Auszeichnung der Nationalpark-Partner nach neuem Verfahren

Startschuss für Bewerbungen

Ab sofort können sich Interessierte wieder für die Nationalpark-Partnerschaft Harz bewerben.

Foto: Konstituierende Sitzung des Vergaberats der Nationalpark-Partnerschaft Harz am 4. Juli 2019: Von links: Simon Leimbrinck – inspektour GmbH, Sebastian Günther – Ferienwohnungen am Markt, Sabine Günther – Sprecherin der Nationalpark-Partner, Thomas Appel – Nationalparkhaus Sankt Andreasberg, Cordula Dähne-Torkler – Nationalparkverwaltung, Christin Alshut – Tourismus GmbH Ilsenburg, Lutz Peters – Nationalpark-Beirat, Dr. Friedhart Knolle – Gesellschaft zur Förderung des Nationalparks Harz, Ralf Trimborn – inspektour GmbH.

Nachdem diese Möglichkeit durch die Neuausrichtung des Projekts zeitweise ausgesetzt wurde, lädt die Nationalparkverwaltung Harz touristische Betriebe dazu ein, sich für die Partnerschaft zu bewerben. Alle Informationen zum neuen Auszeichnungsverfahren finden Sie auf der Nationalpark-Partner-Website in der Rubrik Partner werden.

Die Nationalpark-Partnerschaft Harz befindet sich – wie bereits in der Vergangenheit berichtet – derzeit in einer Neuausrichtung. Dabei wurden gemeinsam mit bestehenden Partnern, Interessierten und Branchen-Akteuren aus der Region viele Aspekte auf den Prüfstand gestellt. Unter anderem sind eine gemeinsame Vision, ein Selbstverständnis sowie Ziele für die Nationalpark-Partnerschaft erarbeitet worden, die nun durch die breite Beteiligung starke Wurzeln haben. Zudem wurde das Auszeichnungsverfahren für Nationalpark-Partner neu konzipiert – so steht nun neben der wichtigen Aufgabe, die Nationalpark-Ziele zu kommunizieren, die gemeinsame Entwicklung zu mehr Nachhaltigkeit im Tourismus im Vordergrund.

Aus der bereits zum Projektstart gegründeten projektbegleitenden Arbeitsgruppe hat sich der Vergaberat gegründet, der sich für die Weiterentwicklung der Partnerschaft engagieren wird. Darüber hinaus unterstützt er die Nationalparkverwaltung im Verfahren zur Auszeichnung der Nationalpark-Partner und entscheidet über die Aufnahme neuer und die Verlängerung bestehender Partner.

Der Startschuss für das neue Auszeichnungsverfahren ist ein wichtiger Meilenstein und so bedankt sich die Nationalparkverwaltung Harz herzlich bei allen engagierten Akteuren aus der Region, die seit über einem Jahr die Nationalpark-Partnerschaft Harz fit für die Zukunft machen!

https://www.nationalpark-harz.de

Prager Balkon: Freiheit ist nicht selbstverständlich

Im Herbst vor 30 Jahren suchten Tausende DDR-Bürger in der deutschen Botschaft in Prag Zuflucht. Am 30. September 1989 sagte der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher dort, im Palais Lobkowicz, seinen berühmten Halbsatz, der im Jubel der Menge unterging: „Wir sind gekommen, um Ihnen mitzuteilen , dass heute Ihre Ausreise… (möglich geworden ist).“

30 Jahre danach würdigt FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg im Interview mit der Heilbronner Stimme den starken Freiheitsdrang der Ostdeutschen und mahnt: „Die Erleichterung und die unbändige Freude über die Freiheit, die diese Worte auslösen, berühren mich immer wieder noch zutiefst. Dabei wünsche ich mir, dass wir heute das Glück der Freiheit nicht so selbstverständlich nehmen.“

Im Interview mit der „Heilbronner Stimme“ äußerte sie ihre Bewunderung für die Menschen: „Vor allem für ihren Mut. Brücken abzubrechen, neues zu wagen. Mit hohem persönlichem Risiko. Niemand in der Botschaft konnte damals wissen, ob dieser Fluchtversuch nicht in der Haft enden würde.“

https://www.fdp.de

25 Jahre „37°“ im ZDF: Dreiteilige Reihe „wasunsbewegt“ zum Jubiläum

Mainz (ots)

Schon seit 25 Jahren ist „37°“ fester Bestandteil des ZDF-Programms. Mehr als 950 Dokumentationen wurden seit dem Start am 1. November 1994 ausgestrahlt.

Erwin und Agnes haben sich dazu entschieden, ihren Lebensabend mit anderen Senioren auf dem Hof der Familie Müller zu verbringen Quellenangabe: „obs/ZDF/Thomas Henk Henkel“

Die dreiteilige Reihe „#wasunsbewegt“, die das ZDF ab Dienstag, 8. Oktober 2019, jeweils 22.15 Uhr, zum Jubiläum zeigt, befasst sich mit Themen, die die Gesellschaft heute mit Blick auf die Zukunft bewegen: Es geht um Senioren, die ihren Lebensabend lieber auf dem Bauernhof anstatt im Altersheim verbringen wollen, um Jugendliche, die für Klimaschutz und mehr Verantwortung protestieren, und um Menschen, die konsequent nach dem Prinzip „weniger ist mehr“ leben. In einer langen Nacht sind ab 0.20 Uhr darüber hinaus acht „37°“-Filme aus den vergangenen 25 Jahren zu sehen, unter anderem der zweite „37°“-Film, „Jenseits der Schamgrenze – Ein Mädchen wird nach Deutschland verkauft“ (Erstsendung: 8. November 1994) von Autor Hartmut Schoen über Menschenhandel mitten in Europa.

„Bauernhof statt Altersheim – Altwerden zwischen Hahn und Esel“ zeigt am Dienstag, 8. Oktober 2019, 22.15 Uhr, das Leben von acht Senioren auf einem nicht mehr bewirtschafteten Bauernhof im Sauerland. Die 84-jährige Agnes aus Meschede möchte sich versorgt wissen, wenn sie einmal nicht mehr allein zurechtkommt. Deswegen zieht sie auf den Hof der Familie Müller und entscheidet sich für die Rundumversorgung. Die letzten Lebensjahre in Gemeinschaft auf einem Bauernhof zu verbringen, ist ein Modell, das sich in Skandinavien und den Niederlanden schon lange bewährt hat.

Die Doku „Nur die eine Welt! Jugendliche protestieren“, am Dienstag, 15. Oktober 2019, 22.15 Uhr, ist dabei, wenn Andreas, Ragna und Samuel für das Klima kämpfen. Die 18-jährige Ragna organisiert diesen Sommer den ersten offiziellen Kongress der Fridays-for-Future-Bewegung in Dortmund. Der 14-jährige Samuel stoppte vor seiner Münchner Schule „Elterntaxis“ und bat darum, die Kinder mit der S-Bahn auf den Weg zu schicken. Und der 18-jährige Andreas, der eine Ausbildung zum Landmaschinenmechatroniker macht, tüftelt in seiner Freizeit an nachhaltiger Technik für den Bauernhof.

Wie viel Besitz brauche ich wirklich, um glücklich zu sein? „Schluss mit Überfluss – Von Minimalisten und Konsumverweigerern“ zeigt am Dienstag, 22. Oktober 2019, 22.15 Uhr, über ein Jahr hinweg drei Menschen, die für sich versuchen, diese Frage zu beantworten. Die alleinerziehende Antonia, 36 Jahre alt, möchte ihren Besitz um die Hälfte reduzieren, um so Lebenszeit zu gewinnen. Diesen Prozess hat die 65-jährige Susanna schon hinter sich: Sie wohnt inzwischen in einem 15 Quadratmeter großen Tiny House. Und Marc, 45 Jahre alt, lebt im Odenwald in einer selbstgebauten Hütte im Einklang mit der Natur. Wird er dort bleiben dürfen?

Zum Jubiläum hat „37°“ unter #MeinLebenhat37Grad Geschichten im Netz gesammelt. Die Themen der Zuschauergeschichten sind so vielfältig wie die Themen der Sendereihe. Gezeigt werden die 25 Videos in der ZDFmediathek, bei Instagram und Facebook.

Die „37°“-Dokumentationen stehen jeweils am Sendetag ab 8.00 Uhr in der ZDFmediathek zur Verfügung. Die Videos in der ZDFmediathek sind zum Embedding freigegeben. Weitere Informationen: https://ly.zdf.de/Lai/