Halle – Wir feiern Händel

Am 23. Februar 1685 ist Georg Friedrich Händel in Halle (Saale) geboren.

Händeldenkmal auf dem Marktplatz in Halle Saale

Die Stiftung Händel-Haus gratuliert dem großen Meister am kommenden Dienstag mit verschiedenen Aktionen zum 336. Geburtstag.

Dabei stehen eine digitale Eröffnung der neuen Jahresausstellung „Runter vom Sockel! – Von  Helden und Erlösern“, die aufgebaut wurde und zurzeit aufgrund des geschlossenen Museums (noch) nicht besucht werden kann, sowie ein auserlesenes Online-Konzert mit dem Händel-Preisträger 2020 Valer Sabadus und dem G.A.P.-Ensemble im Mittelpunkt.

Letzteres war ein Höhepunkt des viel beachteten „Handel Days“ vom 6. Juni 2020. Am 23. Februar fällt auch der Startschuss für das Museumsschaufenster. In der Glashalle (in Richtung des Restaurants Lujah und dem Eingang der Tiefgarage zum Händel-Karree) präsentiert die Stiftung Händel-Haus abwechselnd interessante und illustre Museumsobjekte. Auch wenn ein Besuch im Händel-Haus zurzeit nicht möglich ist, sind im Museumsschaufenster interessante Exponate aus den Sammlungen der Stiftung zu sehen. Vom 23. Februar bis zum 8. März 2021 stellen wir verschiedene Büsten und Skulpturen von Georg Friedrich Händel aus.

Das geplante Geburtstagskonzert aus der Reihe „Musik im Händel-Haus“ mit dem Ensemble „Der musikalische Garten“, welches am morgigen Samstag im Kammermusiksaal des Händel-Hauses stattfinden sollte, muss in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie leider ausfallen. Einen musikalischen Geburtstagsgruß senden die jungen Musiker online. Sie präsentieren eine Trio-Sonate von Händel. Zu sehen ist sie auf der Homepage www.haendelhaus.de und unter

Händel – Trio Sonata in G, Op. 2 No.5 – Allegro
Ensemble Der Musikalische Garten
Germán Echeverri Chamorro, violin
Karoline Echeverri Klemm, violin
Annekatrin Beller, violoncello
Daniela Niedhammer, harpsichord

Händel zu Ehren gibt es am Dienstag, dem 23. Februar, natürlich auch einige Geburtstagsgrüße. Um 10.00 Uhr wird digital die neue Jahresausstellung „Runter vom Sockel! – Von  Helden und Erlösern“ durch den Kurator Karl Altenburg eröffnet – auch wenn ein Ausstellungsbesuch zurzeit leider nicht möglich ist. In Händels Opern gab es zahlreiche Titelhelden, wie beispielsweise Rinaldo, Orlando oder Arminius, und schon Georg Friedrich Händel wusste, dass es für ein spannendes Drama menschliche Abgründe sowie zwischenmenschliche Konflikte braucht und keine lupenreinen Abgötter. So sind seine Titelhelden keine strahlenden Heldenfiguren, sondern ringen mit starken menschlichen Gefühlen – bis hin zu Verzweiflung und Wahnsinn. Und es wird zudem den spannenden Fragen nachgegangen: Wer kann im gegenwärtigen  „postheroischen“  Zeitalter  überhaupt  noch  etwas mit Heldenverehrung und Erlöserglauben anfangen? Gibt es heutzutage überhaupt noch ein Bedürfnis nach Helden und Erlösern, oder sind es Relikte der Vergangenheit?

Um 12.00 Uhr präsentiert der umjubelte Countertenor und Händel-Preisträger von 2020 Valer Sabadus online wunderbare Händel-Arien. Begleitet wird er dabei vom G.A.P.-Ensemble. Das Konzert wurde zum Händel Day am 6. Juni 2020 im Kammermusiksaal des Händel-Hauses aufgezeichnet. Das Konzert und die digitale Eröffnung der neuen Jahresausstellung sind auf der Homepage www.haendelhaus.de, dem Youtube-Kanal „Händel-Festspiele Halle“ und auf www.facebook.com/haendelfestspielehalle zu sehen.

Um 15.30 Uhr legt die Direktion der Stiftung Händel-Haus einen Kranz zu Ehren des großen Sohnes der Stadt am Händel-Denkmal auf dem halleschen Marktplatz nieder. Es ist ferner geplant, dass am Nachmittag verschiedene Musikstücke von Georg Friedrich Händel auf dem Carillon des Roten Turmes erklingen.

Das Geburtstagsprogramm im Überblick

Ab Freitag, 19. Februar 2021

Geburtstagsständchen für Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel

Allegro aus der Trio-Sonate in g-Moll, Op. 2, Nr. 5, HWV 390

Der musikalische Garten

Zu sehen auf www.haendelhaus.de, dem Youtube-Kanal „Händel-Festspiele Halle“ und auf www.facebook.com/haendelfestspielehalle

Dienstag, 23. Februar 2021

Ab 10.00 Uhr

Digitale Eröffnung der Jahresausstellung „Runter vom Sockel! – Von Helden und Erlösern“

Kurator: Karl Altenburg, Stiftung Händel-Haus

Zu sehen auf www.haendelhaus.de, dem Youtube-Kanal „Händel-Festspiele Halle“ und auf www.facebook.com/haendelfestspielehalle

Ab 12.00 Uhr

Konzert mit dem Händel-Preisträger Valer Sabadus und dem G.A.P.-Ensemble

Solist: Valer Sabadus (Countertenor) // G.A.P.-Ensemble: Emilio Percan (Musikalische Leitung, Barockvioline), Yukie Yamaguchi (Violine), Corina Golomoz (Viola), Oriol Aymat Fusté (Violoncello), Michael Dücker (Laute), Luca Quintavalle (Cembalo)

Zu sehen auf www.haendelhaus.de, dem Youtube-Kanal „Händel-Festspiele Halle“ und auf www.facebook.com/haendelfestspielehalle

15.30 Uhr

Kranzniederlegung am Händel-Denkmal

durch die Direktion der Stiftung Händel-Haus

ständiges Angebot ab dem 23. Februar 2021

Museumsschaufenster in der Glashalle des Händel-Hauses

Hier werden interessante Museumsobjekte und Sammlungsbestände der Stiftung Händel-Haus präsentiert. Vom 23. Februar bis zum 8. März 2021 werden verschiedene Büsten und Skulpturen von Georg Friedrich Händel aus dem Sammlungsbestand der Stiftung ausgestellt. Ab dem 9. März sind illustre Sammlungsschätze aus dem Bereich der Museumspädagogik zu sehen.

Das Händel-Haus bleibt weiterhin zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis 10. März 2021 geschlossen. Bitte informieren Sie sich aktuell auf unserer Homepage über eine baldige Öffnung. Die Besucher sind recht herzlich eingeladen, sich auf eine spannende Entdeckungsreise mit teilweise überraschenden Erlebnissen zu begeben, sobald das Händel-Haus wieder geöffnet hat.

Homepage: www.haendelhaus.de

D-NEWS.TV – Magdeburger Dom an der Elbe

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Magdeburger Dom in Magdeburg an der Elbe

Der Magdeburger Dom, der offizieller Name ist Dom zu Magdeburg Sankt Mauritius und Katharina, ist Predigtkirche des Landesbischofs der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, evangelische Pfarrkirche und zugleich das Wahrzeichen der Stadt Magdeburg. Es ist uns gelungen über Jahre auch Fotos ohne Baugerüst zu erstellen, Denn es wird am Magdeburger Dom ständig gebaut. Der Dom ist die erste von Anfang an gotisch konzipierte und die am frühesten fertiggestellte Kathedrale der Gotik auf deutschem Boden. Er wurde ab dem Jahr 1207 als Kathedrale des Erzbistums Magdeburg gebaut und im Jahr 1363 geweiht. Der Dom ist Grabkirche Ottos des Großen. Otto der erste, der Große gründete im Jahr 937 das St.-Mauritius-Kloster, im Jahre 946 wurde dort seine erste Gemahlin Edith bestattet. Im Jahr 1567 wurde der Dom protestantisch, am Ersten Advent feierte man dort den ersten evangelischen Gottesdienst. Der Magdeburger Dom ist eine dreischiffige Kreuzbasilika mit Umgangschor. Nach schweren Beschädigungen durch alliierte Luftangriffe auf Magdeburg 1944/1945 und Restaurierung nach dem Krieg konnte der Dom 1955 wieder eröffnet werden. Während der Wende in der DDR wurde der Dom im Herbst 1989 zum Ausgangspunkt der friedlichen Revolution in Magdeburg. Sehr schön ist natürlich der Blick zum Dom von der Elbe aus, bei Niedrigstand der Elbe kann man den Domfelsen begehen. Der Dom befindet sich im Eigentum der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt.
Also besuchen Sie den Magdeburger Dom.
Ihre Pia. Danke.

Western meets Pop: „Die Punkies“ kämpfen mit Johannes Oerding für mehr Vielfalt

Aus der musikalischen Zusammenarbeit enstand die aktuelle Single-Auskopplung „Mein Weg“

München (ots) In der neuen Folge (25.) der Hörspielreihe „Die Punkies“ bekommt die Hamburger Band Unterstützung von Johannes Oerding („An guten Tagen“). Als singender Erzähler „Woody“ begleitet er die westernähnliche Handlung, in der eine geheimnisvolle fremde Eis-Dealerin Gino Konkurrenz macht.

Johannes Oerding war für die neue Folge der Punkies als Sänger und erstmalig auch als Hörspielsprecher im Einsatz („Für eine Handvoll Eiscreme!“, ab 19. Februar überall im Stream).

In der neuen Folge „Für eine Handvoll Eiscreme!“ sorgt der Straßenmusiker „Woody“ (Johannes Oerding) für Wildwest-Feeling. „Die Punkies“ treffen Woody im Revier vor ihrem Lieblings-Café Crazy Ice, dessen Qualität deutlich nachgelassen hat. Aus Kostengründen setzt Gino neuerdings auf Billig-Zutaten und bekommt just in dem Moment Konkurrenz: Direkt gegenüber eröffnet eine neue Eisdiele, deren Chefin Béatrice nicht nur Meisterin im Kreieren abgefahrener Eissorten ist, sondern die Kunden auch mit coolen Live-Konzerten lockt. Da Gino eine Riesenverschwörung wittert, geraten Nikolas, Ben, Aylin, Leonie und Lucas zwischen die Fronten. Und während alles auf den großen Showdown zusteuert, begleitet Woody die Handlung als singender Erzähler.

Johannes Oerding auf den Spuren der Bänkelsänger

Nach Music-Acts wie Smudo, Laith Al-Deen und Iggy alias Lions Head gibt sich in der 25. Jubiläums-Folge „Für eine Handvoll Eiscreme!“ Johannes Oerding die Ehre. Als Woody singt der deutsche Superstar zusammen mit den Punkies den eigens für die Hörspielfolge komponierten Song „Mein Weg“. Er kommentiert das Geschehen des Hörspiels zwischendurch aber auch immer wieder. Und zwar in einer besonderen Kunstform: der Moritat. Die bekannteste ist wohl „Die Moritat von Mackie Messer“, dem Gangsterboss aus Brechts „Dreigroschenoper“. Ursprünglich von Bänkelsängern auf Marktplätzen dargeboten, wurden die Schauerballaden mit realem Hintergrund klassischerweise mit der Drehorgel begleitet. Woody alias Johannes Oerding greift stattdessen zur Gitarre und singt als allwissender Erzähler vom Loyalitätskonflikt der Punkies, Ginos Paranoia und dem eigentlichen Ziel der geheimnisvollen Béatrice.

„Die Punkies“ und Johannes Oerding haben viel gemein

In die Gefühlswelt der jungen Hamburger Musiker „Die Punkies“ kann sich Johannes Oerding in vielerlei Hinsicht einfühlen. Er selbst wurde als 17-Jähriger bei einem Auftritt mit seiner Schülerband entdeckt und zog aus einem kleinen Ort in Nordrhein-Westfalen in die hippe Hansestadt, in der er heute noch lebt. „Ich finde mich da total wieder, weil man in dieser wilden Zeit nichts anderes im Kopf hat als Musik machen und die Band“, sagt der 39-Jährige im Rückblick. Sein Tipp an Nachwuchskünstler: „So viele Songs wie möglich schreiben. Man kann nicht zu viel schreiben, wird durch jeden Song besser und am Ende schreibt man vielleicht den einen, der die Tür eintritt und den nächsten Step einläutet.“

Am Ende zählt die Haltung

Sechs Alben hat der Wahlhamburger seit 2009 veröffentlicht, dessen jüngstes mit dem Titel „Konturen“ auf Platz 1 der Charts kletterte. Mit Songs, die das aktuelle Weltgeschehen thematisieren und damit sowohl politisch als auch sozialkritisch sind. Er wolle Problemstellungen nicht unbedingt bewerten, aber zumindest benennen, sagt der Künstler. Was ihm außerdem wichtig ist: „Dass in den Songs meine Haltung klar wird. Dass ich jemand bin, der weltoffen ist und für Pluralismus und Vielfältigkeit steht.“ Und auch jemand, der grundsätzlich erst einmal nicht das Böse im Menschen sieht und mit Verschwörungstheorien, wie sie im Hörspiel von Gino aufgestellt werden, so gar nichts anfangen kann.

Der Musiker ist Gastgeber der neuen Staffel „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“

Musik ist für Johannes Oerding vor allem ein Gefühlsverstärker – egal, ob es dabei um Melancholie, Sehnsucht, Motivation oder, im Idealfall, alles zusammen geht. Und genau darum kann er es auch kaum erwarten, nach seinem Auftritt als Gast der 7. Staffel der TV-Sendung „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ nun im Frühjahr selbst in die Rolle des Gastgebers zu schlüpfen.

„Die Punkies“

Mit dem aktuellen Album feiern „Die Punkies“ und das Label Europa (Sony Music Entertainment Germany) ein kleines Jubiläum: „Für eine Handvoll Eiscreme!“ ist die 25. Folge seit dem Start der Serie im Jahr 2016.

Die Band-Mitglieder Aylin (Gesang), Leonie (Bass), Nikolas (Keyboards), Ben (Gitarre) und Lucas (Drums) treffen in ihren Abenteuern für Musikbegeisterte immer wieder auf namhafte Künstler und haben das Ziel, auch selbst einmal ganz groß rauszukommen. Ein festes Highlight jeder Folge sind die passend zur jeweiligen Geschichte komponierten Songs, die es solo auch auf dem Album „Nur die Musik, Vol. 1“ gibt. Die Hörspiele stehen auf allen gängigen Plattformen als Stream bereit, zudem hat jede Figur eine eigene Playlist auf der Streaming-Plattform Spotify.

Mehr Infos unter www.die-punkies.de und www.play-europa.de