungen in der Corona Pandemie sind unrechtmäßig und begründen Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz.

Tobias Ulbrich, Partneranwalt der Kanzlei Rogert & Ulbrich: „Reiserückkehrer pauschal in häusliche Quarantäne zu schicken ist Unsinn, denn die Reise als solche führt ja nicht zu einer Gefährdung, sondern nur eine höhere Anzahl von Kontakten mit potenziell Infizierten. Eine Reise beinhaltet aber nicht unbedingt eine höhere Anzahl von Kontakten mit Infizierten und damit ein höheres Risiko sich zu infizieren. Das muss individuell betrachtet werden, wird aber derzeit in den Corona-Verordnungen pauschal unterstellt. Das ist schlicht falsch und damit unrechtmäßig.“

Bereits im November 2020 hatte das Oberverwaltungsgericht Münster für das Land Nordrhein-Westfalen eine pauschale Quarantäne für Reiserückkehrer aus Risikogebieten für unrechtmäßig erachtet (Az: 13 B 1770/20), insbesondere, da zu diesem Zeitpunkt der Inzidenzwert im Reiseland niedriger war als in Deutschland.

Der weitergehende Vorwurf, den die Kölner Anwälte jetzt erheben, erstreckt sich auf die fehlende Tatsachengrundlage (Bundesverwaltungsgerichts vom 22.3.2012, Az. 3 C 16.11, NJW 2012, 2823 ff), dass überhaupt keine Ermittlungen zu infektionsrelevanten Kontakten und zu einer Ansteckung angestellt wurden und dass die Quarantäne für Reiserückkehrer, auch wenn mit einem negativen PCR-Test feststeht, dass keine Infektion vorliegt, mindestens 5 -10 Tage bestehen bleibt. Das sei nicht nachvollziehbar, hier greife das Übermaßverbot.

Die andere betroffene Gruppe ist die der gesunden Kontaktpersonen von Corona-positiv Getesteten, die sogar 14 Tage in Quarantäne müssen. Eine Freitestung, also diese Quarantäne durch ein negatives PCR -Testergebnis zu verkürzen, besteht hier meist erst nach 10 Tagen.

Dr. Marco Rogert, Partneranwalt bei Rogert & Ulbrich: „Eine Quarantäne- Anordnung für Kranke und auf das Corona Virus positiv Getestete ist nachvollziehbar und richtig, aber für gesunde Menschen mit negativem PCR- Testergebnis ist eine solche Anordnung schlicht rechtswidrig. Stellt sich heraus, dass die Kontaktperson gesund war und geblieben ist, war nie ein Rechtfertigungsgrund gegeben, der derart massive Freiheitsbeschränkungen wie eine häusliche Quarantäneanordnung mit Bußgeldandrohungen bis zu 25.000 Euro rechtfertigen konnte. Für viele Menschen ist das ein Jahreseinkommen. Zudem droht bei Verstoß gegen die Absonderungsanordnung eine Einlieferung in eine geschlossene Einrichtung.“

Die Verbraucherschützer von Rogert & Ulbrich sehen in der Absonderung in der häuslichen Wohnung eine Freiheitsberaubung im Sinne von § 239 StGB und Pflichtverletzung im Sinne des § 839 BGB, die Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche begründet.

Tobias Ulbrich: „Für jeden Tag erlittener Freiheitsbeschränkung fällt ein Schmerzensgeldanspruch für die betroffene Person an. Dazu können noch Ersatzansprüche wie zum Beispiel Verdienstausfall kommen. Eine Quarantäne zieht mannigfaltige psychische, soziale und existenzielle Auswirkungen nach sich, das muss Berücksichtigung finden. Die Ersatzansprüche, beginnend mit den Schmerzensgeldansprüchen, machen wir vor den Landgerichten vornehmlich gegenüber dem zuständigen Bundesland geltend.“

Je nach der Intensität der Beeinträchtigung im Einzelfall dürfte den Betroffenen ein Schmerzensgeld in Höhe von EUR 100,00 bis EUR 500,00 pro Quarantänetag und betroffener Person zustehen. Eine vierköpfige Familie käme bei Annahme von z.B. EUR 250,00/Tag auf EUR 14.000 für 14 Tage unberechtigter Quarantäne.

Jeder, der vor seiner Absonderungsanordnung -sei es nach einer Reiserückkehr oder nach einem von Behörden vermuteten Kontakt mit einem Corona- Infizierten gesund war, währenddessen gesund blieb und auch anschließend nicht erkrankte, hat einen Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadenersatz. Wer gesund in Quarantäne musste, sollte daher einen Anwalt zu Rate ziehen.

Gerne prüfen wir von der Kanzlei Rogert & Ulbrich Ihren Anspruch.

https://ru.law/corona-quarantaene/

Web: ru-law.de

Für 39 Euro Mitglied werden: VLH unterstützt Kurzarbeiter

Neustadt a. d. W. (ots) Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) unterstützt Menschen in Kurzarbeit: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die 2020 in Kurzarbeit waren und dieses Jahr VLH-Mitglied werden, erhalten die Mitgliedschaft im ersten Jahr zum Mindestbeitrag von nur 39 Euro. Zudem entfällt die Aufnahmegebühr.

Kurzarbeit: Nachzahlung oder Rückerstattung – beides ist möglich

Für 39 Euro Mitglied werden: VLH unterstützt Kurzarbeiter

Im Frühjahr 2020 hat die Bundesregierung aufgrund der Corona-Pandemie die Regeln für das Kurzarbeitergeld verbessert. Seither bekommen Arbeitnehmer schneller, leichter und teilweise auch etwas mehr Kurzarbeitergeld, und zwar zunächst befristet bis 31. Dezember 2021.

Das Kurzarbeitergeld gehört zu den sogenannten Lohnersatzleistungen, die grundsätzlich steuerfrei sind.
Die Leistung hat jedoch Auswirkung auf die Steuer(belastung) für das übrige Einkommen.

Dabei gibt es Folgendes zu beachten:

– Wer in einem Jahr Kurzarbeitergeld von mehr als 410 Euro erhält, ist zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet.
– Je nachdem, ob die Arbeitszeit einer Arbeitnehmerin oder eines Arbeitnehmers zu 100 oder zu 50 Prozent gekürzt und dementsprechend Kurzarbeitergeld bezogen wird, kann man entweder mit einer Steuererstattung rechnen oder mit Steuernachzahlungen.
– Arbeitnehmer, deren Unternehmen vorübergehend komplett geschlossen wird, fallen folglich zu 100 Prozent aus. Wer in so einem Fall Kurzarbeitergeld für zum Beispiel drei Monate erhalten hat, kann mit einer Steuererstattung rechnen. Denn
– verteilt auf das gesamte Jahr
– wurden in den Monaten ohne Kurzarbeit zu viel Lohnsteuern einbehalten.
– Umgekehrt gilt beispielsweise für Arbeitnehmer, die zu 50 Prozent in Kurzarbeit sind: Sie arbeiten das gesamte Jahr über monatlich nur zur Hälfte und müssen in der Regel mit einer Steuernachzahlung rechnen – denn der Arbeitgeber hat im Laufe des Jahres meist zu wenig Lohnsteuern an das Finanzamt abgeführt.

VLH-Mitglied werden

Auf www.vlh.de finden Interessierte eine VLH-Beratungsstelle in ihrer Nähe, anschließend kann ein Beratungstermin vereinbart werden. Ebenfalls möglich ist eine Distanzberatung per Telefon und E-Mail. Exklusiv für 39 Euro erstellen dann die VLH-Beraterinnen und VLH-Berater allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die 2020 in Kurzarbeit waren und sich bis zum 31. Dezember 2021 für eine VLH-Mitgliedschaft entscheiden, die Einkommensteuererklärung.

Außerdem stellen die VLH-Beraterinnen und VLH-Berater sämtliche Anträge auf Steuerermäßigung und übernehmen die Kommunikation mit dem Finanzamt. Und sie beraten in vielen weiteren Einkommensteuerfragen, zum Beispiel zur Homeoffice-Pauschale oder zu Homeschooling, Kinderkrankheitstagen oder Kinderbonus, welchen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angesichts der Corona-Pandemie ausgesetzt sind.

Übrigens: Wer nicht in Kurzarbeit war oder ist, kann ebenfalls Mitglied werden und sämtliche Leistungen der VLH in Anspruch nehmen – bis 28. Februar 2022 ohne Aufnahmegebühr.

VLH Beratungsbefugnis

Steuererklärung erstellen, Anträge auf Steuerermäßigungen einreichen, Kommunikation mit dem Finanzamt übernehmen, Steuerbescheid prüfen: Gemäß der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG berät die VLH Arbeitnehmer, Beamte, Rentner und Vermieter im Rahmen einer Mitgliedschaft.

VLH-Mitglieder können Einkünfte aus nichtselbstständiger Tätigkeit, Renten, Versorgungsbezüge und Unterhaltsleistungen beziehen. Dann berät die VLH auch diejenigen als Mitglied, die zusätzlich diese Einnahmen erzielen:

– Einkünfte aus Kapitalvermögen,
– Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung,
– sonstige Überschuss-Einkünfte.

Allerdings dürfen die Einnahmen bei diesen drei Einkunftsarten insgesamt nicht mehr als 18.000 Euro für Ledige bzw. 36.000 Euro bei Ehepaaren betragen. Selbstständige, Gewerbetreibende und Arbeitnehmer mit Einnahmen aus einer selbstständigen Tätigkeit darf die VLH leider nicht als Mitglied aufnehmen.

Die VLH: Größter Lohnsteuerhilfeverein Deutschlands

Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) ist mit mehr als einer Million Mitglieder und rund 3.000 Beratungsstellen bundesweit Deutschlands größter Lohnsteuerhilfeverein. Gegründet im Jahr 1972, stellt die VLH außerdem die meisten nach DIN 77700 zertifizierten Berater.

Die VLH erstellt für ihre Mitglieder die Einkommensteuererklärung, beantragt Freibeträge, ermittelt und beantragt Förderungen und Zulagen, prüft den Steuerbescheid und einiges mehr im Rahmen der gesetzlichen Beratungsbefugnis nach § 4 Nr. 11 StBerG.

Web: www.vlh.de

Einkommensteuerklärungen jetzt einfacher

Rentner sowie Arbeitnehmer können ab sofort ihre Steuererklärung einfacher erstellen. Zahlreiche steuerlich relevante Daten erhält die Finanzverwaltung in elektronischer Form.

Diese müssen nicht mehr in die Steuererklärung eingetragen werden. Die Übernahme erfolgt automatisch durch die Finanzämter. Die Vordrucke sind ab dem Veranlagungszeitraum 2019 optisch neugestaltet. Die Bereiche, für die dem Finanzamt bereits alle Daten vorliegen, sind farblich deutlich hervorgehoben. Ein Ausfüllen entfällt. Dies betrifft zum Beispiel Lohndaten, Renten sowie Beiträge zur Kranken-/Pflegeversicherung und Altersvorsorge.

In bestimmten Fällen kann auch die Abgabe der Anlage N (Arbeitnehmer) oder R (Rentner) entfallen. Das, wenn keine Werbungskosten geltend gemacht oder abweichende Werte erklärt werden. Das alles reduziert den Aufwand und Umfang der Papiererklärungen deutlich. Ab dem Veranlagungszeitraum 2019 gibt es zudem neue Vordrucke. Diese sind nach dem steuerlichen Bedarf sortiert. So sind zum Beispiel gibt es für die Erklärung der Krankheitskosten oder Handwerkerrechnungen im Privathaushalt eigene Vordrucke. Alternativ ist eine elektronische Abgabe der Steuererklärung über „Mein ELSTER – Ihr Online-Finanzamt“ möglich. Auch hier liegen elektronischen Daten bereits vor und lassen sich per Mausklick übernehmen. Weitere Vorteile sind: die voraussichtliche Steuerberechnung zur Steuererklärung und die elektronische Übermittlung des Steuerbescheides in das persönliche ELSTER-Konto.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.elster.de

Web: https://www.kulturmd.de/

Bundesregierung gibt über 100 Millionen für Corona-Berater aus!

Während die Bürger von politischen Verantwortlichen aufgefordert werden, „den Gürtel enger zu schnallen“, sieht die Bundesregierung offenbar keinen Anlass zu eigener Sparsamkeit.

Im vergangenen Jahr hat die Koalition diverse Corona-Beraterverträge mit externen Dienstleistern abgeschlossen, die ein Gesamtvolumen von 103 Millionen Euro umfassen – davon sind bis zum 31. Dezember bereits 78,4 Millionen Euro geflossen. Diese Berater haben freilich nicht verhindern können, dass die Corona-Politik von Anfang bis zum Ende in einem beispiellosen Chaos versank.

Auch bezeichnend: Der zweitgrößte Posten dieser Beratungskosten waren Ausgaben für den IT-Dienstleister Init für die Erstellung eines „IT-Auftragsmanagementsystems für die Corona-Hilfszahlungen des Bundes“. Ausgerechnete für jene Zahlungen also, die bekanntlich monatelang nicht oder nur eingeschränkt umgesetzt wurden – nicht zuletzt aufgrund von IT-Pannen.

Quelle: N-TV.de.

Countdown fürs Baukindergeld läuft noch bis 31. März

München (ots) Interhyp: Kauf- und Bauinteressenten sollten sich beeilen – Laut Interhyp gehört Baukindergeld zu bekanntesten Fördermitteln – Mit dem Auslaufen der Förderung geht für viele Familien ein wichtiger Baustein verloren

Bekanntheitsgrad von Fördermitteln.

Familien mit dem Wunsch nach Wohneigentum und konkreten Kauf- oder Bauabsichten sollten sich bei Interesse am Baukindergeld jetzt sputen. Wenn sie bis zum 31. März einen notariellen Kaufvertrag für ein Objekt unterschreiben oder eine Baugenehmigung erhalten, können sie bei der KfW noch Baukindergeld beantragen. Es geht um 36.000 Euro bei Familien mit drei Kindern. „Für viele Menschen wird mit der Abschaffung des Baukindergeldes eine wichtige Förderung wegfallen. Sowohl unsere Studien als auch der Beratungsalltag zeigen, dass das Baukindergeld zu den bekanntesten und nachgefragtesten Fördermitteln zählt. Das Baukindergeld ist innerhalb seines kurzen Bestehens für viele Familien zu einem wichtigen Finanzierungsbaustein geworden. Es kommt vor allem Familien mit geringen und mittleren Einkommen zugute und ist quasi in jedem Beratungsgespräch mit dieser Gruppe ein Thema. Wir bedauern, dass das Baukindergeld nun auslaufen soll“, sagt Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft bei der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen. Gezielte Fördermittel und der Abbau von Barrieren wie hohe Kaufnebenkosten sind laut Interhyp wichtig, um den Wohneigentumserwerb zu fördern.

Im Zuge der Corona-Pandemie war das Baukindergeld im vergangenen Jahr um drei Monate bis zum 31.03.2021 verlängert worden. Diese Frist für die Baugenehmigung oder den Kaufvertrag endet nun. Wird die Frist noch eingehalten, kann der Antrag auf das Baukindergeld noch gestellt werden und zwar dann spätestens sechs Monate nach Einzug in die neue Immobilie und spätestens bis zum 31. Dezember 2023. Mit dem Baukindergeld haben das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und die KfW seit September 2018 den Bau oder Kauf von selbstgenutztem Wohneigentum für Familien mit Kindern in Deutschland gefördert. Familien mit einem Haushaltseinkommen von maximal 90.000 Euro bei einem Kind plus 15.000 Euro für jedes weitere Kind können zehn Jahre lang jährlich 1.200 Euro je Kind erhalten. „Das Baukindergeld mit insgesamt 12.000 Euro pro Kind ist für viele Menschen ein relevanter Finanzierungsbaustein, der zum Beispiel über Sondertilgungen die Entschuldung beschleunigt. Insbesondere bei Familien mit mehreren Kindern ist die nun auslaufende Förderung ein spürbarer Pluspunkt für den Wohneigentumserwerb“, sagt Mirjam Mohr.

Laut Interhyp gehört das Baukindergeld zu den bekanntesten Fördermitteln in Deutschland. Laut einer repräsentativen Erhebung von Statista im Auftrag der Interhyp AG im Jahr 2020 kennen 59 Prozent der Deutschen das Baukindergeld. Es steht damit an zweiter Stelle der Bekanntheit, knapp hinter den KfW-Förderkrediten, die 62 Prozent der Deutschen kennen. Mirjam Mohr: „Unsere Untersuchung zeigt, dass viele Menschen den Staat durchaus in der Verantwortung sehen, den Erwerb von Wohneigentum zu unterstützen.“ Drei Viertel der Deutschen finden laut der Interhyp-Umfrage, dass der Staat den Erwerb von Wohneigentum schon heute nicht ausreichend unterstützt. 62 Prozent der Befragten wünschen sich zusätzliche finanzielle Anreize aufgrund der Corona-Krise. Mirjam Mohr: „Die Wohneigentumsquote ist in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern immer noch niedrig. Dabei ist Wohneigentum für die Altersvorsorge und auch für mehr soziale Gleichheit wichtig. Der Weg ins eigene Zuhause muss auch künftig einer breiten Bevölkerungsschicht möglich sein“, sagt die Expertin.

Interhyp hat Informationen zum Baukindergeld unter: :https://www.interhyp.de/ratgeber/was-sind-meine-moeglichkeiten/foerdermittel/baukindergeld.html zusammengestellt.

Web: https://interhyp.de