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Bundespolizeidirektion München: Schleusungsverdacht bei Grenzkontrollen – Gefälschter Stempel im Pass

A93 / Kiefersfelden / Rosenheim (ots) – Die Bundespolizei hat am Dienstag (5. Juni) bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn einen Albaner wegen Schleusungsverdachts vorläufig festgenommen. Er soll mit seinem Auto zwei Landsleute unerlaubt über die Grenze gebracht haben. Einer der Mitfahrer wird beschuldigt, eine Urkundenfälschung begangen zu haben.

In den späten Abendstunden kontrollierten die Beamten auf Höhe Kiefersfelden die Insassen eines in Italien zugelassenen Wagens. Der Fahrer konnte sich mit seinem Pass und einer italienischen Aufenthaltserlaubnis ausweisen. Seine 24 und 26 Jahre alten Mitreisenden hatten ihre neuen albanischen Reisepässe dabei. Damit ist den Albanern ein visumsfreier Aufenthalt von bis zu drei Monaten in den Schengener Vertragsstaaten möglich. Diesen Zeitraum hatten sie offenbar überschritten. Der ältere der Männer versuchte, die Bundespolizisten mit einem verfälschten Stempelabdruck in die Irre zu führen. Die Beamten entlarvten die Fälschung.

Der mutmaßliche Urkundenfälscher muss aufgrund der klaren Sachlage schon bald mit einem Verfahren am Rosenheimer Amtsgericht rechnen. Seinem Landsmann wurde die Einreise verweigert. Gegen den 36-jährigen Fahrzeugführer hat die Bundespolizei erste Ermittlungen wegen des Verdachts einer Schleusung eingeleitet.

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Sie unter www.bundespolizei.de


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