D-NEWS.TV – Schloss Wernigerode auf dem Agnesberg im Harz

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Schloss Wernigerode auf dem Agnesberg im Harz

Ich berichte heute vom Schloss in Wernigerode auf dem Agnesberg. 120 Meter hoch über der Stadt, liegt das Schloss Wernigerode. Im Jahr 1121 wurde es zum ersten Mal erwähnt. Schon ab den Jahr 1110 ließ ein Graf, der sich „Comte des Wernigerothe“ nannte, auf dem Agnesberg seine Burg erbauen. Das Schloss zu Wernigerode entstand in seiner heutigen romantischen Form, auch wenn viele hundert Jahre immer weiter gebaut und erweitert wurde. Vom schönen Schlossgarten aus, hat man einen super Blick auf die bunte Stadt im Harz. Die vielen historischen Bauwerke und Fachwerkhäuser sehen von hier oben aus, wie Modelle. Reste der mittelalterlichen Anlage sind noch vorhanden, wie beispielsweise Teile des Gewölbes des ‘Hofstubenbaues’, des ‘Steinernen Hauses’ und der Burgkapelle. Im Jahr 1500 wurde die Burg mit neuen Verteidigungsanlagen versehen. Das Schlossmuseum, das als “Feudalmuseum” eingerichtet ist, zeigt in 37 (von 250) Räumen, mit Exponaten und Dokumenten, die Geschichte der Grafschaft Wernigerode auf. Besuchen Sie das Schloss in Wernigerode im Harz.
Ihre Pia, Danke.

Zoo Magdeburg – Freude über Ameisenbären-Jungtier

Tollpatschiger Rüssler ist eine zoologische Rarität

„Es liegt ein Jahrzehnt zurück, das im Zoo Magdeburg die Nachzucht eines Großen Ameisenbären geglückt ist.

Nur 20 Große Ameisenbären wurden in den vergangenen zwölf Monaten weltweit in Zoos geboren. Umso größer ist jetzt die Freude: am 8. Februar 2021 erblickte ein kleiner tollpatschiger „Rüssler“ das Licht der Welt“ im Zoo Magdeburg “, berichtet der Magdeburger Zoo-Geschäftsführer, Dirk Wilke.

Foto: Petra Oppermann

Noch ist der jüngste Ameisenbär-Spross nicht aus dem Gröbsten heraus – bei den Jungtieren gibt es eine hohe natürliche Sterberate von knapp 50 Prozent!  Nachzuchten in Menschenobhut sind bei dieser Nebengelenktierart eher rar – mit Ausnahme des Zoo Dortmund, der seit über 40 Jahren Erfahrungen in der Haltung und Zucht von Ameisenbären hat. „Kaspar“, der Vater des jüngsten Ameisenbären-Sprösslings, stammt aus dieser erfolgreichen Zucht und lebt seit dem Jahr 2001 im Zoo Magdeburg, zwei Jahre später bekam er seine Gefährtin „Estrella“ aus dem Zoo London.

Für das Magdeburger Zuchtpärchen „Estrella“ und „Kaspar“ ist es der fünfte Nachwuchs. Die Geburt des Jungtieres verlief unkompliziert. Mutter „Estrella“ kümmert sich von Anfang an fürsorglich um ihren jüngsten Spross. Unmittelbar nach der Geburt sucht das Jungtier seinen Platz auf dem Rücken der Mutter.

Foto: Petra Oppermann

Die ersten drei Monate krallt es sich fast ausschließlich auf den Rücken der Mutter fest. Der kleine „Rüssler“ ist nicht nur sehr energiesparend unterwegs, sondern auch perfekt getarnt: Muster und Farbe ergänzen sich im Aussehen gut zum mütterlichen Fellkleid. Rittlings auf dem Rücken trägt „Estrella“ ihren Nachwuchs umher oder wärmt und umwickelt ihren Nachwuchs zum Schlafen mit ihrem buschig behaarten Schwanz. Die enorm lange, schmale Gesichtspartie des Kopfes ist schon beim Jungtier ausgeprägt.  Bis etwa zur elften Woche nimmt das Jungtier Muttermilch auf. Danach beginnen Mutter „Estrella“ und Vater „Kaspar“ mit vorverdautem Brei zu füttern. Ab dem sechsten Monat kann das Ameisenbären-Jungtier selbständig Nahrung aufnehmen.

Der Große Ameisenbär sucht mit seinem sehr guten Geruchssinn nach seiner Hauptnahrung: Ameisen und Termiten. Mit kräftigen Vorderpfoten und gewaltigen sichelförmigen Krallen kann er selbst härteste Termitenbaue aufreißen und Ameisennester aufgraben. Mit langer Zunge, die der Große Ameisenbär über einen halben Meter herausstrecken kann, nimmt er Insekten auf und schluckt sie runter. Der Große Ameisenbär ist zahnlos. Erst im Magen wird die Nahrung zu einem verdaulichen Brei zerrieben. Bis zu 35.000 Ameisen oder Termiten vertilgt ein Ameisenbär täglich! In Zoos wird ein gleichwertiger, gehaltvoller Ersatzfutterbrei gemixt, die der Ameisenbär mit der Zunge aufschlecken kann. Seine lange wurmartige Zunge ist dabei extrem schnell und geschickt. Der Große Ameisenbär hat eine aufsehenerregende Gestalt – skurril zum Schmunzeln und überraschend zugleich. Im Verhältnis zur Körpergröße besitzt er die längste Zunge im Tierreich, eine Schnauze länger als beim Rüsselschwein, dazu ein wuchtiger reich behaarter Leib auf starken Beinen und ein Schwanzwedel, der den ganzen Körper abdecken kann. Die Vorderfüße setzt er mit dem Handrücken auf dem Boden auf, die langen Krallen sind dabei nach innen gebogen. Feinden gegenüber setzt er seinen Krallen ein, die lebensgefährliche Wunden reißen können.

Das Jungtier ist noch sehr ruhebedürftig und derzeit noch nicht für die Besucher zu sehen. Hier ist Geduld gefragt und natürlich auch ein „Daumendrücken“ für den kleinen Großen Ameisenbären.

Die Entwicklung des Jungtieres kann ab Montag, 22. Februar 2021, im Ameisenbär-Tagebuch auf www.zoo-magdeburg.de und auf der Zoo-Facebookseite mitverfolgt werden.

Auf der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) wird der Große Ameisenbär als „gefährdet“ (VU) gelistet. Der Zoo Magdeburg beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) der Großen Ameisenbären.

„Mensch Gorbatschow!“: „ZDFzeit“ mit Porträt zum 90. Geburtstag

Mainz (ots) Michail Gorbatschow, dessen Politik den Weg zur deutschen Einheit ebnete, wird 90 Jahre alt.

„ZDFzeit“ blickt anlässlich von Michails Gorbatschows 90. Geburtstag auf dessen politisches Lebenswerk. /

Eine Woche vor dem runden Geburtstag beleuchtet die „ZDFzeit“-Doku „Mensch Gorbatschow! – Der Genosse, der die Welt veränderte“ am Dienstag, 23. Februar 2021, 20.15 Uhr im ZDF, die globalen Veränderungen, die von seiner Reformpolitik ausgingen. Der Film von Bärbel Jacks und Dagmar Gallenmüller steht ab Dienstag, 23. Februar 2021, 9.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

In der „ZDFzeit“-Doku kommen Zeitzeugen, Wegbegleiter und Prominente zu Wort. An ihre sehr persönlichen Begegnungen erinnern sich unter anderem TV-Moderator Günther Jauch, die Politiker Gregor Gysi und Theo Waigel, die Schauspielerin Christiane Paul, „Wind of Change“-Sänger Klaus Meine von den „Scorpions“ sowie der russische Musiker und Freund Gorbatschows Stas Namin.

Michail Gorbatschow gilt als einer der bedeutendsten Staatsmänner des 20. Jahrhunderts, der im kommunistischen Ein-Parteien-Regime Meinungsfreiheit, Regierungskritik und Religionsfreiheit zuließ und den Staaten des Warschauer Pakts Selbstbestimmung zugestand. Seine Politik hat globale Veränderungen eingeleitet und dazu geführt, den Kalten Krieg zu überwinden und die deutsche Einheit sowie den politischen Umbruch in Mittel- und Osteuropa zu ermöglichen.

Einen „genialen Zerstörer“ nennt ihn Gregor Gysi. Und Günther Jauch sagt in der Doku: „Gorbatschow wirkte immer wie einer, der offen war, der auf Menschen zugegangen ist, der mit Zwischenrufen kein Problem hatte, der es gut fand, wenn ihm vielleicht auch mal widersprochen wurde.“ „Scorpions“-Sänger Klaus Meine hebt hervor, dass Gorbatschow das Rampenlicht suchte: „Offenbar hat es ihm auch sehr viel Freude bereitet, dieser Austausch Rock ’n‘ Roll, Glasnost, Perestroika.“

Gorbatschows Leben ist auch von Tragik überschattet – seine Frau Raissa starb 1999, und er selbst hat in Russland nur wenige Freunde. Einer von ihnen ist der Kultmusiker Stas Namin, der im „ZDFzeit“-Interview sagt: „Vor Kurzem war Gorbatschow bei mir zu Gast, wir haben gesprochen, ein bisschen Wodka getrunken, und er hat gesagt: ‚Ich will leben, bis ich 90 bin. Länger will ich nicht leben. Ohne Raissa habe ich hier auf dieser Erde nichts mehr zu tun.'“

Erstmals im deutschen Fernsehen sind in dieser „ZDFzeit“-Doku Auszüge aus dem Dokumentarfilm „Gorbatchev. Heaven“ von Vitali Manski zu sehen, in dem Gorbatschow auf sein Leben zurückblickt – im bislang letzten längeren Interview, das er vor einer Kamera gegeben hat.

Sendungsseite in der ZDFmediathek: https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/zdfzeit-mensch-gorbatschow-100.html