Die »Corona-Strategie« funktioniert so nicht

Sahra Wagenknecht Warum wurde jahrelang kaum an Coronaviren und Medikamenten geforscht, obwohl die Gefahr bekannt war?

Sahra Wagenknecht bei AnneWILL

Wieso waren wir nicht besser auf eine Epidemie vorbereitet? Mit diesen Fragen müssen wir uns auseinandersetzen – um daraus zu lernen! Denn das Coronavirus wird nicht das letzte mal sein, dass wir mit gefährlichen Viren oder beispielsweise multiresistenten Keimen zu tun haben. Wir brauchen eine Pharma-Forschung, die sich nicht nur mit dem beschäftigt, was sich kurzfristig rentiert. Die ganze Sendung: https://www.ardmediathek.de/ard/video…

Wie Sie Ihr Zuhause optimal an die Lockdown-Situation anpassen

Rituale sind wichtig für die Trennung zwischen Job und Privatleben, so Wohnpsychologe Uwe Linke gegenüber apotheken-umschau.de.

Baierbrunn (ots) In Zeiten von Lockdown und Homeoffice verbringen die Menschen deutlich mehr Zeit zu Hause.

„Generell lässt sich feststellen, dass wir stärker denn je mit der eigenen Wohnsituation konfrontiert sind“, sagt Uwe Linke, studierter Designer, Paartherapeut und Wohnpsychologe, im Gespräch mit dem Gesundheitsportal apotheken-umschau.de (www.apotheken-umschau.de/Wohnpsychologie) und erklärt, wie wir unser Zuhause an die aktuelle Situation optimal anpassen.

Innere Haltung ist wichtiger als räumliche Situation

Wohnen hat seit Corona einen ganz anderen Stellenwert. Wollte man sich früher nach Feierabend in den eigenen vier Wänden vor allem körperlich erholen und auftanken, „will jetzt auch der Geist inspiriert werden – das ist in dieser Intensität neu“, so Linke. Mit der Zunahme von Homeoffice und Homeschooling werden auch Wohntrends in Frage gestellt, etwa das Konzept der ineinanderfließenden Wohnbereiche. „Vor allem für Familien erweisen sich solche offenen Grundrisse in der Lockdown-Zeit als schwierig“, erklärt der Wohnpsychologe. „Aber auch der Single mit der Ein-Zimmer-Wohnung, der im selben Raum isst, arbeitet und schläft, ist neu gefordert.“

Dabei ist für eine gelungene Trennung zwischen Job und Privatem aus Sicht von Linke weniger die räumliche Situation entscheidend als vielmehr die innere Haltung. Er rät zu definierten Bürozeiten, in denen private Aktivitäten wie Kaffeetrinken oder der WhatsApp-Plausch nicht erlaubt sind. Derartige Strukturierungen könnten helfen, so Linke, „das Verhalten und damit die Work-Life-Situation positiv zu regulieren“. Entscheidend seien Rituale, die den Übergang vom einen zum anderen definieren und dem Gehirn signalisieren: Jetzt wird umgestellt.

Zum Arbeiten kühles, blaues Licht verwenden

Auch äußere Faktoren können bei dieser Umstellung helfen. Wichtig ist beispielsweise die Beleuchtung: 500 Lux gelten am Arbeitsplatz als Mindestwert. Kaum ein Schreibtisch im Homeoffice dürfte da allerdings herankommen, schätzt Linke und gibt eine Faustregel: „Am Arbeitsplatz sollte es dreimal so hell sein wie am Esstisch.“ Auch die Farbe des Lichts ist entscheidend: Beim Arbeiten sollte man idealerweise eine Lampe mit kühlem, blauen Licht verwenden. Warmes, weiches Licht ist für die Bürozeiten ungeeignet, da es dem Gehirn signalisiert, dass wir bald schlafen gehen. Linke rät: „Dieses Licht kann dann ja nach Feierabend zum Einsatz kommen.“

Weitere spannende Infos und hilfreiche Tipps, wie Sie Ihr Zuhause der aktuellen Situation anpassen und die eigenen vier Wände mit kreativen Ideen gestalten, finden Sie auf dem Gesundheitsportal apotheken-umschau.de.

Web: www.wortundbildverlag.de

Hörbuch-Streaming: BookBeat Gruppe meldet 63 Prozent Umsatzwachstum auf 50,3 Mio. EURO (508 Mio. SEK)

Berlin (ots) Der Gesamtumsatz der BookBeat Gruppe wuchs im Jahr 2020 um 63 Prozent auf 50,3 Mio. EURO (508 Mio. SEK) – ein neuer Rekord in der Unternehmensgeschichte. Die Zahl der zahlenden Nutzer betrug am Ende des Jahres 421.000 (Ende 2019: 255.000). Ende Dezember 2020 wurde außerdem der Tag mit den meisten Neuanmeldungen von Nutzern an einem Tag verzeichnet. Die Zahlen gelten für die gesamte BookBeat Gruppe mit seinen Kernmärkten Schweden, Deutschland und Finnland.

Hörbuch-Streaming: BookBeat Gruppe meldet 63 Prozent Umsatzwachstum auf 50,3 Mio. EURO (508 Mio. SEK)

„2020 war sowohl das seltsamste als auch das erfolgreichste Jahr in der fünfjährigen Geschichte von BookBeat. Unser Team hat ein starkes Momentum geschaffen – in diesem Jahr haben wir zuerst den Meilenstein von 300.000 zahlenden Nutzern erreicht und dann auch noch die Marke von 400.000 Kunden geknackt. Unser für 2020 gestecktes Ziel von einer halben Milliarde Schwedischer Kronen Umsatz konnten wir überschreiten. Das starke Wachstum setzt sich 2021 gleichermaßen fort: vor wenigen Tagen konnten wir den besten Januar (gemessen an der Anzahl neuer Kunden) abschließen, den BookBeat je hatte“, sagt Niclas Sandin, CEO der BookBeat Gruppe.

Weitere Zahlen der BookBeat Gruppe für 2020:

– Der Jahresumsatz betrug 508 Mio. SEK (50,3 Mio. EURO), was einer Steigerung von 63 Prozent entspricht (2019: 311 Mio. SEK (30 Mio. EURO)). – Die Anzahl der zahlenden Nutzer lag zum Jahresende bei 421.000, ein Anstieg von 65 Prozent (Ende 2019: 255.000) – Der durchschnittliche Umsatz nach Mehrwertsteuerabzug lag pro zahlendem Nutzer und Monat (ARPU) bei 125 SEK (umgerechnet 12,37 EUR). – Durchschnittlich verbrachte jeder zahlende Nutzer 24 Stunden im Monat mit Lesen oder Hören bei BookBeat. – Seit Launch Ende 2015 wurden auf BookBeat insgesamt 200 Millionen Stunden Literatur gelesen und gehört.

Ein Blick auf die Kernmärkte: In Schweden wächst BookBeat prozentual gesehen schneller als der Markt und konnte so seinen Marktanteil ausbauen. Der finnische Markt, dessen Potenzial für einen Hörbuch-Abo-Dienst als ähnlich groß eingeschätzt wird wie in Schweden, entwickelt BookBeat den Hörbuchmarkt als Marktführer stetig weiter. In Deutschland hat BookBeat im Jahr 2020 seine Investitionen in das Wachstum nochmals stark erhöht und konnte die Zahl der neuen Nutzer im Vergleich zu 2019 mehr als verdoppeln. Im Herbst sind Dänemark und Polen als neue Märkte hinzugekommen, auch hier ist das langfristige Ziel, in beiden Märkten die Rolle des Marktführers oder des Hauptherausforderers zu erreichen. BookBeat ist darüber hinaus in mehr als 20 weiteren europäischen Märkten vertreten mit dem Ziel, Erfahrungen zu sammeln, um das Potenzial für zukünftige breite Markteinführungen zu ermitteln.

„In einem solch schwierigen und krisenhaften Jahr haben sich mehr als 400.000 Menschen dazu entschlossen, jeden Monat durchschnittlich 125 SEK (umgerechnet 12,37 EUR) für BookBeat und all die fantastischen Hörbücher der Verlage und Autoren auszugeben. Und vor allem: 24 Stunden ihres Alltags mit diesen Geschichten zu füllen. Das ist eine starke Botschaft für das, was wir aufgebaut haben, aber vielleicht noch mehr für das Buch selbst. Das Buch erlebt zur Zeit nicht nur eine revolutionäre digitale Transformation, es durchläuft auch eine globale Krise – und es bleibt dabei doch stark und erfolgreich!“ betont Niclas Sandin.

Auf Technologieseite hat BookBeat stark in die Weiterentwicklung der User Experience in der App investiert: so wird nun u.a. auch die Nutzung auf der Apple Watch unterstützt und ein neuer verbesserter eBook-Reader gelauncht. BookBeat kann sich entsprechend auch weiterhin über die höchste Durchschnittsbewertung von buchnahen Diensten und Apps im Apple App Store und im Google Play Store in Deutschland, Schweden und Finnland freuen. Einen großen Schritt machte BookBeat im Jahr 2020 auch in seiner Rolle als führende Quelle von Daten für Hörbuch-Verlagspartner: „BookBeat Insights“ zeigen unter anderem, wie hoch der Anteil der Nutzer für jedes spezifische Buch ist, die dies Buch bis zum Ende durchhören oder durchlesen. BookBeat Insights bietet den Verlagspartnern und Autoren bislang unbekannte Möglichkeiten, um ihre Leser und Hörer noch besser zu verstehen.

Web: bookbeat.com