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13. Falkensteiner Minneturnier – Hochkarätige Sängerinnen und Sänger im Ostharz

Das 13. Falkensteiner Minneturnier wird internationaler als je zuvor: Es geht um die „Traurigkeit der Troubadoure“, die Anfang des 12. Jahrhunderts im okzitanischen Sprachraum den Minnesang erfanden.

Am 23. Juni werden auf der Burg Falkenstein nahe Quedlinburg also Lieder aus der Frühzeit des Minnesangs erklingen. Doch ein informatives und unterhaltsames Drumherum sorgt dafür, dass auch die Texte und Inhalte verstanden werden.

Fünf Kandidatinnen und Kandidaten sind im Wettbewerb:
Domitille Vigneron ist leidenschaftliche Sängerin der okzitanischen Sprache, wobei sie sich auf der Fidel begleitet. Sie ist Mitbegründerin von Flor Enversa (Lieder der Trobadors und Trobairitz), von Sirigauda (provenzalische Tanzmusik) und Blancaflor (Renaissancemusik). Sie trat mit vielen bekannten Ensembles der Alten Musik auf (u.a. Perceval, Diabolus in musica, La Simphonie du Marais).

Noemi La Terra stammt aus einer sizilianischen Familie und wuchs in Deutschland zweiprachig auf. Sie studierte mittelalterliche Geschichte, romanische Sprachwissenschaften, Jazzgesang und Alte Musik in Dresden. Seit einigen Jahren erforscht sie Gesänge ihrer ursprünglichen Heimat Sizilien. Im April 2014 ist ihre Debut-CD beim Label Raumklang erschienen: „La voce della passione“.

Wilfried Staufenbiel ist Mitglied des Rundfunkchores Berlin. Er studierte Violoncello in Leipzig und Gesang bei Gerhard Eisenmann in Berlin. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit dem Minnesang, als Solist oder gemeinsam mit dem Ensemble Collage. In seinem Heimatort Schönow betreibt er die „Galerie im Hühnerstall“.

Thierry Cornillon wohnt in der kleinen Stadt Cournegoules mitten in den “Alpes maritimes” in der Nähe von Nizza. Er ist Mitbegründer des Festivals “Trobarea”. Als Spezialist der Troubadourdichtung ist er einer der versiertesten Interpreten der “Langue d’oc”, die er in ihrer ganzen Schönheit und allen Nuancen beherrscht. Als Mitglied der Gruppe Flor Enversa pflegt er diese Kunst auch im kleinen Ensemble.

Der in Valencia lebende Interpret Iván López kommt eigentlich aus der Rockmusik, wo er als Sänger der Bands The Witches und Tibet aktiv war, bevor er mit „The X“ eine dauerhafte Formation fand. Zur mittelalterlichen Musik kam der Sänger mit der ungewöhnlich hohen Stimme im spanischen Ausnahme-Ensemble „Evo“, das maßgeblich durch die 2008 verstorbenen spanische Sängerin Marie Lafitte beeinflusst wurde.

Weiterhin werden beim Minneturnier auftreten: der vielfach preisgekrönte Sänger Knud Seckel, der als Dolmetscher für die ausländischen Gäste im Einsatz ist, die Vorjahressiegerin Korydwenn und die Schauspieler und Spielleute vom Musiktheater Dingo. Die Jury besteht aus Prof. Dr. Angelica Rieger, Olaf Casalich und Korydwenn, auch das Publikum hat eine Stimme.


Termine: MINNETURNIER Sa 23.6., 19.30 Uhr. Konzert Korydwenn Sa 23. 6. 17 Uhr, beides auf Burg Falkenstein/Harz. Matinée So 24.6., 11 Uhr mit Knud Seckel „Der Einfluss der Trobadors auf den deutschen Minnesang“, Konradsburg. Tickets: nur Turnier 20 Euro, Kombiticket für alle Veranstaltungen: 25 Euro, Tickets unter 05671-925355 oder www.minnesang.com

PM:
Dingo Musik und Theater e.V.
Dr. Lothar Jahn
www.musiktheater-dingo.de
www.minnesang.com


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