Gustav Adolf „Täve“ Schur – Gratulation zum 90. Geburtstag.

Gustav Adolf „Täve“ Schur (* 23. Februar 1931 in Biederitz, Ortsteil Heyrothsberge) ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer. Er war neunmal Sportler des Jahres in der DDR, so häufig wie kein anderer Sportler. Als jeweils erster Deutscher gewann er die Weltmeisterschaft der Amateure und die Internationale Friedensfahrt.

Gustav Adolf „Täve“ Schur 1955 bei der Friedensfahrt

Er blieb seinen sportlichen und politschen Ansichten treu.
Schur war von 1958 bis 1990 Volkskammerabgeordneter für die FDJ, SED bzw. PDS. Von 1998 bis 2002 gehörte Schur der PDS-Fraktion im Deutschen Bundestag an. Mit dem Radsport begann er mit 19 Jahren bei BSG Grün-Rot Magdeburg, die 1951 der Radsportsektion der BSG Aufbau Börde Magdeburg angeschlossen wurde. Sein erstes Rennen hatte er allerdings noch als Tourenfahrer 1950 absolviert.

Im Jahr 1952darauf gehörte Schur erstmals der DDR-Auswahl für die Internationale Friedensfahrt an. 1954 errang Schur bei den DDR-Straßen-Radmeisterschaften seinen ersten nationalen Meistertitel auf der Straße.

Seinen internationalen sportlichen Durchbruch erlebte Schur 1955 bei der Friedensfahrt, als er den ersten Sieg eines DDR-Fahrers in der Gesamteinzelwertung erreichte.

Bei den Weltmeisterschaften hatte Schur bis 1957 Edelmetall nur knapp verpasst, bevor er schließlich 1958 Weltmeister wurde und sich als erster DDR-Fahrer und als zweiter Deutscher das Regenbogentrikot sicherte.

Täve Schur – Was mir wichtig ist:

Radfahrprofi Gustav-Adolf Schur im Gespräch in der Stadtbibliothek Mageburg am 27.10.2020

Besucht uns doch: Webseite ► http://www.ok-magdeburg.de/

Text/Foto: Archiv & Wikipedia

D-NEWS.TV – Obscurum Thale im Harz

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Obscurum im Bahnhofsgebäude Thale im Harz

Heute berichte ich über das Obscurum Thale im Bahnhofsgebäude Thale. Es ist Deutschlands größtes Museum der Hexerei und der dunklen Mächte. In früheren Jahrhunderten betrachtete man Märchen, Sagen und Gruselgeschichten, welche überliefert wurden als Realität. Dieses faszinierende und einzigartige Museum führt Sie in eine Zeit zurück, in der Zauberei und das „Böse“ überall lauerte. Im Glauben der Menschen waren Hexen, Vampire, Werwölfe, Geister und andere Kreaturen der Nacht Bedrohung, welche Tod und Verderben brachten. Finden Sie heraus, wozu man eine Hexenwaage, Drudensteine oder die Leber eines Einhorns brauchte. Wie schützten sich die einfachen Leute vor den wiederkehrenden Toten, die ganze Dörfer auslöschten? Woran erkannte man eine Hexe? Entdecken Sie Schicksale und Namen hinter den Ausstellungsgegenständen. Mit unzähligen Exponaten und deren Geschichte auf über 400 Quadratmeter Fläche – vom „Vampir von Venedig“, Flugsalben und Krötensteinen über das Grauen der Hexenprozesse bis hin zu Abwehrzaubern gegen den bösen Blick, Rezepturen für den Liebeszauber und der wahren Geschichte der „Zombies“ finden Sie in dieser einzigartigen Ausstellung vieles, was ungläubiges Staunen aber auch Fassungslosigkeit über das Wesen des Menschen vermittelt. In einem umfangreichen Shop gibt es viel zu sehen und kaufen. Das „Unglaubliche“ erwartet Sie im Obscurum Thale.
Ihre Pia. Danke.

D-NEWS.TV – Petersberg mit St.-Petrus-Kirche bei Halle/Saale.

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Petersberg mit der St.-Petrus-Kirche Halle/Saale

Der Petersberg mit der St.-Petrus-Kirche nahe Halle an der Saale im Gemeindegebiet von Petersberg ist mit 250 Metern die höchste Erhebung des Saalekreises in Sachsen-Anhalt. Der Petersberg liegt etwa 13 km nördlich der Innenstadt von Halle an der Saale, nicht ganz auf halber Strecke nach Köthen zwischen den Ortschaften Ostrau und Wallwitz. Auf dem Petersberg, steht das Kloster, weithin sichtbar in der ebenen Landschaft. Sein Name leitet sich von der St.-Petrus-Kirche auf dem Berg her. Vor fast tausend Jahren als Erbgrablege der Wettiner zur Pflege des wettinischen Totengedenkens. Bis ins 14. Jahrhundert war der Petersberg als Lauterberg bekannt. Um 1100 errichtete das Erzbistum Magdeburg auf dem Lauterberg eine kleine Kapelle. Reste dieser runden, romanischen Cappella sind noch heute auf dem Klosterfriedhof erkennbar. Die Ausstrahlung der Stiftskirche – einer romanischen Basilika aus dem 12. Jahrhundert – zieht jährlich viele Menschen an. Dieser historische Ort hat im Laufe der Jahrhunderte eine wechselvolle Geschichte erlebt. Doch über 800 Jahre Gebet und Gottesdienst haben deutliche Spuren hinterlassen. Im Jahr 1999 wurde die klösterliche Tradition wieder aufgenommen durch einen Außenkonvent der Communität Christusbruderschaft.
Besuchen Sie den Petersberg bei Halle.
Ihre Pia. Danke.

Im ZDF: „Unter anderen Umständen – Für immer und ewig“ mit Natalia Wörner

Mainz (ots) Der Mord an einer jungen Frau führt Jana Winter (Natalia Wörner) und ihr Team (Ralph Herforth, Martin Brambach, Lisa Werlinder) zu einem Strafgefangenen und seinen Brieffreundinnen: Der Fernsehfilm der Woche „Unter anderen Umständen – Für immer und ewig“ läuft am Montag, 1. März 2021, 20.15 Uhr, im ZDF und ist bereits in der ZDFmediathek abrufbar.

Jana (Natalia Wörner) findet im Wald den Laptop der Ermordeten.

Eine junge Frau wird erdrosselt in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Tatwaffe war offensichtlich ein rotes Seil, wie es beim Segeln verwendet wird. Damit zeigen sich Parallelen zu einem alten Fall. Der damalige Täter, der ehemalige Bootsbauer Jan Littkovski (Karsten Antonio Mielke), sitzt zwar noch hinter Gittern, doch er hatte ausgerechnet zur Tatzeit Freigang. Hinzu kommt, dass seine Verlobte Doreen Hahn (Bettina Stucky) in unmittelbarer Nachbarschaft des Mordopfers wohnt. Doreen Hahn, die Littkovski über eine Brieffreundschaft kennengelernt hatte, gibt dem Verdächtigen ein Alibi: Littkovski sei den ganzen Abend bei ihr gewesen. Außerdem stehe er kurz vor der Haftentlassung. Warum sollte er seine bevorstehende Freiheit aufs Spiel setzen? Die Ermittler stoßen auf eine weitere Brieffreundin. Auch sie glaubt an Littkovskis Unschuld. Doch die beiden Frauen verstricken sich mehr und mehr in Ungereimtheiten.

Unter der Regie von Judith Kennel spielen in weiteren Rollen Hansjürgen Hürrig, Anke Sevenich, Andy Gätjen, Maik Solbach, Bernd Birkhahn, Tobias J. Lehmann, Jacob-Lee Seeliger und andere. Das Drehbuch stammt von Elke Rössler.

Web: ZDF.de

Nachhaltig orientierter Gemüse- und Kräuteranbau von iglo ist Gold wert

iglo erhält für regionale und nachhaltige Landwirtschaft das FSA-Gold-Siegel

Hamburg (ots) Weltweit führende Initiative für nachhaltige Landwirtschaft zeichnet iglo Vertragslandwirte aus – Gold-Standard für u.a. Umgang mit Wasser, Energie, Mitarbeitern und Biodiversität

Seit mehr als 60 Jahren baut iglo mit Vertragslandwirten im Münsterland Kräuter und Gemüse an – nun hat dieser Anbau Gold-Status

Seit mehr als 60 Jahren werden im westfälischen Münsterland iglo Gemüse und Kräuter regional und sukzessive entsprechend der sich weiterentwickelnden Nachhaltigkeitsprinzipien angebaut. Nun wurden die Vertragslandwirte, die zum Teil in dritter Generation mit dem Tiefkühlunternehmen zusammenarbeiten, auf Basis eines weltweiten Standards auditiert und erzielten dabei den FSA Gold-Status.

Das FSA-Siegel (Farm Sustainability Assessment) steht seit mehr als 20 Jahren für nachhaltig produzierte Rohstoffe und wird von der SAI (Sustainable Agriculture Initiative) vergeben. Die Non-Profit-Organisation ist die weltweit führende Initiative zur Entwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft für die Lebensmittelproduktion. Die SAI definiert nachhaltige Landwirtschaft als „die effiziente Produktion von sicheren, qualitativ hochwertigen landwirtschaftlichen Produkten auf eine Weise, die die natürliche Umwelt, die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der Landwirte, ihrer Angestellten und lokalen Gemeinden schützt und verbessert sowie die Gesundheit und das Wohlergehen aller gezüchteten Arten gewährleistet“.

Antje Schubert, Management Director Western Europe von iglo: „Dies ist ein wichtiger Meilenstein für unser Landwirtschaftsteam im westfälischen Reken und ich bin außerordentlich stolz auf die harte Arbeit, die geleistet wurde. Eine nachhaltige und zukunftsorientierte Landwirtschaft ist für unser Geschäft von wesentlicher Bedeutung.“

Das FSA-Siegel steht für nachhaltig produzierte Rohstoffe – deshalb hat auch der iglo Mutterkonzern Nomad Foods entschieden, die Gruppe dem Prozess des FSA-Siegels zu unterziehen und gruppenweit den FSA-Standard zu erlangen. Bereits im Oktober letzten Jahres wurde die britische Anbauregion der Unternehmensgruppe mit dem FSA Gold Standard ausgezeichnet und zeigt den Weg auf, mit dem die unternehmerischen Nachhaltigkeitsziele konsequent verfolgt werden. „Bis 2025“, so Schubert, „sind wir bestrebt in Europa nicht nur die eigene Landwirtschaft, sondern auch den Bezug von Gemüserohwaren von Dritten zu 100% aus nachhaltig bewirtschafteter Landwirtschaft sicher zu stellen.“

Sven Sielhorst, Systemdirektor bei SAI Platform, sagte: „Das Erreichen des Goldniveaus ist ein Beweis für das Engagement und die Verpflichtung der Unternehmensgruppe, auf hohem Niveau zu arbeiten. Es ist so selten, dass eine ganze Farmmanagementgruppe diesen Standard überall auf der Welt erhält. Deshalb gratulieren wir dem Team zu seiner herausragenden Leistung.“

Die FSA ist ein umfassendes Bewertungsinstrument, das 17 grundlegende Komponenten einer nachhaltigen Landwirtschaft abdeckt. Es ermöglicht den Landwirten, die Nachhaltigkeitsleistung auf dem Bauernhof zu bewerten, diese Informationen mit den Kunden zu teilen und praktische Bereiche für Verbesserungen zu identifizieren. Dies trägt wiederum dazu bei, den Fortschritt in der Branche voranzutreiben und sicherzustellen, dass sich die Praktiken kontinuierlich weiterentwickeln.

Diese Anforderungen werden für die Vergabe des FSA-Standards kontrolliert und durch eine dritte, unabhängige Instanz geprüft. So standen die Landwirte in Reken und ihr Umgang mit Ressourcen, wie Wasser und Energie, die Fruchtfolge auf den Feldern für Biodiversität, die Qualität des Saatguts, Renaturierung durch zum Beispiel Blühstreifen, den Umgang mit Mitarbeitern und Erntehelfern und auch die wirtschaftliche Situation für die Landwirte als iglos Vertragspartner, auf dem Prüfstand. Diese nun auditierte, gemeinsame Praxis von iglo und ihren Vertragslandwirten dient dem Erhalt und der Zukunftsfähigkeit der Landwirtschaft in der Region und ist essenziell für eine Ernährung zukünftiger Generationen mit Gemüse aus heimischen Anbau.

Web: iglo.com

Medienpräsenz-Studie: Im Schatten der Corona-Krise

Welche Konzernchefs 2020 am stärksten in der Öffentlichkeit standen.

München (ots) Sie sind die Medienlieblinge des Jahres 2020: Volkswagen-Chef Herbert Diess, Lufthansa-CEO Carsten Spohr und Daimler-Chef Ola Källenius stehen im Medienpräsenz-Ranking 2020 an der Spitze.

Medienpräsenz-Studie: Im Schatten der Corona-Krise / Welche Konzernchefs 2020 am stärksten in der Öffentlichkeit standen / Medien-Peaks im Jahresverlauf

Fast ein Viertel der CEO-Berichterstattung der Dax- und MDax-Chefs fiel im vergangenen Jahr auf diese drei Manager. Dabei drehte sich natürlich auch in den Vorstandsetagen viel um die Corona-Pandemie, die das öffentliche Bild der Konzernchefs prägte. Während manche CEOs wie Adidas-Chef Kasper Rorsted, dessen Unternehmen in der Krise in die Kritik geraten war, im vergangenen Jahr an Reputation einbüßten, konnten anderen ihre Medienpräsenz deutlich ausbauen. Einzige Frau unter den Spitzenmanagern war die ThyssenKrupp-Vorstandsvorsitzende Martina Merz, die in der Medienpräsenz Platz 8 erreichte.

Der Umbruch in Deutschlands größtem Automobilkonzern beschäftigte im vergangenen Jahr nicht nur Aktionäre und Politik, sondern auch die Medien: Jeder neunte untersuchte CEO-Bericht in Print- und Online-Medien handelte von Volkswagen-Chef Herbert Diess. Mit knapp 31.985 Nennungen steht der Automobilmanager damit im Medienpräsenz-Ranking 2020 auf Platz 1.

Am zweithäufigsten wurde Lufthansa-Chef Carsten Spohr (Platz 2, 27.986 Nennungen) erwähnt, der in der Corona-Krise um seinen Konzern kämpfen musste und aufgrund von Stornierungen und Erstattungsansprüchen der Kunden eine negative Tonalität verzeichnete. Den dritten Platz belegt Daimler-Chef Ola Källenius (18.926 Nennungen) – ein weiterer Hinweis, wie stark die Veränderungen in der Automobilbranche die Berichterstattung und die Online-Diskussionen prägen.

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie CEO Communication Monitor, die kontinuierlich die Medienpräsenz der wichtigsten deutschen Konzernchefs untersucht und von dem Beratungsunternehmen KEYNOTE herausgegeben wird. Die Studie umfasst die Online- und Print-Medienpräsenz aller 90 Dax- und MDax-Chefs des Jahres 2020. Dazu wurden 401.000 Artikel und Posts aus mehr als 300 Print- und Online-Medien sowie aus sozialen Medien ausgewertet. Über eine automatisierte Sentiment-Analyse wurde zudem die Tonalität der CEO Berichterstattung ermittelt.

Top 10: Diese Manager waren am häufigsten in den Medien

Der scheidende Siemens-Chef Joe Kaeser stand auch 2020 wieder im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses – im Medienpräsenz-Ranking belegt er wie im Vorjahr den vierten Platz. Ebenfalls unter den Top 10 der meistgenannten CEOs sind die Chefs von Deutsche Bank (Christian Sewing, Platz 5), Commerzbank (Martin Zielke, Platz 6), BMW (Oliver Zipse, Platz 7), ThyssenKrupp (Martina Merz, Platz 8), Airbus (Guillaume Faury, Platz 9) und SAP (Christian Klein, Platz 10). Damit ist mit Martina Merz (8.892 Erwähnungen) erstmals eine Frau unter den zehn Spitzenmanagern mit der größten Medienpräsenz vertreten. Sie war zugleich auch die einzige Frau unter den 90 Dax- und MDax-CEOs.

Aufsteiger: Bruch, Kullmann, Beaujean, Östberg, Schein

Neben der aktuellen Medienpräsenz ermittelt der CEO Communication Monitor auch die langjährige Positionierung der deutschen Vorstandsvorsitzenden. Zu den Aufsteigern mit positiver Tonalität gehörten 2020 Siemens Energy-CEO Christian Bruch (Platz 21), Evonik-Chef Christian Kullmann (Platz 22) sowie Pro-SiebenSat1-Chef Rainer Beaujean (Platz 23). Auch der Vorstand des Dax-Aufsteigers Delivery Hero, Niklas Östberg (Platz 29) und Varta-Chef Herbert Schein (Platz 35) konnten im vergangenen Jahr ihre Medienpräsenz bei positiver Tonalität deutlich steigern. Ebenso verbesserten sich die Vorstandsvorsitzenden von TeamViewer (Oliver Steil, Platz 44), Gerresheimer (Dietmar Siemssen, Platz 47), Evotec (Werner Lanthaler, Platz 55) und Qiagen (Thierry Bernard, Platz 62).

Absteiger: Reputationsverlust in der Corona-Krise

Zu den Absteigern des Jahres 2020 gehören RWE-Chef Rolf Martin Schmitz (Platz 20), Puma-CEO Björn Gulden (Platz 43) und Hannover Rück-Chef Jean-Jacques Henchoz (Platz 60): Diese

Vorstandsvorsitzenden verloren deutlich an Medienpräsenz und verzeichneten zugleich eine negative Tonalität in der Berichterstattung. Einen leichten Rückgang hatten Deutsche Bank-Chef Christian Sewing (Platz 5) sowie Bayer-CEO Werner Baumann (Platz 11). Einen deutlichen Reputationsverlust musste auch Kasper Rorsted (Platz 14) hinnehmen. Zwar konnte der Adidas-

Chef seine Medienpräsenz steigern, allerdings kämpfte er mit einer deutlich negativen Tonalität. Er stand in der Kritik, weil Adidas zu Beginn der Corona-Pandemie zunächst die Shop-Mieten nicht mehr bezahlen wollte. Mit Spohr und Rorsted hatten damit 2020 zwei Vorstandsvorsitzende Reputationsverluste, weil ihr Handeln in der Corona-Krise als unsolidarisch oder kundenunfreundlich angesehen wurde. Eine negative Tonalität hatte auch die Medienpräsenz von Eventim-Chef Klaus-Peter Schulenberg (Platz 27), dessen Namen vor allem im Zusammenhang mit dem Maut-Skandal auftauchte. Alle genannten CEOs werden künftig ihre Reputation erst wieder aufbauen müssen.

Kluft in der Medienpräsenz: Promi-CEOs und Mauerblümchen

Nach wie vor gibt es eine deutliche Kluft in der Medienpräsenz der deutschen Spitzenmanager, wie unsere Studie zeigt. Mehr als die Hälfte der gesamten CEO-Berichterstattung (54 Prozent) drehte sich im vergangenen Jahr um die zehn am häufigsten erwähnten Unternehmenschefs. Vier dieser „Promi-CEOs“ führen Unternehmen, die im Mdax notiert sind. Das ist von daher bemerkenswert, da der Studie zufolge Dax-Chefs im Durchschnitt eine 2,5-Mal so große Medienpräsenz haben wie MDax-Chefs.

Im Gegensatz dazu gab es auch 2020 wieder eine Reihe von Unternehmenslenkern, die praktisch nicht in der Medienöffentlichkeit auftauchten. Die zehn CEOs mit der geringsten Präsenz – allesamt Chefs von MDax-notierten Unternehmen – konnten zusammen gerade einmal ein Prozent der Medienöffentlichkeit verbuchen. Zu ihnen gehören die börsennotierten Immobilienfirmen TAG Immobilien (Martin Thiel, Platz 88), Grand City Properties (Refael Zamir, Platz 89) und Aroundtown (Shmuel Mayo, Platz 90), deren Vorstandsvorsitzende im Medienpräsenz-Ranking die letzten Plätze belegen. Aber auch Unternehmenschefs wie Christoph Vilanek (Freenet, Platz 87), Olivier Elamine (Alstria, Platz 86), Tobias Hartmann (Scout24, Platz 85), Ralf W. Dieter (Dürr, Platz 84), Peter Stadelmann (Rational, Platz 83) und Stefan Fuchs (Fuchs Petrolub, Platz 81) tauchten in 2020 kaum in der Medienöffentlichkeit auf.

Trend zur personalisierten Wirtschaftsberichterstattung

Die Ergebnisse des CEO Communication Monitor zeigen, dass die Schere in der Berichterstattung über CEOs immer weiter auseinander geht. Während bei einigen wenigen Konzernen der Vorstandsvorsitzende wie unter einem Brennglas im ständigen Fokus der Medienöffentlichkeit steht, finden andere Unternehmen in der Berichterstattung praktisch nicht statt.

„Wir sehen nach wie vor einen Trend zur personalisierten Berichterstattung, der durch digitale Kanäle und Social Media noch verstärkt wird. Wenn Medien über ein Unternehmen berichten, geschieht das sehr häufig über die Person des Vorstandsvorsitzenden – im Positiven wie im Negativen“, kommentiert Dr. Harald Maass, Partner bei der Strategieberatung KEYNOTE, die Ergebnisse der Studie. „Gleichzeitig zeigen Beispiele wie Adidas oder Lufthansa, dass Fehler bei der CEO-Kommunikation sich sehr schnell zu einem Reputationsschaden für das Unternehmen und die Marke ausweiten können.“

Die komplette Studie können Sie hier herunterladen:

https://www.keynote-group.com/de/insights/2020-ceo-communication-monitor

KEYNOTE wurde 2011 gegründet und ist Deutschlands einzige strategische Kommunikationsberatung, die sich auf das Reputationsmanagement von Top-Managern und die Positionierung von CEOs und Vorständen spezialisiert hat. Gemeinsam mit unseren Auftraggebern erarbeiten wir langfristige Kommunikationsstrategien, stehen als erfahrene Berater in Krisensituationen zur Seite und unterstützen bei der Durchsetzung erfolgskritischer Unternehmensziele. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Kommunikationsberatung und -planung bei CEO-Wechseln. Kunden von KEYNOTE sind Top-Manager und Kommunikationsverantwortliche aus allen Branchen. Standorte des Unternehmens sind München und Berlin. www.keynote-group.com

Weniger Arztbesuche, mehr Eigendiagnose und öfter Selbsttherapie

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie.
Aktuelle Ergebnisse des Sanofi Gesundheitstrends – eine repräsentative Befragung.

Frankfurt/Main (ots) Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie ist sichtbar, dass sich das Gesundheitsverhalten der Menschen hierzulande verändert hat: So geben fast zwei Drittel (62 Prozent) an, wegen kleinerer Beschwerden seltener zum Arzt zu gehen.

Sanofi Gesundheitstrend Q1/2021 fragte: „Wie hat die Corona-Pandemie Ihr Gesundheitsverhalten verändert?“ und „Wie verändert die Corona-Pandemie unser Gesundheitswesen und Gesundheitsverständnis?“ / Weniger Arztbesuche, mehr Eigendiagnose und öfter Selbsttherapie – die Auswirkungen der Corona-Pandemie

Eine Routineuntersuchung hat bereits nahezu jeder Dritte (30 Prozent) wegen der Corona-Pandemie schon einmal verschoben, um nicht in die Praxis zu müssen. Das sind Ergebnisse des Sanofi Gesundheitstrends, der dieses Mal untersucht, wie das Auftreten von COVID-19 das Gesundheitsverhalten der Menschen in Deutschland verändert hat. Dafür fragt das Meinungsforschungsinstitut Nielsen im Auftrag des Gesundheitsunternehmens Sanofi jedes Quartal repräsentativ etwa 1.000 Menschen in Deutschland zu einem Schwerpunktthema und zu ihrem gesundheitlichen Wohlbefinden allgemein.

Die aktuelle Befragung zeigt auch die Auswirkungen der selteneren Arztbesuche: So üben sich zum Beispiel 38 Prozent verstärkt in Selbstdiagnose und Behandlung, indem sie versuchen, ihr eigener Arzt zu sein und recherchieren dafür viel im Internet. Frauen (41 Prozent) und junge Menschen zwischen 18 und 39 Jahren (48 Prozent) sind hierfür überdurchschnittlich affin. Fast die Hälfte (46 Prozent) setzt seit der Pandemie öfter auf Selbstmedikation: statt zum Arzt zu gehen, z.B. auf Medikamente, die in Apotheken ohne Rezept erhältlich sind. Auch hier stimmten Frauen (50 Prozent) und jüngere Menschen (18 bis 39 Jahre: 53 Prozent) öfter zu als Männer (41 Prozent) und ältere Befragte (ab 40 Jahre: 42 Prozent).

Teils neue Technologien statt Termine in der Arztpraxis

Wird doch ein Arzt benötigt, vertrauen einige Menschen hierzulande bereits auf neue Technologien und Angebote. Etwa zwei von zehn repräsentativ Befragten (17 Prozent) haben bereits die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung genutzt. Männer griffen auf dieses Angebot signifikant öfter zu als Frauen (20 vs. 15 Prozent). Einen ebenfalls signifikant höheren Anteil nehmen die 18- bis 29-Jährigen (39 Prozent) und die 30- bis 39-Jährigen (33 Prozent) ein, gegenüber den 40- bis 49-Jährigen (16 Prozent) und den 50- bis 69-Jährigen (8 Prozent). Ähnlich oft wie die telefonische Krankschreibung wurden bereits Online-Sprechstunden oder telemedizinische Beratung statt Besuchen in der Arztpraxis genutzt (18 Prozent). Auch hier ist eine größere Nutzung bei jungen Befragten zu beobachten.

Obwohl diese Möglichkeiten noch nicht von der breiten Bevölkerung in Anspruch genommen werden, stimmt mehr als jeder Zweite (55 Prozent) zu, dass ein Besuch in der Arztpraxis zunehmend seltener nötig sein wird, zum Beispiel durch das häufigere Angebot an Videosprechstunden, telefonischer Beratung und elektronischer Übermittlung von Gesundheitsdaten wie Blutzucker oder Blutdruck. 61 Prozent glauben, dass die Politik noch mehr Möglichkeiten für digitale Gesundheitsleistungen und Gesundheitsanwendungen schaffen wird, die einen Arztbesuch zukünftig seltener nötig machen.

Doch wie wird die Corona-Pandemie das Gesundheitswesen und das gesellschaftliche Gesundheitsverständnis darüber hinaus noch verändern? Laut aktuellem Sanofi Gesundheitstrend stimmt die Mehrheit der Menschen in Deutschland zu, dass das derzeitige Hygieneverhalten sich langfristig durchsetzen wird: 77 Prozent glauben, persönliche Hygienemaßnahmen wie Händewaschen oder Desinfizieren bleiben größtenteils erhalten. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es lediglich 67 Prozent. Dass das Abstandhalten zu anderen Menschen auch nach der Pandemie noch lange das soziale Miteinander beeinflussen wird, denken ähnlich viele (76 Prozent). Bei den 18- bis 29-Jährigen stimmen gut 10 Prozentpunkte weniger diesen Aussagen zu. Impfungen werden zur Vorbeugung von Erkrankungen – nicht nur COVID-19 – hierzulande zukünftig positiver wahrgenommen, unterstreichen zwei von drei Menschen (63 Prozent). Dabei fallen die 18- bis 29-Jährigen auf: Von ihnen stimmen besonders wenige zu – nämlich nur die Hälfte (52 Prozent). Das sind 11 Prozentpunkte weniger im Vergleich zum Durchschnitt.

Insgesamt ist im aktuellen Sanofi Gesundheitstrend ein Phänomen zu beachten: Die jungen Menschen verhalten sich während der Corona-Pandemie vorsichtiger als Ältere. So verschieben sie Arzt-, Impf- und OP-Termine eher als ältere Befragte und sind zugleich weniger zuversichtlich, dass hierzulande Lehren oder Veränderungen aus der Pandemie für die Zukunft abgeleitet werden.

Der Sanofi Gesundheitstrend

Gesundheit beschäftigt uns ein Leben lang, mit allen Höhen und Tiefen und allen Herausforderungen. Sie können groß oder klein sein, lebenslang oder akut – für jeden, jederzeit und überall. Sanofi ist ein lebenslanger Begleiter in Gesundheitsfragen. Mit Leidenschaft arbeiten über 100.000 Beschäftigte weltweit und etwa 9.000 Mitarbeiter in Deutschland jeden Tag daran, die Gesundheitsprobleme der Menschen weltweit zu verstehen und Lösungen zu finden. Dabei ist eine Frage wichtig, die im Sanofi Gesundheitstrend regelmäßig abgefragt wird: „Wie geht es Ihnen?“. Sanofi möchte mit seinen Gesundheitslösungen dabei helfen, positiv darauf zu antworten. Wir nennen das Empowering Life!

In der aktuellen Befragungswelle fühlen sich 47 Prozent der Menschen hierzulande wohl. Das sind 3 Prozentpunkte mehr als noch im Vergleichszeitraum vor einem Jahr und damit vor Beginn der Corona-Pandemie. Die jungen Befragten zwischen 18 und 29 Jahren sind zufriedener als ältere: 59 Prozent vs. 44 Prozent. Dabei ist beim gesundheitlichen Wohlbefinden ein signifikanter Unterschied zwischen Männern und Frauen zu beobachten: 52 vs. 42 Prozent. In den regelmäßigen Befragungswellen werden darüber hinaus Schwerpunktthemen beleuchtet. Ende Januar 2021 lag der Fokus auf der unmittelbaren und zukünftigen Veränderung des Gesundheitsverhaltens durch die Corona-Pandemie.

Web: sanofi.com

Zapf Creation stellt auf plastikfreie Verpackungen um

Vorreiter für nachhaltige Lösungen in der Puppenbranche

Rödental (ots) Zapf Creation, der führende Hersteller für Spielpuppen, stellt ab Frühjahr 2021 schrittweise sein gesamtes Sortiment auf plastikfreie Verpackungen um. Das Unternehmen nimmt damit eine Vorreiterrolle in der Puppenbranche ein und reagiert auf die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Verpackungen. Bis Herbst 2022 soll das gesamte Sortiment umweltfreundlich verpackt sein.

Zapf Creation setzt auf geschlossene Boxen ohne Sichtfenster aus Plastik. Das neue Schachteldesign zeigt die Puppen in Originalgröße / © Zapf Creation.

Zapf Creation feiert in diesem Jahr das 30-jährige Jubiläum seines Bestsellers BABY born. Die meistverkaufte Puppenlinie Deutschlands spielt wie keine andere Marke von klein auf eine bedeutende Rolle im Leben der Kinder. Dieser Verantwortung wird Zapf Creation mit der größten Verpackungsumstellung in der Unternehmensgeschichte gerecht. Mit Einführung der Frühjahrskollektion 2021 werden Schritt für Schritt alle Plastikelemente wie Sichtfenster, Blister oder Befestigungen durch recyclebare Materialien ersetzt. Die Umstellung betrifft Verpackungen für Puppen, Bekleidungen und Zubehörartikel. Zapf Creation reagiert damit auf das wachsende Bedürfnis von Eltern und Kindern nach nachhaltigen Lösungen auf dem Spielzeugmarkt. Bis Herbst 2022 soll das gesamte Sortiment umweltfreundlich verpackt sein. Mit der Offensive ist das Unternehmen Vorreiter für plastikfreie Verpackungen in der Puppenbranche.

Thomas Eichhorn, Vorstand Zapf Creation und Mitbegründer der Fair Toy Organisation, betont: „BABY born und Baby Annabell werden von Eltern und Kindern seit Generationen geliebt. Als Marke, die von klein auf im Kinderzimmer präsent ist, nehmen wir unsere Verantwortung ernst, die Entwicklung von Kleinkindern zu unterstützen. Wir verstehen die Forderung von Eltern und Kindern, Einmalverpackungen aus Plastik zu vermeiden und leisten mit der Umstellung einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt.“

Mehr Umweltschutz, mehr Unboxing-Spaß

Anstelle von sogenannten Showboxen mit Plastikfenstern und Plastikblistern als Produktverpackung setzt Zapf Creation künftig auf geschlossene Boxen. Ein auffälliges neues Schachteldesign verbessert durch Bilder in Originalgröße die Sichtbarkeit der Puppen und erhöht die Markenpräsenz in den Regalen. Innerhalb der Boxen werden Plastikblister und Folientüten gegen Papierverpackungen ausgetauscht und beschichteter Karton oder Klebeband auf ein Minimum reduziert. Ein positiver Nebeneffekt der Umstellung: Das Auspacken wird für die Kinder einfacher, spannender und noch spaßiger. Die neuen Verpackungen sind durch eine Sonnenblume gekennzeichnet und können problemlos im Altpapier entsorgt werden. Da die Schachteln seltener beim Öffnen beschädigt werden und sich wie ein Schuhkarton wieder schließen lassen, wird bei Retouren der Wiederverkauf im stationären Handel sowie bei Online-Shops einfacher und umweltfreundlicher.

Die Puppen selbst werden weiterhin aus Kunststoff gefertigt, um die hohe Qualität, den Sicherheitsrichtlinien und der langjährigen Nutzung als Alltagsbegleiter – oft über Generationen hinweg – gerecht zu werden.

Engagement in Fair Toys Organisation

Zapf Creation setzt auch in Sachen Produktionsbedingungen deutliche Zeichen und ist Gründungsmitglied der Fair Toys Organisation. Diese engagiert sich für die verantwortungsbewusste und nachhaltige Herstellung von gutem Spielzeug. Sie schafft durch ihr Siegel und die Beteiligung von Akteuren aus der Spielwarenbranche, dem Handel und der Zivilgesellschaft Glaubwürdigkeit. Thomas Eichhorn betont: „Mit der Fair Toys Organisation möchten wir auch in der Zukunft innerhalb unserer Branche Transparenz für faire Produktionsbedingungen schaffen und für diese wichtigen Grundsätze werben.“

Mehr Informationen unter www.zapf-creation.com